25.06.2026
Verdienstorden des Freistaates Sachsen für Prof. Hans Wiesmeth und Prof. Hans-Egbert Schröder
Ministerpräsident Kretschmer würdigt herausragendes Engagement für den Freistaat
Ministerpräsident Michael Kretschmer hat am 23. Juni 2026 in der Albrechtsburg Meissen 13 Persönlichkeiten, die eng mit Sachsen verbunden sind, den Verdienstorden des Freistaates Sachsen verliehen. Geehrt wurden dabei auch die emeritierten TUD-Professoren Hans-Egbert Schröder und Hans Wiesmeth, ehemaliger Prorektor für Wissenschaft. Beim Sächsischen Verdienstorden handelt es sich um die höchste staatliche Auszeichnung des Freistaates.
Prof. Hans Wiesmeth
Ministerpräsident Kretschmer (r.) überreicht den Verdienstorden des Freistaates Sachsen an Prof. Hans Wiesmeth.
Prof. Hans Wiesmeth (76) zeichnet sich durch sein großes berufliches Engagement und langjähriges ehrenamtliches Wirken für die sächsische Wissenschaftslandschaft aus. In Forschung und Lehre sowie als ehemaliger Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften war er ein vielseitiger Gestalter und ein maßgeblicher Akteur des Wissenschaftsmanagements. In diesem Zuge war er als Rektor der Handelshochschule Leipzig, von 1993 bis 2000 als Prorektor für Wissenschaft an der TU Dresden und als Präsident der Dresden International University tätig. Seine Tatkraft für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist besonders hervorzuheben. Im Rahmen seines ehrenamtlichen Wirkens im Verein zur Förderung von Studierenden der TU Dresden begutachtet er als Kuratoriumsmitglied zur Verleihung des Georg-Helm-Preises seit 2000 eine Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten und wirkt aktiv an den Preisverleihungen mit.
Prof. Hans-Egbert Schröder
Prof. Hans-Egbert Schröder (l.) erhält den Verdienstorden des Freistaates Sachsen von Ministerpräsident Kretschmer.
Prof. Hans-Egbert Schröder (86) prägte maßgeblich das sächsische Gesundheitswesen. Er war ab 1993 Klinikdirektor der Medizinischen Klinik lll der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und gehört zu den Gründungsvätern der Sächsischen Landesärztekammer sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen. Doch sein Wirken für den Freistaat reicht weit darüber hinaus: Er engagiert sich seit Jahrzehnten leidenschaftlich für die sächsische Kunst und Kultur. So leistet er u. a. als Vorstand des „Forums Mitteldeutsche Kunst 20. Jahrhundert e. V.“ sowie im „Neuen Sächsischen Kunstverein e. V.“ wertvolle ehrenamtliche Forschungs- und Ausstellungsarbeit. In seiner Person vereint Prof. Schröder auf eindrucksvolle Weise medizinische Pionierarbeit mit einem erheblichen Engagement für die bildenden Künste.
Hintergrund:
Beim Sächsischen Verdienstorden handelt es sich um die höchste staatliche Auszeichnung Sachsens. Mit der Auszeichnung ehrt der Freistaat Menschen, die sich im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen oder ehrenamtlichen Bereich in herausragendem Maße engagiert haben. Der Orden wurde 1996 gestiftet und erstmals am 27. Oktober 1997 verliehen. Ihn können in- und ausländische Persönlichkeiten erhalten, die sich um den Freistaat Sachsen und die hier lebenden Menschen besonders verdient gemacht haben. Bisher wurde der Sächsische Verdienstorden 419 Mal verliehen.