Annotated courses
Overall view – summer semester 2025
SLK-BA-KP-1E-AL
(Einführung in die antike Literatur)
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Exercise – [KPH-Kürzinger] Plautus, Truculentus (Lektüreübung Dichtung)
- Teacher
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- Anton Kürzinger
- Max attendee capacity
- 15
- Enrollment
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- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
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Day of the week Clock time Place Event format Wednesday 2nd double period ABS/2-13 In-person - Description
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Titus Maccius Plautus (ca. 254–184 v. Chr.) gilt als der bedeutendste römische Komödiendichter und prägte die Palliata, die römische Adaption der griechischen Komödie. Sein Stück Truculentus nimmt unter seinen 21 erhaltenen Lustspielen eine besondere Stellung ein: Statt einer straff geführten Handlung entfaltet sich eine mosaikartige Szenenfolge rund um das Bordellmilieu, das Plautus mit überschäumender Komik und zugleich kritischem Unterton schildert. Hinter der derben Unterhaltung verbirgt sich eine Reflexion über den gesellschaftlichen Wandel im Rom des späten 3. und frühen 2. Jahrhunderts v. Chr., als der Zustrom an Reichtum und fremden Einflüssen traditionelle Werte ins Wanken brachte.
Im Kurs werden wir uns intensiv mit Plautus’ Sprachwitz, den Techniken des Stegreiftheaters und den kulturellen Bezügen des Stücks beschäftigen. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der Lektüre des lateinischen Textes als auch auf seiner Einordnung in den literarischen und historischen Kontext. Um Anmeldung wird möglichst bis zum 6. April über OPAL gebeten. Für die erste Sitzung ist der Prolog (Verse 1–21) vorzubereiten. - Literature
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- Textausgabe:
- W. M. Lindsay (Hrsg.): T. Macci Plauti. Comoediae, Bd. 2, Oxford Classical Texts, Oxford 1905. (Online-Zugang nur mit VPN: Link)
- Übersetzungen und Kommentare:
- W. Hofmann (Hrsg.): Plautus. Truculentus, Darmstadt 2001.
- K. H. Kruse: Kommentar zu Plautus Truculentus, Diss. Heidelberg 1974.
- P. Rau (Hrsg.): Plautus. Komödien, Bd. 6, Darmstadt 2009.
- Assignments
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- Modular
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- SLK-BA-KP-1E-AL – Einführung in die antike Literatur
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Tutorial – [KPH-TUT1] Tutorium P zur Lektüreübung f. Anfänger
- Teacher
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- Roman Dorniok
- Max attendee capacity
- 10
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Not specified
- Appointments
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Date Clock time Place Event format – In-person - Description
- nn
- Assignments
-
- Modular
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- SLK-BA-KP-1E-AL – Einführung in die antike Literatur
SLK-BA-KP-2V-AL
(Vertiefung antike Literatur)
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Lecture – [KPH - Baumann] Pantheon. Die olympischen Götter in der antiken Literatur
- Teacher
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- JProf. Dr. Mario Baumann
- Max attendee capacity
- 45
- Enrollment
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- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
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Day of the week Clock time Place Event format Wednesday 4th double period ABS/0E011 In-person - Description
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Die klassischen Götter des Olymp, meist zu einer Zahl von zwölf Gottheiten zusammengefasst, spielen in der antiken Literatur eine herausragende Rolle: Nach alter Vorstellung sind Gottheiten wie Apollon und die Musen die Quelle von Literatur, indem sie die Dichter zu ihren Stoffen und Gesängen inspirieren. Die Götter sind außerdem vielfach die unmittelbaren Adressaten von Texten verschiedene Genres, zumal natürlich von Gebeten und Hymnen. Vor allem aber treten Götter in Erzählungen und Dramen immer wieder als Akteure auf, die in starken, oft erstaunlich menschenähnlich gezeichneten Rollen Handlungen vorantreiben oder stoppen, mit den Menschen kommunizieren und interagieren und dabei immer machtvoll, oft eigenwillig und mit zum Teil ganz überraschenden Effekten vorgehen. Zu ihrem Handlungs- und Wirkungsspektrum gehört dabei Unheimliches und Grausiges ebenso wie Rührendes und Komisches, was die antiken Texte gleichermaßen gekonnt in Szene setzen.
