07.01.2020
SmartRain in Barcelona

v.l.n.r. Jacob Mendt, Norbert Schmidt (Pikobytes), Pierre Karrasch, Robert Krüger (GIS, TU Dresden)
Der Begriff der Smart City vereint eine ganze Reihe von städtischen Entwicklungskonzepten. Vor allem geht es darum, Prozesse in einer Stadt effizienter zu machen. Technischer Fortschritt, beispielsweise durch die Digitalisierung der Verwaltung aber auch das Bestreben eine Stadt grüner und lebenswerter zu machen, vereint sich in diesem Begriff. Wir als Team von SmartRain beziehen in diese Überlegungen aber die Bevölkerung der Städte mit ein. Für uns bedeutet Smart City auch immer Smart People. Das Projekt SmartRain zeigt, in welcher Form die Menschen in die Entwicklungsprozesse einer Smart City einbunden werden können - sie sind Teil dieser Entwicklungen.
Die Entwicklung des Smart City-Gedankes ist nicht nur in der Landeshauptstadt Dresden ein großes Thema, sondern steht im Fokus vieler kleiner und großer Städte weltweit. Viele der Akteure in diesem Bereich haben sich vom 18.11.-21.11. in Barcelona auf dem Smart City Expo World Congress getroffen, um ihre Ideen einer SmartCity zu präsentieren. Unser Projektpartner Pikobytes und die Professur für Geoinformatik präsentierten als Teil einer sächsischen Gruppe das Projekt SmartRain.
Sowohl die Erhebung, Analyse als auch die Visualisierung von städtischen Daten spielte bei der überwiegenden Anzahl der Aussteller eine wichtige Rolle. Pikobytes und die Professur für Geoinformatik der TU Dresden konnten erfolgreich zeigen, welche Möglichkeiten der Erhebung von Umweltdaten in der Landeshauptstadt Dresden bestehen. Sowohl mit dem Projekt SmartRain als auch mit der offenen Datenplattform OpenSensorWeb konnten wir zeigen, Welchen wert offene Daten haben. Vor allem unser Bestreben, Dresdner Bürger in den Aufbau unseres Messnetzes mit einzubeziehen, wurde äußerst positiv bewertet.

Messestand von Pikobytes auf dem Smart City Expo World Congress