12.03.2026
Topics in Empirical Finance: Die Kunst der Finanzen - Innovation, Märkte und kulturelle Vermögenswerte
Dieses Seminar untersucht die Schnittstelle von Finanzen, Innovation und Kultur, mit einem besonderen Fokus auf das Konzept der „Kunst“ in ihren vielfältigen Formen.
Über ihre ästhetische Anziehungskraft hinaus wird Kunst häufig auch als Finanzanlage betrachtet. Forschende haben beispielsweise analysiert, welche Farben in Bildern bei Auktionen die höchsten Preise erzielen, ob Kunstobjekte tatsächlich ihren Wert rechtfertigen und welche Renditen durch Investitionen in Kunst erzielt werden können. Wir werden in dem Seminar zudem diskutieren, ob die Finanzwelt selbst als Schöpfer von Kunst betrachtet werden kann, etwa durch die Gestaltung physischer, gedruckter Aktienurkunden oder durch das Entstehen von Krypto-Phänomenen wie dem Shiba Inu Meme-Coin.
Das Seminar geht über das klassische oder traditionelle Verständnis von Kunst hinaus, um neue Perspektiven zu eröffnen, insbesondere darauf, wie Innovationen in der Finanzwirtschaft stattfinden und welche kreativen Aspekte sie haben. Wir werden uns fragen, ob es „Avantgardisten“ in der Finanzbranche gab, das heißt Personen, die bahnbrechende Entwicklungen einführten, wie etwa den ersten Geldautomaten oder Non-Fungible Token. Im Rahmen des Kurses erhalten die Studierenden praktische Einblicke bei einem Besuch im Archiv der Avantgarden in Dresden, wo sie die Gelegenheit haben, nach avantgardistischen Finanzartefakten und Innovationen zu suchen.
Der Kurs endet mit einer Präsentation und einer schriftlichen Abschlussarbeit. Die Studierenden können entweder (i) aktuelle Forschung zu Kunst und Finanzmärkten analysieren und diese weiterentwickeln oder (ii) in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Avantgarden Finanz-Avantgardisten dokumentieren und deren Beitrag zu Innovationen in der Branche untersuchen.
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