Ehemaliger Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. Uwe Israel
- Invektivität im deutschen und italienischen Humanismus
- Agonale Praktiken
- Anfänge der sächsischen Landtagsgeschichte
- Venedig in der Renaissance
- Migration/Akkulturation zwischen Deutschland und Italien im späten Mittelalter
| 2010 - 2023 | Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Technischen Universität Dresden |
| 2005 - 2010 | Direktor des Deutschen Studienzentrums in Venedig |
| 2005 - 2006 | Lehrauftrag an der Universität Kassel |
| 2004 - 2005 | Gastdozent des Deutschen Historischen Instituts in Rom |
| 2004 | Professurvertretung an der Universität Bielefeld |
| 2003 | Habilitation an der Universität Göttingen |
| 1996 - 2001 und 2002 - 2003 | wiss. Assistent am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen |
| 1996 | freier Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Geschichte (Germania Sacra) |
| 1995 - 1996 | wiss. Mitarbeiter am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen |
| 1995 | Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin |
| 1993 - 1994 | freier Mitarbeiter am Deutschen Historischen Museum in Berlin |
| 1992 - 1995 | wiss. Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt- Universität zu Berlin |
| 1991 | Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien |
| 1983 - 1991 | Studium der Rechtswissenschaften, dann der Fächer Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität Göttingen |
Stipendien
- 2001/02: Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft
- 1999: Forschungsstipendium des Vereins für deutsch-italienische Geschichtsforschung
- 1998: Forschungsstipendium des Istituto Storico Italo-Germanico di Trento
- 1996: Habilitationsstipendium des Deutschen Historischen Instituts in Rom
- 1992: Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
Mitgliedschaften und Ämter
- Deutscher Hochschulverband
- Mediävistenverband
- Mitglied der Studienkommission für den Studiengang Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen
- Verein Deutsches Studienzentrum in Venedig
- Vorstand des Italienzentrums der TU Dresden
- Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes
- Auswärtiges Mitglied des Istituto Veneto di Scienze, Lettere ed Arti (Akademie der Wissenschaften Venedig)
Sommersemester 2020
Vorlesung/Überblicksübung: Byzanz
Die Geschichte des Byzantinischen Reiches, Erbe Ostroms, von den Anfängen in der Spätantike bis zum Untergang nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Jahre 1453 soll behandelt werden.
Hauptseminar/Seminar: Invektivität im Humanismus
Die neuen Ansätze des Dresdner Sonderforschungsbereichs 1285 “Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung” aufgreifend soll dem Phänomen im Renaissance-Humanismus für die Zeit von etwa Mitte des 14. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts nachgegangen werden.
Lektürekurs: Quellen aus und über Byzanz
Begleitend zur Vorlesung Byzanz sollen einschlägige Quellen gelesen und interpretiert werden
Wintersemester 2019/20
Hauptseminar: Ritualisierte Kampfpraktiken
Der Zweikampf wandelte seinen Charakter von einem allgemein akzeptierten Beweismittel im magisch-religiösen Ordal des Gerichtskampfes im früheren zum organisierten Spektakel der Fechtschulen in den Städten des späteren Mittelalters und ging schließlich in der Neuzeit im Duell, der Mensur oder dem Sportfechten auf. Es soll der Platz des Zweikampfs in der mittelalterlichen Streitkultur zwischen agonalen, gewaltsamen und magischen Erscheinungsformen (Duell, Fechten, Fehde, Gerichtskampf, Gottesurteil, Krieg, regelloser Kampf, Turnier) bestimmt werden und unter Anwendung der Ritualtheorie auf das performative Moment der Praktik die übliche Gegenüberstellung von ‚Recht‘ und ‚Ritual‘ hinterfragt werden.
Übung: Diplomatik
Die hilfswissenschaftlich orientierte Übung will in mittelalterliche Urkundenlehre einführen, wobei Erfahrungen im Lesen, Gliedern und Verstehen von lateinischen Urkunden und Kenntnisse über ihre Entstehung und Editionspraxis ebenso gewonnen werden sollen wie Einblicke in ihre kulturgeschichtliche Bedeutung (vgl. www.monasterium.net).
Übung/Lektürekurs: „Faszination Stadt. Die Urbanisierung Europas im Mittelalter und das Magdeburger Recht“
Die Übung, bei der insbesondere auch dem Sachsenspiegel Aufmerksamkeit geschenkt wird, soll auf den gemeinsamen Besuch der im Titel genannten „Großen Sonderausstellung“ im Kulturhistorischen Museum in Magdeburg vorbereiten. Übung mit Exkursion (vgl. www.faszination-stadt2019.de; www.magdeburg-law.com).
Colloquium zu aktuellen Themen der mittelalterlichen Geschichte
Dresdner und auswärtige Mediävisten stellen ihre Projekte vor. Examenskandidaten im Fach Mittelalterliche Geschichte wird die Möglichkeit geboten, ihre Abschlußarbeiten zur Diskussion zu bringen.
Sommersemester 2019
Vorlesung/Überblicksübung: Juden im mittelalterlichen Deutschland
Die Geschichte der Juden im mittelalterlichen Deutschland von den Anfängen bis zur Reformation soll behandelt werden.
Lektürekurs: Gregor von Tours. Zehn Bücher Geschichten
Ohne die „Zehn Bücher Geschichten“, eines der großen mittelalterlichen Geschichtswerke, in denen Gregor (* Clermont 538/539, † wahrsch. 594) gerade auch über Ereignisse seiner unmittelbaren Gegenwart berichtet, wüßten wir sehr viel weniger von der fränkischen Frühzeit. Gregor entstammte einer Familie des romanischen Senatorenadels und hatte als Bischof von Tours an der Loire neben seinen geistlichen Pflichten auch vielfältige weltliche Aufgaben und stand als Berater in persönlichem Verhältnis zu Merowingerkönigen. Im Lektürekurs soll anhand ausgewählter Passagen aus Gregors Hauptwerk das Verständnis lateinischer Quellen gefördert werden.
Hauptseminar/Seminar: Soziale Gruppen im Mittelalter (500-1500)
Wie die gegenwärtige, so setzte sich auch die mittelalterliche Gesellschaft aus einer Vielzahl von sozialen Gruppen zusammen, die im Laufe der Zeit zu- und abtreten oder ihren Charakter wandeln konnten. Insbesondere die großen Städte des hohen und späteren Mittelalters sind als Experimentierfeld für neue Formationen wie „Studenten“ oder spezifische „Randgruppen“ zu sehen. Aber auch die historische Tiefendimension und Wandlungsfähigkeit von Großgruppen wie „Adel“ oder „Religiose“ stellen interessante Phänomene dar.
Forschungs- und Examenscolloquium
Dresdner und auswärtige Mediävisten stellen ihre Projekte vor. Examenskandidaten im Fach Mittelalterliche Geschichte wird die Möglichkeit geboten, ihre Abschlußarbeiten zur Diskussion zu bringen.
Wintersemester 2018/19
Vorlesung/Überblicksübung: Venedig im Mittelalter
Venedig war am Ende des Mittelalters mehr als nur eine Großstadt von etwa 100.000 Einwohnern. In Italien eine der fünf großen Mächte verfügte es über einen weiten Festlandsbesitz und ein ausgedehntes koloniales Überseereich, das Inseln wie Kreta und Zypern umfaßte. Als Mittler und Erbe des Byzantinischen Reiches sowie als Scharnier im Handel zwischen der Levante und Europa wurde die Lagunenstadt unermeßlich reich und ein führendes Zentrum der Renaissance. Zugleich kann die Metropole als Laboratorium gesehen werden, in dem sich die politischen, ökonomischen und sozialen Verwerfungen der Zeit markant analysieren lassen.
Proseminar: Karl der Große
Der Frankenkönig Karl der Große (768-814) eroberte in fortwährenden Kriegen ein Reich, das sich am Ende von der iberischen und Apenninen-Halbinsel bis über weite Zonen Mitteleuropas erstreckte. Wegen seiner Verdienste um die Ausbreitung des christlichen Glaubens wurde er im Jahre 1156 heiliggesprochen. In kultureller Hinsicht stieß er wegweisende Reformen in Liturgie, Bildung und Kunst an. Weil es ihm überdies gelang, am Christfest des Jahres 800 als erster nordalpiner Herrscher zum Kaiser gekrönt zu werden, wurde er zum großen Vorbild des mittelalterlichen Königtums. Er ist heute Namengeber des alljährlich in Aachen vergebenen Internationalen Karlspreises, der für Verdienste um die europäische Einigung verliehen wird. Das Proseminar will anhand lateinischer Quellen unterschiedlicher Gattungen zu verschiedenen Aspekten des Themas in Fragen und Arbeitsweisen des Fachs einführen.
Hauptseminar: Die Burgen der Ludowinger in Thüringen
Ähnlich erfolgreich wie im Südwesten die Staufer bauten in Thüringen seit dem 12. Jahrhundert zunächst die ludowingischen, dann die wettinischen Landgrafen ihre Herrschaft insbesondere über Burgen auf. Das Hauptseminar will Gestalt, Funktion und Symbolik der bedeutenden Anlagen Wartburg, Weißensee und Neuenburg als Beispiele für hoch- und spätmittelalterliche adlige Lebensform untersuchen.
Forschungs- und Examenscolloquium
Dresdner und auswärtige Mediävisten stellen ihre Projekte vor. Examenskandidaten im Fach Mittelalterliche Geschichte wird die Möglichkeit geboten, ihre Abschlußarbeiten zur Diskussion zu bringen.
Sommersemester 2018
Vorlesung/Überblicksübung: Das Frühmittelalter
Die Überblicksvorlesung will in die Geschichte des Frühmittelalters einführen, was üblicherweise den Zeitraum von etwa 500-900 bedeutet. Der Schwerpunkt wird auf dem Raum des Ostfränkischen Reiches liegen, wobei aber immer wieder Ausblicke in die umliegenden europäischen und außereuropäischen Regionen gegeben werden.
Lektürekurs: Lateinische Quellen aus dem Frühmittelalter
Ergänzend zur Vorlesung sollen Quellen aus dem Frühmittelalter studiert werden.
Hauptseminar: Iconic turn für Mediävisten
Seit den 1990er Jahren stehen Begriffe wie iconic/pictorial/visual turn für einen Trend der Geisteswissenschaften, im Angesicht wachsender Bedeutung von visuellen Medien in der Moderne und im Kontrast zu einer Betonung der Sprache (linguistic turn) eine erkenntnistheoretische Aufwertung von Bildern vorzunehmen. Es zeigte sich, daß gerade für die Geschichte des quellenarmen aber bilderfreudigen Mittelalters über Bilder neue Zugänge zu gewinnen sind – vorausgesetzt, man sieht in ihnen mehr als eine bloße Illustration und beherrscht die Methoden einer angemessenen Interpretation. Das Seminar will ausgehend von theoretischen Vorüberlegungen zum iconic turn in den Kulturwissenschaften und zum Verständnis von Bildern als historische Quelle an konkreten Beispielen unterschiedliche Interpretationsansätze erproben.
