22.06.2026
Zweites SOffie-Projekttreffen und Workshop an der Universität Duisburg-Essen
Am 11. Juni 2026 fand das zweite Projekttreffen des Forschungsprojekts SOffie (System Integration Offshore Wind Energy) auf dem Campus Essen der Universität Duisburg-Essen statt. Im Anschluss an das Projekttreffen wurde am 12. Juni ein Workshop in der Unternehmenszentrale von RWE in Essen ausgerichtet.
Die Veranstaltung begann mit Fortschrittsberichten der Projektpartner und einer Diskussion möglicher zukünftiger Offshore-Hub-Konfigurationen. Dabei wurden Offshore-Hubs als Netzknoten betrachtet, die Offshore-Windparks mit mehreren Strommärkten und Übertragungsnetzen verbinden. Im anschließenden Workshop mit RWE wurden diese Konfigurationen hinsichtlich der damit verbundenen Unsicherheiten und Risiken analysiert. Der Fokus lag insbesondere auf der Investorenperspektive und den Herausforderungen einer erfolgreichen Integration großskaliger Offshore-Windenergie in den europäischen Strommarkt.
SOffie ist ein auf drei Jahre angelegtes Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert wird. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit führenden Hochschulen und Industriepartnern Lösungen für die erfolgreiche Integration großskaliger Offshore-Windenergie in das deutsche Energiesystem zu entwickeln.
Zum Projektkonsortium gehören die TU Dresden (Projektkoordination), die Universität Duisburg-Essen, das DIW Berlin, die TU Berlin sowie AquaVentus. Eine besondere Stärke von SOffie liegt in der engen Zusammenarbeit mit Akteuren aus Industrie und Energiewirtschaft, darunter RWE, EnBW, Amprion, 50Hertz, AquaVentus und der Bundesverband Windenergie Offshore (BWO).
Die Professur für Energiewirtschaft der TU Dresden dankt als koordinierende Einrichtung allen Projektpartnern für ihre wertvollen Beiträge und die konstruktiven Diskussionen während des Projekttreffens und des Workshops. Ein besonderer Dank gilt dem House of Energy, Climate and Finance der Universität Duisburg-Essen für die hervorragende Organisation und Ausrichtung der Veranstaltung.
Lisa Lorenz und Akshay Singh Yadav (wissenschaftliche Mitarbeitende), Hannes Hobbie (Projektkoordinator)