Kommentierte Lehrveranstaltungen
Gesamtansicht – Sommersemester 2025
SLK-SEOS-DEU-B-ÄDL
(Basismodul: Ältere deutsche Literatur)
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Einführungskurs – [ÄDL - Malcher] - Basismodul: Grundlagen der Mediävistik
- Lehrperson
-
- Dr. Kay Malcher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 199
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ZEU/LICH/H In Präsenz - Beschreibung
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Das altgermanistische Basismodul führt in die Grundbegriffe und basalen Kategorien der germanistischen Mediävistik und Frühneuzeitforschung ein. Seine beiden Veranstaltungen – Einführungskurs und Übung – sind strukturell miteinander verzahnt und werden parallel besucht. Vielfalt und Besonderheit (Alterität) vormoderner volkssprachiger Literatur vermittelt der Einführungskurs im Format einer Vorlesung als einen weiten literaturgeschichtlichen Überblick. Anhand ausgewählter Textbeispiele werden die wichtigsten Gattungen, aber auch fachspezifische Problemkomplexe vorgestellt und wichtige literatur- und kulturwissenschaftliche Arbeitsmethoden und Theorieansätze skizziert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf sozial- und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen sowie auf der Semiotik als dem basalen Medium gesellschaftlicher Konstruktion. Die Studierenden sollen daneben zu eigenständiger Bibliotheks- und Internetrecherche sowie zum eigenverantwortlichen Umgang mit den gängigen Arbeitsmitteln des Faches befähigt werden.
Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die regelmäßige und aktive Teilnahme, die eigenständige Vor- und Nachbereitung der Lehrinhalte sowie das Bestehen der Prüfungsleistung. Die beiden Veranstaltungen des Basismoduls werden durch ein gemeinsames Tutorium begleitet, in dem die vermittelten Grundkenntnisse vertieft werden. - Literatur
- Alle relevanten Texte und Materialien sind in einem Arbeitsbuch versammelt, das rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt wird und das man im Printformat im Copyshop auf der Mommsenstraße erhalten kann.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-ÄDL – Basismodul: Ältere deutsche Literatur
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Übung – [ÄDL - Malcher] - Grundlagen der Mediävistik
- Lehrperson
-
- Dr. Kay Malcher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 70
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde POT/112 In Präsenz - Beschreibung
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Das altgermanistische Basismodul führt in die Grundbegriffe und basalen Kategorien der germanistischen Mediävistik und Frühneuzeitforschung ein. Seine beiden Veranstaltungen – Einführungskurs und Übung – sind strukturell miteinander verzahnt und werden parallel besucht. Vielfalt und Besonderheit (Alterität) vormoderner volkssprachiger Literatur vermittelt der Einführungskurs im Format einer Vorlesung als einen weiten literaturgeschichtlichen Überblick. Anhand ausgewählter Textbeispiele werden die wichtigsten Gattungen, aber auch fachspezifische Problemkomplexe vorgestellt und wichtige literatur- und kulturwissenschaftliche Arbeitsmethoden und Theorieansätze skizziert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf sozial- und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen sowie auf der Semiotik als dem basalen Medium gesellschaftlicher Konstruktion. Die Studierenden sollen daneben zu eigenständiger Bibliotheks- und Internetrecherche sowie zum eigenverantwortlichen Umgang mit den gängigen Arbeitsmitteln des Faches befähigt werden.
Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die regelmäßige und aktive Teilnahme, die eigenständige Vor- und Nachbereitung der Lehrinhalte sowie das Bestehen der Prüfungsleistung. Die beiden Veranstaltungen des Basismoduls werden durch ein gemeinsames Tutorium begleitet, in dem die vermittelten Grundkenntnisse vertieft werden. - Literatur
- Alle relevanten Texte und Materialien sind in einem Arbeitsbuch versammelt, das rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt wird und das man im Printformat im Copyshop auf der Mommsenstraße erhalten kann.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-ÄDL – Basismodul: Ältere deutsche Literatur
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Übung – [ÄDL - Malcher] - Grundlagen der Mediävistik
- Lehrperson
-
- Dr. Kay Malcher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 70
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BAR/0106/H In Präsenz - Beschreibung
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Das altgermanistische Basismodul führt in die Grundbegriffe und basalen Kategorien der germanistischen Mediävistik und Frühneuzeitforschung ein. Seine beiden Veranstaltungen – Einführungskurs und Übung – sind strukturell miteinander verzahnt und werden parallel besucht. Die Übung legt die Grundlagen für die Lektürefähigkeit und das Verstehen mittelhochdeutscher Texte: Es geht um die Auseinandersetzung mit der historischen Veränderlichkeit der Bedeutung von Worten, um die Abhängigkeit des Textsinns von historischen und kulturellen Kontexten, um die Vermittlung von sprachlichem, vor allem auch grammatikalischem Grundlagenwissen, um deutschsprachige Texte angemessen verstehen zu lernen. Solches Wissen und solche Kompetenzen sind wesentliche Voraussetzungen für die Erschließung der vielfältigen Formen mittelalterlicher Literatur als komplexe ‚fremdvertraute’ Gebilde.
Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die regelmäßige und aktive Teilnahme, die eigenständige Vor- und Nachbereitung der Lehrinhalte sowie das Bestehen der Prüfungsleistung. Die beiden Veranstaltungen des Basismoduls werden durch ein gemeinsames Tutorium begleitet, in dem die vermittelten Grundkenntnisse vertieft werden. - Literatur
- Alle relevanten Texte und Materialien sind in einem Arbeitsbuch versammelt, das rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt wird und das man im Printformat im Copyshop auf der Mommsenstraße erhalten kann.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-ÄDL – Basismodul: Ältere deutsche Literatur
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Übung – [ÄDL - Malcher] - Grundlagen der Mediävistik
- Lehrperson
-
- Dr. Kay Malcher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde ABS/CON1 In Präsenz - Beschreibung
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Das altgermanistische Basismodul führt in die Grundbegriffe und basalen Kategorien der germanistischen Mediävistik und Frühneuzeitforschung ein. Seine beiden Veranstaltungen – Einführungskurs und Übung – sind strukturell miteinander verzahnt und werden parallel besucht. Die Übung legt die Grundlagen für die Lektürefähigkeit und das Verstehen mittelhochdeutscher Texte: Es geht um die Auseinandersetzung mit der historischen Veränderlichkeit der Bedeutung von Worten, um die Abhängigkeit des Textsinns von historischen und kulturellen Kontexten, um die Vermittlung von sprachlichem, vor allem auch grammatikalischem Grundlagenwissen, um deutschsprachige Texte angemessen verstehen zu lernen. Solches Wissen und solche Kompetenzen sind wesentliche Voraussetzungen für die Erschließung der vielfältigen Formen mittelalterlicher Literatur als komplexe ‚fremdvertraute’ Gebilde.
Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die regelmäßige und aktive Teilnahme, die eigenständige Vor- und Nachbereitung der Lehrinhalte sowie das Bestehen der Prüfungsleistung. Die beiden Veranstaltungen des Basismoduls werden durch ein gemeinsames Tutorium begleitet, in dem die vermittelten Grundkenntnisse vertieft werden. - Literatur
- Alle relevanten Texte und Materialien sind in einem Arbeitsbuch versammelt, das rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt wird und das man im Printformat im Copyshop auf der Mommsenstraße erhalten kann.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-ÄDL – Basismodul: Ältere deutsche Literatur
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Übung – [ÄDL - Malcher] - Grundlagen der Mediävistik
- Lehrperson
-
- Dr. Kay Malcher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 70
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 1. Doppelstunde POT/0013 In Präsenz - Beschreibung
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Das altgermanistische Basismodul führt in die Grundbegriffe und basalen Kategorien der germanistischen Mediävistik und Frühneuzeitforschung ein. Seine beiden Veranstaltungen – Einführungskurs und Übung – sind strukturell miteinander verzahnt und werden parallel besucht. Die Übung legt die Grundlagen für die Lektürefähigkeit und das Verstehen mittelhochdeutscher Texte: Es geht um die Auseinandersetzung mit der historischen Veränderlichkeit der Bedeutung von Worten, um die Abhängigkeit des Textsinns von historischen und kulturellen Kontexten, um die Vermittlung von sprachlichem, vor allem auch grammatikalischem Grundlagenwissen, um deutschsprachige Texte angemessen verstehen zu lernen. Solches Wissen und solche Kompetenzen sind wesentliche Voraussetzungen für die Erschließung der vielfältigen Formen mittelalterlicher Literatur als komplexe ‚fremdvertraute’ Gebilde.
Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die regelmäßige und aktive Teilnahme, die eigenständige Vor- und Nachbereitung der Lehrinhalte sowie das Bestehen der Prüfungsleistung. Die beiden Veranstaltungen des Basismoduls werden durch ein gemeinsames Tutorium begleitet, in dem die vermittelten Grundkenntnisse vertieft werden. - Literatur
- Alle relevanten Texte und Materialien sind in einem Arbeitsbuch versammelt, das rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt wird und das man im Printformat im Copyshop auf der Mommsenstraße erhalten kann.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-ÄDL – Basismodul: Ältere deutsche Literatur
SLK-SEOS-DEU-B-NDL
(Basismodul: Neuere deutsche Literatur)
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Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 1
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde BSS/109 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist als Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ konzipiert. Sie dient sowohl zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte des Einführungskurses, d.h. der Vorlesung, als auch zur Vermittlung grundlegender Kompetenzen der literaturwissenschaftlichen Arbeit mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Grundbegriffe der Editionsphilologie sowie in Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliographien) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse im Bereich Erzählprosa, Lyrik und Drama. Exemplarisch soll die Übung darüber hinaus zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden in OPAL zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 2
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde BSS/117 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist als Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ konzipiert. Sie dient sowohl zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte des Einführungskurses, d.h. der Vorlesung, als auch zur Vermittlung grundlegender Kompetenzen der literaturwissenschaftlichen Arbeit mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Grundbegriffe der Editionsphilologie sowie in Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliographien) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse im Bereich Erzählprosa, Lyrik und Drama. Exemplarisch soll die Übung darüber hinaus zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden in OPAL zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Übung – [NDL – Bothe] - Grundlagen NdL 3
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BSS/133 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist als Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ konzipiert. Sie dient sowohl zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte des Einführungskurses, d.h. der Vorlesung, als auch zur Vermittlung grundlegender Kompetenzen der literaturwissenschaftlichen Arbeit mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Grundbegriffe der Editionsphilologie sowie in Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliographien) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse im Bereich Erzählprosa, Lyrik und Drama. Exemplarisch soll die Übung darüber hinaus zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden in OPAL zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Einführungskurs – [NDL – Gerigk] - Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft
- Lehrperson
-
- Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 300
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BAR/SCHÖ/E In Präsenz - Beschreibung
- Die Vorlesung führt in Arbeitsgebiete und Zugänge der Neueren deutschen Literaturwissenschaft ein. Ein Schwerpunkt liegt auf der Gattungsanalyse von Epik – Dramatik – Lyrik. Vermittelt werden übergreifend Orientierungswissen und methodische Kompetenz, u.a. bezogen auf Literaturgeschichte, Literaturtheorie, literarische Medialität sowie Intermedialität. Konzepte wie Fiktionalität, Autorschaft und Kanonbildung zählen ebenfalls zu den systematisch-historischen Grundlagen, ergänzt um Ausblicke auf die erweiterte „Lesbarkeit der Kultur“.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 4
- Lehrperson
-
- Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist als Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ konzipiert. Sie dient sowohl zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte des Einführungskurses, d.h. der Vorlesung, als auch zur Vermittlung grundlegender Kompetenzen der literaturwissenschaftlichen Arbeit mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Grundbegriffe der Editionsphilologie sowie in Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliographien) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse im Bereich Erzählprosa, Lyrik und Drama. Exemplarisch soll die Übung darüber hinaus zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden in OPAL zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 5
- Lehrperson
-
- Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist als Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ konzipiert. Sie dient sowohl zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte des Einführungskurses, d.h. der Vorlesung, als auch zur Vermittlung grundlegender Kompetenzen der literaturwissenschaftlichen Arbeit mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Grundbegriffe der Editionsphilologie sowie in Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliographien) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse im Bereich Erzählprosa, Lyrik und Drama. Exemplarisch soll die Übung darüber hinaus zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden in OPAL zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Übung – [NDL – Gerigk] - Grundlagen NdL 6
- Lehrperson
-
- Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde SE1/101 In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist als Begleitung des Einführungskurses „Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft“ konzipiert. Sie dient sowohl zur Anwendung und Vertiefung der Inhalte des Einführungskurses, d.h. der Vorlesung, als auch zur Vermittlung grundlegender Kompetenzen der literaturwissenschaftlichen Arbeit mit Texten. Dazu zählt neben einer Einführung in Grundbegriffe der Editionsphilologie sowie in Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens (Recherchieren, Zitieren, Bibliographien) vor allem die Fähigkeit zur gattungsspezifischen Analyse im Bereich Erzählprosa, Lyrik und Drama. Exemplarisch soll die Übung darüber hinaus zeigen, was textanalytische Verfahren im Sinne einer kultur- und medienwissenschaftlichen Erweiterung der Literaturwissenschaft zum Verständnis kultureller Prozesse und anderer Medien beitragen können. Literarische und wissenschaftlich-theoretische Lektürevorlagen werden in OPAL zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Tutorium – [NDL - Krupper] Tutorium NdL 1
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Tutorium – [NDL - Krupper] Tutorium NdL 2
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde BSS/109 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Tutorium – [NDL - Meiß] Tutorium NdL 3
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde BSS/E49 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Tutorium – [NDL - Renner] Tutorium NdL 4
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde SE2/103 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Tutorium – [NDL - Renner] Tutorium NdL 5
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde ABS/2-06 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Tutorium – [NDL - Ruhla] Tutorium NdL 6
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
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Tutorium – [NDL - Ruhla] Tutorium NdL 7
- Lehrperson
- N.N.
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-B-NDL – Basismodul: Neuere deutsche Literatur
SLK-SEOS-DEU-B-GES
(Basismodul: Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen)
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Übung – [GLS - Tsapaeva] - Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
- Lehrperson
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- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde WEB/KLEM In Präsenz - Beschreibung
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Das Studium der Fachrichtung Linguistik hat zum Ziel, mündliches und schriftliches sprachliches Handeln zu beschreiben, zu erklären und kritisch zu beurteilen. Dies gilt gleichermaßen für das Neuhochdeutsche als auch für die historischen Sprachstufen des Deutschen. Die Veranstaltung soll dafür die notwendigen Grundlagen schaffen, indem die verschiedenen linguistischen Teilbereiche mit ihren jeweiligen Beschreibungsmodellen und Analyseprozeduren vorgestellt werden. Den Ausgangspunkt bilden alltägliche Erfahrungen mit der Sprache, die dann in linguistische Kategorien umzusetzen sind. Folgende Themenbereiche werden behandelt: Semiotik, Phonetik und Phonologie, Graphematik und Orthographie, Morphologie, Syntax, Semantik und Sprachvariation (mit einer besonderen Berücksichtigung der historischen Sprachstufen des Deutschen).
Die Übung gliedert sich in jeweils zweistündige Plenumsveranstaltungen und Tutorien (extra Anmeldung notwendig), in denen sich die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Tutor:innen anhand konkreter Aufgabenstellungen mit den jeweiligen Themen befassen sollen und gelernte Inhalte anwenden können. Weiterführende Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn der Veranstaltung. Der zugehörige Einführungskurs wird asynchron angeboten, Sie erreichen die Inhalte auf YouTube (http://kurzelinks.de/orn2). Die Folien zum Einführungskurs finden Sie auf Zenodo (https://kurzelinks.de/xdpn).
Als Leistungsnachweise dienen eine aktive Mitarbeit und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur. - Literatur
- Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-GES – Basismodul: Grundlagen der Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
SLK-SEOS-DEU-B-DAF
(Basismodul: Einführung in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache)
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Einführungskurs – [DAF - Binanzer] - Einführung DaF/DaZ
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Anja Binanzer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 300
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde ABS/0E11 In Präsenz - Beschreibung
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Inhalt
Die Vorlesung Einführung in DaZ/DaF führt in das Fach Deutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache ein, indem sowohl Forschungs- als auch Anwendungsperspektiven beleuchtet werden. Die Studierenden werden mit den Feldern der Disziplin vertraut gemacht, lernen die Spracherwerbstypen Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache zu unterscheiden, erarbeiten theoretische Modelle zur sprachwissenschaftlichen Beschreibung des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs und gewinnen Einblicke in empirische Forschungsmethoden und Analyseverfahren der Disziplin. Die Veranstaltung gibt auch Einblicke in anwendungsbezogene Felder des Faches, indem die Relevanz des Faches für den schulischen Kontext beleuchtet wird und unterschiedliche didaktische Zugänge zur Sprach- und Kulturvermittlung vorgestellt werden.
Lehrformat
Digitale Vorlesung, basierend auf Screencasts. Begleitend dazu werden in regelmäßigen Abständen Präsenzsitzungen angeboten.
Basismodul DaZ/DaF – Komponenten
Das Basismodul DaZ/DaF besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten:
• Vorlesung
• Übung
• Tutorium
Die Vorlesung führt in die Themen ein, im Tutorium werden aus der Vorlesung resultierende Reflexions- und Analyseaufgaben besprochen. Die Übungen vertiefen und erweitern die Themen der Vorlesung.
Voraussetzungen
Das Basismodul Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte (GES) sollte bereits absolviert worden sein. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-B-DAF – Basismodul: Einführung in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
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Einführungskurs – [DAF - Brand] - Einführung in DaZ/DaF (1)
- Lehrperson
-
- Laetitia Brand
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde N63/A001 In Präsenz - Beschreibung
-
Inhalt
Die Übung ist inhaltlich an der Vorlesung „Einführung in DaZ/DaF“ ausgerichtet, indem sie deren Themen vertieft und durch eigene Schwerpunktsetzungen erweitert. Dabei werden u.a. die Spracherwerbstypen Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache, theoretische Modelle zur sprachwissenschaftlichen Beschreibung des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs, für den DaZ- und DaF-Unterricht relevante sprachenpolitische Rahmenbedingungen und Konzepte der Sprach- und Kulturvermittlung in den Blick genommen. Auf der Basis einschlägiger Fachartikel und Einführungstexte werden grundsätzliche theoretische Fragen und empirische Ergebnisse rund um den Erwerb und die Didaktik von Zweit- und Fremdsprachen präsentiert und gemeinsam kritisch diskutiert.
Lehrformat
Präsenzveranstaltung
Basismodul DaZ/DaF – Komponenten
Das Basismodul DaZ/DaF besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten:
• Vorlesung
• Übung
• Tutorium
Die Vorlesung führt in die Themen ein, im Tutorium werden aus der Vorlesung resultierende Reflexions- und Analyseaufgaben besprochen. Die Übungen vertiefen und erweitern die Themen der Vorlesung.
Voraussetzungen
Das Basismodul Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte (GES) sollte bereits absolviert worden sein. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-B-DAF – Basismodul: Einführung in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
-
Übung – [DAF - Oechel-Metzner] - Einführung DaF/DaZ (2)
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 150
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E08 In Präsenz - Beschreibung
-
Die Übung ist inhaltlich an der Vorlesung „Einführung in DaZ/DaF“ ausgerichtet, indem sie deren Themen vertieft und durch eigene Schwerpunktsetzungen erweitert. Dabei werden u.a. die Spracherwerbstypen Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache, theoretische Modelle zur sprachwissenschaftlichen Beschreibung des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs, für den DaZ- und DaF-Unterricht relevante sprachenpolitische Rahmenbedingungen und Konzepte der Sprach- und Kulturvermittlung in den Blick genommen. Auf der Basis einschlägiger Fachartikel und Einführungstexte werden grundsätzliche theoretische Fragen und empirische Ergebnisse rund um den Erwerb und die Didaktik von Zweit- und Fremdsprachen präsentiert und gemeinsam kritisch diskutiert.