Forschungs- und Examenscolloquium
Dresdner und auswärtige Mediävisten stellen ihre Projekte vor. Examenskandidaten im Fach Mittelalterliche Geschichte wird die Möglichkeit geboten, ihre Abschlußarbeiten zur Diskussion zu bringen.
Wintersemester 2017/18
Vorlesung/Überblicksübung: Die mittelalterliche Stadt als Sakralraum
Siedlungen entstanden und erweiterten sich oft um kirchliche Kerne; gelegentlich wurden Kirchen und Klöster planvoll in die städtische Topographie eingefügt, beispielsweise um die Ewige Stadt Rom zu imitieren oder andere Transzendenzbezüge herzustellen; in Prozessionen und anderen Ritualen zog man von Kirche zu Kirche oder um den Mauerring, der in seiner Gestalt das Himmlische Jerusalem evozieren konnte; daneben waren es die die Silhouette formenden Kirchtürme, die symbolisch für die Stadt standen; Pfarrsprengel konnten innerstädtische Organisationseinheiten, Stifte und Klöster als Immunitäten rechtliche Sonderbezirke darstellen; Kirchenräume, häufig durch eine Vielzahl von Kapellen und Altären kostbar ausgestattet, wurden nicht allein zu kultischen und memorialen, sondern auch zu administrativen und anderen kommunalen Zwecken genutzt; zur Bewältigung großer Kirchenbauprojekte mußte sich die ganze Stadt in einer gemeinsinnigen Sakralgemeinschaft zusammenfinden, was regelmäßig zu identifikatorischen und integrierenden Effekten führte. In der Vorlesung sollen all diese Aspekte für das Reich dies- und jenseits der Alpen angesprochen werden.
Lektürekurs: Gregor von Tours. Zehn Bücher Geschichten
Ohne die „Zehn Bücher Geschichten“, eines der großen mittelalterlichen Geschichtswerke, in denen Gregor (* Clermont 538/539, + wahrsch. 594) gerade auch über Ereignisse seiner unmittelbaren Gegenwart berichtet, wüßten wir sehr viel weniger von der fränkischen Frühzeit. Gregor entstammte einer Familie des romanischen Senatorenadels und hatte als Bischof von Tours an der Loire neben seinen geistlichen Pflichten auch vielfältige weltliche Aufgaben und stand als Berater in persönlichem Verhältnis zu Merowingerkönigen. Im Lektürekurs soll anhand ausgewählter Passagen aus Gregors Hauptwerk das Verständnis lateinischer Quellen gefördert werden.
Hauptseminar: Venedig und seine heiligen Stadtpatrone
Die Republik Venedig wird zurecht nach ihrem Patron Markus benannt, dessen Reliquien seit Anfang des 9. Jahrhunderts in der nach ihm benannten monumentalen Hauptkirche ruhen; das Zeichen des Evangelisten, der geflügelte Löwe, wurde zum Emblem des Stadtstaats und all seiner Herrschaften. Im Mythos sah sich Venedig als Heilige Stadt, die noch von viel mehr Heiligen geschützt wurde: angefangen von Maria und Theodor bis Isidor und Nikolaus. Das Hauptseminar will anhand der wichtigsten Stadtpatrone einen neuen Blick auf die zwischen byzantinischer und römisch-katholischer Kultur vermittelnden Stadt werfen und dabei insbesondere auf das religiös-rituelle Leben eingehen.
Forschungs- und Examenscolloquium
Die Veranstaltung steht allen am Mittelalter Interessierten ohne weiteres offen. Einerseits präsentie- ren insbesondere auswärtige Kollegen aktuelle Projekte und Forschungsvorhaben. Andererseits kön- nen Examenskandidaten und Doktoranden im Fach Mittelalterliche Geschichte das Thema ihrer Ab- schlußarbeit oder Dissertation zur Diskussion stellen.
Sommersemester 2017
Vorlesung/ Übung zur Vermittlung von Überblickswissen: Das Spätmittelalter
Die Überblicksvorlesung will in die Geschichte des Spätmittelalters einführen, was üblicherweise den Zeitraum von etwa 1250 bis 1500 bedeutet. Der Schwerpunkt wird auf der Geschichte des Römischdeutschen Reiches liegen, wobei aber immer wieder Ausblicke in die umliegenden europäischen (insbesondere Italien) und außereuropäischen Räume gegeben werden.
Proseminar: Bischof Bernward von Hildesheim
In ottonischer Zeit war Stadt und Bistum Hildesheim insbesondere unter Bischof Bernward (993-1022) ein politisches und kulturelles Zentrum ersten Ranges („Bernwardinische Kunst“). Das Proseminar will anhand lateinischer Quellen unterschiedlicher Gattungen zu verschiedenen Aspekten des Themas in Fragen und Arbeitsweise des Fachs einführen.
Hauptseminar: Migration im Mittelalter
Die Menschen waren im Mittelalter viel mobiler als lange angenommen. Mit der sog. Völkerwanderung könnten weitreichende Migrationsbewegungen bereits am Anfang der Epoche gestanden haben. Auch im weiteren Verlauf kann keinesfalls von grundsätzlicher Statik Rede sein, man denke nur an Pilger, Fernhändler oder Scholaren – aber waren diese doch zumeist nur auf Zeit Fahrenden überhaupt Migranten? Die Veranstaltung will zunächst zu klären versuchen, was für die mittelalterliche Zeit unter Migration zu verstehen ist und dann markanten Beispielen vor allem im europäischen Raum nachgehen.
Forschungs- und Examenscolloquium
Die Veranstaltung steht allen am Mittelalter Interessierten ohne weiteres offen. Einerseits präsentieren insbesondere auswärtige Kollegen aktuelle Projekte und Forschungsvorhaben. Andererseits können Examenskandidaten und Doktoranden im Fach Mittelalterliche Geschichte das Thema ihrer Abschlußarbeit oder Dissertation zur Diskussion stellen. Nähere Informationen zu Terminen etc. entnehmen Sie bitte der Homepage des Lehrstuhls.
Wintersemester 2016/17
Im Wintersemster 2016/17 befand sich Prof. Dr. Uwe Israel im Forschungsfreisemester und bot auf Grund dessen keine Lehrveranstaltungen an. Auch das Forschungscolloquium fand deswegen im Wintersemester nicht statt.
Sommersemester 2016
Vorlesung/ Übung zur Vermittlung von Überblickswissen: Hochmittelalter
Die Überblicksvorlesung will in die Geschichte des Hochmittelalters einführen, was
üblicherweise den Zeitraum von etwa 900 bis 1250 bedeutet. Der Schwerpunkt wird auf der Geschichte des Ostfränkischen und Römisch-deutschen Reiches liegen, wobei aber immer wieder Ausblicke in die umliegenden europäischen (insbesondere Italien) und
außereuropäischen Räume gegeben werden.
Hauptseminar: Politische Versammlungen im Mittelalter
Im Mittelalter gab es eine breite Palette von Zusammenkünften geistlicher und weltlicher Personen zur Beratung, Konsensfindung und Entscheidung: curia, placitum, colloquium, parlamentum – Reichsversammlung, Hoftag, Reichstag, Landtag, Rat, Gemeinde. Die Versammlungen konnten repräsentative, judikative oder politische Funktionen haben, was für die Vormoderne nicht immer klar voneinander zu scheiden ist. Hier interessiert insbesondere der politische Charakter.
Seminar: Die Sachsengeschichte Widukinds von Corvey
Das Werk des Mönches aus dem nahe bei Höxter an der Weser gelegenen ältesten Kloster Sachsens zählt unbestritten zu den wichtigsten erzählenden Quellen für die Reichsgeschichte der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts. Obschon sich die Forschung seit langem und intensiv um die Klärung der Probleme bemüht, die mit ihm zusammenhängen, bleiben die res gestae Saxoniae dieses eigenwilligen „Kronzeugen“ der Geschichte (Althoff) bis in die Gegenwart umstritten, wie die Kontroverse um Mündlichkeit und Schriftlichkeit zwischen Fried und Keller belegt.
Forschungs- und Examenscolloquium
Es besteht für die Teilnehmer die Gelegenheit, Ergebnisse aus der eigenen Abschlußarbeit zur Diskussion zu stellen (Bachelor, Master, Staatsexamen, Magister, Dissertation).
Wintersemester 2015/16
Vorlesung/Überblicksübung: Agrargeschichte im Mittelalter
Die überwiegende Mehrheit der Menschen lebte auch am Ende des Mittelalters noch in
ländlichen Verhältnissen. Die Vorlesung will in die Agrargeschichte dieser Epoche einführen, wobei besondere Aufmerksamkeit auf die Lebensbedingungen der Bauern in hoch- und spätmittelalterlicher Zeit gerichtet werden soll.
Übung/Lektürekurs: Die Chronik des Konstanzer Konzils von Ulrich Richental
Auf Einladung von Kaiser und Papst tagte von 1414-18 zu Konstanz eine internationale
Kirchenversammlung. Dieser wohl größte Kongreß des Mittelalters beanspruchte die durch Fernhandel reich gewordene, doch bescheiden gebliebene Reichsstadt am Bodensee bis ans Äußerste. Als Zeitzeuge bietet der Stadtschreibersohn Ulrich Richental (ca. 1360-1437) mit seiner reich illustrierten deutschsprachigen Chronik eine städtische Perspektive auf das universale Ereignis mit Höhepunkten wie der Verbrennung des böhmischen Häretikers Jan Hus, der Absetzung dreier konkurrierender Päpste oder der Neuwahl eines vierten, womit eine lange währende Kirchenspaltung überwunden wurde. Es soll in diesem Lektürekurs aber nicht nur um die berichteten Ereignisse, sondern auch um den Blickwinkel des Autors, die Konzeption der Chronik und das Verhältnis von Text und Bild gehen.
Sommersemester 2015
Vorlesung: Kreuzzüge in den Vorderen Orient
Die Eroberung des zu Byzanz gehörigen Kleinasiens und Jerusalems durch die türkischen Seldschuken lieferte den Anlaß für den 1. Kreuzzug, der mit der Einrichtung von Kreuzfahrerstaaten in der Levante und der Einnahme Jerusalems im Jahre 1099 für die Christen erfolgreich endete. Es folgten eine Reihe weiterer kriegerischer Unternehmungen zur Sicherung bzw. Wiedereroberung verlorener Gebiete, was nichts daran ändern konnte, daß im Jahre 1187 Jerusalem und im Jahre 1291 mit Akkon die letzte Kreuzfahrerbastion in Palästina und Syrien wieder in muslimische Hand fielen. Die Vorlesung will Voraussetzungen, Ablauf und Folgen dieser Unternehmungen nachgehen.