In der Vorlesung werden wir dieser Vielfalt von literarische Götterbildern und -rollen anhand von besonders anschaulichen und spannenden Beispielen nachgehen, wobei zwei Perspektiven zusammenkommen: Zum einen wird Kurs einen breiten zeitlichen Bogen von den frühen Anfängen der europäischen Literatur im alten Griechenland bis hin zur hoch entwickelten Buchkultur der römischen Kaiserzeit schlagen. Zum anderen zielt die Vorlesung aber auch ganz einfach darauf ab, die antiken Götter vorzustellen: Dazu wird in jeder Sitzung eine Gottheit im Zentrum stehen, die in ihren Funktionen und Eigenschaften plastisch hervortreten soll. Neben berühmten und dem Namen nach allen bekannten Olympiern wie Zeus/Jupiter, Athene/Minerva oder Aphrodite/Venus werden auch einige besondere Fälle eine Rolle spielen – in einer Sitzung werden wir uns mit der Göttin Isis sogar in einen ursprünglich ägyptischen Kontext bewegen, der nichtsdestoweniger große Bedeutung im römischen Reich entfaltete.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen. - Assignments
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- Modular
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- SLK-BA-KP-2V-AL – Vertiefung antike Literatur
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Seminar – [KPH-Baumann] Mythos in der Antike
- Teacher
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- JProf. Dr. Mario Baumann
- Max attendee capacity
- 20
- Enrollment
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- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
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Day of the week Clock time Place Event format Wednesday 3rd double period W48/101 In-person - Description
- Ein Mythos ist, einfach gesagt, eine Erzählung – allerdings eine von besonderer Art: Während wir sonst bei Erzählungen in der Regel die Person benennen können, von der sie stammt, ist dies bei einem Mythos gerade nicht der Fall: Er lässt sich nicht auf einen Autor/eine Autorin zurückführen und ist insofern scheinbar einfach „da“, lässt sich zugleich aber gerade deswegen erstaunlich flexibel in immer neue Kontexte überführen und lädt somit zu immer wieder neuen Erzählungen und Aneignungen ein. Für die Antike ist dieses Phänomen von enormer Bedeutung, und eben hier hakt das Seminar ein: Es bietet Raum, nicht nur die Vielzahl mythischer „stories“ aus dem griechisch-römischen Kulturbereich zu entdecken und zu diskutieren, sondern auch der Frage nachzugehen, wer eigentlich in der Antike in welchem Kontext und mit welchen Interessen Mythen erzählt und in welcher Form dies geschieht. Dabei gibt das Seminar bewusst viel Gelegenheit, Ihre eigenen Interessen einzubringen und nicht zuletzt gemeinsam zu überlegen, was diese Art des mythischen Erzählens für uns heute bedeutet. Auch fachfremde Studierende sind, Begeisterung für die Antike und für Literatur vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Assignments
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- Modular
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- SLK-BA-KP-2V-AL – Vertiefung antike Literatur
- SLK-BA-KP-3S-AL – Spezialisierung: antike Literaturwissenschaft
- SLK-BA-KP-2V-GL – Vertiefung griechische Literatur
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Exercise – [KPH-Peglau] Polybios (Lektüreübung Prosa GR)
- Teacher
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- Dr. Markus Peglau
- Max attendee capacity
- 15
- Enrollment
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- Enrollment via
- Not specified
- Appointments
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Day of the week Clock time Place Event format Monday 4th double period W48/002 In-person - Description
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Polybios (ca. 200-120 v. Chr.), ein hellenistischer Historiker, von dessen Werk wir noch beträchtliche Teile besitzen, enstammte einer hellenistischen Familie aus Megalopolis. Bereits sein Vater Lykortas war Stratege des achaiischen Bundes und versuchte, zwischen den Großmächten Rom und Makedonien die Unabhängigkeit zu wahren. Nach der Schlacht von Pydna (168 v. Chr.) freilich kam Polybios, 169/68 Hipparch des Bundes, als Geisel nach Rom, wo er allerdings - wahrscheinlich auch wegen seiner maßgeblichen militärwissenschaftlichen Schrift - gut behandelt wurde, sogar zum Freund und Mentor des Scipio avancierte und die Zerstörung Karthagos miterlebte. Nach dem fast gleichzeitig niedergeschlagenen Aufstand von Korinth konnte er Milderungen bei den Römern durchsetzen. Sein zu etwa einem Drittel erhaltenes Hauptwerk, die Historien, umfaßt die Jahre 220-167 bzw. 146/44. In den Büchern 1-5 wird Universalgeschichte nach westlichen und östlichen Schauplätzen gesondert behandelt. Das ändert sich ab dem Jahr 216/15 v. Chr.; seitdem werden die Ereignisse annalistisch (nach Olympiaden) zusammengefaßt. Die verheerende Niederlage der Römer bei Cannae liefert dem Historiographen den Anlaß, im sechsten Buch den Kreislauf der Verfassungen zu erörtern und die römische Mischform als besonders stabil zu charakterisieren, was die Römer zur Weltherrschaft befähige.
