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Was ist Wasserchemie?

Die Wasserchemie (Hydrochemie, Aquatische Chemie) beschäftigt sich mit dem Vorkommen, den Eigenschaften und dem Verhalten von Wasserinhaltsstoffen in natürlichen Systemen und im Nutzungskreislauf des Wassers. Wichtige Teilgebiete sind die Wasseranalytik, die Gewässerchemie sowie die Trinkwasseraufbereitung und die Abwasserbehandlung.

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Warum Wasserchemie?

In großen Teilen der Welt führen Klimawandel und Bevölkerungswachstum zum Problem knapper werdender Wasserressourcen. Der nachhaltige Umgang mit dem Gut Wasser benötigt neue Lösungen, wie z. B. intelligente Mehrfachnutzung von (Ab)wasser.  Auch die Rückgewinnung wertvoller Wasserinhaltsstoffe steht erst am Anfang und stellt ein spannendes Forschungsfeld dar. Nicht zuletzt müssen auch die bekannten Verfahren der Trinkwasseraufbereitung und Abwasserbehandlung ständig weiterentwickelt und neuen Anforderungen angepasst werden.

Ein aktuelles Problem besteht in der Belastung von Wässern mit z. T. sehr geringen Konzentrationen organischer Wasserinhaltsstoffe. Diese sichtbar zu machen und ihren Weg im Wasserkreislauf zu verfolgen, erfordert die ständige Weiterentwicklung und Kombination unterschiedlicher Analysenmethoden. Dabei kann eine ganzheitliche Einschätzung der Wasserqualität nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftsbereichen erfolgen.

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