Lehrformat
Präsenzveranstaltung
Basismodul DaZ/DaF – Komponenten
Das Basismodul DaZ/DaF besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten:
• Vorlesung
• Übung
• Tutorium
Die Vorlesung führt in die Themen ein, im Tutorium werden aus der Vorlesung resultierende Reflexions- und Analyseaufgaben besprochen. Die Übungen vertiefen und erweitern die Themen der Vorlesung.
Voraussetzungen
Das Basismodul Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte (GES) sollte bereits absolviert worden sein. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-B-DAF – Basismodul: Einführung in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
-
Übung – [DAF - Harfmann] - Einführung DaF/DaZ (3)
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 150
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde BAR/0205 In Präsenz - Beschreibung
-
Inhalt
Die Übung ist inhaltlich an der Vorlesung „Einführung in DaZ/DaF“ ausgerichtet, indem sie deren Themen vertieft und durch eigene Schwerpunktsetzungen erweitert. Dabei werden u.a. die Spracherwerbstypen Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache, theoretische Modelle zur sprachwissenschaftlichen Beschreibung des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs, für den DaZ- und DaF-Unterricht relevante sprachenpolitische Rahmenbedingungen und Konzepte der Sprach- und Kulturvermittlung in den Blick genommen. Auf der Basis einschlägiger Fachartikel und Einführungstexte werden grundsätzliche theoretische Fragen und empirische Ergebnisse rund um den Erwerb und die Didaktik von Zweit- und Fremdsprachen präsentiert und gemeinsam kritisch diskutiert.
Lehrformat
Präsenzveranstaltung
Basismodul DaZ/DaF – Komponenten
Das Basismodul DaZ/DaF besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten:
• Vorlesung
• Übung
• Tutorium
Die Vorlesung führt in die Themen ein, im Tutorium werden aus der Vorlesung resultierende Reflexions- und Analyseaufgaben besprochen. Die Übungen vertiefen und erweitern die Themen der Vorlesung.
Voraussetzungen
Das Basismodul Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte (GES) sollte bereits absolviert worden sein. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-B-DAF – Basismodul: Einführung in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
-
Seminar – [DAZ - Harfmann] - Einführung in DaZ/DaF IV
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde BSS/0E41 In Präsenz - Beschreibung
-
Die Übung ist inhaltlich an der Vorlesung „Einführung in DaZ/DaF“ ausgerichtet, indem sie deren Themen vertieft und durch eigene Schwerpunktsetzungen erweitert. Dabei werden u.a. die Spracherwerbstypen Deutsch als Erst-, Zweit- und Fremdsprache, theoretische Modelle zur sprachwissenschaftlichen Beschreibung des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs, für den DaZ- und DaF-Unterricht relevante sprachenpolitische Rahmenbedingungen und Konzepte der Sprach- und Kulturvermittlung in den Blick genommen. Auf der Basis einschlägiger Fachartikel und Einführungstexte werden grundsätzliche theoretische Fragen und empirische Ergebnisse rund um den Erwerb und die Didaktik von Zweit- und Fremdsprachen präsentiert und gemeinsam kritisch diskutiert.
Lehrformat
Präsenzveranstaltung
Basismodul DaZ/DaF – Komponenten
Das Basismodul DaZ/DaF besteht aus drei aufeinander abgestimmten Komponenten:
• Vorlesung
• Übung
• Tutorium
Die Vorlesung führt in die Themen ein, im Tutorium werden aus der Vorlesung resultierende Reflexions- und Analyseaufgaben besprochen. Die Übungen vertiefen und erweitern die Themen der Vorlesung.
Voraussetzungen
Das Basismodul Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte (GES) sollte bereits absolviert worden sein. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-DAF – Basismodul: Einführung in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
SLK-SEOS-DEU-B-EWA
(Basismodul: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten)
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Übung – [ÄDL - Dröse] - Basismodul: Einführung Wissenschaftliches Arbeiten
- Lehrperson
-
- Dr. Albrecht Dröse
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung – W48, ABS, BSS In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung ist Bestandteil der Erweiterten Basismodule im auslaufenden Fach-BA Germanistik sowie Basismodul (SLK-BA-G-B-EWA) im neuen Fach-BA Germanistik (seit WS 20/21). Sie ist aber auch für Lehramtsstudierende und Studierende höherer Semester gewinnbringend. Gegenstand der Lehrveranstaltung sind die grundlegenden Formen, Techniken und Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens, mit denen man sich im Laufe des Studiums der Germanistik immer wieder konfrontiert sieht, insbesondere beim Verfassen schriftlicher Arbeiten. Im Seminar werden die verschiedenen Stadien im Entstehungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit nachvollzogen und die entsprechenden Kompetenzen anhand von praktischen Beispielen eingeübt. Dies umfasst die Themenfindung und -begründung, die Formulierung von Fragestellungen, die Literaturrecherche und -auswertung bis hin zur Verschriftlichung mit korrekten Zitierweisen, einer stringenten Gliederung und adäquatem Stil. Eine Einweisung in die SLUB aus Sicht der Literaturwissenschaften ist ebenfalls Bestandteil dieser Übung.
- Literatur
- Für einführende Literatur siehe OPAL.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-EWA – Basismodul: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
-
Übung – [NDL – Bothe] - Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/117 In Präsenz - Beschreibung
- Anhand eines Rahmenthemas führt die Übung als Trainingsprogramm grundlegend in das wissenschaftliche Arbeiten für Germanist:innen ein. Die Verschränkung von Themenfindung, -eingrenzung und Recherche, das Bibliographieren, die verschiedenen Techniken des Lesens und Auswertens von Forschungsliteratur, das Exzerpieren, die Argumentation und das Zitieren, Aufbau und Gliederung werden als Arbeitsschritte zum Abfassen einer ersten Hausarbeit erarbeitet und an Beispielen dezidiert eingeübt. Neben fundamentalen Fragen, was Wissenschaft ist, was Wissenschaftssprache, begleiten uns regelmäßig schreibdidaktische Übungen ebenso wie das Kennenlernen von Argumentationsketten und -schemata, Zeit-/Arbeitsplan und Materialsuche, Formulierungs- und Redigiertechniken, Layout und Textgestaltung, Fachsprachen und Hilfsmitteln, Schreibblockaden und deren Überwindung. Es wird ein Reader mit Quellen und Forschungsliteratur online via OPAL bereitgestellt.
- Literatur
-
- Bünting, Karl-Dieter, et al. Schreiben im Studium, WBG 1999.
- Eco, Umberto. Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt, UTB 2020.
- Krajewski, Markus. Lesen, Schreiben, Denken, UTB 2015.
- Moennighoff, Burkhard, et al. Arbeitstechniken Literaturwissenschaft, UTB 2019.
- Moll, Melanie, und Winfried Thielmann. Wissenschaftliches Deutsch, UVK 2017.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-B-EWA – Basismodul: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
-
Übung – [DAF - Oechel-Metzner] - Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde BAR/0213 In Präsenz - Beschreibung
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Die Übung ist Bestandteil der Erweiterten Basismodule im auslaufenden Fach-BA Germanistik sowie Basismodul (SLK-BA-G-B-EWA) im neuen Fach-BA Germanistik (seit WS 20/21). Sie ist aber auch für Lehramtsstudierende und Studierende höherer Semester gewinnbringend.
Gegenstand der Lehrveranstaltung sind die grundlegenden Formen, Techniken und Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens, mit denen sich Studierende der Germanistik im Laufe ihres Studiums immer wieder konfrontiert sehen, insbesondere beim Verfassen schriftlicher Arbeiten. Im Rahmen der Übung werden die verschiedenen Stadien im Entstehungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit nachvollzogen und die entsprechenden Kompetenzen anhand von praktischen Beispielen eingeübt. Dies umfasst die Themenfindung und -begründung, die Formulierung von Fragestellungen, die Literaturrecherche und -auswertung bis hin zur Verschriftlichung mit korrekten Zitierweisen, einer stringenten Gliederung und adäquatem Stil. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-EWA – Basismodul: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
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Übung – [ALI - Rath] - Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
- Lehrperson
-
- Torben Rath
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde BSS/0E49/U In Präsenz - Beschreibung
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Die Übung ist Bestandteil der Erweiterten Basismodule im auslaufenden Fach-BA Germanistik sowie Basismodul (SLK-BA-G-B-EWA) im neuen Fach-BA Germanistik (seit WS 20/21). Sie ist aber auch für Lehramtsstudierende und Studierende höherer Semester gewinnbringend.
Gegenstand der Lehrveranstaltung sind die grundlegenden Formen, Techniken und Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens, mit denen sich Studierende der Germanistik im Laufe Ihres Studiums immer wieder konfrontiert sehen, insbesondere beim Verfassen schriftlicher Arbeiten. Im Seminar werden die verschiedenen Stadien im Entstehungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit nachvollzogen und die entsprechenden Kompetenzen anhand von praktischen Beispielen eingeübt. Dies umfasst die Themenfindung und -begründung, die Formulierung von Fragestellungen, die Literaturrecherche und -auswertung bis hin zur Verschriftlichung mit korrekten Zitierweisen, einer stringenten Gliederung und adäquatem Stil. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-EWA – Basismodul: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
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Übung – [GLS - Hetjens] - Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
- Lehrpersonen
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- Veronika Sahlbach
- Dominik Hetjens
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde W48/0103/U Hybrid - Beschreibung
- Die Übung ist Bestandteil der Erweiterten Basismodule im auslaufenden Fach-BA Germanistik sowie Basismodul im neuen Fach-BA Germanistik (SLK-BA-G-B-EWA). Sie ist aber auch für Lehramtsstudierende und Studierende höherer Semester gewinnbringend. Gegenstand der Lehrveranstaltung sind die grundlegenden Formen, Techniken und Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens, mit denen sich Studierende der Germanistik im Laufe Ihres Studiums immer wieder konfrontiert sehen, insbesondere beim Verfassen schriftlicher Arbeiten. Im Seminar werden die verschiedenen Stadien im Entstehungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit nachvollzogen und die entsprechenden Kompetenzen anhand von praktischen Beispielen eingeübt. Dies umfasst die Themenfindung und -begründung, die Formulierung von Fragestellungen, die Literaturrecherche und -auswertung bis hin zur Verschriftlichung mit korrekten Zitierweisen, einer stringenten Gliederung und adäquatem Stil.
- Literatur
- keine Angaben
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-B-EWA – Basismodul: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten
SLK-SEOS-DEU-V-LMA
(Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse)
-
Seminar – [ÄDL - Malcher] - Schöner wissen, besser singen. Ästhetische Konkurrenzen in der mittelalterlichen Sangspruchdichtung
- Lehrperson
-
- Dr. Kay Malcher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde W48/101 In Präsenz - Beschreibung
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Das Sich-vergleichen-Müssen, die immer auch symbolisch bedeutsame Aushandlung von Rangpositionen, gehört in primär hierarchisch strukturierten Gesellschaften viel deutlicher zur sozialen Praxis, als in unseren egalitären und funktional bestimmten Lebenswelten. Natürlich gibt es heute Konkurrenzen, erst sie treiben die kapitalistische Bedürfnisproduktionsmaschinerie überhaupt an. Doch steht mit ihnen in der Regel nicht immer gleich die ganze Existenz des Einzelnen auf dem Spiel, wie das für die Mitglieder mittelalterlicher Adelskultur der Fall wäre. Konkurrenz (oder: Agon) bildet am Hof aber auch darum das Gravitationszentrum sozialer Praxis, weil institutionelle Sicherungen noch nicht immer jene präzisen Integrationsleistungen erbringen, die ein Heilsversprechen moderner gesellschaftlicher Ordnung sind. Wenn aktuell vor allem die Dysfunktionalitäten von institutionellen Ordnungsgaranten in den Fokus geraten, was dann auch diffuse kollektive Gefühlslagen von Ungerechtigkeit, Fremdbestimmtheit und Freiheitsverlust hervorbringt, mag ein Blick auf die Lösungen von Gesellschaften interessant sein, die noch nicht über einen entsprechenden ‚zivilisatorischen Luxus‘ verfügen.
Die Praxis des Vergleichens ist verankert in der mittelalterlichen Turnierkultur, in den Semantiken höfischer Liebe, den Habitualisierungen ständischer Ordnung etc. Die Sangspruchdichtung, die die zweite Großgattung mittelhochdeutscher Lyrik neben dem Minnesang bildet, inszeniert im Modus der Kunst Zwists und personale Konkurrenzen, die häufig Wissensfragen behandeln. Auch darüber lässt sich eine Brücke zu aktuellen politischen Diskursen schlagen, wo Wahrheit oft gefühlt und Wissen gestützt auf Macht und gegen institutionelle Legitimität behauptet wird. Mit Blick auf die Sangspruchdichtung kann man dann fragen, wie historisch und unter Bedingungen fehlender wissenschaftlicher Institutionalität Geltung und Akzeptanz von Wissen erfolgreich behauptet werden durfte. Das Hauptaugenmerk wird diesbezüglich auf den poetischen Verfahren der Texte liegen. - Literatur
- Das Korpus der Texte, die das Seminar behandelt, wird auf den OPAL-Seiten des Kurses bereitgestellt. Teilnehmer*innen wiederholen bitte vorab die Grundlagen zur Gattung (Basismodul-Arbeitsbuch, literaturwissenschaftliche Lexika).
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
-
Seminar – [ÄDL - Malcher] - Abenteuer geht immer. 800 Jahre erzählen von Herzog Ernst
- Lehrperson
-
- Dr. Kay Malcher
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde N63/A001 In Präsenz - Beschreibung
-
Wenn eine Erzählung über einen langen Zeitraum, etwa über Jahrhunderte hinweg, das Interesse von Rezipienten findet, kann es interessant sein, nach den Gründen dafür zu suchen: Antwortet sie auf Fragen, die sich Menschen unabhängig vom jeweiligen historischen Kontext immer stellen? Oder affirmiert ein solcher Text historisch variable Problemstellungen, kann er also letztlich jeder Zeit etwas anderes bedeuten? Wie ist überhaupt das Verhältnis von Unterhaltung und Sinn zu denken und wie kann man so etwas in der diachronen Sicht auf einen Text konzeptualisieren? Und was soll eigentlich ‚ein Text‘ heißen, wenn eine Erzählung zu verschiedenen Zeiten neugedichtet und in unterschiedlichen Medien inszeniert wurde?
Der ritterliche Abenteuerroman ‚Herzog Ernst‘, vielleicht aus der Zeit um 1180, ist sicher kein Highlight der deutschen Literaturgeschichte. Im Grunde besitzen heute allein jene mittelalterlichen Stoffe eine gewisse Popularität, mit denen sich, warum auch immer, Richard Wagner beschäftigt hat. Doch erzählt der ‚Ernst‘ eine durchaus bunte Geschichte, die mit ihrem Ritterflair vor allem in den fantastischen Momenten auch heutige Rezeptionsgewohnheiten ansprechen kann. Und offenbar wurde der Text historisch immer wieder aufgegriffen: Neben einer hochhöfischen und lateinischen Bearbeitungen des 13. Jh. steht ein frühneuhochdeutscher Text des 15. Jh. (‚Volksbuch‘, zugleich Prosaauflösung). Die Neuzeit wiederum kennt Theaterstücke von Ludwig Uhland und Peter Hacks sowie einen Zeichentrickfilm von 1993. Das Seminar will all diese Artefakte vergleichend unter einem literarhistorischen Fokus in den Blick nehmen. - Literatur
- Das Korpus der Herzog-Ernst-Texte, die das Seminar behandelt, wird auf den OPAL-Seiten des Kurses zur Verfügung gestellt. Teilnehmer*innen informieren sich bitte vor der ersten Seminarsitzung in einem literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerk zum ‚Herzog Ernst‘ und orientieren sich ansonsten am Seminarplan.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
-
Seminar – [ÄDL - Richter] - Ein Ritter, ein halbes Pferd und ein Löwe. Der "Iwein" Hartmanns von Aue
- Lehrperson
-
- Lisa-Marie Richter
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BSS/0E41 In Präsenz - Beschreibung
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Der um 1200 entstandene Artusroman Iwein Hartmanns von Aue gehört zu den bekanntesten Erzählungen des deutschsprachigen Mittalters. Im Zentrum der Narration stehen die âventiuren des jungen Artusritters Iwein, der rasch zum Landesherren aufsteigt, dann aber den Erwartungen der Artusgesellschaft und seinen neuen Pflichten als Landesherr und Ehemann nicht gerecht wird, da diese in Konkurrenz miteinanderstehen: Iwein verliert Minne und Ehre und verfällt zeitweilig dem Wahnsinn, bevor er begleitet von einem Löwen auszieht, um seinen gesellschaftlichen Status wiederherzustellen.
Das Seminar beschäftigt sich mit den Konzeptionen von Ritterschaft und âventiure und diskutiert das Verhältnis von Geschlecht, Macht und Heldentum im Text. Außerdem steht die Analyse der narrativen Strukturen der Erzählung im Zentrum der Auseinandersetzung. Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt wird die Überlieferungsgeschichte des Iweins bilden, so sollen Auszüge aus unterschiedlichen Textfassungen von der französischen Vorlage über das frühneuzeitliche Ambraser Heldenbuch bis hin zu Hoppes Neuinterpretation vergleichend untersucht und im Hinblick auf die Transformationen der Erzählung beleuchtet werden. - Literatur
-
- Der Text ist zur Vorbereitung auf die erste Sitzung im mittelhochdeutschen Original zu lesen. Die verbindliche Textgrundlage für die Seminardiskussion bildet:
- Hartmann von Aue: Iwein. 4., überarbeitete Auflage. Text der siebten Ausgabe. Hrsg. von G. F. Benecke, K. Lachmann und L. Wolff. Übersetzung und Nachwort von Thomas Cramer. De Gruyter. Berlin / New York. 2001. ISBN: 978-3-11-016084-0. (Als eBook oder Taschenbuch).
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
-
Seminar – [ÄDL - Dröse] - Von der Wartburg nach Schilda. Literaturgeschichte des Mittelalters aus regionaler Perspektive
- Lehrperson
-
- Dr. Albrecht Dröse
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde BSS/0E41 In Präsenz - Beschreibung
- Eine regionale Literaturgeschichte legt ihr Augenmerk auf die räumliche Dimension von Literatur, die bei der üblichen Fokussierung auf Epochen, Gattungen und kanonischen Autor:innen zuweilen aus dem Blick gerät. Zumal für die ältere deutsche Literatur gilt, dass sich literarische Kommunikation immer auch in bestimmten Literaturräumen vollzieht, d.h. sie ist bspw. geprägt von Sprachlandschaften, unterliegt spezifischen Entstehens- und Rezeptionsbedingungen, ist funktional in räumlich bestimmte Zusammenhänge eingebunden und ist nicht selten auf konkrete Publika bezogen. Das Seminar versucht solche Konstellationen anhand unterschiedlicher Orte und Regionen (nicht zuletzt der näheren und ferneren Umgebung wie die Wartburg oder Schilda) exemplarisch sichtbar zu machen, um auf diese Weise den Blick für die Heterogenität und Partikularität mittelalterlicher Literatur zu schärfen und dabei das erstaunliche Nachleben mancher Texte nachzuvollziehen. Leitend für die Diskussion ein doppelter Gesichtspunkt: Wie schreiben sich die Regionen einerseits in literarische Texten ein, wie andererseits konstituiert literarische Kommunikation die Region als kulturellen Raum?
