Juniorprofessur

Jun.-Prof. Jens Krzywinski © Amac Garbe Jun.-Prof. Jens Krzywinski © Amac Garbe
Jun.-Prof. Jens Krzywinski

© Amac Garbe

Die 2002 vom Bundesministerium für Bildung und 2007 durch Sächsisches Landesrecht eingeführte Juniorprofessur gibt jungen, exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, auch ohne Habilitation an der Universität zu lehren und zu forschen. Mit ihr wird die wissenschaftliche Eigenständigkeit bereits auf einer frühen Stufe der akademischen Karriere gestärkt, die Habilitationshürde auf dem Weg zu einer Professur abgebaut und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Deutschland durch die annähernde Vergleichbarkeit mit Assistenzprofessuren, z. B. in den USA oder der Schweiz, erhöht.

Status

Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren sind vollständig in den institutionellen Ablauf der Universität eingebunden. Sie zeichnen für einen eigenen Lehrstuhl verantwortlich, übernehmen Lehrtätigkeiten, betreuen Abschluss- und Promotionsarbeiten, nehmen Prüfungen ab und sind in den Gremien der Universität vertreten.

Einstellung

Juniorprofessuren werden als befristete Stellen in der Regel international ausgeschrieben. In der Regel erfolgt zunächst eine Einstellung für drei Jahre, die nach einer positiven Evaluation auf insgesamt sechs Jahre verlängert wird. In einzelnen Fällen ist die Juniorprofessur mit einer Verstetigungs-Option versehen, so dass nach einer weiteren positiven Evaluation unmittelbar (ohne erneutes Berufungsverfahren) die Berufung in eine W2- oder W3-Lebenszeitprofessur erfolgt (tenure track).

Besoldung und Ausstattung

Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren werden in der Regel verbeamtet und erhalten eine Besoldung der Besoldungsgruppe W1. Es werden keine Leistungsbezüge gezahlt, jedoch erhöht sich die Besoldung nach positiver Zwischenevaluation. Die Ausstattung der Juniorprofessuren ist noch nicht zufriedenstellend; häufig erfolgt die personelle und sächliche Ausstattung durch die Einwerbung entsprechender Drittmittel.

Als Juniorprofessorin oder Juniorprofessor arbeiten Sie als Hochschullehrerin oder Hochschullehrer. Daher ist es wichtig, die eigenen überfachlichen Kompetenzen fortlaufend zu erweitern. Um Sie in dieser Phase Ihrer Karriere nach Kräften zu unterstützen, richtete die TU Dresden ein speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Programm ein. Es bietet Ihnen mit den drei Säulen Weiterbildung und individuelles Coaching, Tandem-Mentoring und Netzwerk ein umfangreiches Paket für Ihre tägliche Arbeit, Ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Berufungsbeauftragte des Rektors

Name

Nadja Straube

Kontaktinformationen
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Letzte Änderung: 21.06.2017