Ähnlich wie Thukydides sieht Polybios die Aufgabe seiner pragmatischen Geschichtsschreibung, die auf Quellenstudium, Autopsie und militärisch-politischer Erfahrung gründet, in der Erforschung der tieferen Ursachen (im Unterschied zu Anfängen und Anlässen) und der daraus resultierenden Belehrung. Dagegen rügt er die pathetische Abhandlung eines Phylarch, aber auch die Kritiksucht des Timaios. Auf fiktive Reden verzichtet er weitgehend. Die nüchterne Koine hat man als Kanzleistil bezeichnet. Sein eigener hoher Wahrheitsanspruch, der ihm ein großes Maß an Glaubwürdigkeit eintrug, hält ihn indes nicht davon ab, zuweilen das delectare zu berücksichtigen, den achaiischen Patriotismus beizubehalten oder andere Historiker zu sehr zu tadeln. Neben dem Planen des Menschen erkennt er die irrationale Tyche als Wirkungsmacht an. - Assignments
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- Modular
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- SLK-BA-KP-2V-AL – Vertiefung antike Literatur
- SLK-BA-KP-3S-AL – Spezialisierung: antike Literaturwissenschaft
SLK-BA-KP-2-EW
(Sprachpraxis antike Sprache: Erweiterung)
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Exercise – [KPH-Patten] Deutsch-Latein 2
- Teacher
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- Glenn Patten
- Max attendee capacity
- 15
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
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Day of the week Clock time Place Event format Friday 4th double period W48/0103 In-person - Description
- Behandelt werden weitere Kapitel der Satzlehre auf der Grundlage des fünften Buches von Caesars Bellum Gallicum. Interessenten werden gebeten, sich für den Kurs bis zum 4. Oktober auf OPAL einzuschreiben.
- Literature
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- Grammatik:
- Rubenbauer, Hans and Johann Baptist Hofmann. 1995. Lateinische Grammatik. 12.,
- korr. Aufl. Bamberg.
- Textausgabe:
- Sie benötigen eine einsprachige Ausgabe von Caesars Bellum Gallicum. Empfohlen
- sei: Hering, Wolfgang, Hrsg. 1987. C. Iulius Caesar. Vol. I. Bellum Gallicum. Bibliotheca Teubneriana 1127. Berlin: De Gruyter.