- Literatur
- Eine Textsammlung wird zu Seminarbeginn zur Verfügung gestellt. Zur Einführung empfiehlt sich: Tervooren, Helmut und Jens Haustein: Einleitung. In: Dies. (Hg.): Regionale Literaturgeschichtsschreibung: Aufgaben, Analysen und Perspektiven. Sonderheft zu Band 122 der ZfdPh. Berlin: Schmidt 2003, S. 1-6.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
-
Seminar – [DDid - Carl] Theatergeschichte
- Lehrpersonen
-
- Tabea Hörnlein
- Ulrike Carl
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis BSS In Präsenz bis BSS, ABS In Präsenz bis BSS, ABS In Präsenz bis BSS,ABS In Präsenz - Beschreibung
-
Wo beginnt Theatergeschichte und wie können wir „historische“ Theaterformen und -theorien, die stets in unmittelbarem Zusammenhang mit gesellschaftlichen, kulturellen und (kultur)politischen Ereignissen ihrer jeweiligen Zeit entstanden, in den Kontext setzen zu heutigen Theateraufführungen und deren Reflexion im Deutschunterricht, bzw. sie urbar machen für die Theaterpraxis und Arbeit mit Schüler*innen in den Bereichen Darstellendes Spiel/ Künstlerisches Profil / Theater AGs?
Wir beschäftigen uns anhand von sowohl theaterwissenschaftlichen Texten als auch theatertheoretischen Schriften von Künstler*innen mit einigen der wichtigsten Stationen und Theorien aus der Theatergeschichte. Außerdem untersuchen wir, in welcher theatralen Bearbeitung klassische Texte und wie hochkomplexe historische Themen aktuell auf der Bühne umgesetzt werden. Exemplarisch besuchen wir gemeinsam eine Vorstellung von CRASH BOOM BANG. Interaktives Game-Theater für Schulalltagskatastrophen von Prinzip Gonzo im Theater der Jungen Welt Leipzig (Mo 14.04. 12:00 Uhr) und eine Theatervorstellung von „Till Eulenspiegel“ des tjg. theater junge generation im Zoo Dresden (Fr 06.06. 10:00 Uhr).
Termine: Mi 09.04. 18:30- 20:00; Do 22.5., Mi 04.06., Di 17.06., (jeweils 09:20 – 16:20) - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
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Seminar – [NDL – Bothe] - J.M.R. Lenz
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- Goethe erwähnt J.M.R. Lenz (1751-1792) in seinem berühmten oft abwertend (und damit für Lenz' Schriften folgenreich) zitierten Diktum in Dichtung und Wahrheit als bloß »vorübergehendes Meteor«, Lenz »[…] zog nur augenblicklich über den Horizont der deutschen Literatur hin und verschwand plötzlich, ohne im Leben eine Spur zu hinterlassen.« An Herder schrieb der letztlich für völlig ›verrückt‹ erklärte Lenz über sich selbst, er sei sogar »seinen Freunden ein Rätsel«. Die Beurteilungen seiner Zeit reichen von »bürgerlicher Wolf« (Böttiger) bis »leidender Heiliger« (Röderer) und später bis hin zur bereits historisierenden Sicht Lenz' als »jammervollste aller Literaturleichen« (Bleibtreu, 1868). So wurde Lenz zwar »vornehm […] in der Literaturgeschichte als Nachahmer Goethes bestattet« (Luserke), konnte aber als Verkannter zu Beginn der 1990er Jahre von der Forschung umso intensiver wiederentdeckt werden. Unter zwei verschlungenen Perspektiven, Dramenpoetologie und Sexualitätsdiskurs, will das Seminar epochennah in Autor und Werk einführen. Lenz kann exemplarisch als Autor gelten, der – Aufklärung der Aufklärung betreibend – mit dem avantgardistischen Anspruch auftritt, anders zu sein und sich programmatisch Normen durchbrechend über Gattungsgrenzen hinwegsetzt. Gelesen werden sollen unter anderem die durch Goethes Bemühungen erschienenen Anmerkungen übers Theater, »die eigenartigste und eigenwilligste Schrift, die sich in der deutschen Literatur mit der Theorie […] des Dramas beschäftigt« (F. Martini), sowie Lenz' erstes Drama, Der Hofmeister, welches an die ›Anmerkungen‹ praktisch anknüpft und das z.B. die Fünfaktigkeit gleichzeitig beibehält und unterläuft, sowie die Kollision von Lustemanzipation mit gesellschaftlichen Forderungen für Liebesbeziehungen, die in der Kastration gipfelt, vorführt. Weitere Texte: Die Soldaten. Die Reclam-Ausgaben Die Soldaten und Der Hofmeister können angeschafft werden.
- Literatur
-
- J.M.R. Lenz, Anmerkungen übers Theater nebst angehängten übersetzten Stück Shakespears, (Leipzig: Weygandsche Buchhandlung, 1774), in: Werke in zwölf Bänden, Faksimiles der Erstausgaben seiner zu Lebzeiten selbständig erschienenen Texte, hg. v. Christoph Weiß, St. Ingbert: Röhrig 2001, Bd. 5, S. 1-56.
- Mathias Luserke/ Reiner Marx, »Die Anti-Läuffer. Thesen zur SuD-Forschung oder Gedanken neben dem Totenkopf auf der Toilette des Denkers«, Lenz-Jahrbuch. Sturm-und-Drang-Studien 2 (1992), S. 126-150.
- Roy Pascal, »Die Sturm-und-Drang-Bewegung« (1952), in: Manfred Wacker (Hg.), Sturm und Drang, Darmstadt 1985, S. 25-66.
- Fritz Martini, »Die Einheit der Konzeption in J.M.R Lenz' ›Anmerkungen übers Theater‹« (1970), in: Matthias Luserke (Hg.), Jakob Michael Reinhold Lenz im Spiegel der Forschung, Hildesheim u.a. 1995, S. 233-256 (= Olms Studien Bd. 42).
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [ÄDL - Stridde] - : Beten und Arbeiten und Lesen. Geistliches Leben und Lesen der Zisterzienserinnen von St. Marienthal
- Lehrperson
-
- Dr. Christine Stridde
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung – In Präsenz - Beschreibung
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Die Ordenslandschaft im hohen und späten Mittelalter war vielfältig. Ab dem 11. Jahrhundert hatten sich aufgrund des Vorwurfs der Verweltlichung der Kirche Reformbestrebungen herausgebildet. Aus der Reformbewegung, deren Zentrum das benediktinische Kloster Cluny in Frankreich weit in Europa ausstrahlte, bildete sich u.a. der Zisterzienserorden heraus. Er strebte nach viel strengerer Beachtung der Benediktsregel und asketischer Frömmigkeit im Klosterleben in der Nachfolge Christi, der Wüstenväter und der Jungfrau Maria, die sie als ihre Schutzpatronin erwählten. Zunächst ein reiner Männerorden schlossen sich ab dem 12. Jahrhundert zahlreiche bestehende Frauengemeinschaften an. Beim Städtchen Ostritz in der Oberlausitz direkt an der Neiße gelegen, befindet sich das seit fast 800 Jahren von Zisterzienserinnen bewohnte Kloster St. Marienthal. Aus wirtschaftlicher Not waren die Schwestern 2023 gezwungen, ihre mittelalterlichen Handschriften und Inkunabeln sowie ihren etwa 2.700 Bände umfassenden historischen Druckbestand, der in einer barocken Saalbibliothek aufbewahrt wird, an den Freistaat Sachsen zu verkaufen. Dies versetzt uns in die einmalige Gelegenheit, das jahrhundertelang akkumulierte und aber bisher mehr oder weniger verschlossene Wissen der ansässigen Zisterzienserinnen anhand der Handschriften und Drucke zu untersuchen. Dabei sind insbesondere das mit der Büchersammlung und der 1752 abgeschlossenen Einrichtung der Saalbibliothek verbundene Selbstverständnis einer weiblichen Gemeinschaft interessant, der die Region maßgebliche wirtschafliche, politische, religiöse und kulturelle Impulse verdankt. Wir gehen der Frage nach, an welchem Wissen die Schwestern partizipierten, wo ihre Sammelschwerpunkte lagen, was man über ihre Beziehungen zur geistlichen und welt-lichen Sphäre aus den Büchern lernen kann. Wir werden eintauchen in das Leben der Zisterzienserinnen im Mittelalter und der Frühen Neuzeit und widmen uns der Notwendigkeit und den Heraus-forderungen des Erhalts von Kulturgütern und ihrer wissenschaftlichen Erforschung.
Das Blockseminar schließt einen geführten Besuch in der Ausstellung „Der verschlossene Garten. Zugänge zur Klosterbibliothek der Zisterzienserinnen von St. Marienthal“ im Buchmuseum der SLUB, am 16.05., 16:00–17:30 Uhr, sowie einen Termin am 04.06., 18:00–19:00 Uhr mit der Leiterin der Abteilung Handschriften und Alte Drucke in der SLUB ein. Ein Zoom-Termin zur Einführung Anfang Mai wird nach verbindlicher Anmeldung abgestimmt. Das Blockseminar in Präsenz findet am 21.-23.07. statt. Für die Erlangung der Leistungsnachweise ist die Teilnahme an allen Terminen so-wie die Erfüllung schriftlicher und mündlicher Aufgaben obligatorisch. Näheres spätestens ab dem 17.03. in der OPAL-Ressource. Melden Sie sich bitte nur für das Seminar an, wenn sie sicherstellen können, daß Sie an allen Terminen teilnehmen können! - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
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Seminar – [SLKW - Barthold] Krabat: Der ‚sorbische Faust‘?
- Lehrperson
-
- Dr. Willi Wolfgang Barthold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/103 In Präsenz - Beschreibung
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Der Zauberer Krabat gilt als bedeutendste und bekannteste sorbische Sagenfigur, durch die sorbische Mythen auch über die Grenzen der Lausitz hinweg bekannt wurden. Der Zauberlehrling, der den schwarzen Müller und die Macht seiner geheimnisvollen schwarzen Mühle bezwingt, fasziniert nicht zuletzt in den bekannten Roman- und Jugendbuchfassungen von Ottfried Preußler und Jurij Brězan sowie im 2008 veröffentlichten Film von Marco Kreuzpaintner ein großes Publikum. Krabat wird dabei im öffentlichen Diskurs häufig als ein ‚sorbischer Faust‘ bezeichnet, eine für die Sorben zentrale Reflexionsfigur, anhand derer sich nicht nur kulturelle Identität, sondern ebenso zentrale Problemstellungen verhandeln lassen, die im Zuge der Konfrontation der kleinen slawischen Minderheit mit einer sich seit dem 19. Jahrhundert rasch modernisierenden und transformierenden Lebenswelt virulent werden. Über den ähnlichen Ursprung in einer Sagentradition bis hin zum Motiv des Teufelspakts scheint ein solcher Vergleich zwischen Krabat und Faust zunächst evident; die mit ihm verbundenen Erkenntnismöglichkeiten und die Grenzen dieser Analogie werden dabei allerdings selten ausreichend reflektiert. Im Seminar wollen wir uns dieser Aufgabe annehmen und nach einer anfänglichen kurzen und ausschnitthaften (Re-)Lektüre von Goethes Faust und Beschäftigung mit dem Faust-Stoff die Krabat-Sage und ihre modernen literarischen und medialen Bearbeitungen intensiv in den Blick nehmen. Dabei sollen neben den Faust-Parallelen ebenso Fragen der sorbischen kulturellen Selbst- und Fremdbeschreibung sowie die Funktionen und Potentiale der Krabat-Figur im interkulturellen Zwischenraum der deutschen und sorbischen Literatur im Zentrum stehen. Die jeweiligen Adaptionen und Bearbeitungen des Krabat-Stoffs sollen dabei stets unter Berücksichtigung ihres (literatur-)historischen Kontexts auf ihren ideologischen Gehalt befragt und mit Blick auf aktuelle literatur- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen (etwa bzgl. Machtstrukturen, Gender, Alterität, Ökonomie, Medialität etc.) kritisch gedeutet und analysiert werden.
• Das Seminar richtet sich sowohl an Studierende der Slawistik- als auch der Germanistik/Deutsch-Lehramt-Studiengänge. Behandelt werden ausschließlich deutschsprachige Texte, daher sind Sorbischkenntnisse zur Seminarteilnahme nicht erforderlich. Das Seminar ist lektüreintensiv und setzt die Bereitschaft zur ausgiebigen und kontinuierlichen Beschäftigung mit den gelesenen Texten sowie zur aktiven Mitarbeit im Seminargespräch voraus. Die behandelte Primär- und Sekundärliteratur wird am Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Als Teil des Seminars ist eine Exkursion zur „Krabat-Mühle“ in Schwarzkollm inklusive Führung geplant. - Literatur
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- Vollständig gelesen werden voraussichtlich folgende Texte: Martin Nowak-Neumann: Meister Krabat der gute sorbische Zauberer (1954); Jurij Brězan: Die Schwarze Mühle (1968); Ottfried Preußler: Krabat (1971)
- In Auszügen gelesen werden voraussichtlich folgende Texte: Johann Wolfgang von Goethe: Faust I & II (1808, 1832); Jurij Brězan: Krabat oder Die Verwandlung der Welt (1976); Jurij Brězan: Krabat oder Die Bewahrung der Welt (1995)
- Hinzukommen voraussichtlich kürzere Sagen-Texte bzw. ältere Fassungen der Krabat-Sage, kürzere Texte zum Sagenursprung und zur Bedeutung der Krabat-Figur in der neueren deutschen und sorbischen Literatur sowie weitere ausgewählte Sekundärliteratur.
- Behandelt wird außerdem der Film Krabat (Deutschland, 2008, Marco Kreuzpaintner) sowie ggf. noch weitere mediale Adaptionen des Krabat-Stoffs.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Gerigk] - Kindheiten: Poetik/Wissen 19. Jahrhundert
- Lehrperson
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- Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Kindheit als eigene Welt und Entwicklungsphase hat sich erst in einem längeren Prozess gegen Ende des 18. Jahrhunderts herausgebildet, wie Philippe Ariès in seiner Studie zur „Geschichte der Kindheit“ (1960) darlegt. Dieses moderne Wissen verschränkt sich mit den literarischen Strömungen im Übergang zum 19. Jahrhundert, u.a. mit dem ersten Entwicklungsroman, den psychologisch erzählten frühen Jahren des „Anton Reiser“ (1785/86). Danach hat die Romantik eine Poetisierung des Kindlichen betrieben, ohne in vormoderne Idealisierungen zu verfallen und ohne Konflikte aufgrund realer Verhältnisse zu ignorieren. Diesen Zwiespalt verarbeitet etwa E.T.A. Hoffmanns populäres Kunstmärchen „Nußknacker und Mausekönig“ (1816). Mit den realistischen Formen und Schreibweisen verschieben sich die Akzente erneut: Der Einstieg zur Novelle „Die Judenbuche“ (1842) von Droste-Hülshoff durchdringt nahezu soziografisch das Umfeld des heranwachsenden Individuums als „Sittengemälde“ aus der westfälischen Region. Einblicke in die kindliche Existenz im Unterschied zum Erwachsenenalter finden sich außerdem bei Adalbert Stifter, besonders eindringlich in den ersten beiden Kapiteln zur Erzählung „Das Haidedorf“ (1840/44). Weitere Primärlektüren, z.B. Ausschnitte über die Kinderzeit aus Wilhelm Raabes Roman „Die Akten des Vogelsangs“ (1896), können im Kurs oder in den Seminararbeiten herangezogen werden.
- Literatur
- Beispielhaft für die neuere literaturwissenschaftliche Forschung steht der Sammelband „Kindheit und Literatur. Konzepte – Poetik – Wissen“ (2018); daneben sind Standardwerke und Handbücher zu Theorien und Kontexten der Kindheit(en) nützliche Quellen.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Gerigk] - „34 Sätze über meinen Großvater“: Bobrowskis Prosa
- Lehrperson
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- Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/0.04 In Präsenz - Beschreibung
- Sätze von Johannes Bobrowski zeigen Standpunkt und Perspektive, sie finden eine Sprache für die sinnlich wahrgenommene Umgebung und machen bewusst, dass auch im Kleinen, Ländlichen die keineswegs weltfernen Geschichten erst vor einem historischen Horizont erzählbar werden, der bis an die Gegenwart heranreicht. Die Modernität von Bobrowskis Prosa hat sowohl die damalige Literatur angeregt als auch die nachfolgenden Generationen in Ost und West. Im Rahmen des Seminars bieten seine Werke vielfältige Anknüpfungspunkte für aktuelle Forschungsrichtungen: Narration und Ethik (z.B. die Verantwortung des Erzählens), Interkulturalität in allen Facetten (hier osteuropäisch geprägt), die kulturwissenschaftliche Hinwendung zum Ruralen statt Urbanen sowie das Interesse an Tiergestalten. Daraus erwachsen Zugänge zu den beiden Romanen des ebenso als Lyriker bekannten Autors: „Levins Mühle“ (1964, Untertitel: „34 Sätze über meinen Großvater“) und „Litauische Claviere“ (1965). Diese letzte Veröffentlichung verschränkt mindestens zwei Zeitebenen – 1936/1775 – über eine dichterisch inspirierte Opern-Komposition. Aus den Bänden mit kürzerer Prosa können Texte (z.B. „Mäusefest“, „Lipmanns Leib“, „Der Mahner“) vergleichend darauf untersucht werden, wie typische Motivkomplexe oder Erzählverfahren variiert werden.
- Literatur
- Die Lektüren werden über OPAL zur Verfügung gestellt; die beiden im Umfang schmalen Romane sind derzeit leider nicht mehr als Taschenbuch-Ausgaben erhältlich.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Stricker] - Johann Peter Hebels »Schatzkästlein des rheinländischen Hausfreunds« (1811) I
- Lehrperson
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- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag, jede ungerade Woche 4. Doppelstunde bis 5. Doppelstunde ABS/1-01 In Präsenz - Beschreibung
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Seit nunmehr über 200 Jahren behaupten die Kalendergeschichten aus Hebels »Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds« (1811) nicht nur ihren festen Platz in schulischen Lesefibeln, sondern erfreuen sich auch andauernder Beliebtheit bei Leser:innen jeden Alters. Immer wieder aber muss sich Hebels Erzählkunst auch gegen das Vorurteil der Biederkeit behaupten. Bei näherer Betrachtung seiner vordergründig auf eine moralische Pointe zielenden Kurztexte zeigt sich jedoch schnell die Abgründigkeit von Hebels Prosa-stücken: »Sie haben alle einen doppelten Boden«, wie Walter Benjamin feststellte. Nicht zufällig beruft sich daher eine Vielzahl deutschsprachiger Autoren des 20. Jahrhunderts auf Hebel als Vorbild, darunter neben Benjamin etwa auch Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Elias Canetti, Franz Kafka, Patrick Roth, W.G. Sebald oder Arnold Stadler.