Seminar/Hauptseminar: Religiöse Konflikte im Mittelalter
Die Existenz von Heiden und Häretikern, Juden und Muslimen stellte stets eine
Herausforderung für das christliche Europa im Mittelalter dar. Neben Koexistenz gab es
immer auch religiös motivierte Konflikte, um die es in diesem Seminar gehen soll.
Forschungs- und Examenskolloquium
Es besteht für die Teilnehmer die Gelegenheit, Ergebnisse aus der eigenen Abschlußarbeit zur Diskussion zu stellen (Bachelor, Master, Staatsexamen, Magister, Dissertation).
Wintersemester 2014/15
Vorlesung: Die Schweizerische Eidgenossenschaft im Mittelalter
Die Vorlesung will in die Geschichte der Schweiz einführen, die sich während des späteren Mittelalters im Spannungsgefüge habsburgischer, savoyischer und viscontischer Territorien entwickelte, und zwar von den ersten Bündnisse im 13. bis zur konfessionellen Spaltung zu Beginn des 16. Jahrhunderts, die den Weg zur Neutralität vorzeichnete.
Seminar/ Hauptseminar: Florenz in der Renaissance
gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Müller (Kunstgeschichte)
Interdisziplinäres Blockseminar mit Exkursion nach Florenz
Ort: Florenz (Niederländisches Kunsthistorisches Institut)
Zeit: 15.-20. Sept. 2014
Im Mittelpunkt steht die Geschichte und Kunst der Stadt Florenz in der Renaissancezeit. Es gibt je 10 Plätze die Kunstgeschichte und die Geschichte. Ein Teil der Referate soll in der Stadt vor Monumenten oder in Museen stattfinden, ein anderer im Niederländischen
Kunsthistorischen Institut, wo die Gruppe untergebracht ist und Gelegenheit zum Austausch mit dem Direktor, Prof. Dr. Michael W. Kwakkelstein, und anderen Renaissancespezialisten besteht. Die hervorragende Spezialbibliothek kann genutzt werden. In der letzten Vorlesungswoche des laufenden Sommersemesters wird eine Vorbesprechung stattfinden.
Forschungs- und Examenskolloquium
Es besteht für die Teilnehmer die Gelegenheit, Ergebnisse aus der eigenen Abschlußarbeit zur Diskussion zu stellen (Bachelor, Master, Staatsexamen, Magister, Dissertation).
Sommersemester 2014
Vorlesung: Das Frühmittelalter
Die Überblicksvorlesung will in die Geschichte des Frühmittelalters einführen, was
üblicherweise den Zeitraum von etwa 500-900 bedeutet. Der Schwerpunkt wird auf dem
Raum des Ostfränkischen Reiches liegen, wobei aber immer wieder Ausblicke in die
umliegenden europäischen und außereuropäischen Regionen gegeben werden.
Seminar/ Hauptseminar: Frühmittelalterliche Staatlichkeit
Die Veranstaltung will der Frage nachgehen, inwieweit im christlich-europäischen Raum für die frühmittelalterliche Zeit (500-900) von Staatlichkeit gesprochen werden kann.
Die Veranstaltung richtet sich auch an Studierende der Alten Geschichte.
Forschungs- und Examenskolloquium
Es besteht für die Teilnehmer die Gelegenheit, Ergebnisse aus der eigenen Abschlußarbeit zur Diskussion zu stellen (Bachelor, Master, Staatsexamen, Magister, Dissertation).
Wintersemester 2013/14
Vorlesung: Die Juden im mittelalterlichen Deutschland
Die Geschichte der Juden im mittelalterlichen Deutschland von den Anfängen bis zur
Reformation soll behandelt werden.
Seminar/ Hauptseminar: Die rechtliche und soziale Stellung der Juden während des Spätmittelalters im europäischen Vergleich
In der mediävistischen Forschung wird die Geschichte der Juden in jüngster Zeit nicht nur unter dem Aspekt der religiösen Minderheit, sondern auch der kulturellen Hybridität
thematisiert. In diesem Sinne will das Seminar der Bedeutung der Juden in europäisch
vergleichender Perspektive quellengeleitet nachgehen.
Forschungs- und Examenskolloquium
Es besteht für die Teilnehmer die Gelegenheit, Ergebnisse aus der eigenen Abschlußarbeit zur Diskussion zu stellen (Bachelor, Master, Staatsexamen, Magister, Dissertation).
Sommersemester 2013
Vorlesung: Venedig im Mittelalter
Die Vorlesung will in die Geschichte Venedigs von den Anfängen bis zur Renaissance
einführen.
Übung: Die Goldene Bulle
Die jüngere Forschung zeigt, daß das „Kaiserliche Rechtbuch“ Karls IV. von 1356 nicht nur überragende Bedeutung für die politische und „Verfassungs“geschichte des Alten Reiches, sondern auch große für die Kultur- und insbesondere Ritualgeschichte hat. Die Übung will quellengeleitet zu wichtigen Aspekten der Goldenen Bulle und damit der spätmittelalterlichen Geschichte hinführen.
Forschungs- und Examenskolloquium
Es besteht für die Teilnehmer die Gelegenheit, Ergebnisse aus der eigenen Abschlußarbeit zur Diskussion zu stellen (Bachelor, Master, Staatsexamen, Magister, Dissertation).
Wintersemester 2012/13
Vorlesung: Das Spätmittelalter
Die Überblicksvorlesung will in die Geschichte des Spätmittelalters einführen, was
üblicherweise den Zeitraum von etwa 1250 bis 1500 bedeutet. Der Schwerpunkt wird auf der Geschichte des Römisch-deutschen Reiches liegen, wobei aber immer wieder Ausblicke in die umliegenden europäischen und außereuropäischen Räume gegeben werden.
Übung: Der Sachsenspiegel
Der Sachsenspiegel, vermutlich das älteste deutsche Rechtsbuch und damit eine der
bedeutendsten mittelalterlichen Rechtsquellen, entstand um 1225 zunächst in einer
lateinischen Urfassung. Grundlage für die berühmten Bilderhandschriften, die sich heute u.a. in der SLUB in Dresden befinden, wurde allerdings die deutsche Version – eines der ersten deutschen Prosawerke. Der Autor, Eike von Repgow, über den man wenig weiß, zeichnet darin das Recht seiner sächsischen Heimat auf. Jahrhundertelang wurde die zwei Teile des Land- und Lehnrechts wie ein Gesetzbuch behandelt und fanden breite Anwendung in einem Raum, der vom Rhein bis zum Dnepr reichte. Die Quelle ist bis zur ersten Sitzung zu lesen.
Seminar/Hauptseminar: Kulturgeschichte des Deutschen Ordens
Mit dem Verwaltungsschriftgut des Deutschen Ordens aus der Zeit um 1400 liegen ganz
außergewöhnlich detaillierte kulturgeschichtliche Quellen in Edition vor. Ziel des
Hauptseminars wird es sein, über die zumeist auf Deutsch verfaßten Texte der Geschichte Preußens und eines der großen geistlichen Ritterorden in mittelalterlicher Zeit näherzukommen.
Forschungs- und Examenskolloquium
Es besteht für die Teilnehmer die Gelegenheit, Ergebnisse aus der eigenen Abschlußarbeit zur
Diskussion zu stellen (Bachelor, Master, Staatsexamen, Magister, Dissertation)
Sommersemester 2012
Vorlesung: Das Hochmittelalter
Die Überblicksvorlesung will in die Geschichte des Hochmittelalters einführen, was üblicherweise den Zeitraum von etwa 900 bis 1250 bedeutet. Der Schwerpunkt wird auf der Geschichte des Ostfränkischen und Römisch-deutschen Reiches liegen, wobei aber immer wieder Ausblicke in die umliegenden europäischen und außereuropäischen Räume gegeben werden.
Übung: Hilfswissenschaftliche Übung zur Urkundenlehre
Die Übung will in die mittelalterliche Diplomatik einführen, wobei Erfahrungen im Lesen,
Gliedern und Verstehen von Urkunden und Kenntnisse über ihre Entstehung und Editionspraxis ebenso gewonnen werden sollen wie Einblicke in ihre kulturgeschichtliche Bedeutung.
Seminar/Hauptseminar: Wahrnehmungsgeschichte: Beschreibungen, Itinerare und Reiseberichte aus dem Deutschland des 15. Jahrhunderts
Deutsche und fremde Reisende, die im 15. Jahrhundert in Deutschland unterwegs waren, haben eine Vielzahl von Quellen hinterlassen, die uns bei angemessener Interpretation einerseits Einblicke in die damalige „Wirklichkeit“ des Landes gewähren können, andererseits aber auch geeignet sind, allgemeine Fragen zur historischen Wahrnehmung des Raums zu diskutieren.
Forschungs- und Examenskolloquium
Es besteht für die Teilnehmer die Gelegenheit, Ergebnisse aus der eigenen Abschlußarbeit zur Diskussion zu stellen (Bachelor, Master, Staatsexamen, Magister, Dissertation)
Wintersemester 2011/12
Vorlesung: Die mittelalterliche Stadt als Sakralraum
Siedlungen entstanden und erweiterten sich oft um kirchliche Kerne, gelegentlich wurden Kirchen und Klöster planvoll in die städtische Topographie eingefügt, beispielsweise um die Ewige Stadt Rom zu imitieren oder andere Transzendenzbezüge herzustellen, in Prozessionen und anderen Ritualen zog man von Kirche zu Kirche oder um den Mauerring, der in seiner Gestalt das Himmlische Jerusalem evozieren konnte, daneben waren es die die Silhouette formenden Kirchtürme, die symbolisch für die Stadt standen, Pfarrsprengel konnten innerstädtische Organisationseinheiten, Stifte und Klöster als Immunitäten rechtliche Sonderbezirke darstellen, Kirchenräume, häufig durch eine Vielzahl von Kapellen und Altären kostbar ausgestattet, wurden nicht allein zu kultischen und memorialen, sondern auch zu administrativen und anderen kommunalen Zwecken genutzt, zur Bewältigung großer Kirchenbauprojekte
mußte sich die ganze Stadt in einer gemeinsinnigen Sakralgemeinschaft zusammenfinden, was regelmäßig zu identifikatorischen und integrierenden Effekten führte.
