Forschungsaufenthalte
für Promovierende
Dauer: 3-12 Monate (kurze oder ausgedehnte Forschungsaufenthalte)
Finanzierungsmöglichkeiten:
- DAAD-Forschungsstipendien in Deutschland: Eine der häufigsten Förderwege für internationale Doktorand*innen, die einen Forschungsaufenthalt in Deutschland planen.
- Staatliche Stipendien oder Förderungen Ihrer Heimatinstitution bzw. nationaler Förderagenturen.
- Erasmus+ (Doctoral Mobility): Relevant für Doktorand*innen, deren Universitäten an Erasmus+-Mobilitätsabkommen mit der TU Dresden teilnehmen.
- Sächsisches Studentenmobilitätsprogramm (SSMP) – Incoming: Unterstützt Forschungsaufenthalte von eingeschriebenen Doktorand*innen aus Chile, Indien, Taiwan und Vietnam an sächsischen Hochschulen, einschließlich der TU Dresden.
- COST-Actions – Short‑Term Scientific Missions (STSM): Mobilitätsstipendien zur Unterstützung kurzer Forschungsbesuche innerhalb europäischer Forschungsnetzwerke. Unsere Institution nimmt beispielsweise an der GOBLIN COST Action teil.
- Industriegeförderte Doktoranden‑Stipendien: Einige Doktorand*innen, die über wettbewerbsfähige Industrie‑PhD‑Stipendien gefördert werden, erhalten Reise‑ oder Kooperationsmittel, die es ihnen ermöglichen, mehrere Monate im Ausland bei einer gastgebenden Forschungsgruppe zu verbringen.
- JSPS Overseas Challenge Program for Young Researchers: Ein Programm der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS), das japanische Doktorand*innen unterstützt, die im Ausland kollaborative Forschung für 3–12 Monate betreiben wollen.
Tipps zum Vorgehen:
- Prüfen Sie die Berechtigung und Fristen für das betreffende Stipendium.
- Senden Sie eine E-Mail an mit einer kurzen Zusammenfassung Ihres Forschungsthemas, Finanzierungsplänen, bevorzugten Daten und Ihrem aktuellem akademischen Status.
- Bitte fügen Sie eine kurze Erklärung hinzu, wie sich Ihre Arbeit mit unseren Forschungsbereichen verknüpfen lässt.
Bevorzugt werden Kandidat*innen, deren Forschungsinteressen eng mit unserer Arbeit übereinstimmen und welche bereits über frühere Forschungserfahrung verfügen (z. B. Publikationen, Open‑Source‑Beiträge oder frühere Forschungspraktika).
Post-Docs
Wenn Sie Ihre Promotion erst vor Kurzem abgeschlossen haben, könnten die folgenden Programme für Sie relevant sein. Einige der oben genannten Fördermöglichkeiten für Doktorand*innen (z. B. DAAD‑Forschungsstipendien, COST‑STSM oder JSPS‑Mobilitätsprogramme) können je nach Fördermodell auch Forschungsaufenthalte für Postdoktorand*innen unterstützen.
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Wer kann sich bewerben? Herausragende Forschende aus allen Ländern, die ihre Promotion vor Kurzem abgeschlossen haben.
Was beinhaltet das Stipendium? Ein prestigeträchtiges Förderprogramm für Forschungsaufenthalte in Deutschland, in der Regel für 6 – 24 Monate.
Wann kann man sich bewerben? Das Verfahren ist laufend („Rolling basis“) – es gibt kein festes Bewerbungsfenster, Sie können jederzeit Ihre Unterlagen einreichen. -
Philipp Schwartz-Initiative ermöglicht es deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, gefährdete Forschende für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten zu beschäftigen.
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Georg Forster-Forschungsstipendium
Wer kann sich bewerben? Forscher*innen aus Entwicklungs‑ oder Transformationsländern, deren Arbeit zur nachhaltigen Entwicklung in ihrer Heimatregion beiträgt.
Was beinhaltet das Stipendium? Stipendienunterstützung für Forschungsaufenthalte in Deutschland. -
DAAD Forschungsstipendien
Je nach konkretem Förderprogramm und Ihrer Karrierestufe können die DAAD‑Programme auch kürzere postdoktorale Forschungsaufenthalte unterstützen. -
COST Actions – Short-Term Scientific Missions (STSM)
Mobilitätszuschüsse, die gemeinsame Forschungsbesuche innerhalb europäischer Forschungsnetzwerke unterstützen. -
JSPS Overseas Research Fellowships
Ein JSPS‑Stipendium, das japanische Postdoktorand*innen fördert, die im Ausland forschen – typischerweise für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren. -
Dresden Fellowship Programm
Ein von der TU Dresden angebotener Fellow‑Programm‑Typ für internationale Forschende, welcher besonders für kürzere Forschungsaufenthalte geeignet ist.
Für bereits etablierte Forschende
Für Personen mit umfangreicher Post‑Doc‑Erfahrung - oder die bereits international in ihrem Fachgebiet anerkannt sind - eignen sich folgende Programme:
- Humboldt-Forschungsstipendium: Förderprogramm für Forschungsaufenthalte in Deutschland, in der Regel für 6 – 24 Monate
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Philipp Schwartz-Initiative: ermöglicht es deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, gefährdete Forschende für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten zu beschäftigen
- Forschungs‑Awards (z. B. Friedrich‑Wilhelm‑Bessel‑Preis, Humboldt‑Stipendium, Georg‑Forster‑Forschungspreise)
- Dresden Fellowship Programm
- Eleonore-Trefftz-Programm
Leben in Dresden: DRESDEN-concept Welcome Center
Für praktische Unterstützung bei Visa, Unterkunft, Krankenversicherung, Sprachkursen und mehr ist das DRESDEN‑concept Welcome Center eine ausgezeichnete Anlaufstelle für internationale Forschende. Zudem bieten sie Familienbetreuung, Veranstaltungen und Integrationsprojekte an.Eine hilfreiche ergänzende Ressource ist der Welcome Guide for Researchers.
Einzureichende Unterlagen
Wenn Sie an einem Forschungsaufenthalt an der Professur für Verkehrsökologie interessiert sind, senden Sie uns bitte eine E‑Mail mit:
- Ihrem Lebenslauf
- einer kurzen Beschreibung Ihrer Forschungsinteressen
- Ihrem aktuellen akademischen Status (Master / Doktorand*in / Postdoc / Professor*in)
- Ihren gewünschten Termine und die geplante Dauer
- dem Förderprogramm, für das Sie sich bewerben möchten (falls bereits bekannt)
- optional einem kurzen Forschungsvorhaben, das erklärt, wie Ihre Arbeit zu unseren Forschungsthemen passt
Bitte kontaktieren Sie uns rechtzeitig vor Ihrem geplanten Aufenthalt, da viele Förderprogramme lange Vorlaufzeiten haben und eine vorherige Bestätigung des Gastgebers benötigen.