Ringvorlesung "Wohnen unter Druck: Ungleiche Betroffenheiten in der sozial-ökologischen Krise"
Im Wintersemester 2026/27 wird die Ringvorlesung Wohnen unter dem Titel "Wohnen unter Druck: Ungleiche Betroffenheiten in der sozial-ökologischen Krise" erneut aufgelegt. Organisiert wird die Veranstaltung von:
- Jun.-Prof. Dr. Michael Miessner (Universität Trier)
- Dr. Jan Glatter (AK Geographische Wohnungsmarktforschung)
- Dr. Karin Wiest (IFL – Leibniz-Institut für Länderkunde)
- Prof. Dr. Vera Denzer (Uni Leipzig)
- Jun.Prof. Dr.-Ing. Marcus Hübscher (TU Dresden)
Wann
Dienstags, 16:30 – 18:00 Uhr
Anrechenbarkeit und Anmeldung
- Studium Generale (Einführung am 13.10.2026); Anmeldung ab sofort (unter Nennung der Matrikelnummer) per Email an stadtgeographie[at]tu-dresden.de (Windhund-Verfahren, Platzzahl begrenzt)
- Ergänzungsstudien (Lehramt) (Einführung am 13.10.2026); Anmeldung ab sofort (unter Nennung der Matrikelnummer) per Email an stadtgeographie[at]tu-dresden.de (Windhund-Verfahren, Platzzahl begrenzt)
- B.Sc. Geographie – Spezialisierung Humangeographie (Einführungsveranstaltung erfolgt im Rahmen des Seminars "Praxen gesellschaftlicher Raumproduktionen"; Anmeldung über den OPAL Kurs des Moduls UW-GeoB-521)
Wo
Online via Zoom. Der Link wird an dieser Stelle noch kommuniziert.
Vorlesungsmaterialien
Die Folien der Vorlesung werden auf einer Cloud gesammelt. Das Passwort wird in der Vorlesung bekanntgegeben: •https://datashare.tu-dresden.de/s/MtmFiekmPGq6w75
Prüfung
Die Vorlesung schließt mit einer benoteten Klausur (60 min) ab.
Abstract
Wohnen steht gegenwärtig im Zentrum tiefgreifender sozial-ökologischer Transformationsprozesse, in denen sich Fragen von Klimagerechtigkeit, Wohnungsmarktentwicklung und sozialer Teilhabe neu verschränken. Die diesjährige Ringvorlesung nimmt diese Entwicklungen aus Perspektive der Humangeographie sowie der Wohnungsforschung in den Blick. Dabei werden die Wohnungsfrage und die Klimakrise als eng verflochtene Herausforderungen einer sozial-ökologischen Transformation verstanden, aber auch als konkurrierende Krisen, in deren Spannungsfeld um Aufmerksamkeiten, Ressourcen und politische Prioritäten gekämpft wird.
Im Zentrum stehen die ungleichen Zugänge zu sicherem, bezahlbarem und lebenswertem Wohnraum – und die Frage, wer auf dem Wohnungsmarkt benachteiligt wird. Diskutiert werden soziale Ungleichheiten, Marginalisierungen und Wohnungslosigkeit ebenso wie Geschlechterverhältnisse des Wohnens, Care sowie alternative Wohn- und Lebensformen. Die Ringvorlesung gibt sich dabei nicht mit einer Problemdiagnose zufrieden, sondern fragt danach, welche Wege zu sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Zukünften des Wohnens führen können.
Die Ringvorlesung richtet sich an Studierende, Forschende, Praktiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit. Sie versteht sich als eine Plattform, um Ideen zur Gestaltung einer gerechteren Wohnraumpolitik auszutauschen und kritisch zu diskutieren.
Das Format ist ein Kooperationsprojekt der Technischen Universität Dresden, Universität Trier, Universität Leipzig, dem Leibniz Institut für Länderkunde und dem Arbeitskreis Geographische Wohnungsmarktforschung.
Mit freundlicher Unterstützung von:
Stiftung Weiterdenken
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