Im Seminar wollen wir uns mit Hebels Texten zum einen im Modus eines intensiven close reading befassen, d.h. ihre stilistischen und rhetorischen Qualitäten einer möglichst genauen Analyse unterziehen, um die Ambiguität herauszuarbeiten, durch die sie sich der Erwartung einfacher Moraldidaxe widersetzen. Zum anderen wollen wir die sogenan¬nten ›Kalender-geschichten‹ medien- und sozialhistorisch kontextualisieren, indem wir sie zur Geschichte des Kalenders als erstem populären Massenmedium in Beziehung setzen. Ziel soll es sein, der Faszination, die diese Texte bis heute auf eine moderne Leser:innen- und Autor:innenschaft ausüben, auf den Grund zu gehen. - Literatur
- Referenzausgabe zur eigenen Anschaffung: Johann Peter Hebel: Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds. Hrsg. von Winfried Theiss. Stuttgart: Reclam 1999. [Neupreis ca. 11,80 €]
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Stricker] - Johann Peter Hebels »Schatzkästlein des rheinländischen Hausfreunds« (1811) II
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag, jede gerade Woche 4. Doppelstunde bis 5. Doppelstunde ABS/1-01 In Präsenz - Beschreibung
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Seit nunmehr über 200 Jahren behaupten die Kalendergeschichten aus Hebels »Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds« (1811) nicht nur ihren festen Platz in schulischen Lesefibeln, sondern erfreuen sich auch andauernder Beliebtheit bei Leser:innen jeden Alters. Immer wieder aber muss sich Hebels Erzählkunst auch gegen das Vorurteil der Biederkeit behaupten. Bei näherer Betrachtung seiner vordergründig auf eine moralische Pointe zielenden Kurztexte zeigt sich jedoch schnell die Abgründigkeit von Hebels Prosa-stücken: »Sie haben alle einen doppelten Boden«, wie Walter Benjamin feststellte. Nicht zufällig beruft sich daher eine Vielzahl deutschsprachiger Autoren des 20. Jahrhunderts auf Hebel als Vorbild, darunter neben Benjamin etwa auch Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Elias Canetti, Franz Kafka, Patrick Roth, W.G. Sebald oder Arnold Stadler.
Im Seminar wollen wir uns mit Hebels Texten zum einen im Modus eines intensiven close reading befassen, d.h. ihre stilistischen und rhetorischen Qualitäten einer möglichst genauen Analyse unterziehen, um die Ambiguität herauszuarbeiten, durch die sie sich der Erwartung einfacher Moraldidaxe widersetzen. Zum anderen wollen wir die sogenan¬nten ›Kalender-geschichten‹ medien- und sozialhistorisch kontextualisieren, indem wir sie zur Geschichte des Kalenders als erstem populären Massenmedium in Beziehung setzen. Ziel soll es sein, der Faszination, die diese Texte bis heute auf eine moderne Leser:innen- und Autor:innenschaft ausüben, auf den Grund zu gehen. - Literatur
- Referenzausgabe zur eigenen Anschaffung: Johann Peter Hebel: Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds. Hrsg. von Winfried Theiss. Stuttgart: Reclam 1999. [Neupreis ca. 11,80 €]
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Teufel] - Klassikerverfilmungen – Filmklassiker?
- Lehrperson
-
- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde HSZ/E03 In Präsenz - Beschreibung
-
Das Seminar wendet sich einer Gruppe von Filmen zu, der Publikum und Kritik vielfach mit Skepsis und/oder Ressentiment begegnen: der filmischen Adaption kanonischer literarischer Texte. Der stehende Vorwurf lautet, dass diese so genannten „Verfilmungen“ ihre literarischen Vorlagen nicht „werkgetreu“ widerspiegelten, sie verfälschten – oder schlicht an ihnen scheiterten. Was aber wäre „werkgetreu“ – und ist „Werktreue“ überhaupt ein Kriterium zur Bewertung der Filme, die ja eigenständige Kunstwerke sind? Welche Methoden und Verfahren ermöglichen einen Vergleich zwischen den Filmen und ihren Vorlagen – und womöglich eine Bewertung der Interpretationsleistung, die der Medienwechsel erbringt?
U.a. diesen Fragen widmet sich das Seminar, das sich zum Ziel setzt, die mit dem Medienwechsel verbundenen Veränderungen von erzählten Inhalten und erzählerischen Verfahren zu erarbeiten und beschreibbar zu machen – anhand exemplarischer kanonischer Texte, die „verfilmt“ wurden. Gegenstand der Betrachtungen sind Adaptionen von Märchen, Jurek Becker, Max Frisch, Erich Kästner und Franz Kafka.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Texte und Filme unerlässlich. – Der vorherige Besuch des Seminars „Einführung in die Filmanalyse“ ist empfehlenswert, wenn auch keine Bedingung.
Genauere Informationen sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie für Ihre Studienjahresplanung, dass dieses Seminar nur im Sommersemester 2025 angeboten wird, nicht aber im Wintersemester 2025/26. - Literatur
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- Als einführende Lektüre wird empfohlen:
- von Hagen, Kirsten: Literaturverfilmung. In: Handbuch Medien der Literatur. Hg. v. Natalie Binczek, Till Dembeck u. Jörgen Schäfer. Berlin [u.a.]: De Gruyter 2013, S. 394-403.
- Hans Krah: Performativität und Literaturverfilmung. Aspekte des Medienwechsels am Beispiel von Franz Kafkas „Der Prozeß“ (1925), Orson Welles' „Der Prozeß“ (1962) und Steven Soderberghs „Kafka“ (1991). In: "Der Rest ist - Staunen": Literatur und Performativität. Hg. v. Erika Hammer u. Edina Sándorfi. Wien: Praesens-Verl. 2006, S. 144-187.
- Ulrike Schwab: Erzähltext und Spielfilm. Zur Ästhetik und Analyse der Filmadaption. Berlin: LIT Verlag 2006.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Teufel] - Einführung in die Filmanalyse
- Lehrperson
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- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde HSZ/101 In Präsenz - Beschreibung
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In der Konkurrenz der Künste etablieren sich die audiovisuellen Medien zunehmend als Leitmedien unserer Kultur. Der Film als Generator von Bildern erzählt Geschichten, die Welt deuten, Welt-Bilder und Mythen schaffen. Indem er dabei jedoch in der Regel seine eigene Materialität, seinen Inszenierungscharakter und die hinter ihm stehenden Institutionen unsichtbar zu machen bestrebt ist, gelingt es dem Film zugleich, den Eindruck zu schaffen, er zeige nicht Bilder der Wirklichkeit, sondern die Wirklichkeit selbst. In unserer medial geprägten Wirklichkeit treten filmische Wahrnehmungen darum zugleich zunehmend in eine Konkurrenzbeziehung zu anderen, nicht medial vermittelten Wahrnehmungsformen.
Ziel des Seminars ist eine Einführung in die Filmanalyse, die Kompetenzen im Umgang mit dem Zeichensystem der Filmkunst schulen soll. Es geht also zunächst um die Aneignung geeigneter Kategorien zur Beschreibung von filmischen Darstellungsstrategien; darauf aufbauend sollen Formen und Konventionen des filmischen ‚Erzählens’ analysiert werden. Die Auswahl der Filme soll dabei zugleich einen Einblick in filmische Genres und in die Entwicklung des Mediums Film ermöglichen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Filme unerlässlich.
Genauere Informationen sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt. - Literatur
-
- Als einführende Lektüre, die im Buch-Semesterapparat finden ist, wird empfohlen:
- Knut Hickethier: Film- und Fernsehanalyse. 4., aktualis. u. erw. Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler 2007.
- Michaela Krützen: Dramaturgie des Films. Wie Hollywood erzählt. Frankfurt a. Main: Fischer 2006.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Tarbuk] - Sorge(arbeit) und realistisches Erzählen
- Lehrperson
-
- Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 24
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Tarbuk] - Drama und Theater der Weimarer Republik
- Lehrperson
-
- Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
SLK-SEOS-DEU-V-TAAL
(Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik )
-
Seminar – [DAF - Köck] - Sprache und Rassismus? Linguizismussensible Lehre im DaF/DaZ- Unterricht
- Lehrperson
-
- Johannes Benjamin Köck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde BSS/0133 In Präsenz - Beschreibung
-
Inhalt
Das Seminar beschäftigt sich zunächst mit übergeordneten und grundlegenden rassismuskritischen Fragestellungen und Verständnissen, etwa mit dem Konzept „Neorassismus“ in Anlehnung an Ètienne Balibar, also den Funktionsweisen eines Rassismus ohne (das biologische Konstrukt von) „Rasse(n)“. Die im Seminar maßgebliche Perspektive „Linguizismus“ bringt die Zusammenhänge von „Sprache“ und „Rasse“ in einen konzeptionellen und theoretischen Rahmen und versteht „Linguizismus“ in Anlehnung an Dirim (2010) als „eine spezielle Form des Rassismus, die in Vorurteilen und Sanktionen gegenüber Menschen, die eine bestimmte Sprache bzw. eine Sprache in einer durch ihre Herkunft beeinflussten, spezifischen Art und Weise verwenden, zum Ausdruck kommt“ (2010, S. 91 f.).
Diese Ebene der Verstrickung von Sprache und Rassenkonstruktion soll im Seminar thematisiert und im Hinblick auf die (Un-)Möglichkeiten eines linguizismussensiblen Unterrichts in DaF/DaZ befragt und produktiv gemacht werden.
Literatur:
Dirim, I˙. (2010): »Wenn man mit Akzent spricht, denken die Leute,dass man auch mit Akzent denkt oder so.« Zur Frage des (Neo-)Linguizismusin den Diskursen über die Sprache(n) der Migrationsgesellschaft. In: Mecheril, P./Dirim, I˙./Gomolla, M. et al. (Hrsg.):Spannungsverhältnisse: Assimilationsdiskurse und interkulturellpädagogische
Forschung. Münster et al.: Waxmann, S. 91 – 114.
Lehrformat
Seminar
Voraussetzungen
Interesse an herrschaftskritischen Fragestellungen und die Bereitschaft, Sprache(n) nicht bloß als Kommunikationsmittel, sondern als Praxis gesellschaftlicher Ein- und Ausschlüsse zu verstehen.
Zudem die Vorbereitung durch Lektüre und Lust, die Abläufe und Inhalte des Seminars auch kooperativ auszuhandeln.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit/den Austausch. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Hempel] - Mehrsprachigkeit erforschen: Praktische Einführung in das psycholinguistische Experimentieren
- Lehrperson
-
- Marie Hempel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde ABS/2-06 In Präsenz - Beschreibung
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Inhalt
Wie wird gesprochene und geschriebene Sprache im Gehirn verarbeitet? Wie werden dabei Wörter aus dem mentalen Lexikon abgerufen und Satzbedeutungen interpretiert? Wie erwerben Kinder ihre Muttersprache und wie sehr ähneln oder unterscheiden sich der Erwerb der ersten und einer weiteren Sprache? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Disziplin der Psycholinguistik, deren wichtigste Methode zur Beantwortung solcher Fragen das Experiment ist.
Das Seminar richtet sich an Studierende mit einem besonderen Interesse an empirischen Methoden, die zudem Freude daran haben, sich in ein neues Themenfeld einzuarbeiten und dabei praktische forschungsmethodische Fähigkeiten zu erwerben. Hierfür erhalten Sie natürlich Unterstützung. Das Seminar vermittelt zum einen theoretisches Grundlagenwissen für die Planung psycholinguistischer Experimente und leitet zum anderen die Teilnehmenden dazu an, in Gruppen eigene sprachwissenschaftliche Experimente zu planen, technisch umzusetzen, Testungen mit Proband:innen durchzuführen und anschließend die Ergebnisse statistisch auszuwerten. In diesem Hands-on-Seminar lernen Sie neben den Grundlagen der experimentellen Versuchsplanung auch nützliche und einsteigerfreundliche Open-source-Programme kennen, mit denen Sie Ihre Experimente erstellen und die erhobenen Daten statistisch analysieren können. Zudem werden wir auch Zeit im neuen Eyetracking-Labor (LMLab) verbringen, in dem Sie die Funktionsweise der Eyetracking-Technologie kennenlernen und deren Nutzung für Mehrsprachigkeitsexperimente selbst ausprobieren können.
Interessant für Studierende höheren Semesters: Die von Ihnen entwickelten Experimente können im Anschluss an das Seminar auch für Datenerhebungen im Rahmen einer empirisch-experimentellen Abschlussarbeit genutzt werden.
Lehrformat:
Seminar in Präsenz - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Brand] - Nomen und Verben aus L2-Lerner:innenperspektive verstehen
- Lehrperson
-
- Laetitia Brand
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde BSS/0117 In Präsenz - Beschreibung
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Inhalt
Da das deutsche Flexionssystem eine große Formenvielfalt aufweist, stellt sich der Erwerb dieses Systems für DaZ/DaF-Lernende als komplexe Lernaufgabe dar. In diesem Zusammenhang stellt sich aus sprachwissenschaftlicher Perspektive die Frage, wie DaZ/DaF-Lernende diese Lernaufgabe bewältigen: Welche Strategien setzen L2-Lernende im Rahmen von Flexionserwerbsprozessen ein und welche Spracherwerbsmechanismen werden dabei sichtbar? Das Seminar geht diesen Fragen am Beispiel der Gegenstandsbereiche Genus, Numerus und Verbflexion nach. Hierzu werden im Seminar verschiedene Studien besprochen, die sich mit den genannten Gegenstandsbereichen auseinandersetzen. Auf diese Weise gibt das Seminar auch Einblicke in unterschiedliche forschungsmethodische Verfahrensweisen, die im Rahmen der L2-Forschung eingesetzt werden (Sprachverarbeitung und Sprachproduktion).
Von seinem Aufbau her unterteilt sich das Seminar in zwei Teile. Im ersten Teil werden die wesentlichen theoretischen Grundlagen im Bereich der genannten Thematik gelegt.
Daran anknüpfend sollen im zweiten Teil des Seminars im Rahmen einer Projektarbeit in Kleingruppen selbstständig Fragestellungen zu den genannten Gegenstandsbereichen bearbeitet werden. Auf diese Weise bietet das Seminar die Möglichkeit, sprachwissenschaftliche Methoden zur Erforschung von Zweitspracherwerbsprozessen im Sinne eines forschenden Lernens selbst zu erproben und anzuwenden und forschungspraktische Kenntnisse im Bereich der L2-Forschung zu erwerben.
Lehrformat
Das Seminar wird im Präsenzformat durchgeführt.
Voraussetzungen
Die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in Kleingruppen wird vorausgesetzt. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
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Seminar – [DAF - Friedland] - Kontextsensible Materialentwicklung (Fokus: Nicht deutschsprachige Regionen)
- Lehrperson
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- Alice Friedland
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
-
Inhalt
Unterrichtsmaterialien sollen für Lernende spannend und relevant sein. Gleichzeitig sollen sie sich an diversen Curricula und Vorgaben orientieren und im besten Fall noch alle Lernenden individuell unterstützen. Dies ist leichter gesagt, als getan - insbesondere, wenn der eigene unterrichtliche Kontext und die Zielgruppe(n) teils unklar erscheinen.
Im praxisorientierten Seminar „Kontextsensible Materialentwicklung“ wird sich zunächst den Akteuren und Institutionen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesrepublik Deutschland (bspw. das Goethe Institut, die ZfA) gewidmet. Anschließend werden deren Einfluss auf die Zielgruppe(n), die Lehrpersonen und die Unterrichtsgestaltung in nicht deutschsprachigen Regionen der Welt reflektiert. Ausgehend von dieser bildungs- und sprachenpolitischen Perspektive werden die Akteure der Praxis (also die Lehrpersonen und die Lernenden) genauer betrachtet. Auf der Ebene des Unterrichts runden erste Erarbeitungen und Reflexionen zu kontextsensiblen Materialien sowie die Sichtung bestehender Materialien das Seminar final ab.
Hinweis
Dieses Seminar fokussiert Bildungsangebote für Deutsch in nicht deutschsprachigen Regionen. - Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Möhring] - Was bedeutet eigentlich B1? Testen und einschätzen von Kompetenzen in Deutsch (und anderen Fremdsprachen)
- Lehrperson
-
- Jupp Möhring
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde BSS/0133 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar führt in die Forschung zu und Entwicklung von zuverlässigen Sprachtests ein. Neben einem Überblick zur Sprachtestforschung bilden die Beschäftigung mit Gütekriterien zuverlässiger Sprachtests, wichtige internationale Referenzrahmensystem wie der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) und die ACTFL Proficiency Guidelines und deren Umsetzung in konkreten Tests sowie Maßnahmen zur testmethodischen Qualitätssicherung Schwerpunkte des Kurses. Tests werden weiterhin als zuverlässige Diagnoseinstrumente in der Spracherwerbs- und Bildungsforschung thematisiert. Es werden Grundlagen für die Erstellung eigener Sprachtests und eine informierte Einschätzung und Analyse verfügbarer Instrumente vermittelt.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Dramapädagogische Verfahren im DaF- und DaZ-Unterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
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Mit dem Wissen, dass Drama (altgriechisch: δρᾶμα) ursprünglich Tat bzw. Handlung bedeutet, klärt sich dessen Bezug zum Fremdsprachenunterricht auf: Zu lernförderlichen Zwecken wird zu fiktivem sprachlichem Handeln angeregt, indem dialogische und auch monologische Texte ‚in Szene gesetzt‘ werden. Hierbei werden nicht nur theaterpädagogische Methoden, sondern auch Verfahren aus anderen künstlerischen Ausrichtungen sowie der Psychologie und psychologischen Therapie adaptiert. Da beim Inszenieren von Texten sprachliche Fähigkeiten in Verbindung mit kreativen, emotionalen, motorischen, sozialen und weiteren Fähigkeiten aktiviert und gefördert werden, zählen dramapädagogische Verfahren zu den ‚ganzheitlichen‘ Lern- und Lehrmethoden.
Im Seminar werden folgende Fragen diskutiert: Was wollen und was können dramapädagogische Verfahren im Hinblick auf den Erwerb des Deutschen als Fremd- bzw. Zweitsprache leisten? Wie werden sie theoretisch begründet? Welche einzelnen Verfahren (Aufwärm- und Inszenierungstechniken) gibt es und wie können diese in den DaF- bzw. DaZ-Unterricht integriert werden? Lässt sich Grammatik dramapädagogisch vermitteln? Abschließend werden bereits vorliegende dramapädagogische Unterrichtsentwürfe für unterschiedliche Zielgruppen kritisch reflektiert. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Phonetik im DaF- und DaZ-Unterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 150
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde BAR/0205 In Präsenz - Beschreibung
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Der Erwerb mündlicher Kompetenzen (Hörverstehen, Sprechen) setzt den Erwerb entsprechender phonetischer Fertigkeiten (phonetisches Hören, Aussprache) voraus. Und umgekehrt: Mangelt es an phonetischen Fertigkeiten, werden das Verstehen und Verstandenwerden in der mündlichen Kommunikation beeinträchtigt – mit zum Teil weitreichenden Folgen hinsichtlich der Akzeptanz, Integration und Identitätsbildung. Jedoch ist der Erwerb einer neuen Aussprache gerade für jugendliche und erwachsene Lernende mit besonderen Herausforderungen verbunden. Von diesen Prämissen ausgehend, setzt das Seminar folgende Schwerpunkte:
• Phonologisch-phonetische Grundlagen für den DaF- und DaZ-Unterricht
• Phonetische Interferenzen und Lernschwierigkeiten
• Lernzielbestimmungen im Feld unterschiedlicher Standardaussprache(n), Varietäten und Varianten
• Imitation und Intervention als grundlegende Vermittlungsprinzipien
• Phonem-Graphem-Beziehungen im Deutschen entsprechend der internationalen Lautschrift (IPA)
• Integration der Phonetik in den Unterricht
• Klassifizierung von Phonetikübungen
• Lehr- und Lernmaterialien sowie Literatur zur Phonetik
• Übungsschwerpunkte im DaF- und DaZ-Unterricht - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Fertigkeiten im Deutschen als Fremd- und Zweitsprache
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
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Ziel des Seminars ist eine Vertiefung innerhalb des Studienfaches Deutsch als Fremd- und Zweitsprache durch Erarbeitung theoretischer Grundlagen zur Entwicklung kommunikativer Kompetenzen im Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben. Daraus ergeben sich folgende inhaltliche Schwerpunkte:
• Sprachliche Fertigkeiten im Rahmen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER)
• Entwicklung der rezeptiven Fertigkeiten Hören und Lesen: Anforderungen an Lernende und didaktisch-methodische Modelle
• Hör-Sehverstehen als eigenständige Fertigkeit
• Entwicklung der produktiven Fertigkeiten Sprechen und Schreiben: Anforderungen an Lernende und didaktisch-methodische Modelle
• Vermittlung der Fertigkeiten einzeln und/oder im Zusammenspiel?
