Turbulent Exchange processes between Forested areas and the Atmosphere

DFG Schwerpunktprogramm 1276 "Metström" 

DFG Schwerpunktprogramm 1276 "Metström"

Projekt "Turbulent Exchange processes between Forested areas and the Atmosphere" (TurbEFA)


 

Aktuelle Präsentationen

Metström Workshop: DERIVING MODEL PARAMETERS FROM FIELD DATA WITH SPECIAL FOCUS ON TALL VEGETATION  

20th Symposium on Boundary Layers and Turbulence, Boston, MA

Gemeinschaftsprojekt  von

Projektbeschreibung:

Das Gemeinschaftsprojekt hat zum Ziel, die Effekte von Waldkanten und anderer Inhomogenitäten auf die Grobturbulenz atmosphärischer Strömungen in der Grenzschicht bei Modellierung und Flussmessung besser zu berücksichtigen. Dazu arbeiten die Antragsteller in einem experimentellen und numerischen Teil eng zusammen und stimmen ihre Vorgehensweisen so ab, dass in jedem Teilprojekt die meteorologischen und strömungsmechanischen Belange vertreten sind. Von besonderer Bedeutung in beiden Teilprojekten ist der anwendungsorientierte Aspekt der Ausbreitung von Spurenstoffen (v.a. CO2 und Schadstoffen) im Bereich des Waldes und seinen Rändern.

Durch die Untersuchungen der kleinräumigen Strömungs- und Austauschprozesse an Waldrändern und Lichtungen mittels Large Eddy Simulation sollen genauere Ansätze für die Berücksichtigung dieser Vorgänge in Grenzschichtmodellen (AGS) entwickelt werden. Gleichzeitig wird eine vorhandene 1-D-AGS Version (HIRVAC) zu HIRVAC-2D weiterentwickelt.

Durch Experimente im Freiland (Messung eines Transekts mit Türmen über Waldkanten hinweg) und im Windkanal sollen die Parameter für die numerische Modellierung bestimmt und Parametermodelle entwickelt werden. Weiterhin dienen die Daten der Anpassung der Modellauflösung und Validierung der Ergebnisse der numerischen Modelle.

Die Projektergebnisse sollen ermöglichen, Messmethoden für Flüsse und Spurengase neu zu bewerten und Messunsicherheiten unter komplexen Bedingungen zu quantifizieren und zu verringern. Sie sollen auch dazu beitragen, die Parametrisierung inhomogener Oberflächen als Randbedingung von Atmosphärenmodellen zu verbessern.


Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Deutsche Forschungsgemeindschaft

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Michael Wagner
Letzte Änderung: 11.08.2016