29.05.2018

Invektivität/ Mit Rechten reden: Ein Abend über Invektivität und Politik

Flyer mit Nazis quatschen © SFB 1285 Flyer mit Nazis quatschen © SFB 1285
Flyer mit Nazis quatschen

© SFB 1285

Das Staatsschauspiel Dresden und der SFB1285 laden ein:

Nicht nur in Dresden wird gerade viel geredet: über Rechte
und Linke, über uns und die anderen, über hier und dort. Es
gilt allerdings nicht nur, über jemand oder etwas zu reden,
sondern auch: miteinander zu sprechen, vielleicht auch zu
streiten. Sich zu streiten, zu diskutieren und sich im Reden
gegenüber zu treten, ist nun alles andere als eine einfache
Angelegenheit, zumal, wenn unklar ist, wer eigentlich die
anderen sind. Über die Frage, warum, worüber und wie
mit Rechten zu reden wäre, haben die Autoren Per Leo,
Maximilian Steinbeis und Daniel-Pascal Zorn im Herbst  
2017 ein Buch veröffentlicht: MIT RECHTEN REDEN.

Unter anderem über die Frage, was es bedeutet, sich zu
streiten – für Gesellschaften, für die Gefühle von Einzelnen
und Gruppen, für die Art und Weise des Sprechens – forscht
ein neues, groß angelegtes Projekt der TU Dresden, der
Sonderforschungsbereich mit dem Titel „Invektivität.
Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“.

Der Abend wird unterschiedliche Perspektiven auf diese Fragen
beleuchten. Den Auftakt machen die Schauspielerin Birte
Leest und der Schauspieler Moritz Dürr; sie lesen Auszüge
aus MIT RECHTEN REDEN, ehe die Autoren Per Leo und
Maximilian Steinbeis mit den Wissenschaftlerinnen Anja
Besand
, Dagmar Ellerbrock, Marina Münkler und Tanja
Prokić
sprechen. Moderiert wird der Abend von Florian
Werner.

07.06.2018, 19.00 Uhr   › Kleines Haus 1

Kleines Haus   Glacisstraße 28, 01099 Dresden

Karten: 7,50 €

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Georg Imgraben
Letzte Änderung: 29.05.2018