Um Möglichkeiten der praktischen Umsetzung der theoretischen Erkenntnisse aufzuzeigen, werden vorliegende Unterrichtskonzepte zur Entwicklung ausgewählter Fertigkeiten analysiert und diskutiert. - Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Grammatik im DaF- und DaZ-Unterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
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Übergeordnete Ziele des Seminars sind eine Sensibilisierung für Fremdperspektiven auf die deutsche Grammatik und für Besonderheiten der Grammatikvermittlung im zweitsprachlichen Deutschunterricht sowie ein Überblick über aktuelle Vermittlungskonzepte.
Die Studierenden befassen sich zunächst mit grundlegenden erwerbstheoretischen Erklärungsansätzen und relevanten Ergebnissen der Erwerbssequenzforschung. Letztere werden mit den grammatikbezogenen Lernzielvorschlägen in „Profile deutsch“ (2005), den Niveaubeschreibungen für das Deutsche nach den Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER), abgeglichen.
Im zweiten Teil des Seminars liegt der Fokus auf fremd- bzw. zweitsprachendidaktischen Gesichtspunkten. Nach der Klärung prinzipieller Unterschiede zwischen linguistischen und didaktischen Grammatiken werden verschiedene Verfahren der Grammatikvermittlung differenziert, ausgewählte Lehrwerke im Hinblick auf die grammatische Progression und die Präsentation grammatischer Themen analysiert sowie Konzepte zur Übung grammatischer Formen und Strukturen vorgestellt und diskutiert. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Alphabetisierung von Erwachsenen in der Zweitsprache Deutsch
- Lehrperson
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- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde N.N. In Präsenz - Beschreibung
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In den Blick genommen werden nicht bzw. kaum literalisierte Erwachsene, die das Deutsche als Zweitsprache im Migrationskontext, d.h. innerhalb des deutschsprachigen Raums und damit einhergehend in einem ihnen unbekannten soziokulturellen Umfeld erwerben.
Anhand von theoretischen Impulsen, Praxisbeispielen und interaktiven Methoden soll das Seminar für die Arbeit mit Erwachsenen mit Deutsch als Zweitsprache und Alphabetisierungsbedarf sensibilisieren und Möglichkeiten zielgruppenadäquater sprachlicher Förderung aufzeigen. Aus diesen Grundintentionen ergeben sich folgende inhaltliche Schwerpunkte:
• Was bedeutet es für Erwachsene, alphabetisiert zu werden?
• Theoretische Grundlagen der Alphabetisierungsarbeit
• Alphabetisierung im Rahmen des Integrationskurssystems in Deutschland
• Didaktisch-methodische Leitlinien für den Alphabetisierungsunterricht
• Umgang mit sprachlicher Heterogenität
• Methoden zur Vermittlung schriftlicher/schriftsprachlicher Kompetenzen
• Kriterien für die Beurteilung von Lehrwerken zur Alphabetisierung
• Entwicklung zielgruppengerechter Lehr-/Lernmaterialien - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Bergmann] - Sprachpraxis und Kochkunst
- Lehrperson
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- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/0133/U In Präsenz - Beschreibung
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Hallo, liebe Liebhaber und Liebhaberinnen der reflektierten Nahrungsaufnahme! Auf der Speisekarte des Seminars steht die Welt der Nahrungsaufnahme. So elementar dies für uns ist, so sehr ist dies an unsere Kultur, an uns als soziale Wesen und an unsere Sprache gebunden. Man könnte fast von einem Eintopfgericht sprechen, aber da ist auch schon die erste politische Belastung zu bearbeiten…
Tatsächlich, es lohnt sich, genauer auf die einzelnen Zutaten und das, was sie zusammenbringt, zu schauen: Welches kulturelle Wissen steckt dahinter? Welche Transfere in welche Richtungen finden statt? Auf welcher textlichen, auf welcher lexikalischen Basis wird das realisiert? Welche Interaktionsformen kann man entdecken? Gibt es dafür Vorgaben, sagen wir: Rezepte? Sie können sich außerdem mit textlichen Artefakten neuerer wie älterer Zeit beschäftigen, seien es Etiketten, Rezepte, Menükarten, Speisekarten u.v.m.
Es gibt mehrere (Koch-)Pläne: Ein Plan ist, die eigenen Lieblingsrezepte oder eigene Kochideen in einfacher Sprache zu präsentieren. VERSO, das für seine Zielgruppen eine Rezeptsammlung zusammenstellen möchte, arbeitet schon länger daran und wartet auf neuen Input. Sie können nun weiter zum Wachstum beitragen.
Das Thema Essen spielt sowohl im Hygienemuseum Dresden als auch in der SLUB, dort zum Beispiel im Food-Studio, eine große Rolle. Auch darauf wird sich unsere Aufmerksamkeit richten.
Eines steht schon mal fest: Sobald wir für all das etwas mehr Bewusstsein entwickelt haben, stehen Sie ganz anders am Herd! - Literatur
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- Adamzik, Kirsten (2018): Fachsprachen : die Konstruktion von Welten. Tübingen : A. Francke Verlag.
- Niederhauser, Jürg (1999): Wissenschaftssprache und populärwissenschaftliche Vermittlung. Tübingen : Narr (Forum für Fachsprachenforschung ; 53).
- Rolf, Eckard (1993): Die Funktionen der Gebrauchstextsorten. Berlin : de Gruyter
- Terglane-Fuhrer Anne (1995): Die Sprache der Speisezubereitung / empirische Untersuchungen zur vertikalen Variation. Frankfurt am Main ; Berlin ; Bern ; New York ; Paris ; Wien : Lang (=Germanistische Arbeiten zu Sprache und Kulturgeschichte ; 30) (Münster (Westfalen), Univ., Diss., 1994).
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Bergmann] - Organisationelle Textpraktiken
- Lehrperson
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- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0003/U In Präsenz - Beschreibung
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Das hier angebotene Seminar verbindet Grunderkenntnisse einer noch recht jungen linguistischen Teildisziplin, der Textlinguistik, mit einem Ausflug in Existenz- und Wirkungsräume von Texten in unterschiedlichen institutionellen Räumen und Handlungszusammenhängen. Die Entdeckungsreisen gehen in zwei institutionelle Räume hinein: in die der Museen und in den Kommunikationsraum der Universität. Beides sind Organisationen, d.h. soziale Gebilde, in denen Menschen in ihren jeweils spezifischen Rollen agieren und, kommunizieren und deren Praktiken wir beobachten und analysieren werden.
Die „Reiseführer“ in theoretischer Hinsicht sind linguistische Arbeitsgebiete wie die Landscape Linguistic und die interaktionale Linguistik. Im Kern geht es um das Funktionieren von Texten im institutionellen Zusammenhang und damit um die Fragen der Platzierungen der Texte in verschieden konstituierten institutionellen Räumen, um die Kombination unterschiedlicher Zeichensysteme (Multimodalität), um unterschiedliche mediale Präsentationsformen und die jeweiligen Textpraktiken. - Literatur
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- Hausendorf, Heiko/Mondada, Lorenza/Schmitt, Reinhold (Hg.) (2012): Raum als interaktive Ressource. Narr Francke Attempto Verlag.
- Kesselheim, Wolfgang (2021): Ausstellungskommunikation: eine linguistische Untersuchung multimodaler Wissenskommunikation im Raum. Berlin; Boston: de Gruyter (Reihe Germanistischer Linguistik; 312).
- Stöckl, Hartmut (Hrsg.) (2020): Mediale Transcodierungen. Metamorphosen zwischen Sprache, Bild und Ton. Heidelberg: Winter.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Bergmann] - Sprache kontrollieren
- Lehrperson
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- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde BSS/0117/U In Präsenz - Beschreibung
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Sie sind beim Ausfüllen eines Formulars komplett gescheitert? Kann es sein, dass Sie gar nicht verstanden haben, worum es geht? Oder fragen wir anders: Wie schafft man es, einen Text zum Stressfaktor werden zu lassen? Und wie kann man diesen Stress vermeiden?
Manche Texte sind ganz genau auf bestimmte Zielgruppen bzw. Personen abgestimmt. Bei wieder anderen soll es so geheim zugehen, dass sie sich einen Code ausdenken, damit Uneingeweihte gar nichts verstehen und außen vor bleiben. Wieder andere wollen die Sprache so genau normieren, dass alle Zweifel ausgeschlossen sind und niemand mehr Unsicherheiten im Sprachgebrauch hat. Alles unter Kontrolle? Wie oft ist die Sprachverwendung reglementiert? Worin könnten Reglementierungen bestehen? Wer reglementiert warum und wie? Wo beginnt die Kontrolle, wo hört sie auf? Was passiert, wenn die Kontrolle verloren geht? Vielleicht haben Sie da Ihre eigenen Vorstellungen und Erfahrungen? Vielleicht haben Sie auch noch gar nicht darüber nachgedacht. Dann wäre jetzt Gelegenheit, es zu tun! - Literatur
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- Ammon, U./Dittmar, N./Mattheier (Hrsg.) (2004): Handbuch der Sprach- und
- Kommunikationswissenschaft, Bd. 3.1, 2. Auflage. Berlin; New York: de Gruyter; dort: Basics II, Kap. 17, „Sprachnorm“ sowie III, Kap. 48 „Norm“.
- Christmann, U./Norbert Groeben (2019): Verständlichkeit: die psychologische Perspektive. In:
- Goffman, Erving (2009): Interaktion im öffentlichen Raum. Frankfurt/M.: Campus (original: Behavior in Public Places. Free Press 1985).
- Heinemann, Margot/Wolfgang Heinemann (2002): Grundlagen der Textlinguistik. Interaktion – Text – Diskurs. Tübingen: Niemeyer (Reihe Germanistische Linguistik : Band 230. Kollegbuch).
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Bergmann] - Soziolinguistik
- Lehrperson
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- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde BSS/0117/U In Präsenz - Beschreibung
- Die facettenreiche Geschichte der Soziolinguistik zeigt, dass sich kaum eine andere linguistische Disziplin mit dieser Breite und Vielfalt so nah an allgemeinen gesellschaftsrelevanten Fragestellungen bewegt, denn diskutiert und erforscht wird eine Menge: die Frage des Sprachverfalls, des Sprachwandels, des Todes oder des Anpassungsdrucks von Sprachen, Fragen der regionalen Vielfalt, der Anbindung an die Nation, der Rollengebundenheit, der Migration, des Alters und der Jugend, der Sprache der Frauen und der Sprache der Männer... Das Seminar hat zwar das Ziel, einen Einblick in die große Themenvielfalt soziolinguistischen Arbeitens und soziolinguistischer Arbeitsfelder zu geben, es wird dieses breite linguistische Betätigungsfeld aber kaum in seiner Vollständigkeit abzubilden vermögen. Vielleicht macht gerade das auch die Faszination aus?
- Literatur
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- Felder, Ekkehard (2016): Einführung in die Varietätenlinguistik. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
- Löffler, Heinrich (2016): Germanistische Soziolinguistik. Berlin ; Bielefeld ; München : Erich Schmidt.
- Neuland, Eva (2023): Soziolinguistik der deutschen Sprache. Tübingen: Narr Francke Attempto.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Rath] - Genderlinguistik
- Lehrperson
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- Torben Rath
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BAR/I86C/U In Präsenz - Beschreibung
- Die sprachwissenschaftliche Teildisziplin Genderlinguistik befasst sich primär mit der Rolle der sozialen Variable Geschlecht im Sprachsystem und -gebrauch. Diese umfasst dabei zahlreiche Themenbereiche und eröffnet den Studierenden somit verschiedene Analyse- und Anwendungsmöglichkeiten. Im ersten Teil des Seminars werden zunächst die zentralen Grundbegriffe und Theorieansätze eingeführt und problematisiert. Darauf aufbauend widmen wir uns im zweiten Teil der Diskussion um gendersensible Sprache und thematisieren in diesem Zusammenhang verschiedene Positionen und Praktiken. Darüber hinaus wollen wir Genderkonstruktionen in und durch Interaktion beleuchten. Hierzu werden wir uns auch kritisch mit der Frage auseinandersetzen, ob wir von genderspezifischen Schreib- und Sprechweisen ausgehen können. Zusätzlich diskutieren wir Fragen von Genderkonstruktionen und -stereotype in unterschiedlichen medialen und popkulturellen Bereichen – angefangen bei Schulbüchern über Werbespots bis hin zum Deutschrap und der Fußballfankultur.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Fischer, F.] - Polarisieren – mobilisieren – solidarisieren. Soziale Bewegungen aus medienlinguistischer Perspektive.
- Lehrperson
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- Friederike Fischer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BSS/0117 In Präsenz - Beschreibung
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#MeToo, r/wallstreetbets, #CoronaElternRechnenAb und #IchbinHanna. Das sind nur wenige Beispiele für Bewegungen, die in den vergangenen Jahren aus dem Boden der Social Media-Landschaft gesprossen sind und nicht nur dort für Aufsehen sorg(t)en.
Tatsächlich haben Twitter, Instagram, TikTok & Co. das Potential, einer vermeintlich kleinen Gruppe von Nutzer:innen im Netz Gehör zu verschaffen. Kleine, unscheinbare Beiträge und Nachrichten können dort innerhalb kürzester Zeit eine enorme Reichweite erlangen. So birgt insbesondere Viralität als inhärente Eigenschaft der Social Media-Kommunikation eine katalysatorische Wirkung, die immer wieder dafür sorgt, dass sich aus der dort stattfindenden Interaktion Gemeinschaften und Bewegungen bilden. Nicht selten finden diese Gruppierungen auch außerhalb der sozialen Medien Beachtung und bestimmen so den gesellschaftlichen und politischen Diskurs mit.
Anhand ausgewählter Beispiele werden wir uns im Seminar mit der Genese und den Merkmalen von Bewegungen in den sozialen Netzwerken auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht dabei das Zusammenspiel aus sprachlich-diskursiven Besonderheiten und medialen Affordanzen sozialer Netzwerke und inwiefern diese die Entwicklung von Gemeinschaften und Bewegungen beeinflussen. Das Seminar verfolgt einen experimentellen Ansatz, in dem die Entstehung sozialer Bewegungen aktiv erprobt und untersucht werden soll.
Dafür wird von den Teilnehmenden die Bereitschaft erwartet, sich wenigstens mit anonymen Profilen bei ausgewählten Social Media Plattformen zu registrieren und dort aktiv zu partizipieren. - Literatur
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- •Digitaler Aktivismus: Hybride Repertoires zwischen Mobilisierung, Organisation und Vermittlung. Forschungsjournal Soziale Bewegungen 33(2), Berlin: De Gruyter 2020.
- •Papacharissi, Zizi A. (2015): Affective publics: sentiment, technology, and politics. Oxford/New York: Oxford University Press.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Meier-Vieracker] - Sprachliche Strategien des Rechtsextremismus
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Debatten rund um den verschleiernden Ausdruck „Remigration“, den beispielsweise die AfD aller Kritik zum Trotz ganz offen in ihren programmatischen Schriften verwendet, haben wieder einmal vor Augen geführt, dass sich neuere Formen des Rechtsextremismus gezielt sprachlicher Strategien bedienen, um ihre Ziele zu erreichen. Die Besetzung und Umdeutung von Wörtern, die auch im politischen Diskurs der sogenannten Mitte verankert sind, gehören ebenso zum strategischen Repertoire rechtsextremer Akteure wie gezielte Provokationen und anschließende Re-Skandalisierung öffentlicher Gegenrede. Rechtsextreme bauen eigene „alternative“ Medienangebote auf und nutzen die Verbreitungswege auf digitalen Plattformen wie TikTok und Telegram. Insbesondere die Politolinguistik, die Diskurslinguistik und die Medienlinguistik haben in den vergangenen Jahren viel dazu beigetragen, die sprachliche Seite des Rechtsextremismus zu analysieren. Im Seminar wollen wir uns diese Forschungen anwendungsorientiert erarbeiten und die Möglichkeiten linguistisch begründeter Sprachkritik des politischen Diskurses ausloten. Für die Lehramtsstudierenden wird es außerdem um die Frage gehen, wie Analyse und Kritik rechter Sprachstrategien auch ein Gegenstand des Deutschunterrichts sein kann.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [ALI - Meier-Vieracker] - Einführung in die Korpuslinguistik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0133/U In Präsenz - Beschreibung
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Hat die Formulierung „macht Sinn“ wirklich die Formulierung „ergibt Sinn“ verdrängt? Werden in der Presse Autorinnen mit anderen Attributen belegt als Autoren? Heißt es „ich anerkenne“ oder „ich erkenne an“ und ist das womöglich ein regionaler Unterschied? Und wie hat sich die Bedeutung von „Klima“ in den letzten Jahren gewandelt? Das sind alles Fragen, die wir mit korpuslinguistischen Ressourcen und Methoden angehen können.
Die Korpuslinguistik, also die computergestützte Analyse von mehr oder weniger großen Textmengen ist in den letzten Jahren zu einer Grundlagendisziplin der Linguistik avanciert. Korpuslinguistische Grundkenntnisse gehören zweifellos zu den Basic Skills von Sprachwissenschaftler:innen, die auch in anderen (Teil-)Fächern genutzt werden können und die auch für Deutschlehrkräfte interessante didaktische Perspektiven eröffnen.
Im Seminar werden wir uns die wichtigsten theoretischen und methodischen Grundlagen der aktuellen Korpuslinguistik praxisnah erarbeiten. Die Formulierung korpuslinguistischer Forschungsfragen werden wir ebenso einüben wie den Umgang mit öffentlich zur Verfügung stehenden Referenz- und Spezialkorpora des Deutschen (dwds.de, DeReKo u.a.m.) mit ihren jeweiligen Abfragesystemen. Einen thematischen Schwerpunkt werden wir auf die Analyse sprachlicher Zweifelsfälle legen, also jenen sprachlichen Erscheinungen, wo keine eindeutige Antwort auf die Frage nach richtig und falsch gegeben werden kann. Je nach Interesse der Studierenden können wir schließlich auch Methoden und Tools kennenlernen, um mit einfachen Mitteln selbst passgenaue Korpora zu erstellen und zu analysieren.