Proseminar: Hildesheim im Hochmittelalter
Der rote Faden für die Veranstaltung soll weniger die Geschichte der sich im Hochmittelalter erst entwickelnden Stadt Hildesheim, als die des Bistums sein, das in ottonischer Zeit, insbesondere unter Bischof Bernward (993-1022), ein politisches und kulturelles Zentrum ersten Ranges war („Bernwardinische Kunst“). Das Proseminar will anhand lateinischer Quellen unterschiedlicher Gattungen zu verschiedenen Aspekten des Themas in Fragen und Arbeitsweise des Fachs einführen.
Seminar/Hauptseminar: Venedig in Zeiten Bellinis. Städtische Identifikation im Spätmittelalter
gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Müller (Kunstgeschichte)
Blockseminar in Venedig (9.-13. Januar 2012)
Forschungs- und Examenskolloquium
Es besteht für die Teilnehmer die Gelegenheit, Ergebnisse aus der eigenen Abschlußarbeit zur Diskussion zu stellen (Bachelor, Master, Staatsexamen, Magister, Dissertation).
Sommersemester 2011
Vorlesung: Deutschland und Italien 1250–1500
In der Überblicksvorlesung soll die Geschichte zweier benachbarter Räume vergleichend betrachtet werden; insbesondere soll die Frage interessieren, inwieweit Deutschland und Reichsitalien im späteren Mittelalter eine historische Einheit bildeten oder nicht.
Übung: Das Bau- und Ordnungswesen im spätmittelalterlichen Nürnberg
Noch im 17. Jahrhundert war im Bauamt der Reichsstadt Nürnberg ein Buch in Gebrauch, welches zwei Jahrhunderte zuvor der Stadtbaumeister Endres Tucher (1423–1507) für seine Amtsnachfolger verfaßt hatte. Ausgehend von dieser einzigartigen frühneuhochdeutschen Quelle sollen verschiedene kultur- und sozialgeschichtliche Aspekte einer großen spätmittelalterlichen Stadt untersucht werden. Im Vordergrund stehen dabei Fragen nach dem Bau- und Verteidigungswesen und den damit befaßten Handwerken, dann nach dem Polizei- und Ordnungswesen, insbesondere im Zusammenhang mit Festen und Feiern, aber auch nach der Verwaltung und Ämterverfassung Nürnbergs.
Seminar/Hauptseminar: Der mittelalterliche Zweikampf
gemeinsam mit Dr. des. Christian Jaser
Der Zweikampf wandelte seinen Charakter von einem allgemein akzeptierten Beweismittel im magisch-religiösen Ordal des Gerichtskampfes im früheren zum organisierten Spektakel der Fechtschulen in den Städten des späteren Mittelalters und ging schließlich in der Neuzeit im Duell, der Mensur oder dem Sportfechten auf. Es soll der Platz des Zweikampfs in der mittelalterlichen Streitkultur zwischen agonalen, gewaltsamen und magischen Erscheinungsformen (Duell, Fechten, Fehde, Gerichtskampf, Gottesurteil, Krieg, regelloser Kampf, Turnier) bestimmt werden und unter Anwendung der Ritualtheorie auf das performative Moment der Praktik die übliche Gegenüberstellung von ‚Recht‘ und ‚Ritual‘ hinterfragt werden.
Forschungs- und Examenskolloquium: Zur Transzendenz und Religiosität im Mittelalter
gemeinsam mit Prof. Dr. Gert Melville
Das Kolloquium wird sich mit institutionellen Formen des Ordenswesens und der mittelalterlichen Historiographie befassen und versuchen, in Forschungsgesprächen neue Akzente auszuloten. Beginn und Termine der Veranstaltungen werden per Aushang bekannt gegeben.
Wintersemester 2010/11
Vorlesung: Bauern im Mittelalter
Seit dem 10. /11. Jahrhundert wandelte sich die Bedeutung des Begriffs gebure von „Mitbewohner“ oder „Nachbar“ zu „Bauer“, was auf eine Veränderung von dessen sozialer Stellung hindeutet. Die Rechtsquellen scheiden nun den rusticus vom miles, während die alte Unterscheidung zwischen servus und liberus zurücktritt. Neben den wenigen freien Bauern lebte die Masse der übrigen in herrschaftlicher Abhängigkeit. Die Vorlesung möchte sich den Lebensbedingungen der Bauern in hoch- und spätmittelalterlicher Zeit zuwenden. Dabei wird auf ihre Arbeit ebenso einzugehen sein wie auf Familie, Haus und Dorf, sowie auf bäuerliche Kultur, Mentalität und Fremdwahrnehmung.
Übung: Quellen zur mittelalterlichen Agrargeschichte
In der die Vorlesung begleitenden Übung sollen lateinische und deutsche mittelalterliche agrargeschichtliche Quellen unterschiedlicher Gattungen übertragen und interpretiert werden (Urkunden, Polypticha, Urbare, Weistümer, Chroniken etc.).
Seminar/ Hauptseminar: Die mittelalterliche Stadt und ihr Patron
Die identifikatorische und integrative Funktion von Stadtheiligen war für die Emanzipation hochmittelalterlicher Städte vom Stadtherrn sowie für die innere Friedensstiftung im Gefolge dieses Prozesses essentiell. Die transzendente Rückbindung über den Patron konnte eine außerhalb einer gegebenen politischen Ordnung stehende, unautorisierte Gemeinschaftsstiftung motivieren und legitimieren. Ein engagiertes Projekt wie ein repräsentativer Kirchenbau für den Patron konnte die Bürger für lange Zeit zusammenschweißen, sein Bild oder Attribut auf Münzen, Fahnen und Stadtsiegel die Bedeutung der Kommune weit über die Mauern hinaus verbreiten und Rituale zu seinen Ehren die Schicksalsgemeinschaft immer wieder performativ bestätigen.
Forschungs- und Examenskolloquium: Zur Transzendenz und Religiosität im Mittelalter
gemeinsam mit Prof. Dr. Gert Melville
Das Kolloquium wird sich mit institutionellen Formen des Ordenswesens und der mittelalterlichen Historiographie befassen und versuchen, in Forschungsgesprächen neue Akzente auszuloten. Persönliche Anmeldung in einer der Sprechstunden ist erforderlich. Beginn und Termine der Veranstaltungen werden per Aushang bekannt gegeben
Selbständige Schriften
Johannes Geiler von Kaysersberg (1445-1510). Der Straßburger Münsterprediger als Rechtsreformer. Berlin: Duncker & Humblot 1997 (Berliner Historische Studien 27; zugl. Berlin, Humboldt-Universität, Diss., 1995). Frontispiz, 9 Abb., IX und 439 S.
Rezensionen: Germanistik 38 (1997), S. 882f. (Karl-Heinz Göttert); Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 54 (1998), S. 318f. (Martina Stratmann); Christ in der Gegen-wart 22 (1998) (Ludger Tewes); Literatur in Bayern 52 (1998), S. 63 (N. N.); Historisches Jahrbuch 119 (1999), S. 431 (Ludger Tewes); Medioevo Latino 20 (1999), S. 2296 (Sven Limbeck); Antoniter-Forum 7 (1999), S. 82f. (Günter Bers); Archiv für Reformationsgeschichte 28 (1999), S. 18 (Thomas A. Brady, Jr.); Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsge-schichte 87 (2000), S. 363f. (Peter Blickle); Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 59 (2000), S. 554f. (Bernhard Neidiger); Speculum. A Journal of Medieval Studies 75 (2000), S. 940f. (Miriam Usher Chrisman); Historische Zeitschrift 272 (2001), S. 451f. (Ulrich Muhlack).
Fremde aus dem Norden. Transalpine Zuwanderer im spätmittelalterlichen Italien.
Tübingen: Niemeyer Verlag 2005 (Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom 111; zugl. Göttingen, Univ., Habil.-Schr., 2003). VIII und 380 S.
Rezensionen: Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung 11 (2006), S. 171f. (Ingrid Baumgärtner); Das Historisch-politische Buch 54 (2006), S. 255f. (Thomas Ludwig); Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 86 (2006), S. 810f. (Alessandra Veronese); Sehepunkte. Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften 7 (2007), Nr. 7/8 (Philippe Braunstein); Vierteljahrschrift für Wirtschafts- und Sozialge-schichte 3 (2007) (Robert Gramsch); Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 94 (2007), S. 317-320 (Helmut Flachenecker); Historische Zeitschrift 286,1 (2008), S. 174f. (Martin Kintzinger); Zeitschrift für Historische Forschung 35,3 (2008), S. 500-502 (Christoph Friedrich Weber); Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 64 (2008), S. 819f. (Ellen Wider).
Venezia doppia (zus. mit Paola Cantù und Italo Testa). Frankfurt a. M. 2008.
Geschichte der sächsischen Landtage (zus. mit Josef Matzerath). Ostfildern: Jan Thorbecke Verlag 2019 (Studien und Schriften zur Geschichte der sächsischen Landtage 5), 36 Abb., 346 S.
Herausgeberschaften
Hartmut Boockmann, Wege ins Mittelalter. Historische Aufsätze. Hrsg. von Dieter Neitzert/Uwe Israel/Ernst Schubert. München: C. H. Beck 2000. Frontispiz, 25 Abb., XI und 481 S.
Vita communis und ethnische Vielfalt. Multinational zusammengesetzte Klöster im Mittelalter. Tagungsakten (Deutsches Historisches Institut in Rom 2005). Hrsg. von Uwe Israel, Münster: LIT-Verlag 2006 (Vita regularis. Abhandlungen 29), 267 S.
Tagungsbericht
La diversa visuale. Il fenomeno Venezia osservato dagli altri. Hrsg. von Uwe Israel. Roma-Venezia: Edizioni di Storia e Letteratura 2008 (Centro Tedesco di Studi Veneziani. Venetiana 6), XII und 219 S.
Il duello fra medioevo ed età moderna: prospettive storico-culturali. Hrsg. von Uwe Israel/Gherardo Ortalli. Tagungsakten (Deutsches Studienzentrum in Venedig 2007). Roma: Viella 2009 (I libri di Viella 92), 159 S.
Tagungsbericht
Intorno all’Olimpiade di Baldassare Galuppi con altri saggi di argomento veneziano. Hrsg. von Uwe Israel. Roma-Venezia: Edizioni di Storia e Letteratura 2010 (Centro Tedesco di Studi Veneziani. Venetiana 8), VIII und 179 S.
„Interstitzi“. Culture ebraico-cristiane a Venezia e nei suoi domini dal medioevo all’età moderna. Tagungsakten (Deutsches Studienzentrum in Venedig 2007). Hrsg. von Uwe Israel/Robert Jütte/Reinhold C. Mueller. Roma: Edizioni di Storia e Letteratura 2010 (Centro Tedesco di Studi Veneziani. Ricerche 5), 600 S.
