CHIPS - Pädagogische Beziehungen im Kontext von Kinderschutz
- Laufzeit: 1.4.2026-31.12.2029
- Förderung via: DFG
- Antragstellung: Prof. Dr. Anne Piezunka und Prof. Dr. Sophia Richter (PH Vorarlberg)
- Projektleitung: Prof. Dr. Anne Piezunka & Prof. Dr. Sophia Richter
- Team: Jessica Angioni, Anastasiya Bobrova, Prof. Dr. Anne Piezunka und Prof. Dr. Sophia Richter
Kurzbeschreibung:
Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und vom Österreichischen Wissenschaftsfond (FWF) gefördert und ist Teilprojekt des DFG-Sonderforschungsbereichs 1750 [in:just] „Inklusion – Anerkennung – Gerechtigkeit. Teilnahme und Teilhabe in Prozessen des Aufwachsens“, der an der Goethe-Universität Frankfurt angesiedelt ist.
Der Sonderforschungsbereich [in:just] untersucht in interdisziplinärer Perspektive im Rahmen von 21 Projekten Bedingungen von Bildungsgerechtigkeit in Institutionen des Aufwachsens. Der SFB 1750 [in:just] ist der erste im Kern erziehungswissenschaftliche Sonderforschungsbereich, den die DFG fördert. Es sind aber auch folgende Disziplinen beteiligt: Philosophie, Soziologie, Rechtswissenschaft, Informatik und Humangeographie. Zudem kooperiert er mit dem Institut für Sozialforschung, dem DIPF Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Sprecherinnen sind Prof. Merle Hummrich und Prof. Vera Moser vom Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität.
Im Zentrum des Teilprojekts „Kinderschutz in Schulen“ steht die Perspektive von Schüler_innen. Mithilfe von Interviews an Schulen in Deutschland und Österreich wird untersucht, welche Erfahrungen junge Menschen im schulischen Alltag in pädagogischen Beziehungen machen. Dabei interessiert insbesondere, welche Erwartungen an Lehr- und Fachkräfte in pädagogischen Beziehungen formuliert werden sowie welche Bedingungen pädagogische Beziehungen stärken oder beeinträchtigen können.
Zur Umsetzung des Forschungsprojekts werden an jeweils zwei Schulen in Deutschland und Österreich Interviews mit Schüler_innen im Alter von 11 bis 16 Jahren sowie mit Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften geführt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen u.a. dazu beitragen, bestehende Kinderschutzkonzepte weiterzuentwickeln und Schulen in der Gestaltung pädagogischer Beziehungen zu stärken.