© Anna Pauder
Professur für Amerikanistik
Die Professur für Amerikanistik untersucht kulturelle Aushandlungsprozesse demographischer Pluralität in Szenarien der Ungleichheit in Forschung und Lehre. Diese Prozesse werden (sub-)national bis transnational sowie in ihrer historischen Tiefenschärfe perspektiviert. Das verbindende Element unserer thematisch vielfältigen Aktivitäten ist das Interesse an der gesellschaftlichen Relevanz kultureller Ausdrucksformen.
Wir untersuchen, wie Praktiken der Formalisierung Rahmenbedingungen schaffen, um individuelle Wirklichkeiten sowie konfliktbeladene Dynamiken gesellschaftlicher Vielfalt zu entwerfen, zu bearbeiten und alternative Denkweisen zu erproben. Über disziplinäre Grenzen hinweg befragen wir die Effekte kulturell geskripteter Wissensformen ebenso wie historisch geprägte Phänomene der text-, ton- und bildbasierten Gestaltung gesellschaftlicher Diskurse.
Prof. Dr. Carsten Junker hat die Professur seit 2019 inne. Zum Team gehören Can Aydın (Wissenschaftlicher Mitarbeiter) und Laura Handl (Wissenschaftliche Hilfskraft) sowie Annett Knöspel im Office Management.
Wir gedenken Anna Pauder, die von 2022 bis 2025 als wissenschaftliche Hilfskraft an der Professur tätig war.