Tagungsbericht
Venezia – I giorni della storia. Hrsg. von Uwe Israel, Roma: Viella 2011 (Centro Tedesco di Studi Veneziani. Venetiana 9), 259 S.
Protestanten zwischen Venedig und Rom in der Frühen Neuzeit. Tagungsakten (Deutsches Studienzentrum in Venedig 2009). Hrsg. von Uwe Israel/Michael Matheus. Berlin: Akademie Verlag 2013 (Studi. Deutsches Studienzentrum in Venedig N.F. 8), VIII und 310 S.
Tagungsbericht
Venezia e Dalmatia. Hrsg. von Uwe Israel/Oliver Jens Schmitt. Roma: Viella 2013 (Centro Tedesco di Studi Veneziani. Venetiana 11), 181 S.
Zweikämpfer. Fechtmeister - Kämpen - Samurai. Hrsg. von Christian Jaser/Uwe Israel. Berlin: De Gruyter 2014 (Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung. Themenheft 2).
Agon und Distinktion. Soziale Räume des Zweikampfs zwischen Mittelalter und Neuzeit. Tagungsakten (Villa Vigoni, Menaggio, 2012). Hrsg. von Uwe Israel/Christian Jaser. Berlin: LIT-Verlag 2016 (Geschichte. Forschung und Wissenschaft 47), 308 S.
<www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4650>
Studien und Schriften zur Geschichte der sächsischen Landtage. Reihenherausgeber (zus. mit Josef Matzerath). Ostfildern: Jan Thorbecke Verlag Bd. 1ff. 2017ff.
Körper-Kränkungen. Der menschliche Leib als Medium der Herabsetzung. Hrsg. von Uwe Israel/JürgenMüller, Frankfurt a. M. 2021, 435 S. Open-Access-PDF-E-Book: https://www.campus.de/e-books/wissenschaft/geschichte/koerper_kraenkungen-16977.html
Agonale Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung im italienischen und deutschen Humanismus. Hrsg. von Uwe Israel/Marius Kraus/Ludovica Sasso. Heidelberg 2021 (Das Mittelalter. Perspektiven mediaevistischer Forschung, Band 17), VIII und 335 S. Online-Ausgabe (PDF und HTML): https://doi.org/10.17885/heiup.862
Aufsätze in Zeitschriften, Beiträge zu Sammelbänden, Lexikonartikel
Einleitungstexte. In: Pia Maria Grüber (Hg.), „Kurzweil viel ohn’ Maß und Ziel“. Augsburger Patrizier und ihre Feste zwischen Mittelalter und Neuzeit. Ausstellungskatalog, München 1994, S. 10f., 31, 145f. und 182f.
Zeittafel, Verfassungsschemata. In: Deutsches Historisches Museum Berlin (Hg.), „Kurzweil viel ohn’ Maß und Ziel“. Alltag und Festtag auf den Augsburger Monatsbildern der Renaissance. Essayband, München 1994, S. 280-285.
Zwei Bildquellen zum Augsburger Reichstag von 1530. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 46 (1995), S. 81-95.
Personen-, Orts- und Sachregister. In: Petrus Becker OSB, Die Benediktinerabtei St. Eucharius-St. Matthias vor Trier. Berlin/New York 1996 (Germania Sacra NF 34), S. 864-930.
Der Straßburger Peter Schott d. J. (1458-1490). Zu einem humanistischen Lebensentwurf. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 144 (1996), S. 241-258.
Von Fakten und Fiktionen in der Historie. Das neuzeitliche Leben der „Weiber von Weinsberg“. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 52 (2004), S. 589-607.
Der Papst und die Urkunde an der Wand. Innozenz III. (1198-1216) in Subiaco. In: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 84 (2004), S. 69-102.
Leben vom lebendigen Gott. Hostienesser im Mittelalter. In: Mediaevistik. Internationale Zeitschrift für interdisziplinäre Mittelalterforschung (2005), S. 69-81.
Der mittelalterliche Zweikampf als agonale Praktik zwischen Recht, Ritual und Leibesübung (Erläuterung eines Forschungsprojekts). In: Arnd Reitemeier/Gerhard Fouquet (Hg.), Kommunikation und Raum. 45. Deutscher Historikertag in Kiel vom 14. bis 17. September 2004. Berichtsbd., Neumünster 2005, S. 314f.
Vorbemerkungen. In: Uwe Israel (Hg.), Vita communis und ethnische Vielfalt. Multinational zusammengesetzte Klöster im Mittelalter. Akten des internationalen Studientags vom 26. Januar 2005 im Deutschen Historischen Institut in Rom, Münster 2006 (Vita regularis. Abhandlungen 29), S. IX-XV.
Reform durch Mönche aus der Ferne. Das Beispiel der Benediktinerabtei Subiaco. In: Uwe Israel (Hg.), Vita communis und ethnische Vielfalt. Multinational zusammengesetzte Klöster im Mittelalter. Akten des internationalen Studientags vom 26. Januar 2005 im Deutschen Historischen Institut in Rom, Münster 2006 (Vita regularis. Abhandlungen 29), S. 157-178.
Der vereitelte Zweikampf. Wie Karl I. von Anjou und Peter III. von Aragon am 1. Juni 1283 in Bordeaux aneinander vorbeiritten. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 57,7 (2006), S. 396-411.
Romnähe und Klosterreform. Oder: Warum die erste Druckerpresse Italiens in der Benediktinerabtei Subiaco stand. In: Archiv für Kulturgeschichte 88 (2006), S. 279-296.
Das Spätmittelalter 1300-1500. Italien. In: Matthias Meinhardt/Andreas Ranft/Stephan Selzer (Hg.) Oldenbourg Geschichte Lehrbuch: Mittelalter, München 2007, S. 127-132.
Peter Schott. In: Neue Deutsche Biographie Bd. 23 Berlin 2007, S. 496f.
Hinrichtung in spätmittelalterlichen Städten. Öffentlichkeit, Ritual, Kritik. In: Jacques Chiffoleau/Claude Gauvard/Andrea Zorzi (Hg.), Pratiques sociales et politiques judiciaires dans les villes de l’Occident à la fin du Moyen Âge, Rome 2007 (Collection de l’École française de Rome 385), S. 661-687.
Artikel Fondaco. In: Albrecht Cordes/Heiner Lück/Dieter Werkmüller (Hg.), Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (HRG), 2. völlig überarb. u. erw. Aufl. Bd. 1, Lief. 7 Berlin 2008, Sp. 1614f.
Premessa. In: Uwe Israel (Hg.), La diversa visuale. Il fenomeno Venezia osservato dagli altri. Roma-Venezia 2008 (Venetiana 6), S. VII-XII.
Von Cola di Rienzo zu Stefano Porcari. Revolten im Rom des 14. und 15. Jahrhunderts. In: Philippe Depreux (Hg.), Revolte und Sozialstatus von der Spätantike bis zur Frühen Neuzeit/Révolte et statut social, de l’Antiquité tardive aux Temps modernes, München 2008 (Pariser Historische Studien 87), S. 150-166.
Premessa. In: Uwe Israel/Gherardo Ortalli (Hg.), Il duello fra medioevo ed età moderna: Prospettive storico-culturali, Roma 2009 (I libri di Viella 92), S. 7-16.
Questioni di confini e crisi del duello giudiziario nell’Italia dei comuni. In: Uwe Israel/Gherardo Ortalli (Hg.), Il duello fra medioevo ed età moderna: Prospettive storico-culturali, Roma 2009 (I libri di Viella 92), S. 35-61.
Premessa. In: Uwe Israel (Hg.), Intorno all’Olimpiade di Baldassare Galuppi con altri saggi di argomento veneziano, Roma-Venezia 2010 (Venetiana 8), S. VII-VIII.
Fondaci: città nelle città alle sponde del Mediterraneo. In: Donatella Calabi/Elena Svalduz (Hg.), Luoghi, spazi, architetture, Treviso-Costabissara (Vicenza) 2010 (Il Rinascimento italiano e l’Europa 6), S. 107-123.
Personeller Austausch zwischen den Regionen. In: Alfred Wieczorek/Bernd Schneidmüller/Stefan Weinfurter (Hg.), Die Staufer und Italien. Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa, Bd. 1 (Essays) Darmstadt 2010, S. 247-255.
Premessa/Vorwort/Edizione commentata della lettera del Bessarione al Doge, 1463, sullo status degli ebrei (mit Robert Jütte und Reinhold C. Mueller). In: dies. (Hg.), „Interstitzi“. Culture ebraico-cristiane a Venezia e nei suoi domini dal medioevo all’età moderna, Roma 2010 (Ricerche 5), S. 7-27.
Monaci tra Subiaco e Germania: riforma benedettina e umanesimo monastico. In: Mario Segatori (Hg.), Subiaco, la culla della stampa. Tagungsakten (Abbazia di Sana Scolastia in Subiaco 2006-07), Subiaco 2010, S. 3-18.
Fondaci – Mikrokosmen für Fremde. In: Peter Bell/Dirk Suckow/Gerhard Wolf (Hg.), Fremde in der Stadt. Ordnungen, Repräsentationen und Praktiken (13.-15. Jahrhundert), Frankfurt a. M. 2010 (Inklusion/Exklusion. Studien zu Fremdheit und Armut von der Antike bis zur Gegenwart 16), S. 119-141 und 474-477.
Geiler von Kaysersberg und Sebastian Brant. In: Klaus Bergdolt/Joachim Knape/Anton Schindling/Gerrit Walther (Hg.), Sebastian Brant und die Kommunikationskultur um 1500. Wiesbaden 2010 (Wolfenbütteler Abhandlungen zur Renaissanceforschung 26), S. 49-74.
Artikel zu Chronica S. Pantaleonis und Felix Fabri. In: Raymond Graeme Dunphy (Hg.), Encyclopaedia of the Medieval Chronicle. Bd. 1 Leiden 2010, 421f. und 604.
Premessa. In: Uwe Israel (Hg.), Venezia - I giorni della storia. Roma 2011 (Centro Tedesco di Studi Veneziani. Venetiana 9), S. 7f.
Die Stadt und ihr Patron. Konstituierung und Stabilisierung sozialer und politischer Ordnung im europäischen Mittelalter am Beispiel Braunschweigs. In: Zeitschrift für Kirchengeschichte 122 (2011), S. 173-200.
Masse und Stadt. Die Bewältigung großer Menschenmengen im Mittelalter am Beispiel von Nürnberg. In: Concilium medii aevi 15 (2012), S. 151-183.