- Assignments
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- Modular
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- SLK-BA-KP-2-EW – Sprachpraxis antike Sprache: Erweiterung
SLK-BA-KP-3S-AL
(Spezialisierung: antike Literaturwissenschaft)
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Seminar – [KPH-Baumann] Mythos in der Antike
- Teacher
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- JProf. Dr. Mario Baumann
- Max attendee capacity
- 20
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
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Day of the week Clock time Place Event format Wednesday 3rd double period W48/101 In-person - Description
- Ein Mythos ist, einfach gesagt, eine Erzählung – allerdings eine von besonderer Art: Während wir sonst bei Erzählungen in der Regel die Person benennen können, von der sie stammt, ist dies bei einem Mythos gerade nicht der Fall: Er lässt sich nicht auf einen Autor/eine Autorin zurückführen und ist insofern scheinbar einfach „da“, lässt sich zugleich aber gerade deswegen erstaunlich flexibel in immer neue Kontexte überführen und lädt somit zu immer wieder neuen Erzählungen und Aneignungen ein. Für die Antike ist dieses Phänomen von enormer Bedeutung, und eben hier hakt das Seminar ein: Es bietet Raum, nicht nur die Vielzahl mythischer „stories“ aus dem griechisch-römischen Kulturbereich zu entdecken und zu diskutieren, sondern auch der Frage nachzugehen, wer eigentlich in der Antike in welchem Kontext und mit welchen Interessen Mythen erzählt und in welcher Form dies geschieht. Dabei gibt das Seminar bewusst viel Gelegenheit, Ihre eigenen Interessen einzubringen und nicht zuletzt gemeinsam zu überlegen, was diese Art des mythischen Erzählens für uns heute bedeutet. Auch fachfremde Studierende sind, Begeisterung für die Antike und für Literatur vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Assignments
-
- Modular
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- SLK-BA-KP-2V-AL – Vertiefung antike Literatur
- SLK-BA-KP-3S-AL – Spezialisierung: antike Literaturwissenschaft
- SLK-BA-KP-2V-GL – Vertiefung griechische Literatur
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Exercise – [KPH-Peglau] Polybios (Lektüreübung Prosa GR)
- Teacher
-
- Dr. Markus Peglau
- Max attendee capacity
- 15
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Not specified
- Appointments
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Day of the week Clock time Place Event format Monday 4th double period W48/002 In-person - Description
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Polybios (ca. 200-120 v. Chr.), ein hellenistischer Historiker, von dessen Werk wir noch beträchtliche Teile besitzen, enstammte einer hellenistischen Familie aus Megalopolis. Bereits sein Vater Lykortas war Stratege des achaiischen Bundes und versuchte, zwischen den Großmächten Rom und Makedonien die Unabhängigkeit zu wahren. Nach der Schlacht von Pydna (168 v. Chr.) freilich kam Polybios, 169/68 Hipparch des Bundes, als Geisel nach Rom, wo er allerdings - wahrscheinlich auch wegen seiner maßgeblichen militärwissenschaftlichen Schrift - gut behandelt wurde, sogar zum Freund und Mentor des Scipio avancierte und die Zerstörung Karthagos miterlebte. Nach dem fast gleichzeitig niedergeschlagenen Aufstand von Korinth konnte er Milderungen bei den Römern durchsetzen. Sein zu etwa einem Drittel erhaltenes Hauptwerk, die Historien, umfaßt die Jahre 220-167 bzw. 146/44. In den Büchern 1-5 wird Universalgeschichte nach westlichen und östlichen Schauplätzen gesondert behandelt. Das ändert sich ab dem Jahr 216/15 v. Chr.; seitdem werden die Ereignisse annalistisch (nach Olympiaden) zusammengefaßt. Die verheerende Niederlage der Römer bei Cannae liefert dem Historiographen den Anlaß, im sechsten Buch den Kreislauf der Verfassungen zu erörtern und die römische Mischform als besonders stabil zu charakterisieren, was die Römer zur Weltherrschaft befähige.
