Ostasienzentrum (OAZ)
Nach sechsmonatiger Pause hat das Ostasienzentrum (OAZ) der TU Dresden am 15. Juni 2026 seinen Betrieb wieder aufgenommen. Zurzeit arbeiten wir daran, das vielfältige Lehrangebot des OAZ möglichst zeitnah wieder aufleben zu lassen.
Das bis Ende 2025 angebotene studienbegleitende Regionalstudium Ostasien wird derzeit konzeptionell weiterentwickelt. Ziel ist es, regionalwissenschaftliche Lehrangebote künftig stärker mit den Wahlpflichtbereichen und Ergänzungsangeboten verschiedener Studiengänge der TU Dresden zu verzahnen. Neue Lehrangebote sind frühestens ab dem Sommersemester 2027 vorgesehen. Über die konkrete Ausgestaltung und die Möglichkeiten der Anrechnung wird nach Abschluss der Abstimmungen informiert.
© Häse
Ostasienzentrum (OAZ)
Die Sprachkurse in Chinesisch und Japanisch auf den Niveaustufen A1 bis A2.2 / UNIcert® Basis sowie B1.1 bis B1.2 / UNIcert® I laufen weiterhin in Zusammenarbeit mit der Studienorganisation TUDIAS. Die fachlich-inhaltlich Verantwortung für die Sprachausbildung liegt beim LSK; das OAZ begleitet insbesondere die regionale und interkulturelle Profilierung der Angebote. Erste inhaltliche Neuerungen im Bereich Chinesisch als Fremdsprache treten bereits zum Wintersemester 26/27 in Kraft:
Beginnend mit den neustartenden A1 Kursen wird das Hochchinesische ab diesem Wintersemester erstmals sowohl in der Festland-chinesischen als auch in der Taiwanischen Ausprägung komplementär unterrichtet. Zudem haben Studierende die Möglichkeit, beim Erlernen der chinesischen Schrift zwischen den in der VR China üblichen Kurzeichen und den in Taiwan und Hongkong gebräuchlichen Langzeichen zu wählen. Damit möchten wir der Heterogenität des sinophonen Sprachraums in der Sprachausbildung besser gerecht werden. Zudem sollen Studierende bei uns die Möglichkeit erhalten, sich gezielt auf Studienaufenthalte entweder in der VR China oder in Taiwan vorzubereiten.
Des Weiteren versteht sich das OAZ als Ansprechpartner zu Fragen rund um das Thema China- und Taiwan-Kompetenz für alle Fachbereiche und wissenschaftlichen Einrichtungen der TU Dresden. Als Gründungsmitglied des Verbunds der Chinazentren an deutschen Hochschulen (VCdH) sind wir fest in regionale und überregionale China-Kompetenznetzwerke eingebunden und können somit auf eine breitgefächerte Expertise im Bereich der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China sowie mit Taiwan zurückgreifen. Gerne helfen wir universitätsintern bei der Vermittlung von Expertinnen und Experten für Seminare und Fortbildungen rund um das Thema China-Kompetenz.