11.06.2026
Ideen treffen Mitgründer:innen: Erfolgreicher Auftakt für „Find your Co-Founder“ an der TU Dresden
Wer ein erfolgreiches Startup aufbauen will, braucht mehr als eine Idee. Entscheidend ist oft das richtige Team. Genau deshalb stand bei „Find your Co-Founder“ am 27. Mai im Dülfer Saal der TU Dresden die Frage im Mittelpunkt: Mit wem will ich eigentlich gründen?
Als Teil des dresden|exists Verbundes und im Rahmen der sachsenweiten m3 Matching-Initiative hat das Startup-Team im TUD|excite das erste Matching-Event in Dresden organisiert. Das Ziel: Menschen mit Gründungsideen und Startup-Mindset zu zusammenzubringen, damit neue Startup-teams entstehen können.
Und der Zuspruch war groß: Mehr als 100 Teilnehmende aus Dresden und ganz Sachsen nutzten die Gelegenheit, um potenzielle Co-Founder kennenzulernen. Schon in der ersten kurzen Pause füllte sich der Raum mit Gesprächen. Zwischen Stehtischen und Stuhlreihen wurde diskutiert, Kontakte geknüpft und LinkedIn-Profile ausgetauscht. Immer neue Gesprächsgruppen bildeten sich. Wer einmal durch den Raum gegangen ist, hat kaum jemanden zweimal im selben Gespräch angetroffen.
Neben offenem Netzwerken erwartete die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm mit einem Gründer:innen-Panel, Startup-Pitches aus ganz Sachsen und moderierte Matching-Runden.
Gründer:innen teilen Erfahrungen bei der Co-Founder-Suche
Im Panel „How To (not) find a Co-Founder“ wurde schnell deutlich: Die Suche nach dem richtigen Team ist oft einer der schwierigsten Teile einer Gründung. Hier sprachen Arefeh Movahedi, Johannes Paul, Clemens Haist und Sanchit Jain offen über die oft langwierige Suche und was wirklich zählt.
Clemens Haist, CEO der TUD-Ausgründung Flexora, erzählte, dass es bei ihm rund eineinhalb Jahre gedauert hat, bis das Team komplett war und dass nicht jede fachlich perfekte Kombination auch im Gründungsalltag funktioniert. Sein Fazit: Zusammenarbeit braucht eine Testphase, in der man ehrlich prüft, ob es wirklich passt.
Arefeh Movahedi (Gründerin von ReSelf Cosmetics) berichtete von ihrer langen Suche nach technischen Co-Founder:innen und gab einen einfachen, aber wichtigen Tipp: „Shout out loud.“ Je sichtbarer die Suche, desto höher ist die Chance auf passende Matches. Ein weiterer Punkt, bei dem sich alle einig waren: Am Ende zählt nicht der perfekte Lebenslauf, sondern gemeinsame Ziele und die Frage, wie man ein Startup wirklich führen will – zum Beispiel beim Thema Wachstum oder Finanzierung.
Acht Startups auf der Suche nach Verstärkung
Nach dem Panel ging es direkt weiter mit den Startup-Pitches: Acht Teams aus Dresden, Leipzig und Chemnitz stellten ihre Ideen vor und zeigten, welche Rollen gerade in ihrem Team zu besetzen sind. Für viele Teilnehmende boten die Präsentationen einen direkten Einstieg in Gespräche und neue Kontakte. Anschließend ging es in die Matching-Runden für Business, Tech & IT sowie weitere Fachrichtungen, bevor der Abend beim offenen Networking ausklang.
Damit aus Ideen Teams werden
Der Abend machte deutlich, wie groß der Bedarf an Formaten ist, die Menschen mit Gründungsinteresse zusammenbringen. Genau hier setzt die Initiative m3 Matching der sächsischen Hochschulgründungsnetzwerke an und wird auch künftig weitere Matching-Formate anbieten.
Wer auf der Suche nach Mitgründer:innen ist oder in ein Startup-Team einsteigen möchte, findet bereits jetzt über das Co-Founder Matching der Plattform wisawi-vernetzt.de passende Einstiegspunkte.
Und wer eine eigene Idee hat: Das Beratungsteam des TUD|excite unterstützt gern dabei, den nächsten Schritt Richtung Gründung zu gehen.