Das Seminar ist als Blended Learning Format konzipiert: E-Learning-Formate für das selbstständige Einüben wechseln sich mit synchronen Diskussionsformaten ab. Der Kurs kann zudem gut mit den Lehrangebot „Programmieren für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen“ (Yannick Frommherz, Blockseminar) sowie „Sprachdaten analysieren“ (Jan Langenhorst, Blockseminar) ergänzt werden. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Vorlesung – [ALI - Meier-Vieracker] - Einführung in die Angewandte Linguistik
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde W48/0004/U In Präsenz - Beschreibung
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In der Vorlesung behandeln wir einige jener Teilbereiche der Linguistik, die früher gerne als Bindestrichlinguistiken marginalisiert werden, inzwischen aber längst den Anspruch haben, Sprache und Kommunikation gegenstandsadäquater zu modellieren als die vermeintlichen Kerngebiete: Gesprächslinguistik, Textlinguistik und Soziolinguistik. Hinzu treten einige Bereiche der Angewandten Linguistik, die an der gleichnamigen Professur eine besondere Rolle spielen und in Ihnen im Laufe des Studiums an der TU Dresden immer wieder begegnen werden, wie etwa die Korpuslinguistik, die Diskurslinguistik und die Medienlinguistik.
Die Vorlesung steht vollständig als YouTube-Playlist zur Verfügung. Die Videos werden ergänzt durch Selbstlernangebote auf OPAL. Im Zweiwochenrhythmus finden zudem (freiwillige) Präsenzsitzungen statt, in deren Rahmen Fragen besprochen und die Inhalte anhand von aktuellen Fallbeispielen vertiefend diskutiert werden. - Literatur
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- Knapp, Karlfried (Hg.) (2011): Angewandte Linguistik. Ein Lehrbuch. 3., vollst. überarb. und erw. Aufl. Tübingen: Francke. (= UTB Sprachwissenschaften 8275).
- Meer, Dorothee/Pick, Ina (2019): Einführung in die Angewandte Linguistik: Gespräche, Texte, Medienformate analysieren. Stuttgart: Metzler
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Langenhorst] - Sprachdaten analysieren. Eine Einführung in quantitative Methoden der Sprachwissenschaft.
- Lehrperson
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- Jan Langenhorst
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BSS/0149 In Präsenz - Beschreibung
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Immer mehr digitaler und digitalisierter Text steht uns zur Verfügung. Doch was macht man nun mit ihm? Welche Fragen können uns unsere Daten beantworten und welche nicht? Quantitative Ansätze erlauben es, Sprachdaten systematisch und mit einem – zumindest im Idealfall – möglichst geringen Anteil interpretativer Willkür von Seiten der Forschenden zu analysieren. Das Seminar soll Studierenden darum ein grundlegendes Verständnis quantitativer Methoden zur Auswertung von Sprachdaten vermitteln. Einerseits sollen möglicherweise bereits vorhandene Kenntnisse über die Werkzeuge der Korpuslinguistik weiter ausgebaut werden, andererseits soll diskutiert werden, wie quantitative Textanalysen auch in anderen Disziplinen (etwa der Literaturwissenschaft, aber auch den Sozialwissenschaften) nutzbar gemacht werden. Das vermittelte Wissen soll zur Durchführung eigener Studien befähigen und zur kritischen Beurteilung fremder sowie eigener Ergebnisse ermächtigen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch wenn Erfahrungen in z.B. korpuslinguistischer Arbeit von Vorteil sein können. Über das Semester sind regelmäßig kleinere Aufgaben zu bearbeiten, in denen in erster Linie der Umgang mit der Statistik-Programmiersprache R und der zugehörigen Entwicklungsumgebung RStudio eingeübt wird. Das Tempo kann dem Kenntnisstand Lernenden angepasst werden. - Literatur
- Winter, Bodo (2020): Statistics for Linguists: An Introduction Using R. New York: Routledge, Taylor & Francis Group.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [GLS - Tsapaeva] - Sprachtypologie trifft kontrastive Linguistik. Deutsch im europäischen Vergleich
- Lehrperson
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- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
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Deutsch und Niederländisch, Deutsch und Friesisch, Deutsch und Englisch – so ähnlich und doch so anders? Immer wieder werden die Ähnlichkeiten zwischen den germanischen, v. a. westgermanischen Sprachen betont. Die Übereinstimmungen im Wortschatz und in der Grammatik sind bei manchen Sprachenpaaren (z. B. Deutsch und Niederländisch) so groß, dass Sprecher:innen der einen Sprache die der anderen mit vergleichsweise geringem Aufwand verstehen lernen können. Trotzdem ist es mehr als verständlich, dass das aktive Benutzen einer anderen germanischen Sprache nicht durch muttersprachliche Kenntnisse des Deutschen gewährleistet ist.
In dieser Lehrveranstaltung sollen die typologischen Besonderheiten der europäischen Sprachen – mit einem besonderen Fokus auf den germanistischen Sprachen – im Vergleich besprochen werden. Dies soll hauptsächlich aus der Perspektive der kontrastiven Linguistik erfolgen. Am Anfang der Veranstaltung wird deswegen ein Überblick über die grundlegenden Begriffe und Methoden des Sprachvergleichs gegeben. Es sollen dann die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Deutschen und der anderen modernen europäischen (v. a. germanischen) Sprachen in Orthographie, Phonetik, Morphologie, Syntax und Lexik ermittelt werden. Spezifische Probleme werden an ausgewählten Beispielen vertiefend behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf den Kategorien liegen, die in einer der Vergleichssprachen keinen grammatischen Ausdruck finden und deren Bedeutung in einer Übersetzungssituation durch Ausdrucksmittel verschiedener Sprachebenen wiedergegeben werden muss.
Am Ende der Veranstaltung werden erfolgreiche Teilnehmer:innen in der Lage sein, aktuelle wissenschaftliche Texte auf dem Gebiet der kontrastiven Linguistik zu verstehen, zu analysieren, kritisch zu beurteilen und für ihre Analysen zu verwenden. Sie werden fähig sein, spezifische Fragestellungen auf dem Fachgebiet dieses Seminars wissenschaftlich zu bearbeiten, empirische Untersuchungen durchzuführen und die Ergebnisse ihrer Untersuchung schriftlich zu formulieren.
Zu den Leistungsanforderungen gehören Übernahme eines Referats, begleitende Lektüre und aktive Mitarbeit bei der Analyse sprachlicher Belege. Als Leistungsnachweis dient je nach Studiengang bzw. Modul eine schriftliche Hausarbeit (10-15 Seiten) oder eine alternative Prüfungsform.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [GLS - Tsapaeva] - Hansesprache oder Mittelniederdeutsch als Fremdsprache
- Lehrperson
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- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
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In diesem Seminar werden Grundzüge der sprachlichen Strukturen des Mittelniederdeutschen behandelt. Anhand von ausgewählten literarischen und sachbezogenen Textzeugnissen werden die Grundlagen der mittelniederdeutschen Grammatik, Lexik, Lautung und Schreibung vermittelt, die den Studierenden zur Lektüre, Übersetzung, sprach- und literaturwissenschaftlichen Analyse mittelniederdeutscher Texte befähigen sollen. Erarbeitet werden u. a. Aspekte der Formen und Konsequenzen der historischen Mehrsprachigkeit (Latein, Mittelniederdeutsch, Frühneuhochdeutsch), der räumlichen Variation sowie der sprachlichen Existenzformen des Mittelniederdeutschen (Schriftsprache, Mundart, Verkehrssprache). Hauptlernziel der Lehrveranstaltung ist es, Grundkenntnisse der mittelniederdeutschen Sprache und Literatur zu verschaffen, aber auch Basis- und Überblickwissen über die mittelalterliche und frühneuzeitliche Kultur des norddeutschen Raumes zu entwickeln. Auf diese Weise wird die Grundlage für eine weitere Beschäftigung mit der Literatur der mittleren Sprachstufe des Niederdeutschen gelegt. Auszüge aus den wichtigsten Textzeugen des Mittelniederdeutschen werden im Seminar als elektronische Ressource über OPAL zur Verfügung gestellt (Sachsenspiegel, Des dodes dantz, Reynke de vos, Dat Narrenschyp, Redentiner Osterspiel u. a. m.).
NB! Aktive oder passive Kenntnisse des Niederdeutschen (Plattdeutsch) sind von Vorteil, aber nicht erforderlich. Ebenso gut können Vorkenntnisse aus dem Kurs „Grundlagen der Mediävistik“ oder einer Einführung in das Mittelhochdeutsche nutzbringend eingebracht werden.
Als Leistungsnachweise dienen begleitende Lektüre, aktive Mitarbeit bei der Analyse und Übersetzung sprachlicher Belege und das erfolgreiche Bestehen einer Abschlussklausur.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
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Seminar – [GLS - Tsapaeva] - Wortgeschichten. Grundzüge der historischen Semantik
- Lehrperson
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- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/CON2/U In Präsenz - Beschreibung
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Die historische Semantik beschäftigt sich mit dem geschichtlichen Wandel in der Bedeutung sprachlicher Ausdrücke. Ziel der Veranstaltung ist es zum einen, linguistische Beschreibungsstrategien für die Erfassung solcher Phänomene vorzustellen. Zum anderen sollen anhand prägnanter Fallbeispiele typische Formen des Bedeutungswandels beschrieben werden; hierbei liegt der Schwerpunkt darauf, den historischen Einfluss mittelalterlicher Fach‐ und Sondersprachen (Sprache der Kirche, Sprache des Hofes, Sprache des Rechts, Sprache der Jagd, Sprache der Mystik, Hansesprache) auf das gegenwärtige Deutsch nachzuzeichnen. Auf diese Weise wird gleichzeitig ein Einblick in die historische Schichtung des deutschen Wortschatzes geboten.
Zu den Leistungsanforderungen gehören begleitende Lektüre und aktive Mitarbeit bei der Analyse sprachlicher Belege. Als Leistungsnachweis dient je nach Studiengang bzw. Modul eine schriftliche Hausarbeit (10-15 Seiten) oder eine alternative Prüfungsform.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
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Seminar – [DAF - Hempel] - Sprachliche Anforderungen des schulischen Fachunterrichts
- Lehrperson
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- Marie Hempel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde GER/0054 In Präsenz - Beschreibung
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Inhalt
Der schulische Fachunterricht stellt für Schüler:innen, die nicht im ausreichendem Maße über die für die Wissensaneignung notwendigen rezeptiven bildungssprachlichen Kompetenzen verfügen, eine enorme sprachliche Herausforderung dar. Um den sprachlichen Schwierigkeiten dieser Schüler:innen gezielt didaktisch begegnen zu können, müssen Lehrkräfte über ein linguistisches Grundlagenwissen verfügen, das ihnen erlaubt, die sprachlichen Anforderungen ihres Fachunterrichts angemessen einzuschätzen und entsprechende didaktische Entlastungsmaßnahmen zu planen.
In diesem Seminar sollen die Teilnehmer:innen dazu befähigt werden, Unterrichtsmaterialien im Hinblick auf die darin vorkommenden bildungs- und fachsprachlichen Strukturen zu analysieren und auf dieser Grundlage gezielte didaktische Entscheidungen zur sprachlichen Unterstützung von Schüler:innen zu treffen. Hierfür werden die typischen sprachlichen Mittel des Registers Bildungssprache sowie didaktische Verfahren zur sprachsensiblen Planung des Unterrichts vermittelt und in einer mehrwöchigen Gruppenarbeit von den Teilnehmenden selbst an einem praktischen Beispiel umgesetzt.
Lehrformat:
Seminar in Präsenz - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Ruszo] - Seminar: Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens von Deutsch als Fremdsprache
- Lehrperson
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- Monika Ruszo
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde W48 0001 In Präsenz - Beschreibung
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A (Unterricht in Sprachlernseminaren) und
B (Begleitseminar)
Dieses Angebot ist gedacht für DaF- und DaZ-Studierende, die sich für die Praxis des Unterrichts interessieren. Es ist unabdinglich für zukünftige BewerberInnen beim DAAD, Goethe-Institut/ Internationes, etc.
Bitte beachten Sie: Diese LV ist nicht offen für internationale Studierende, die keinen Abschluss an der TU machen (Erasmus und andere Austauschprogramme) Die Lehrveranstaltung besteht aus zwei Teilen:
Teil A: 4 SWS DaF-Sprachunterricht für internationale Vollzeit- und Teilzeitstudierende an der TU, den Sie selbst in 2-er Gruppen am Lehrzentrum für Sprachen und Kulturen halten. Dafür bekommen Sie 4 AQUA-Punkte (BA-Studierende) und eine ausführliche Praktikumsbestätigung für diese besondere Studienleistung.
Teil B: 2 SWS Das Seminar dient der inhaltlichen Vorbereitung und Begleitung Ihres Unterrichts in Theorie und Praxis. Ausgehend von der vorbereitenden Lektüre wenden wir uns in den Sitzungen jeweils Schwerpunkten wie Rollen und Verhalten im Praktikum, der Unterrichtsbeobachtung, Grundlagen der synchronen und asynchronen Unterrichtsplanung und der Vermittlung von Fertigkeiten zu. Ergänzend bietet das Seminar eine Einführung in Fragen der gezielten Entwicklung unterrichtspraktischer Lehrkompetenzen, indem didaktische Planungen und konkrete Unterrichtsvorbereitungen vorgestellt und diskutiert werden. Dafür bekommen Sie je nach Studiengang Kreditpunkte bzw. einen Seminarschein.
Bitte beachten Sie: Die Teilnahme am 1. Begleitseminar am Montag, dem 08.04.2024 ist unbedingt erforderlich, weil hier die Gruppen vergeben werden. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [GLS - Zeman] Variation und Sprachwandel im Deutschen
- Lehrpersonen
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Dr. Dalibor Zeman
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis – Virtuell bis – Virtuell - Beschreibung
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Deutsch ist eine Sprache, die eine weitgehende regionale Inhomogenität und und insofern eine sehr hohe Variation aufweist. Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, die diatopische Variationsbreite der deutschen Sprache aus der Perspektive der Variationslinguistik anschaulich zu thematisieren und sie in ihrer synchron wie auch diachron überaus dynamischen Ausprägungsstruktur zu beschreiben.
Gegenstand des Seminars sind vor allem die hochsprachlichen Varianten des Deutschen in den deutschsprachigen Ländern des geschlossenen Sprachgebiets, also vornehmlich in Österreich, in der Bundesrepublik Deutschland und in der Schweiz, die anhand der wissenschaftlichen Literatur und anhand von Primärtexten erarbeitet werden sollen. Ausgehend von den Ergebnissen aktueller Forschungsprojekte wird die Variation und der Wandel von Sprachgebrauchsphänomenen mit einem Schwerpunkt auf der deutschen Sprache behandelt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die phonetisch-phonologische Ebene, die morphologische Ebene, die syntaktische Ebene, die lexikalische Ebene und die phraseologische bzw. die pragmatische Ebene gerichtet.
In einem nächsten Schritt werden die nationalen, sozialen und ethnolektalen Varietäten des Deutschen dargestellt, wobei versucht wird, die gesellschaftlich-situativen Implikationen, insbesondere die wesentlichen gesellschaftlichen Einflussfaktoren, auf Gebrauch sprachlicher Varietäten kurz zu umreißen.
Darüber hinaus finden historische Aspekte Berücksichtigung. Der Blick richtet sich dabei vor allem auf das österreichische Deutsch. Die Herkunft seiner Eigenart wird in die Geschichte zurückverfolgt und da besonders die Entwicklung der Schriftsprache in Österreich seit dem 16. Jahrhundert beleuchtet. - Literatur
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- AMMON, U. et al. (2016): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. Berlin, New York: de Gruyter.
- ELSPAß, S. – DÜRSCHEID, Ch. (2015): Variantengrammatik des Standarddeutschen. In: Kehrein, R. et. al (eds.): Regionale Variation des Deutschen. Projekte und Perspektiven. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 563-584.
- HUNDT M. – KLEENE, A. – PLEWNIA, A. – SAUER, V. (2020): Regiolekte. Objektive Sprachdaten und subjektive Sprachwahrnehmung. Tübingen: Narr Francke Attempto Verlag.
- KEHREIN, R. – LAMELI, A. – RABANUS, S. (2015): Regionale Variation des Deutschen. Projekte und Perspektiven. Berlin: Walter de Gruyter.
- NIEHAUS, K. (2015): Areale Variation in der Syntax des Standarddeutschen. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik. Band LXXXII, Heft 2. Stuttgart: Franz Steiner Verlag, S. 133-168.
- PATOCKA, F. (1997): Satzgliedstellung in den bairischen Dialekten Österreichs (Schriften zur deutschen Sprache in Österreich 20). Frankfurt am Main/Berlin/New York/Paris/Wien: Peter Lang.
- POLENZ, P. von (1987): Nationale Varianten der deutschen Sprache. Podiumsdiskussion auf der 8. Internationalen Deutschlehrertagung in Bern. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 15/1987, S. 101-103, 1987.
- POLENZ, P. von (1988): ‚Binnendeutsch‘ oder plurizentrische Sprachkultur? Ein Plädoyer für Normalisierung in der Frage der ‚nationalen‘ Varianten. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 16, S. 198-218, 1988.
- SCHMIDT, J. E. – HERRGEN, J. (2011): Sprachdynamik. Eine Einführung in die moderne Regionalsprachenforschung. Berlin: Erich Schmidt Verlag.
- SCHUPPENER, Georg (2020): Basiswissen Varietäten des Deutschen. Leipzig: Edition Hamouda.
- WIESINGER, P. (2014): Das österreichische Deutsch in Gegenwart und Geschichte. Wien: LIT Verlag. (Austria: Forschung und Wissenschaft – Literatur, Band 2). Berlin – Wien: Lit Verlag.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Frommherz] - Programmieren für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen – Rekapitulation + Aufbau
- Lehrperson
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- Yannick Frommherz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung – OSL 3 In Präsenz - Beschreibung
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Dieses Blockseminar richtet sich an Anfänger:innen und fortgeschrittene Programmierer:innen in Python aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Digital Humanities. Das Seminar schließt an die Einführungsveranstaltung im Wintersemester an. Da jedoch sämtliche Inhalte zu Beginn des Semesters wiederholt werden, können auch Anfänger:innen teilnehmen. Wir lernen teils flexibel von zuhause aus anhand eigens dafür konzipierter, abwechslungsreicher Inhalte, teils in Präsenzblöcken, in denen das Erlernte rekapituliert und offene Fragen geklärt werden. Nach dem (Wieder-)Erlernen der Basics vertiefen wir für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen relevante Aufbautechniken wie Web Scraping, Tagging, quantitative Datenanalyse und Datenvisualisierung. Python ist eine einfach zu erlernende Programmiersprache, die Sie vielseitig für Ihre Forschung oder zukünftige Arbeit als digitale:r Geistes- und Sozialwissenschaftler:in einsetzen können. Ein gemeinsamer Hackathon, in dem wir uns kollaborativ einem Programmierproblem widmen, rundet das Seminar ab. Ein eigener Laptop muss mitgebracht werden.
