10.07.2026
Wasserstoffforschung im Dialog: Cluster G erneut bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2026
Der Stand von Cluster G bei der LNdW im LernLaborFarbe (v. l. n. r.: SHK Friedtjoff Wilkening, Kollegiat Jannik Amon, Stefan Röher, SHK Athira Vijay und Kollegiatin Lairana Lima Duarte).
Unter dem Motto „Wo Neugier Wissen schafft“ fand am 26. Juni 2026 die Lange Nacht der Wissenschaften (LNdW) statt. Trotz sommerlicher Höchsttemperaturen nutzten zahlreiche Interessierte die Gelegenheit, Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur an den Dresdner Wissenschaftseinrichtungen zu entdecken. Auch Cluster G des Boysen-TU Dresden-Graduiertenkollegs beteiligte sich bereits zum vierten Mal am Programm der TU Dresden. Die Kollegiat:innen Lairana Lima Duarte (Projekt G1) und Jannik Amon (Projekt G3) präsentierten gemeinsam mit dem ehemaligen Kollegiaten Stefan Röher (ehemals Projekt G2) anschauliche Experimente und interaktive Spiele rund um die Wasserstoffwirtschaft und Katalyseforschung.
Erstmals war der Stand von Cluster G im LernLaborFarbe an der Münchner Straße 1 – der neuen Heimat der Fakultät Erziehungswissenschaften der TU Dresden – zu finden. Das Laborsetting bot ideale Voraussetzungen, um neben den aus den vergangenen Jahren bekannten Angeboten, wie dem Modellexperiment zu Wasserstoff als Energieträger und dem Brettspiel „Reise eines Sauerstoffs“, auch ein neues Modellexperiment zur „Grünen Hochofen-Wasserstoffnutzung für die Eisenreduktion“ zu präsentieren.
Das Experiment veranschaulicht, wie Wasserstoff als Reduktionsmittel für Eisenoxide eingesetzt werden kann und dabei den fossilen Energieträger Kohlenstoff ersetzt. Die chemische Reaktion wurde für die Besucher:innen durch die Farbveränderung des Eisenoxids sowie die magnetischen Eigenschaften des entstehenden Eisens unmittelbar sichtbar und machte das Potenzial einer klimafreundlichen Stahlproduktion anschaulich.
Die vielfältigen Mitmachangebote boten zahlreiche Anlässe für Gespräche über die Rolle von Wasserstoff in der Energiewende sowie über Chancen und Herausforderungen der Transformation hin zu einer klimaneutralen Industrie und Energieversorgung. Der direkte Austausch mit den Besucher:innen zeigte erneut, wie wichtig Formate wie die Lange Nacht der Wissenschaften sind, um Forschung verständlich zu vermitteln, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu tragen und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken.
Mit seiner Beteiligung leistete Cluster G erneut einen Beitrag zum Wissenstransfer im Sinne des „Third Mission“-Gedankens der Hochschulen. Das Team bedankt sich bei allen Besucher:innen für ihr Interesse und die anregenden Gespräche. Ein besonderer Dank gilt den studentischen Hilfskräften Friedtjoff Wilkening und Athira Vijay (s. Foto oben) für ihre Unterstützung bei der Durchführung. Darüber hinaus danken wir der Fakultät Erziehungswissenschaften sowie dem LernLaborFarbe für die Möglichkeit, Teil der Langen Nacht der Wissenschaften 2026 zu sein.