Dokumentation zum 10. Sächsischen Datensalon
STADT. LAND. ZUKUNFT? Rückblick auf den 10. Sächsischen Datensalon
Bleiben, zurückkehren, neu ankommen: Was brauchen junge Erwachsene, damit sie ihre Zukunft in Sachsen gestalten können? Darüber haben am 6. Oktober 2026 in Dresden über 70 Teilnehmende aus Verwaltung, Politik und Gesellschaft diskutiert.
Viele junge Erwachsene verlassen ländliche Regionen, um sich anderswo weiterzubilden, zu arbeiten und zu leben. Zurück bleiben alternde Orte und die Sorge um die Zukunft ganzer Regionen. Muss das so sein? Beim 10. Sächsischen Datensalon haben wir die Frage umgedreht: Wie können Regionen in Sachsen wieder attraktiver für junge Menschen werden?
Das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen und das Centrum für Demografie und Diversität (CDD) der TU Dresden hatten dazu unter dem Titel „STADT. LAND. ZUKUNFT? Junge Erwachsene zwischen Abwanderung und Perspektive” in das Medizinisch-Theoretische Zentrum (MTZ) am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden (UKD) eingeladen.
Das Programm
Fünf Vorträge lieferten Zahlen, Perspektiven und Ideen, jeweils mit Raum für Fragen und Diskussion. Programm und Vortragende sowie die Vortragsfolien finden Sie hier.
Bei der Poster-Session wurden vier Poster zu Fragen rund um Bleiben, Gehen und Zukunft in Sachsen vorgestellt: Dr. Lioba Buscher (Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen) zeigte die Wanderungsströme in Sachsen seit 1990 als Heatmaps. Carola Martin (Forschungsgruppe Digital Health, TU Dresden) präsentierte mit MISSION4Sax ein Modell für wohnortnahe Krebsversorgung in Ostsachsen. Dr.-Ing. Matthias Soot (Professur für Landmanagement, TU Dresden) ging gemeinsam mit den Gutachterausschüssen in Sachsen der Frage nach, wo man sich noch eine Immobilie leisten kann. Prof. Dr. Susan Garthus-Niegel (Vorstandsvorsitzende des CDD, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin, TU Dresden) stellte mit der DREAM-Studie vor, was Job, Familie und Gesundheit bei jungen Dresdner Familien miteinander zu tun haben.
Vielen Dank!
Wir danken allen Referentinnen und Referenten, den Posterstations-Verantwortlichen, allen Organisatorinnen und Organisatoren sowie unserem Kooperationspartner, dem Statistischen Landesamt des Freistaates Sachsen, für die gute Zusammenarbeit. Besonders danken wir außerdem den Teilnehmenden für ihr Interesse, ihre Fragen und ihre Ideen sowie dem Förderverein Psychologie der TU Dresden für die Unterstützung bei der Ausrichtung der Veranstaltung.