Vor- und Frühgeschichte des Duells? - Ein Kommentar. In: Ulrike Ludwig/Barbara Krug-Richter/Gerd Schwerhoff (Hg.), Das Duell. Ehrenkämpfe vom Mittelalter bis zur Moderne. Tagungsakten (Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld 2010), Konstanz 2012 (Konflikte und Kultur – Historische Perspektiven 23), S. 125-128.
Personale Kommunikation zwischen Klöstern im Hochmittelalter. In: Die Ordnung der Kommunikation und die Kommunikation der Ordnungen. Bd. 1: Netzwerke: Klöster und Orden im Europa des 12. und 13. Jahrhunderts. Tagungsakten (Villa Vigoni, Loveno di Menaggio 2009/10). Hrsg. von Cristina Andenna/Klaus Herbers/Gert Melville. Stuttgart 2012 (Aurora 1.1), S. 149-164.
Migration und Konflikt in italienischen Städten (1350-1500). In: Europa im Geflecht der Welt. Mittelalterliche Migrationen in globalen Bezügen. Hrsg. von Michael Borgolte/Bernd Schneidmüller. Berlin 2012 (Europa im Mittelalter 20), S. 101-117.
Ab vom Kurs: Venedig und die atlantische Expansion des 15. und 16. Jahrhunderts. In: Archiv für Kulturgeschichte 94 (2012), S. 313-340.
Vorwort (mit Michael Matheus). In: Protestanten zwischen Venedig und Rom in der Frühen Neuzeit. Tagungsakten (Deutsches Studienzentrum in Venedig 2009). Hrsg. von Uwe Israel/Michael Matheus. Berlin (Studi. Deutsches Studienzentrum in Venedig N.F. 8). Berlin 2013, S. VII-VIII.
Krisenbewältigung und Gemeinschaftsstiftung: St. Laurentiustag 955. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 64 (2013), S. 203-220.
Die mittelalterlichen Anfänge der sächsischen Landtage. In: Sächsische Landtagsgeschichte im Vergleich. Tagungsakten (Dresden 2012). Hrsg. v. Sächsischen Landtag. Dresden 2013 (Dialog. Dresdner Gesprächskreise im Ständehaus 4), S. 34-37.
Premessa (mit Oliver Jens Schmitt). In: Venezia e Dalmatia. Hrsg. von Uwe Israel/Oliver Jens Schmitt. Roma 2013 (Centro Tedesco di Studi Veneziani. Venetiana 11), S. 7.
Wirtschaft und Kaufhäuser um 1300 in europäischer Perspektive. In: Shoppen im Mittelalter in einem Mainzer Kaufhaus. Hrsg. von Hartmut Jahn/Elmar Rettinger. Mainz 2013, S. 28-44.
„Gastarbeiterkolonien“? Wie fremd blieben deutsche Zuwanderer in Italien? In: Akkulturation im Mittelalter. Tagungsakten (Reichenau 2010). Hrsg. von Reinhard Härtel (Vorträge und Forschungen. Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte). Ostfildern 2014, S. 295-338.
Art. Levantehandel. In: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (HRG). Hrsg. von Albrecht Cordes/Heiner Lück/Dieter Werkmüller. 2. völlig überarb. u. erw. Aufl. Bd. 3, Lief. 20 Berlin 2014, Sp. 939-941.
Einleitung. ‚Ritualisierte Zweikämpfe’ und ihre Akteure (mit Christian Jaser), in: Zweikämpfer. Fechtmeister – Kämpen – Samurai. Hrsg. von Christian Jaser/Uwe Israel. Berlin 2014 (Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung. Themenheft 2), S. 241-248.
Doge und Wahlkapitulation in Venedig. In: Wahlkapitulationen in Europa. Tagungsakten (München 2014). Hrsg. v. Heinz Duchhardt, Göttingen (Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 95), S. 35-57.
Das mittelalterliche Kaufhaus im europäischen Mittelmeerraum. In: Mittelalterliche Kaufhäuser im europäischen Vergleich. Hrsg. v. Franz J. Felten. Stuttgart 2015 (Mainzer Vorträge 18), S. 127-152.
Zusammenfassung. In: Idoneität – Genealogie – Legitimation. Begründung und Akzeptanz von dynastischer Herrschaft im Mittelalter. Tagungsakten (Dresden 2011). Hrsg. von Cristina Andenna/Gert Melville, Köln 2015 (Norm und Struktur. Studien zum sozialen Wandel in Mittelalter und Früher Neuzeit 43), S. 441-449.
Fondaco dei tedeschi. In Historisches Lexikon Bayerns. München 2015
Sehnsucht nach Eindeutigkeit? Zweikampf und Ordal im Mittelalter. In: Ambiguität im Mittelalter. Formen zeitgenössischer Reflexion und interdisziplinärer Rezeption. Tagungsakten (Greifswald 2013). Hrsg. von Oliver Auge/Christiane Witthöft, Berlin 2016 (Trends in Medieval Philology 30), S. 287-304.
Venedigs Welt im Wandel um 1500. In: Venedig und die neue Oikoumene. Kartographie im 15. Jahrhundert. Tagungsakten (Venedig 2013). Hrsg. von Ingrid Baumgärtner/Piero Falchetta, Roma 2016, S. 175-200.
Vorwort (mit Christian Jaser) und Kommentar zur Sektion Stadt – Bürger. In: Agon und Distinktion. Soziale Räume des Zweikampfs zwischen Mittelalter und Neuzeit. Tagungsakten (Villa Vigoni, Menaggio, 2012). Hrsg. von Uwe Israel/Christian Jaser. Berlin 2016, S. 1-3 und 279-283.
Positionierung des Kollegs. Genese des Kollegs und Ablauf. In: Veranstaltungen des Sächsischen Landtags. Dresdner Gesprächskreise im Ständehaus. Graduiertenkolleg „Geschichte sächsischer Landtage“ vom 28. bis 30. Oktober 2015. 2016 (Dialog 8), S. 9-11.
Die Fechtbücher Hans Talhofers und die Praxis des gerichtlichen Zweikampfs. In: Die Kunst des Fechtens. Hrsg. von Elisabeth Vavra und Matthias Johannes Bauer. Heidelberg 2017 (Interdisziplinäre Beiträge zu Mittelalter und früher Neuzeit 7), S. 93-132.
Meltingpot Lagune. Wie Migranten das mittelalterliche Venedig prägten. In: Stadt, Region. Migration – Zum Wandel urbaner und regionaler Räume. Tagungsakten (München 2014). Hrsg. v. Hans-Joachim Hecker/Andreas Heusler/Michael Stephan. Ostfildern 2017 (Stadt in der Geschichte 42), 41-60.
In: Wie sonst nirgendwo... Venedig zwischen Topographie und Utopie. Hrsg. v. Barbara Kuhn. Würzburg 2017, S. 71-92.
Zwischen Land und Meer. Venedigs Ringen um eine hegemoniale Stellung am Unterlauf des Po im Mittelalter. In: Wasser in der mittelalterlichen Kultur. Gebrauch – Wahrnehmung – Symbolik. Tagungsakten (Bern 2015). Hrsg. v. Gerlinde Huber-Rebenich/Christian Rohr/Michael Stolz. Berlin 2017, S. 105-117.
Migrazioni e insediamenti di tedeschi nella pianura padano-veneta dell’ultimo medioevo. In: Il beato Enrico da Bolzano nel suo tempo. Tagungsakten (Treviso 2015). Hrsg. v. Tatiana Radaelli. Treviso 2018, S. 33-50.
Metropole ohne Mauern. Venedig in der Renaissance gesehen von Felix Fabri. In: Weltstädte, Metropolen, Megastädte. Dynamiken von Stadt und Raum von der Antike bis zur Gegenwart. Tagungsakten (Zürich 2015). Hrsg. v. Stephan Sander-Faes/Clemens Zimmermann, Ostfildern 2018, S. 79-94.
Integrationsplatz Venedig in der Renaissance. In: Kulturwissenschaftliche Impulse in Theorie und Praxis. Integration: Evolution? Revolution? Re-Evolution! Tagungsakten (Dresden 2016). Hrsg. v. Maria Lieber/Christoph Oliver Mayer. Berlin 2018, S. 163-182.
Kaufhäuser an Mittel- und Oberrhein – ein Fazit. In: Kaufhäuser an Mittel- und Oberrhein im Spätmittelalter. Funktionen und Funktionalisierungen. Tagungsakten (Mainz 2016). Hrsg. v. Heidrun Ochs/Gabriel Zeilinger, Ostfildern 2019, S. 166-169.
Klöster-Archipel in der Lagune. Ein Schutzschild für Venedig? In: Inselklöster – Klosterinseln. Topographie und Toponymie einer monastischen Formation. Tagungsakten (Reichenau 2017). Hrsg. v. Gabriela Signori. (Studien zur Germania Sacra. NF 9), Berlin 2019, S. 207-230 und Farbtafel 14-17.
Brokers as German-Italian Cultural Mediators in Renaissance Venice. In: Gialdroni, Stefania u.a. (Hg.): Migrating Words, Migrating Merchants, Migrating Law. Trading Routes and the Development of Commercial Law, Leiden 2019, 95-117.
Defensio oder Die Kunst des Invektierens im oberrheinischen Humanismus. In: Zeitschrift für Historische Forschung 46,3 (2019), 407-441.
Schmähungen – die Waffe ehrgeiziger Humanisten. In: Damals. Das Magazin für Geschichte 5 (2020), S. 45f.Vorwort und Einleitung (zus. mit Jürgen Müller). In: Körper-Kränkungen. Der menschliche Leib als Medium der Herabsetzung, Frankfurt a. M. 2021. Hrsg. von Uwe Israel/Jürgen Müller S. 9-14.
Altera Roma? Die Folgen von Exkommunikation und Interdikt im mittelalterlichen Venedig. In: Das Interdikt in der Vormoderne. Tagungsakten (Venedig 2017). Hrsg. v. Tobias Daniels/Christian Jaser/Thomas Woelki, Berlin 2021(Zeitschrift fürhistorischeForschung. Beiheft 57), S. 351-371.
Invektivität im deutschen und italienischen Humanismus um 1500. Eine Einführung (zus. mit Marius Kraus/Ludovica Sasso). In: Agonale Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung im italienischen und deutschen Humanismus. Hrsg. von Uwe Israel/Marius Kraus/Ludovica Sasso. Heidelberg 2021 (Das Mittelalter. Perspektiven mediaevistischer Forschung, Band 17), 1-13 Online-Ausgabe (PDF und HTML): https://doi.org/10.17885/heiup.862
Vorwort und Einleitung (zus. mit Jürgen Müller). In: Körper-Kränkungen. Der menschliche Leib als Medium der Herabsetzung, Frankfurt a. M. 2021. Hrsg. von Uwe Israel/Jürgen Müller, S. 9-14. https://www.campus.de/e-books/wissenschaft/geschichte/koerper_kraenkungen-16977.html
Aquatic Agon. Venetian Regattas in the Renaissance. In: Urban contests in Renaissance Europe. Hrsg. v. Jean-Dominique Delle Luche/Daniel Jaquet/Christian Jaser, Turnhout (im Druck).
