Verminderung des CO2-Ausstoßes dieselmotorischer Brennverfahren bei gleichzeitiger Absenkung der limitierten Schadstoffe für das Jahr 2014
Inhaltsverzeichnis
Projektname
Verminderung des CO2-Ausstoßes dieselmotorischer Brennverfahren bei gleichzeitiger Absenkung der limitierten Schadstoffe für das Jahr 2014
Projektlaufzeit
01.11.2007 - 31.10.2010
Kurzbeschreibung
Da die freiwillige Zusage der europäischen Fahrzeughersteller, den Flottenkraftstoffverbrauch bis 2014 auf 120 g Kohlendioxid (CO2) pro km abzusenken, vermutlich nicht eingehalten wird, ist davon auszugehen, dass der Gesetzgeber vor dem Hintergrund der augenblicklich geführten CO2- und Klimawandeldebatte zusätzlich zu den bisherig geforderten Emissionsminderungen auch Vorschriften zur Verbrauchsreduktion von Kraftfahrzeugen erlassen wird. Dies ist gleichbedeutend mit einer Senkung der CO2-Emissionen. Um solch eine Begrenzung des Flottenkraftstoffverbrauches wirtschaftlich sinnvoll zu erreichen, wird es auch zukünftig notwendig sein Klein- und Mittelklasse-PKW mit Dieselmotoren auszurüsten. Der CO2-Vorteil des Dieselmotors kann in diesen Fahrzeugklassen aber nur dann wirtschaftlich genutzt werden, wenn kostenintensive Abgasnachbehandlungssysteme durch geeignete innermotorische Maßnahmen zur Schadstoff- und Verbrauchsreduktion vermieden bzw. minimiert werden können. Außerdem wirkt sich in vielen Fällen die vordergründig einfache Lösung der Abgasnachbehandlung durch die Erhöhung des Abgasgegendruckes negativ auf den Kraftstoffverbrauch aus. Aus der neuen Aufgabenstellung der Verbrauchsabsenkung (= CO2-Minderung), bei gleichzeitiger Erfüllung der noch strengeren Schadstofflimitierung, ergeben sich vollkommen neue Anforderungen an zukünftige Brennverfahren, denn in vielen Fällen widersprechen sich die beiden Forderungen nach Schadstoffminimierung und Kraftstoffverbrauchsreduzierung.
Gesamtziel des Forschungsvorhabens ist es, Einspritzsysteme und -prozesse für energieeffiziente und schadstoffarme Brennverfahren zu definieren. Damit wird den Automobil- und Motorenherstellern ein Produkt angeboten, mit dem sie den Anforderungen an zukünftige Abgas- und Verbrauchsgrenzwerte (CO2-Ausstoß) begegnen können. Der Marktanteil der Piezo Common Rail Einspritzsysteme aus dem Hause Siemens VDO kann so weiter ausgebaut werden. Zur Optimierung der angewandten Brennverfahren stehen konventionelle Abgasanalysetechniken an einem Einzylinderrealmotor zur Verfügung. Darüber hinaus müssen Untersuchungen an speziellen Versuchsträgern, einer optisch zugänglichen Hochdruckkammer und einem Transparentmotor, unter Anwendung moderner optischer Messtechniken realisiert werden. Die Gesamtheit der Ergebnisse konventioneller und modernster Untersuchungsmöglichkeiten am Lehrstuhl Verbrennungsmotoren der TU Dresden in Verbindung mit der Projektpartner Siemens VDO in Limbach/Oberfrohna werden einen entscheidenden Beitrag leisten, die angewandten Brennverfahren hinsichtlich einem möglichen Serieneinsatz validieren zu können.
Kooperationspartner
- Siemens VDO Automotive AG, - (Deutschland)
Kontakt
Herr Dr.-Ing. Tilo Roß
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Lehrstuhl Verbrennungsmotoren und Antriebssysteme
Besuchsadresse:
Jante-Bau, Erdgeschoss, JAN/9 George-Bähr-Str. 1b
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