Das Seminar findet an folgenden fünf Terminen statt:
Block I: Freitag, 11.4. 10-17h
Block II: Freitag, 25.4. 10-17h
Block III: Montag, 12.5. 10-17h
Block IV: Freitag, 27.6. 10-17
Block V: Freitag, 11.7. 10-17h - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
SLK-SEOS-DEU-V-LP
(Vertiefungsmodul: Lektürepraxis)
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Arbeitskreis – [Studienberatung - Dröse] - Lektürepraxis
- Lehrperson
-
- Dr. Dröse Studienberatung
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 200
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung – In Präsenz - Beschreibung
- Das Modul "Lektürepraxis" richtet sich an Studierende im 2. Studienjahr des neuen BA-Studiengangs (ab WS 20/21) sowie der neuen Lehramtsstudiengänge (ab WS 20/21). Das Modul dient der intensiven und reflektierenden Lektüre einer bestimmten Zahl von literarischen und sprachwissenschaftlichen Texten, an denen Sie Verstehensprozesse erproben und sich eine Grundkenntnis von wichtigen Werken der Literatur, Film- und Theoriegeschichte aneignen sollen. Die Arbeit in diesem Modul erfolgt im Selbststudium bzw. in studentischen Arbeitskreisen. Des Weiteren werden Tutorien angeboten. Termine siehe OPAL-Kurs.
- Literatur
- Siehe Modulhandbuch im OPAL-Kurs. Bitte beachten Sie, dass Sie stets die aktuelle Version nutzen.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LP – Vertiefungsmodul: Lektürepraxis
SLK-SEOS-DEU-A-LMGK
(Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext)
-
Seminar – [ÄDL - Münkler] - Aspekte einer Geschichte der Narrative
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Marina Münkler
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 0
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung – In Präsenz - Beschreibung
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Blockseminar, Vorbesprechung am 29.4., 7. DS; Blocktermine: 16.-17.5.sowie 20.-21.6.jeweils von 9:20-16:20 Uhr),Räume werden auf OPAL veröffentlicht.
In Anlehnung an die Vorlesung über Narrative und ihre Konstruktionsmuster will das Seminar Beispiele für biographische und historische Narrative anhand ausgewählter mittelalterlicher bis zeitgenössischer Textbeispiele im Seminar diskutieren und damit unterschiedliche Aspekte sowie die Virulenz von Narrativen diskutieren. Im Mittelpunkt stehen Konversionsnarrative, Verschwörungsnarrative sowie propagandistische Narrative mit Aufforderungscharakter. Neben der Analyse einzelner Narrative steht die Beschäftigung mit Forschungsliteratur zu Erzählmustern im Mittelpunkt, die ebenfalls im Seminar analysiert und besprochen wird. Ziel des Seminars ist es, die Systematik, Geschichte und Virulenz von Narrativen zu analysieren. - Literatur
- Einführende Literatur wird zu Beginn des Semesters auf der zum Seminar gehörigen Opal-Seite zugänglich gemacht.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [ÄDL - Dröse] - Im Teufelsnetz. Ständesatiren im hohen und späten Mittelalter
- Lehrperson
-
- Dr. Albrecht Dröse
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48/004 In Präsenz - Beschreibung
- Die Satire ist keine Gattung im herkömmlichen Sinn, die über einheitliche formale Merkmale zu bestimmen wäre, sondern eine flexible Schreibweise, die sich historisch in ganz unterschiedlichen Genres manifestiert. Das Seminar konzentriert sich auf eine Textgruppe, die in der Satireforschung meist im Schatten der berühmten antiken und neuzeitlichen Paradigmen steht, auf die mittelalterliche Ständesatire. Die Ständesatire geht von der spezifischen Selbstbeschreibung der mittelalterlichen Gesellschaft als einer ständisch gegliederte Ordnung. Als Stände werden soziale Großgruppen bezeichnet, die jeweils über bestimmte Funktionen definiert sind, die sie in der Gesellschaft übernehmen. Diesen Aufgaben entsprechen aber auf charakteristische Verfehlungen, die den Gegenstand der Ständesatire bilden. Auch die oberen Stände werden hier nicht ausgespart, auch die hohe Geistlichkeit bspw. kann sich im Teufelsnetz verfangen. Die Texte ermöglichen damit einen spannenden Einblick in Diskurse und Denkformen der Vormoderne, dessen Nachwirkungen aber auch heute noch zu beobachten sind. Ziel ist es, Formen, Verfahren und kommunikative Konstellationen anhand exemplarischer Textanalysen zu beschreiben und ein Bild dieser satirischen Tradition und seiner Ausläufer zu gewinnen.
- Literatur
- Textauszüge werden zu Seminarbeginn zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
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- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [ÄDL - Sablotny] - Die Kunst zu lieben – auf Mittelhochdeutsch
- Lehrperson
-
- Dr. Antje Sablotny
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung – In Präsenz - Beschreibung
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Die Minnelyrik des Mittelalters ist ein enorm artifizielles Phänomen und gemacht für die höfische Elite der mittelalterlichen Gesellschaft. Gleichwohl stellt sie immer wieder neu die Frage, die uns noch heute – freilich unter ganz anderen historischen und sozialen Voraussetzungen – interessiert: „Saget mir ieman, waz ist minne?“
Im Seminar werden wir uns zentrale Lieder aus der mittelhochdeutschen Minnelyrik von der frühen bis zur späten Phase – etwa Reinmars des Alten, Walthers von der Vogelweide, Neidharts, Gottfrieds von Neifen u.a. – sowie entsprechende Forschungsbeiträge erarbeiten und diese unter folgenden Schwerpunkten diskutieren: Konzepte der Liebe mit ihren Spannungen und Ambiguitäten, Liebe als symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium, Gattungsvielfalt, Performanz und Performativität, Emotionalität, Konstruktionen des Weiblichen und Männlichen, Artifizialität durch Sprache und Form, Kann man Lyrik übersetzen? sowie: ‚unfeste‘ Texte – Herausforderungen durch divergierende Überlieferungen. - Literatur
- Die Lektüretexte werden rechtzeitig auf der OPAL-Seite zur Verfügung gestellt. Lesen Sie zur Vorbereitung den Beitrag von Manuel Braun: Geschichte(n) des Minnesangs, in: Kellner, Beate/Reichlin, Susanne/Rudolph, Alexander: Handbuch Minnesang, Berlin/Boston: De Gruyter 2021, S. 465–506. (Handbuch als E-Book über SLUB-Zugang verfügbar: https://katalog.slub-dresden.de/id/0-1676961143)
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Bothe] - J.M.R. Lenz
- Lehrperson
-
- Dr. Thorsten Bothe
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde BSS/149 In Präsenz - Beschreibung
- Goethe erwähnt J.M.R. Lenz (1751-1792) in seinem berühmten oft abwertend (und damit für Lenz' Schriften folgenreich) zitierten Diktum in Dichtung und Wahrheit als bloß »vorübergehendes Meteor«, Lenz »[…] zog nur augenblicklich über den Horizont der deutschen Literatur hin und verschwand plötzlich, ohne im Leben eine Spur zu hinterlassen.« An Herder schrieb der letztlich für völlig ›verrückt‹ erklärte Lenz über sich selbst, er sei sogar »seinen Freunden ein Rätsel«. Die Beurteilungen seiner Zeit reichen von »bürgerlicher Wolf« (Böttiger) bis »leidender Heiliger« (Röderer) und später bis hin zur bereits historisierenden Sicht Lenz' als »jammervollste aller Literaturleichen« (Bleibtreu, 1868). So wurde Lenz zwar »vornehm […] in der Literaturgeschichte als Nachahmer Goethes bestattet« (Luserke), konnte aber als Verkannter zu Beginn der 1990er Jahre von der Forschung umso intensiver wiederentdeckt werden. Unter zwei verschlungenen Perspektiven, Dramenpoetologie und Sexualitätsdiskurs, will das Seminar epochennah in Autor und Werk einführen. Lenz kann exemplarisch als Autor gelten, der – Aufklärung der Aufklärung betreibend – mit dem avantgardistischen Anspruch auftritt, anders zu sein und sich programmatisch Normen durchbrechend über Gattungsgrenzen hinwegsetzt. Gelesen werden sollen unter anderem die durch Goethes Bemühungen erschienenen Anmerkungen übers Theater, »die eigenartigste und eigenwilligste Schrift, die sich in der deutschen Literatur mit der Theorie […] des Dramas beschäftigt« (F. Martini), sowie Lenz' erstes Drama, Der Hofmeister, welches an die ›Anmerkungen‹ praktisch anknüpft und das z.B. die Fünfaktigkeit gleichzeitig beibehält und unterläuft, sowie die Kollision von Lustemanzipation mit gesellschaftlichen Forderungen für Liebesbeziehungen, die in der Kastration gipfelt, vorführt. Weitere Texte: Die Soldaten. Die Reclam-Ausgaben Die Soldaten und Der Hofmeister können angeschafft werden.
- Literatur
-
- J.M.R. Lenz, Anmerkungen übers Theater nebst angehängten übersetzten Stück Shakespears, (Leipzig: Weygandsche Buchhandlung, 1774), in: Werke in zwölf Bänden, Faksimiles der Erstausgaben seiner zu Lebzeiten selbständig erschienenen Texte, hg. v. Christoph Weiß, St. Ingbert: Röhrig 2001, Bd. 5, S. 1-56.
- Mathias Luserke/ Reiner Marx, »Die Anti-Läuffer. Thesen zur SuD-Forschung oder Gedanken neben dem Totenkopf auf der Toilette des Denkers«, Lenz-Jahrbuch. Sturm-und-Drang-Studien 2 (1992), S. 126-150.
- Roy Pascal, »Die Sturm-und-Drang-Bewegung« (1952), in: Manfred Wacker (Hg.), Sturm und Drang, Darmstadt 1985, S. 25-66.
- Fritz Martini, »Die Einheit der Konzeption in J.M.R Lenz' ›Anmerkungen übers Theater‹« (1970), in: Matthias Luserke (Hg.), Jakob Michael Reinhold Lenz im Spiegel der Forschung, Hildesheim u.a. 1995, S. 233-256 (= Olms Studien Bd. 42).
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [SLKW - Barthold] Krabat: Der ‚sorbische Faust‘?
- Lehrperson
-
- Dr. Willi Wolfgang Barthold
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde W48/103 In Präsenz - Beschreibung
-
Der Zauberer Krabat gilt als bedeutendste und bekannteste sorbische Sagenfigur, durch die sorbische Mythen auch über die Grenzen der Lausitz hinweg bekannt wurden. Der Zauberlehrling, der den schwarzen Müller und die Macht seiner geheimnisvollen schwarzen Mühle bezwingt, fasziniert nicht zuletzt in den bekannten Roman- und Jugendbuchfassungen von Ottfried Preußler und Jurij Brězan sowie im 2008 veröffentlichten Film von Marco Kreuzpaintner ein großes Publikum. Krabat wird dabei im öffentlichen Diskurs häufig als ein ‚sorbischer Faust‘ bezeichnet, eine für die Sorben zentrale Reflexionsfigur, anhand derer sich nicht nur kulturelle Identität, sondern ebenso zentrale Problemstellungen verhandeln lassen, die im Zuge der Konfrontation der kleinen slawischen Minderheit mit einer sich seit dem 19. Jahrhundert rasch modernisierenden und transformierenden Lebenswelt virulent werden. Über den ähnlichen Ursprung in einer Sagentradition bis hin zum Motiv des Teufelspakts scheint ein solcher Vergleich zwischen Krabat und Faust zunächst evident; die mit ihm verbundenen Erkenntnismöglichkeiten und die Grenzen dieser Analogie werden dabei allerdings selten ausreichend reflektiert. Im Seminar wollen wir uns dieser Aufgabe annehmen und nach einer anfänglichen kurzen und ausschnitthaften (Re-)Lektüre von Goethes Faust und Beschäftigung mit dem Faust-Stoff die Krabat-Sage und ihre modernen literarischen und medialen Bearbeitungen intensiv in den Blick nehmen. Dabei sollen neben den Faust-Parallelen ebenso Fragen der sorbischen kulturellen Selbst- und Fremdbeschreibung sowie die Funktionen und Potentiale der Krabat-Figur im interkulturellen Zwischenraum der deutschen und sorbischen Literatur im Zentrum stehen. Die jeweiligen Adaptionen und Bearbeitungen des Krabat-Stoffs sollen dabei stets unter Berücksichtigung ihres (literatur-)historischen Kontexts auf ihren ideologischen Gehalt befragt und mit Blick auf aktuelle literatur- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen (etwa bzgl. Machtstrukturen, Gender, Alterität, Ökonomie, Medialität etc.) kritisch gedeutet und analysiert werden.
• Das Seminar richtet sich sowohl an Studierende der Slawistik- als auch der Germanistik/Deutsch-Lehramt-Studiengänge. Behandelt werden ausschließlich deutschsprachige Texte, daher sind Sorbischkenntnisse zur Seminarteilnahme nicht erforderlich. Das Seminar ist lektüreintensiv und setzt die Bereitschaft zur ausgiebigen und kontinuierlichen Beschäftigung mit den gelesenen Texten sowie zur aktiven Mitarbeit im Seminargespräch voraus. Die behandelte Primär- und Sekundärliteratur wird am Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Als Teil des Seminars ist eine Exkursion zur „Krabat-Mühle“ in Schwarzkollm inklusive Führung geplant. - Literatur
-
- Vollständig gelesen werden voraussichtlich folgende Texte: Martin Nowak-Neumann: Meister Krabat der gute sorbische Zauberer (1954); Jurij Brězan: Die Schwarze Mühle (1968); Ottfried Preußler: Krabat (1971)
- In Auszügen gelesen werden voraussichtlich folgende Texte: Johann Wolfgang von Goethe: Faust I & II (1808, 1832); Jurij Brězan: Krabat oder Die Verwandlung der Welt (1976); Jurij Brězan: Krabat oder Die Bewahrung der Welt (1995)
- Hinzukommen voraussichtlich kürzere Sagen-Texte bzw. ältere Fassungen der Krabat-Sage, kürzere Texte zum Sagenursprung und zur Bedeutung der Krabat-Figur in der neueren deutschen und sorbischen Literatur sowie weitere ausgewählte Sekundärliteratur.
- Behandelt wird außerdem der Film Krabat (Deutschland, 2008, Marco Kreuzpaintner) sowie ggf. noch weitere mediale Adaptionen des Krabat-Stoffs.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Gerigk] - Kindheiten: Poetik/Wissen 19. Jahrhundert
- Lehrperson
-
- Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/1.01 In Präsenz - Beschreibung
- Kindheit als eigene Welt und Entwicklungsphase hat sich erst in einem längeren Prozess gegen Ende des 18. Jahrhunderts herausgebildet, wie Philippe Ariès in seiner Studie zur „Geschichte der Kindheit“ (1960) darlegt. Dieses moderne Wissen verschränkt sich mit den literarischen Strömungen im Übergang zum 19. Jahrhundert, u.a. mit dem ersten Entwicklungsroman, den psychologisch erzählten frühen Jahren des „Anton Reiser“ (1785/86). Danach hat die Romantik eine Poetisierung des Kindlichen betrieben, ohne in vormoderne Idealisierungen zu verfallen und ohne Konflikte aufgrund realer Verhältnisse zu ignorieren. Diesen Zwiespalt verarbeitet etwa E.T.A. Hoffmanns populäres Kunstmärchen „Nußknacker und Mausekönig“ (1816). Mit den realistischen Formen und Schreibweisen verschieben sich die Akzente erneut: Der Einstieg zur Novelle „Die Judenbuche“ (1842) von Droste-Hülshoff durchdringt nahezu soziografisch das Umfeld des heranwachsenden Individuums als „Sittengemälde“ aus der westfälischen Region. Einblicke in die kindliche Existenz im Unterschied zum Erwachsenenalter finden sich außerdem bei Adalbert Stifter, besonders eindringlich in den ersten beiden Kapiteln zur Erzählung „Das Haidedorf“ (1840/44). Weitere Primärlektüren, z.B. Ausschnitte über die Kinderzeit aus Wilhelm Raabes Roman „Die Akten des Vogelsangs“ (1896), können im Kurs oder in den Seminararbeiten herangezogen werden.
- Literatur
- Beispielhaft für die neuere literaturwissenschaftliche Forschung steht der Sammelband „Kindheit und Literatur. Konzepte – Poetik – Wissen“ (2018); daneben sind Standardwerke und Handbücher zu Theorien und Kontexten der Kindheit(en) nützliche Quellen.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Gerigk] - „34 Sätze über meinen Großvater“: Bobrowskis Prosa
- Lehrperson
-
- Dr. Anja Gerigk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 35
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde W48/0.04 In Präsenz - Beschreibung
- Sätze von Johannes Bobrowski zeigen Standpunkt und Perspektive, sie finden eine Sprache für die sinnlich wahrgenommene Umgebung und machen bewusst, dass auch im Kleinen, Ländlichen die keineswegs weltfernen Geschichten erst vor einem historischen Horizont erzählbar werden, der bis an die Gegenwart heranreicht. Die Modernität von Bobrowskis Prosa hat sowohl die damalige Literatur angeregt als auch die nachfolgenden Generationen in Ost und West. Im Rahmen des Seminars bieten seine Werke vielfältige Anknüpfungspunkte für aktuelle Forschungsrichtungen: Narration und Ethik (z.B. die Verantwortung des Erzählens), Interkulturalität in allen Facetten (hier osteuropäisch geprägt), die kulturwissenschaftliche Hinwendung zum Ruralen statt Urbanen sowie das Interesse an Tiergestalten. Daraus erwachsen Zugänge zu den beiden Romanen des ebenso als Lyriker bekannten Autors: „Levins Mühle“ (1964, Untertitel: „34 Sätze über meinen Großvater“) und „Litauische Claviere“ (1965). Diese letzte Veröffentlichung verschränkt mindestens zwei Zeitebenen – 1936/1775 – über eine dichterisch inspirierte Opern-Komposition. Aus den Bänden mit kürzerer Prosa können Texte (z.B. „Mäusefest“, „Lipmanns Leib“, „Der Mahner“) vergleichend darauf untersucht werden, wie typische Motivkomplexe oder Erzählverfahren variiert werden.
- Literatur
- Die Lektüren werden über OPAL zur Verfügung gestellt; die beiden im Umfang schmalen Romane sind derzeit leider nicht mehr als Taschenbuch-Ausgaben erhältlich.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Stricker] - Johann Peter Hebels »Schatzkästlein des rheinländischen Hausfreunds« (1811) I
- Lehrperson
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- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag, jede ungerade Woche 4. Doppelstunde bis 5. Doppelstunde ABS/1-01 In Präsenz - Beschreibung
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Seit nunmehr über 200 Jahren behaupten die Kalendergeschichten aus Hebels »Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds« (1811) nicht nur ihren festen Platz in schulischen Lesefibeln, sondern erfreuen sich auch andauernder Beliebtheit bei Leser:innen jeden Alters. Immer wieder aber muss sich Hebels Erzählkunst auch gegen das Vorurteil der Biederkeit behaupten. Bei näherer Betrachtung seiner vordergründig auf eine moralische Pointe zielenden Kurztexte zeigt sich jedoch schnell die Abgründigkeit von Hebels Prosa-stücken: »Sie haben alle einen doppelten Boden«, wie Walter Benjamin feststellte. Nicht zufällig beruft sich daher eine Vielzahl deutschsprachiger Autoren des 20. Jahrhunderts auf Hebel als Vorbild, darunter neben Benjamin etwa auch Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Elias Canetti, Franz Kafka, Patrick Roth, W.G. Sebald oder Arnold Stadler.