Venedig als Brücke zwischen Deutschland und Italien. In: Akkon – Venedig – Marienburg. Mobilität und Immobilität im Deutschen Orden. Tagungsakten (Venedig 2018). Hrsg. v. Hubert Houben, Ilm-Weinstraße 2022, S. 87-107 und 5 Taf.
Agonalität und Autobiographik im Chevalier délibéré von Olivier de La Marche (in Vorbereitung).
Sine ira et studio? Die Mediävistik und die (De-)Konstruktion eines jüdischen Frühmittelalters. In: Die Mediävistik und ihr Mittelalter. FS Frank Rexroth. Hrsg. Jan-Hendryk de Boer/Katharina Mersch/Marcel Bubert. Berlin (im Druck).
Maulesel-Poet vs. Maulesel-Theologe. Subversion und Invektivität bei humanistischen Kontroversen zu Anfang des 16. Jahrhunderts. In: Das subversive Bild. FS Jürgen Müller. Hrsg. von Bertram Kaschek u.a. Berlin 2022, S. 63-82.
Grenzüberschreitungen am Rande und in der Welt. Das dreifache Leben des venezianischen Fernhändlers Niccolò de’ Conti aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. In: Von Aachen bis Akkon. Grenzüberschreitungen im Mittelalter. FS Hubert Houben. Hrsg. v. Francesco Panarelli u.a. Heidelberg 2023, S. 63-86. Online-Ausgabe
Rezensionen
Evamaria Engel: Die deutsche Stadt des Mittelalters (Beck’s Historische Bibliothek). Verlag C. H. Beck, München 1993. 395 S., 29 Abb. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 42 (1994), S. 264.
Simone Herry: Une ville en mutation. Strasbourg au tournant du grand siècle. Société militaire et société civile de langue française dans la ville libre et royale de Strasbourg d’après les registres paroissiaux, les registres de bourgeoisie et les actes notariés (1681-1702). Strasbourg: Presses Universitaires de Strasbourg 1996. 37 Tab., 1 Graphik, 22 Abb., 616 S. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 145 (1997), S. 575 f.
Georges Livet: L’Université de Strasbourg de la Révolution Française à la guerre de 1870 (La rencontre avec l’Histoire). Strasbourg: Presses Universitaires de Strasbourg 1996. 6 Tab., 49 Abb., 528 S. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 145 (1997), S. 590 f.
Marco Bettotti, La nobiltà trentina nel medioevo (metà XII- metà XV secolo). 2 Bde Bologna 2002 (Annali dell’Istituto Storico Italo-Germanico in Trento. Monografie 36), 863 S. In: Historische Zeitschrift 281 (2005), S. 167f.
Arthur Bissegger, Une paroisse raconte ses morts. L’'obituaire de l'église Saint-Paul à Villeneuve (XIVe-XVe siècle). Lausanne 2003 (Cahiers lausannois d'histoire médiévale 33). In: Mediaevistik. Internationale Zeitschrift für interdisziplinäre Mittelalterforschung (2005), S. 355f.
Humanisten am Oberrhein. Neue Gelehrte im Dienst alter Herren. Hg. Sven Lembke und Markus Müller. Leinfelden-Echterdingen (DRW-Verlag) 2004 (Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde 37), 320 S. In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 54 (2005), S. 472-474.
Wolfgang-Valentin Ikas (Hg.), Fortsetzungen zur Papst- und Kaiserchronik Martins von Troppau aus England. 2. Aufl. Hannover 2004 (Monumenta Germaniae historica. Scriptores N. S. 19; zugl. Würzburg, Univ., Diss., 2001), XXI und 397 S. In: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken 85 (2005), S. 665f.
Daniela Rando, Dai margini la memoria. Johannes Hinderbach (1418-1486). Bologna 2003 (Annali dell'Istituto storico italo-germanico in Trento. Monografie 37), 575 S. In: The Catholic Historical Review 91 (2005), S. 158-160.
Jean-Claude Schmitt, La conversion d'Hermann le juif. Autobiographie, histoire et fiction. Paris 2003, 373 S., 9 Abb. In: Historische Zeitschrift 281 (2005), S. 738-741.
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| 1 | Der Straßburger Peter Schott d. J. (1458-1490). Zu einem humanistischen Lebensentwurf. 21.10.1994, Berlin, Humboldt-Universität. |
| 2 | Johannes Geiler von Kaysersberg und die Freiheit der Kirchen. 17.12.1997, Basel, Universität. |
| 3 | Mit fremder Zunge sprechen. Deutsche im spätmittelalterlichen Italien. 20.11.1999, Schweicheln, Brackweder Arbeitskreis für Mittelalterforschung. |
| 4 | Deutschsprachige im mittelalterlichen Trentino. 16.12.1999, Bielefeld, Universität. |
| 5 | Fremde aus dem Norden in italienischen Städten am Alpensüdrand im Mittelalter. 9.5.2000, Halle a. S., Universität. |
| 6 | Menschen massenhaft. Prosopographie als sozialgeschichtliche Methode in der Mediävistik. 23.11.2000, Göttingen, Universität. |
| 7 | Leben vom Lebendigen Gott. Hostienesser im Mittelalter. 23.11.2001, Münster, Universität. |
| 8 | Hinrichtung in spätmittelalterlichen Städten. Öffentlichkeit – Ritual – Kritik. 1.12.2001, Avignon, Universität. |
| 9 | Transalpine Zuwanderer in Treviso im Spätmittelalter. 27.5.2002, Trier, Universität. |
| 10 | Die Trevisaner Taufregister des 15. Jahrhunderts als Quelle für transalpine Zuwanderer. 3.12.2002, Berlin, Freie Universität. |
| 11 | Die Integration von transalpinen Zuwanderern im Spiegel spätmittelalterlicher Fiskalquellen aus Treviso. 5.12.2002, Berlin, Humboldt-Universität. |
| 12 | Der Papst und die Urkunde an der Wand. Innozenz III. (1198-1216) in Subiaco. 19.6.2003, Göttingen, Universität. |
| 13 | Von Fakten und Fiktionen in der Historie. Das neuzeitliche Leben der “Weiber von Weinsberg“. 9.7.2003, Göttingen, Universität. |
| 14 | Fakten, Fakten, Fakten!? Von Grenzen historischer Quellen und ihrer Interpretationen. 15.10.2003, Göttingen, Universität. |
| 15 | Der vereitelte Zweikampf. Wie Karl I. von Anjou und Peter III. von Aragon am 1. Juni 1283 in Bordeaux aneinander vorbeiritten. 13. 5. 2004, Bielefeld, Universität. |
| 16 | Der mittelalterliche Zweikampf als agonale Praktik zwischen Recht, Ritual und Leibesübung. 17.9.2004, Kiel, Historikertag. |
| 17 | Reform durch Mönche aus der Ferne. Das Beispiel der Benediktinerabtei Subiaco. 26.1.2005, Rom, Deutsches Historisches Institut. |
| 18 | Aspetti della molteplicità etnica nelle comunità religiose medievali. 9.5.2005, Rom, École française de Rome. 26.5.2005, Matera, Università della Basilicata. |
| 19 | Romnähe und Klosterreform. Oder: Warum die erste Druckerpresse Italiens in der Benediktinerabtei Subiaco stand. 13.6.2005, Bochum, Universität. |
| 20 | Von Cola di Rienzo zu Stefano Porcari. Revolten im Rom des 14. und 15. Jahrhunderts. 25.10.2005, Paris, Deutsches Historisches Institut. |
| 21 | Der Zweikampf als Form symbolischer Kommunikation am Beispiel des Traktats des Herolds Jean Courtois, genannt Sicile, aus Mons († 1437). 19.12.2005, Bamberg, Universität. |
| 22 | “Al honneur de toutte noblesse et chevallerie”. Ein Zweikampftraktat vom Anfang des 15. Jahrhunderts im Dienst des französischen Adels und seiner Herolde. 13.1.2006, Saarbrücken, Universität. 20.4.2006, Zürich, Universität. |
| 23 | Stranieri dal nord. Immigrati transalpini nell’Italia bassomedioevale. 3.2.2006, Università degli Studi di Bologna. 15.5.2009, University of Oxford. 16.3.2011, Università degli Studi di Pisa. |
| 24 | Monaci tra Subiaco e Germania: riforma benedettina e umanesimo monastico. 23.4.2006, Subiaco, Benediktinerabtei. |
| 25 | Ausrufen und Aufschreiben. Herolde und das Ende des Gerichtskampfs in Frankreich. 15.12.2006, Münster, Universität. |
| 26 | Wahrheitsfindung und Grenzsetzung. Der Zweikampf in Zeugenaussagen aus dem frühstaufischen Oberitalien. 18.5.2007, Venedig, Deutsches Studienzentrum. 4.6.2007, Bern, Universität. 6.7.2007, Duisburg-Essen, Universität. |
| 27 | Geiler von Kaysersberg und Sebastian Brant. 16.10.2007, Wolfenbüttel, Herzog-August-Bibliothek. |
| 28 | (zusammen mit Franco Franceschi, Piero Scapecchi) Präsentation der Monographie von Lorenz Böninger, Die deutsche Einwanderung nach Florenz im Spätmittelalter. 11. 12. 2007, Firenze, Dipartimento di Studi sul Medioevo e Rinascimento. |
| 29 | German-Italian families in Venice at the end of the Middle Ages. 25.1.2008, Washington, Deutsches Historisches Institut. |
| 30 | Mikrokosmen für Fremde. Fondaci in Italien. 15.2.2008, Trier, Universität. |
| 31 | „Ich bevelen uch myn susteren inde broder“. Grenzübergreifende Familienbande im spätmittelalterlichen Italien. 19.5.2008, Bielefeld, Universität. 25.6.2008, Magdeburg, Universität. |
| 32 | Masse und Stadt. Die Bewältigung großer Menschenmengen im Mittelalter am Beispiel von Nürnberg. 14.10.2008, Darmstadt, Universität. |
| 33 | Personale Kommunikation. 4.11.2009, Villa Vigoni. |
| 34 |
Krisenbewältigung und Gemeinschaftsstiftung: St. Laurentiustag 955. |
| 35 | „Gastarbeiterkolonien“? Wie fremd blieben deutsche Zuwanderer in Italien. 25.3.2010, Reichenau, Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterforschung. |
| 36 | Ab vom Kurs: Venedig und die atlantische Expansion des 15. und 16. Jahrhunderts. 21.1.2010, Hannover, Universität. 13.11.2010, Erfurt, Augustiner-Eremiten-Kloster. |