Ähnlich wie Thukydides sieht Polybios die Aufgabe seiner pragmatischen Geschichtsschreibung, die auf Quellenstudium, Autopsie und militärisch-politischer Erfahrung gründet, in der Erforschung der tieferen Ursachen (im Unterschied zu Anfängen und Anlässen) und der daraus resultierenden Belehrung. Dagegen rügt er die pathetische Abhandlung eines Phylarch, aber auch die Kritiksucht des Timaios. Auf fiktive Reden verzichtet er weitgehend. Die nüchterne Koine hat man als Kanzleistil bezeichnet. Sein eigener hoher Wahrheitsanspruch, der ihm ein großes Maß an Glaubwürdigkeit eintrug, hält ihn indes nicht davon ab, zuweilen das delectare zu berücksichtigen, den achaiischen Patriotismus beizubehalten oder andere Historiker zu sehr zu tadeln. Neben dem Planen des Menschen erkennt er die irrationale Tyche als Wirkungsmacht an. - Assignments
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- Modular
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- SLK-BA-KP-2V-AL – Vertiefung antike Literatur
- SLK-BA-KP-3S-AL – Spezialisierung: antike Literaturwissenschaft
SLK-BA-KP-1-DL
(Sprachpraxis: Deutsch – Latein für Anfänger)
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Exercise – [KPH-Kaiser] Deutsch-Latein 1
- Teacher
-
- Dr. Bernhard Kaiser
- Max attendee capacity
- 10
- Enrollment
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- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
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Day of the week Clock time Place Event format Friday 3rd double period ABS/0017/U In-person - Description
- Die Übung baut auf der Einführung in die lateinische Sprache auf und führt zunächst die Lehre von den Satzgliedern weiter, indem die Satzergänzungen durch Kasus (Genitiv und Ablativ) sowie vermittels Präpositionen (RHH §§ 130-161) behandelt werden. Sodann werden im Rahmen der Lehre vom einfachen Satz die konjunktivischen Aussage- und die Aufforderungssätze in den Blick genommen (RHH §§ 214-217). Schließlich werden mit den indirekten Fragesätzen und den Relativsätzen erste Phänomene des Satzgefüges behandelt (RHH §§ 232-233, 240-245). Die Festigung der Formenlehre (RHH §§ 20-104) sowie regelmäßiges Vokabeltraining sollte nebenher weitestgehend selbstständig erfolgen. Für die Wiederholung der Formenlehre wird unterstützend ein Tutorium angeboten, dessen Besuch dringend empfohlen wird.
- Assignments
-
- Modular
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- SLK-BA-KP-1-DL – Sprachpraxis: Deutsch – Latein für Anfänger
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Tutorial – [KPH-TUT2] TUT Klassphil
- Teacher
-
- Dr. Bernhard Kaiser
- Max attendee capacity
- 10
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Not specified
- Appointments
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Date Clock time Place Event format – In-person - Description
-
Franz Ziegenbalg
Tag und Zeit werden noch bekannt gegeben - Assignments
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- Modular
-
- SLK-BA-KP-1-DL – Sprachpraxis: Deutsch – Latein für Anfänger
SLK-BA-KP-2V-GL
(Vertiefung griechische Literatur)
-
Seminar – [KPH-Baumann] Mythos in der Antike
- Teacher
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Max attendee capacity
- 20
- Enrollment
-
- Enrollment via
- Enroll via url
- Appointments
-
Day of the week Clock time Place Event format Wednesday 3rd double period W48/101 In-person - Description
- Ein Mythos ist, einfach gesagt, eine Erzählung – allerdings eine von besonderer Art: Während wir sonst bei Erzählungen in der Regel die Person benennen können, von der sie stammt, ist dies bei einem Mythos gerade nicht der Fall: Er lässt sich nicht auf einen Autor/eine Autorin zurückführen und ist insofern scheinbar einfach „da“, lässt sich zugleich aber gerade deswegen erstaunlich flexibel in immer neue Kontexte überführen und lädt somit zu immer wieder neuen Erzählungen und Aneignungen ein. Für die Antike ist dieses Phänomen von enormer Bedeutung, und eben hier hakt das Seminar ein: Es bietet Raum, nicht nur die Vielzahl mythischer „stories“ aus dem griechisch-römischen Kulturbereich zu entdecken und zu diskutieren, sondern auch der Frage nachzugehen, wer eigentlich in der Antike in welchem Kontext und mit welchen Interessen Mythen erzählt und in welcher Form dies geschieht. Dabei gibt das Seminar bewusst viel Gelegenheit, Ihre eigenen Interessen einzubringen und nicht zuletzt gemeinsam zu überlegen, was diese Art des mythischen Erzählens für uns heute bedeutet. Auch fachfremde Studierende sind, Begeisterung für die Antike und für Literatur vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Assignments
-
- Modular
-
- SLK-BA-KP-2V-AL – Vertiefung antike Literatur
- SLK-BA-KP-3S-AL – Spezialisierung: antike Literaturwissenschaft
- SLK-BA-KP-2V-GL – Vertiefung griechische Literatur