Kalibriermethoden und Untersuchung der Genauigkeit terrestrischer Laserscanner (PROQUATO)

Titel des Gesamtprojekts

Prozessoptimierung, Qualitätsverbesserung & Auswertewerkzeuge für multi-texturierte Oberflächenmodelle (PROQUATO)

Förderung

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), koordiniert über das Netzwerk „3D-Punktwolke“ GEOkomm e.V.

Beschreibung

Im Bereich der Denkmal- bzw. Restaurationsdokumentation und Bauforschung soll ein vielschichtiges Optimierungskonzept entwickelt werden. Dazu sollen Abläufe in der Aufnahme und Weiterverarbeitung bis hin zur Auswertung und Weitergabe der generierten Daten verbessert und die allgemeine Wirtschaftlichkeit erhöht werden. Ziel ist hierbei die Erstellung von genaueren Dokumentationsergebnissen und die Erschließung einer breiteren Zielgruppe.

Terrestrisches Laserscanning Prinzipskizze © IPF Terrestrisches Laserscanning Prinzipskizze © IPF
Terrestrisches Laserscanning Prinzipskizze

© IPF

Im ersten Teil dieses Optimierungskonzeptes liegt der Fokus auf der Ausschöpfung des Genauigkeitspotentials des terrestrischen Laserscanners. Diese werden herstellerseitig meist für einen Querschnitt des jeweiligen Einsatzbereichs vorkalibriert. Da die Einsatzzwecke von Laserscannern mit Sicht auf die räumliche Ausdehnung des aufzunehmenden Objektes, der Art und Ausprägung der zu erfassenden Objektgeometrie und auch bezüglich der zu erwartenden Genauigkeit stark variieren, besteht hier Bedarf nach einer vom Endanwender durchführbaren projektspezifischen Kalibrierung des eingesetzten Laserscanners.

Ziel dieses Projektes ist es, eine weitgehend herstellerunabhängig parametrisierte Kalibrierung (Kalibrierstrategie) zu entwickeln und zu evaluieren, welche im Programmpaket des Projektpartners integriert und vom Endnutzer vor Ort (simultan) möglichst vollautomatisch durchgeführt werden kann. Die Kalbrierung soll für unterschiedliche Scannertypen eingesetzt werden und anhand der im eigentlichen Scanprojekt aufgenommen Daten (mehrere Standpunkte, diskrete Zielpunkte) durchgeführt werden können.

Dazu wird im Teilprojekt ein geometrisches Modell für terrestrische Laserscanner entwickelt, welches eine variabel steuerbare Parametrisierung beinhaltet. Bereits entwickelte Parametrisierungen sollen hierbei auf Bestimmbarkeit und Signifikanz getestet und integriert werden. Durch die Integration des Kalibrier- beziehungsweise Korrekturmoduls in das Programmpaket des Projektpartners (fokus GmbH) ist eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit beim Einsatz des terrestrischen Laserscanners als auch eine Steigerung der Genauigkeit zu erwarten.

Später sollen auch Bildinformationen zusätzlich aufgenommener Fotos mit einbezogen werden und ggf. die Genauigkeit der Laserscanner-Kalibrierung steigern.

Relevante Publikationen

Diese Informationen werden vom FIS bereitgestellt.

Projektpartner

Kontakt

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Robert Blaskow
Letzte Änderung: 02.03.2017