06.02.2018

Projektteam der TU Dresden für den Deutschen Zukunftspreis vorgeschlagen

Bioprinting © Magda Marečková Bioprinting © Magda Marečková
Bioprinting

© Magda Marečková

Nachdem ein Team der TU Dresden bereits 2016 mit dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten ausgezeichnet worden war, kann sich die Universität erneut über einen Vorschlag freuen: Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) hat für den diesjährigen Preis ein Projektteam bestehend aus Wissenschaftlern des Zentrums für Translationale Knochen-, Gelenk- und Weichgewebeforschung (einer Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung von Medizinischer Fakultät und Universitätsklinikum) und dem Mittelständischen Unternehmen GESIM mbH (Radeberg) vorgeschlagen. Im Rahmen eines von der AiF geförderten ZIM-Projektes hat das Team um Dr. Anja Lode und Professor Michael Gelinsky zusammen mit Firma GESIM neue Biomaterialien und Tools für den Extrusions-basierten 3D-Druck und das Bioprinting entwickelt, die nun u. a. die Kombination von zwei Materialien in einer Kern/Mantel-Anordnung erlauben. Dies eröffnet ganz neue Möglichkeiten zur Erzeugung von patientenindividuellen Implantaten und Tissue Engineering-Konstrukten, beispielsweise durch Integration von Wirkstoffdepots oder künstlichen Blutgefäßstrukturen. Das Rektorat drückt dem Team für den anstehenden Auswahlprozess die Daumen!

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Katharina Kern
Letzte Änderung: 06.02.2018