| 37 | Vor und Frühgeschichte des Duells? – Ein Kommentar. 31.5.2010, Bielefeld, Zentrum für Interdisziplinäre Forschung, Tagung „Das Duell. Ehrenkämpfe vom Mittelalter bis zur Moderne“. |
| 38 | Das Mittelalter. Die Faszination einer Epoche (Interview) 17.2.2011, Freie Presse Chemnitz. |
| 39 | Disputationspartner für Dr. Christoph Friedrich Weber: Polyethnizität und Migration in Städten Italiens. 8. 4. 2011, Heilbronn, 5. Heilbronner Historiker-Symposion, Tagung "Vieler Völker Städte" |
| 40 | Die mittelalterliche Stadt und ihr Patron. Konstituierung und Stabilisierung von sozialen und politischen Ordnungen im europäischen Mittelalter am Beispiel Braunschweigs. 10. 5. 2011, Leipzig, Universität. 23. 6. 2011, Dresden, Universität. 30. 6. 2011, Bielefeld, Universität. |
| 41 | Die Deutschen Historischen Institute und die Internationalisierung der historischen Wissenschaften". Teilnahme an einer Podiumsdiskussion zum Thema. Moderation Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung. 12.9.2011, Berlin, Humboldt Universität. |
| 42 | Teilnahme. 12. 9. 2011, Berlin, Humboldt-Universität, Podiumsdiskussion„Die Deutschen Historischen Institute und die Internationalisierung der historischen Wissenschaften“. Moderation: Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung. |
| 43 | Der Doge von Venedig. Sakrale und politische Identifikation in der Markusrepublik. 11.1.2012, Venedig, Deutsches Studienzentrum. |
| 44 | Zusammenfassung. 10. 12. 2011, Dresden, Technische Universität, Tagung „Idoneität – Genealogie – Legitimation. Überlegungen zur Begründung und Akzeptanz von dynastischer Herrschaft im hohen und späten Mittelalter“. |
| 45 | Zusammenfassung und Ausblick. 20. 1. 2012, Dresden, Albertinum, Tagung „Kampf um Reputation. Kämpen, Fechtmeister und Duellanten zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit“. |
| 46 | Die mittelalterlichen Anfänge der sächsischen Landtage. 28. 3. 2012, Dresden, Ständehaus, Tagung „Sächsische Landtagsgeschichte im Vergleich“. |
| 47 | Das mittelalterliche Kaufhaus im europäischen Mittelmeerraum. 8.5.2012, Mainz, Landesmuseum, Vortragsreihe „Mittelalterliche Kaufhäuser im europäischen Vergleich“. |
| 48 | Schlusskommentar. 23.11.2012, Loveno di Menaggio (Villa Vigoni), Tagung „Agon und Distinktion. Soziale Räume des Zweikampfs zwischen Mittelalter und Neuzeit“. |
| 49 | Umkämpfte Gebeine. Die Konstituierung städtischer Ordnung im Konflikt (zus. mit Cristina Andenna und Gerd Schwerhoff). 19.3.2013, Dresden, SLUB, Begehung des SFB 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“. |
| 50 | Sehnsucht nach Eindeutigkeit? Zweikampf und Ordal im Mittelalter. 12.4.2013, Greifswald (Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg), Tagung „Ambiguität im Mittelalter. Formen zeitgenössischer Reflexion und wissenschaftlicher Rezeption“. |
| 51 | Hinter den Kulissen der Serenissima. Macht und Ohnmacht des Dogen von Venedig. 7.4.2013, Ascona, Monte Veritá (CH), Gemeinsamer Workshop des SFB 804 und der Universität Zürich „Politische Ordnung, Transzendenz, Utopie“. 14. 11. 2013, Göttingen, Universität. 14. 5. 2014, Berlin, Humboldt-Universität (Carl-Erdmann-Colloquium). |
| 52 |
Moderation |
| 53 | Venedigs Welt im Wandel um 1500 8.10.2013, Venedig, Deutsches Studienzentrum, inter. Tagung „Venedig und die neue Oikoumene: Kartographie im 15. Jahrhundert“. |
| 54 | Deutsche Zuwanderer in Venedig 8.5.2014, Bern, Universität (Ringvorlesung: „Migration im Mittelalter“). |
| 55 | Die italienischen Seerepubliken im Mittelalter 11.7.2014, mare. Die Zeitschrift der Meere (Interview von Christian Schüle). |
| 56 | Wahlkapitulationen in Venedig 8.10.2014, München, Internationales Kolloquium der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften: „Wahlkapitulationen als europäisches Phänomen“. |
| 57 | Meltingpot Lagune. Wie Migranten das mittelalterliche Venedig prägten. 15.11.2014, München, 53. Arbeitstagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung: „Stadt, Region, Migration. Zum Wandel urbaner und regionaler Räume“. 20.11.2014, Eichstätt, Universität. 3.9.2015, Trient, Sommerschule der Univeristäten Trento/Dresden: „Language, Culture and Society. The Challenges of Transformation in Europe“. |
| 58 | Zwischen Land und Meer. Venedigs Ringen um eine hegemoniale Stellung am Unterlauf des Po im Mittelalter. 23.3.2015, Bern, Symposium des Mediävistentages „Gebrauch und Symbolik des Wassers in der mittelalterlichen Kultur“ Themenfeld II: „Verkehrsmittel, Grenze, Machtgrundlage“, Teil 1: „Zwischen Fluss und Meer: Mündungsgebiete als aquatisch-terrestrische Kontaktzonen“. 14.7.2015, Halle, Universität. |
| 59 | Venedig und die Weltwirtschaft im Mittelalter. 12.9.2015, Venedig, Istituto Veneto, Sommerschule der Universität Zürich: „Wirtschaftskulturen der Welt. Teil 1: Genua und Venedig“. |
| 60 | Blüte und Niedergang. Heinrich Kretschmayrs Venedig. 6.10.2015, HanseMuseum Lübeck, Workshop „Ressourcenschwäche und Funktionalität. Die Hanse und ihr Recht“ des SFB 1095 „Schwächediskurse und Ressourcenregime“. |
| 61 | Migrazioni e colonie di tedeschi in Veneto dell’ultimo medioevo. 9.10.2015, Treviso, Tagung „Beato Enrico da Bolzano nel suo tempo“. |
| 62 | Landtagsgeschichte. Positionierung des Kollegs „Geschichte der Sächsischen Landtage“ 28.10.2015, Dresden, Ständehaus, Workshop „Sächsische Landtage. Gesellschaftliche Zentralorte in historischer Langzeitperspektive“. |
| 63 | Ritualität im spätmittelalterlichen Gerichtskampf am Beispiel der Fechtbücher Hans Talhofers 16.11.2015, Greifswald, Universität 15.12.2015, Dresden, Universität |
| 64 | Metropole ohne Mauern. Venedig in der Renaissance. 28.11.2015, Zürich, Tagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung „Weltstädte, Metropolen, Megastädte. Dynamiken von Stadt und Raum von der Antike bis zur Gegenwart“ |
| 65 | Kaufhäuser an Mittel- und Oberrhein im Spätmittelalter. Funktionen und Funktionalisierungen – Zusammenfassung der Tagungsergebnisse 4.3.2016, Mainz, Universität |
| 66 | Brokers as German-Italian Cultural Mediators in Renaissance Venice. 20.9.2016, Frankfurt, Universität, Tagung: „The Making of Commercial Law. Migrating Words, Migrating Merchants: Migrating Law“. |
| 67 | Aquatischer Agon. Venezianische Regatten in der Renaissance. 20.10.2016, Münster, Institut für vergleichende Städtegeschichte, Tagung: „Städtische Wettkampfkulturen in der europäischen Vormoderne“. |
| 68 | Integrationsplatz Venedig in der Renaissance. 5.11.2016, Dresden, Italienisches Honorarkonsulat, Tagung: „Kulturwissenschaftliche Impulse in Theorie und Praxis: Integration – Evolution? Revolution?“. |
| 69 | Klöster-Archipel in der Lagune – ein Schutzschild für Venedig? 28.1.2017, Insel Reichenau, Tagung: „Inselklöster/Klosterinseln: Topographie und Toponymie einer monastischen Formation. Eine erste Bestandsaufnahme“. |
| 70 | Altera Roma? Die Folgen von Exkommunikation und Interdikt im mittelalterlichen Venedig. 28.4.2017, Deutsches Studienzentrum in Venedig, Tagung: „Das Interdikt in der europäischen Vormoderne“. |
| 71 | Dresdner Venetiana. Vormoderne italienische Manskripte mit Venedigbezug im Bestand der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB). 26.6.2017, Dresden, Workshop: „Strategische Partnerschaft Quo Vadis? II, TU Dresden/Università di Trento“. |
| 72 | Defensio oder Die Kunst des Invektierens im Oberrheinischen Humanismus. 4.7.2017, TU Dresden. |
| 73 | Defensio oder Die Kunst des Invektierens im Oberrheinischen Humanismus. 10.11.2017, Halle, Universität. |
| 74 |
Endspiel am Burgunderhof. Olivier de La Marche über das Ludische im Chevalier délibéré (1483). |
| 75 |
Defensio oder Die Kunst des Invektierens im Oberrheinischen Humanismus. 19.6.2018,Leipzig, Universität. |
| 76 | Venedig als Brücke zwischen Deutschland und Italien. 8.10.2018, Venedig, Tagung: „Akkon – Venedig – Marienburg. Mobilität und Immobilität im Deutschen Orden“. |
| 77 | Workshop: „Agonale Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung im italienischen und deutschen Humanismus“. 19.10.2018, TU Dresden. |
| 78 | Kommentar zur Sektion „Malvasier in Europa: Transfers und Wahrnehmungen“. 1.11.2019, Venedig, Tagung: „Malvasier: Transfers und Wahrnehmungen. Der venezianische ‚Commonwealth‘ als Drehscheibe im europäischen Weinhandel“. |
| 79 |
Einleitung (zus. mit Jürgen Müller). |
| 80 | "Sine ira et studio"? Die Mediävistik und die (De-)Konstruktion eines jüdischen Frühmittelalters 21.10.2021, Bielefeld, Universität. 29.10.2021, Göttingen, Tagung: „Die Mediävistik und ihr Mittelalter.“ |
| 81 | Grenzüberschreitungen am Rande und in der Welt. Das dreifache Leben des Venezianer Fernhändlers Niccolò de’ Conti aus der Mitte des 15. Jahrhunderts 2.11.2012, Dresden, Universität. |