Im Seminar wollen wir uns mit Hebels Texten zum einen im Modus eines intensiven close reading befassen, d.h. ihre stilistischen und rhetorischen Qualitäten einer möglichst genauen Analyse unterziehen, um die Ambiguität herauszuarbeiten, durch die sie sich der Erwartung einfacher Moraldidaxe widersetzen. Zum anderen wollen wir die sogenan¬nten ›Kalender-geschichten‹ medien- und sozialhistorisch kontextualisieren, indem wir sie zur Geschichte des Kalenders als erstem populären Massenmedium in Beziehung setzen. Ziel soll es sein, der Faszination, die diese Texte bis heute auf eine moderne Leser:innen- und Autor:innenschaft ausüben, auf den Grund zu gehen. - Literatur
- Referenzausgabe zur eigenen Anschaffung: Johann Peter Hebel: Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds. Hrsg. von Winfried Theiss. Stuttgart: Reclam 1999. [Neupreis ca. 11,80 €]
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Stricker] - Johann Peter Hebels »Schatzkästlein des rheinländischen Hausfreunds« (1811) II
- Lehrperson
-
- Dr. Bernhard Stricker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag, jede gerade Woche 4. Doppelstunde bis 5. Doppelstunde ABS/1-01 In Präsenz - Beschreibung
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Seit nunmehr über 200 Jahren behaupten die Kalendergeschichten aus Hebels »Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds« (1811) nicht nur ihren festen Platz in schulischen Lesefibeln, sondern erfreuen sich auch andauernder Beliebtheit bei Leser:innen jeden Alters. Immer wieder aber muss sich Hebels Erzählkunst auch gegen das Vorurteil der Biederkeit behaupten. Bei näherer Betrachtung seiner vordergründig auf eine moralische Pointe zielenden Kurztexte zeigt sich jedoch schnell die Abgründigkeit von Hebels Prosa-stücken: »Sie haben alle einen doppelten Boden«, wie Walter Benjamin feststellte. Nicht zufällig beruft sich daher eine Vielzahl deutschsprachiger Autoren des 20. Jahrhunderts auf Hebel als Vorbild, darunter neben Benjamin etwa auch Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Elias Canetti, Franz Kafka, Patrick Roth, W.G. Sebald oder Arnold Stadler.
Im Seminar wollen wir uns mit Hebels Texten zum einen im Modus eines intensiven close reading befassen, d.h. ihre stilistischen und rhetorischen Qualitäten einer möglichst genauen Analyse unterziehen, um die Ambiguität herauszuarbeiten, durch die sie sich der Erwartung einfacher Moraldidaxe widersetzen. Zum anderen wollen wir die sogenan¬nten ›Kalender-geschichten‹ medien- und sozialhistorisch kontextualisieren, indem wir sie zur Geschichte des Kalenders als erstem populären Massenmedium in Beziehung setzen. Ziel soll es sein, der Faszination, die diese Texte bis heute auf eine moderne Leser:innen- und Autor:innenschaft ausüben, auf den Grund zu gehen. - Literatur
- Referenzausgabe zur eigenen Anschaffung: Johann Peter Hebel: Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds. Hrsg. von Winfried Theiss. Stuttgart: Reclam 1999. [Neupreis ca. 11,80 €]
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Teufel] - Klassikerverfilmungen – Filmklassiker?
- Lehrperson
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- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde HSZ/E03 In Präsenz - Beschreibung
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Das Seminar wendet sich einer Gruppe von Filmen zu, der Publikum und Kritik vielfach mit Skepsis und/oder Ressentiment begegnen: der filmischen Adaption kanonischer literarischer Texte. Der stehende Vorwurf lautet, dass diese so genannten „Verfilmungen“ ihre literarischen Vorlagen nicht „werkgetreu“ widerspiegelten, sie verfälschten – oder schlicht an ihnen scheiterten. Was aber wäre „werkgetreu“ – und ist „Werktreue“ überhaupt ein Kriterium zur Bewertung der Filme, die ja eigenständige Kunstwerke sind? Welche Methoden und Verfahren ermöglichen einen Vergleich zwischen den Filmen und ihren Vorlagen – und womöglich eine Bewertung der Interpretationsleistung, die der Medienwechsel erbringt?
U.a. diesen Fragen widmet sich das Seminar, das sich zum Ziel setzt, die mit dem Medienwechsel verbundenen Veränderungen von erzählten Inhalten und erzählerischen Verfahren zu erarbeiten und beschreibbar zu machen – anhand exemplarischer kanonischer Texte, die „verfilmt“ wurden. Gegenstand der Betrachtungen sind Adaptionen von Märchen, Jurek Becker, Max Frisch, Erich Kästner und Franz Kafka.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Texte und Filme unerlässlich. – Der vorherige Besuch des Seminars „Einführung in die Filmanalyse“ ist empfehlenswert, wenn auch keine Bedingung.
Genauere Informationen sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie für Ihre Studienjahresplanung, dass dieses Seminar nur im Sommersemester 2025 angeboten wird, nicht aber im Wintersemester 2025/26. - Literatur
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- Als einführende Lektüre wird empfohlen:
- von Hagen, Kirsten: Literaturverfilmung. In: Handbuch Medien der Literatur. Hg. v. Natalie Binczek, Till Dembeck u. Jörgen Schäfer. Berlin [u.a.]: De Gruyter 2013, S. 394-403.
- Hans Krah: Performativität und Literaturverfilmung. Aspekte des Medienwechsels am Beispiel von Franz Kafkas „Der Prozeß“ (1925), Orson Welles' „Der Prozeß“ (1962) und Steven Soderberghs „Kafka“ (1991). In: "Der Rest ist - Staunen": Literatur und Performativität. Hg. v. Erika Hammer u. Edina Sándorfi. Wien: Praesens-Verl. 2006, S. 144-187.
- Ulrike Schwab: Erzähltext und Spielfilm. Zur Ästhetik und Analyse der Filmadaption. Berlin: LIT Verlag 2006.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Teufel] - Einführung in die Filmanalyse
- Lehrperson
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- Dr. Annette Teufel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde HSZ/101 In Präsenz - Beschreibung
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In der Konkurrenz der Künste etablieren sich die audiovisuellen Medien zunehmend als Leitmedien unserer Kultur. Der Film als Generator von Bildern erzählt Geschichten, die Welt deuten, Welt-Bilder und Mythen schaffen. Indem er dabei jedoch in der Regel seine eigene Materialität, seinen Inszenierungscharakter und die hinter ihm stehenden Institutionen unsichtbar zu machen bestrebt ist, gelingt es dem Film zugleich, den Eindruck zu schaffen, er zeige nicht Bilder der Wirklichkeit, sondern die Wirklichkeit selbst. In unserer medial geprägten Wirklichkeit treten filmische Wahrnehmungen darum zugleich zunehmend in eine Konkurrenzbeziehung zu anderen, nicht medial vermittelten Wahrnehmungsformen.
Ziel des Seminars ist eine Einführung in die Filmanalyse, die Kompetenzen im Umgang mit dem Zeichensystem der Filmkunst schulen soll. Es geht also zunächst um die Aneignung geeigneter Kategorien zur Beschreibung von filmischen Darstellungsstrategien; darauf aufbauend sollen Formen und Konventionen des filmischen ‚Erzählens’ analysiert werden. Die Auswahl der Filme soll dabei zugleich einen Einblick in filmische Genres und in die Entwicklung des Mediums Film ermöglichen.
Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft zu aktiver Mitarbeit und zu intensiver Lektüre, unabhängig von der jeweiligen Prüfungsleistung. Insbesondere ist die Kenntnis der zu besprechenden Filme unerlässlich.
Genauere Informationen sowie Materialien zur Vorbereitung werden rechtzeitig auf OPAL zur Verfügung gestellt. - Literatur
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- Als einführende Lektüre, die im Buch-Semesterapparat finden ist, wird empfohlen:
- Knut Hickethier: Film- und Fernsehanalyse. 4., aktualis. u. erw. Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler 2007.
- Michaela Krützen: Dramaturgie des Films. Wie Hollywood erzählt. Frankfurt a. Main: Fischer 2006.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Tarbuk] - Sorge(arbeit) und realistisches Erzählen
- Lehrperson
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- Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 24
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
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Seminar – [NDL – Tarbuk] - Drama und Theater der Weimarer Republik
- Lehrperson
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- Lara Tarbuk
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde W48/0.01 In Präsenz - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-LMA – Vertiefungsmodul: Literatur- und Medienanalyse
- SLK-SEOS-DEU-A-LMGK – Ausbaumodul: Literatur und Medien im gesellschaftlichen Kontext
SLK-SEOS-DEU-B-FD
(Basismodul: Einführung Fachdidaktik Deutsch )
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Einführungskurs – [DDid - Meier] - Einführung in die Sprachdidaktik
- Lehrperson
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- Dr. Christel Meier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 1. Doppelstunde WEB/K013 In Präsenz - Beschreibung
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In der Lehrveranstaltung werden grundsätzliche Ziele, Stoffe und Strukturen der sprachdidaktischen Lernbereiche „Sprechen und Zuhören“, „Schreiben“ und „Sprache thematisieren“ behandelt. Im Spannungsfeld von Bildung und Standard erörtern wir exemplarisch die fach-didaktisch begründete Auswahl sprachlicher Phänomene für den Unterricht, die Möglichkeiten ihrer Aneignung und Vermittlung und deren Evaluation.
Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer:innen über einen reflektierten und anwendungsbereiten Überblick über grundsätzliche sprachdidaktische Konzeptionen des Deutschunterrichts verfügen.
Diese Lehrveranstaltung ist neben der 'Einführung in die Literaturdidaktik' für alle Lehramtsanwärter:innen Voraussetzung für die schulpraktischen Übungen. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-FD – Basismodul: Einführung Fachdidaktik Deutsch
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Einführungskurs – [DDid - Pollack] - Einführung in die Literaturdidaktik
- Lehrperson
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- Anett Pollack
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde ABS/2-06/U In Präsenz - Beschreibung
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In diesem Seminar werden wir uns mit verschiedenen Bereichen empirisch fundierter Literaturdidaktik beschäftigen, die für angehende Deutschlehrkräfte bedeutsam sind.
Dazu gehören zunächst empirisch abgesicherte Kompetenzvorstellungen zum Lesen und zu literarischem Verstehen im Vergleich, wobei wir auch die Konstruktion entsprechender Testaufgaben üben werden und einen differenzierten Blick auf Aspekte von Textschwierigkeit entwickeln. In einem zweiten Schritt werden wir anhand von Beispielen qualitativer Studien Strategien und Probleme Jugendlicher beim Umgang mit literarischen Texten in den Blick nehmen. Die Auseinandersetzung mit Studien zu Kompetenzen von Lehrkräften im Zusammenhang mit dem Literaturunterricht schließt diesen grundlegenden Teil des Seminars ab.
In der zweiten Seminarhälfte betrachten wir Studien der empirischen Unterrichtsforschung zu verschiedenen literaturdidaktischen Konzeptionen und Lernarrangements und üben in diesem Kontext auch das Erstellen entsprechender Lernaufgaben, Impulse und Unterrichtsarrangements an Textbeispielen. Neben dem handlungs- und produktionsorientierten Unterricht liegt dabei ein Schwerpunkt auf dem literarischen Unterrichtsgespräch und strategieorientierten Lernarrangements. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-FD – Basismodul: Einführung Fachdidaktik Deutsch
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Einführungskurs – [DDid - Pollack] - Einführung in die Literaturdidaktik
- Lehrperson
-
- Anett Pollack
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde W48/101 In Präsenz - Beschreibung
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Die Einführung in die Literaturdidaktik soll zur Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen, die sich mit Blick auf die Lehr- und Lernprozesse im Literaturunterricht stellen, anregen: Warum lesen wir? Wie wird man zu einem Lesenden? Welche kognitiven Prozesse sind mit dem Lesen verbunden? etc.
Zum anderen sollen darauf aufbauend zentrale literaturdidaktische Grundlagen, wie z. B. die didaktische Analyse von literarischen Texten, die Phasierung des Literaturunterrichts, Aufgaben und Methoden zur Anregung und Unterstützung literarischer Verstehensprozesse, aber auch Möglichkeiten der Differenzierung, erarbeitet werden.
Das Seminar verfolgt somit das Ziel, eine Basis für die fundierte Auseinandersetzung mit den für die Unterrichtsplanung, -durchführung und -reflexion relevanten Aspekten zu schaffen.
Diese Lehrveranstaltung ist neben dem Seminar zur Einführung in die Sprachdidaktik für alle Lehramtsstudierenden im Fach Deutsch die Voraussetzung für die Schulpraktischen Übungen. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-FD – Basismodul: Einführung Fachdidaktik Deutsch
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Einführungskurs – [DDid - Günther] - Einführung in die Sprachdidaktik
- Lehrperson
-
- Dr. Ulrike Günther
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde BSS 149 In Präsenz - Beschreibung
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In der Lehrveranstaltung werden grundsätzliche Ziele, Gegenstände und Strukturen der sprachdidaktischen Lernbereiche „Sprechen und Zuhören“, „Schreiben“ und „Sprache thematisieren“ behandelt. Im Spannungsfeld von Bildung und Standard erörtern wir exemplarisch die fach-didaktisch begründete Auswahl sprachlicher Phänomene für den Unterricht, die Möglichkeiten ihrer Aneignung und Vermittlung und deren Evaluation. Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer:innen über einen reflektierten und anwendungsbereiten Überblick über grundsätzliche sprachdidaktische Konzeptualisierungen des Deutschunterrichts verfügen können.
Diese Lehrveranstaltung ist neben der 'Einführung in die Literaturdidaktik'Voraussetzung für die schulpraktischen Übungen im Fach DEUTSCH. - Literatur
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- Goer, Charis/Köller, Katharina (2023): Fachdidaktik Deutsch. Grundzüge der Sprach- und Literaturdidaktik. 4. überarbeitete und aktualisierte Auflage. Paderborn: Wilhelm Fink (UTB 4171 Literaturwissenschaft elementar).
- Hochstadt, Christiane/Krafft, Andreas/Olsen, Ralph (2022): Deutschdidaktik. Konzeptionen für die Praxis. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Tübingen: A. Francke Verlag (UTB 4023 Deutschdidaktik).
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-FD – Basismodul: Einführung Fachdidaktik Deutsch
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Einführungskurs – [DDid - Günther] - Einführung in die Sprachdidaktik
- Lehrperson
-
- Dr. Ulrike Günther
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde W48/103 In Präsenz - Beschreibung
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In der Lehrveranstaltung werden grundsätzliche Ziele, Gegenstände und Strukturen der sprachdidaktischen Lernbereiche „Sprechen und Zuhören“, „Schreiben“ und „Sprache thematisieren“ behandelt. Im Spannungsfeld von Bildung und Standard erörtern wir exemplarisch die fach-didaktisch begründete Auswahl sprachlicher Phänomene für den Unterricht, die Möglichkeiten ihrer Aneignung und Vermittlung und deren Evaluation. Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer:innen über einen reflektierten und anwendungsbereiten Überblick über grundsätzliche sprachdidaktische Konzeptualisierungen des Deutschunterrichts verfügen können.
Diese Lehrveranstaltung ist neben der 'Einführung in die Literaturdidaktik'Voraussetzung für die schulpraktischen Übungen im Fach DEUTSCH. - Literatur
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- Goer, Charis/Köller, Katharina (2023): Fachdidaktik Deutsch. Grundzüge der Sprach- und Literaturdidaktik. 4. überarbeitete und aktualisierte Auflage. Paderborn: Wilhelm Fink (UTB 4171 Literaturwissenschaft elementar).
- Hochstadt, Christiane/Krafft, Andreas/Olsen, Ralph (2022): Deutschdidaktik. Konzeptionen für die Praxis. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Tübingen: A. Francke Verlag (UTB 4023 Deutschdidaktik).
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-FD – Basismodul: Einführung Fachdidaktik Deutsch
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Einführungskurs – [DDid - Blei-Hoch] - Einführung in die Literaturdidaktik
- Lehrperson
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- Dr. Claudia Blei-Hoch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar erarbeitet aus der Verbindung von literaturwissenschaftlichen und literatur- sowie allgemeindidaktischen Kenntnissen und Verfahren heraus grundlegende Voraussetzungen für die Planung und Durchführung des Literaturunterrichts in der Sekundarstufe I und II. Es befasst sich mit den Zielen, Prinzipien, methodischen Konzepten und Aufgaben von Literaturunterricht, mit wichtigen theoretischen Fragestellungen und unterrichtspraktischen Folgerungen und schafft damit die Grundlage für die Schulpraktika im Fachunterricht Deutsch. Diese Lehrveranstaltung ist neben dem Seminar zur Einführung in die Muttersprachdidaktik für alle Lehramtsstudierenden Deutsch als Voraussetzung für die SPÜ obligatorisch.
- Literatur
- Sämtliche seminarrelevante Texte werden auf der Opal-Plattform zu finden sein.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-B-FD – Basismodul: Einführung Fachdidaktik Deutsch
SLK-SEOS-DEU-V-FD
(Vertiefungsmodul: Vertiefung Fachdidaktik Deutsch )
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Seminar – [DDid - Meier] - Film und Hörmedien im Deutschunterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Christel Meier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde WEB/K013 In Präsenz - Beschreibung
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Schon seit Ende des 20. Jahrhunderts ist klar, dass das Buch nicht mehr alleiniges Leitmedium im Deutschunterrichts sein kann, sondern auch Film und Hörmedien literarische Texte darstellen, die ihren Platz z. B. in einem medienintegrativen, symmedialen oder intermedialen Deutschunterricht beanspruchen dürfen. Dennoch sind diese Medien im Deutschunterricht gegenüber schriftbasierten Medien nach wie vor häufig unterrepräsentiert.
Der Kurs wird ausgehend von verschiedenen Aspekten von Medienkompetenz und literarischen Kompetenzen Beispiele für den Einsatz von Film und Hörmedien im Deutschunterricht behandeln. Dabei werden Hörbücher, Hörspiele und Podcasts ebenso eine Rolle spielen wie verschiedene Filmgenres, Kurzfilme und Videoclips. An ausgewählten „Medienverbünden“ wird zudem der Frage nachgegangen, wie im Deutschunterricht mit verschiedenen medialen Versionen eines Stoffes didaktisch umgegangen werden kann. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-FD – Vertiefungsmodul: Vertiefung Fachdidaktik Deutsch
-
Seminar – [DDid -Meier] - Zum engen Verhältnis von Schreiben und Lesen im Deutschunterricht
- Lehrperson
-
- Dr. Christel Meier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde WEB/0235 In Präsenz - Beschreibung
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Aktuelle sprachdidaktische Ansätze zeichnen sich zunehmend durch eine enge Verknüpfung von Schreiben und Lesen aus. In der Schreibdidaktik betrifft dies u.a. die Konzeptionen „Materialgestütztes Schreiben“, „Lernen durch Schreiben“, „literarisches Schreiben“ und die „prozedurenorientierte Schreibdidaktik“, die im Schreibdidaktischen Zirkel nach Feilke (2017) sprachbewusstes Lesen mit dem Schreiben eigener Texte verknüpft.
Vice versa spielt das Schreiben auch für das Lesen eine wichtige Rolle. So arbeiten z.B. etliche Lesestrategie-Sets mit schriftlichen Zusammenfassungen, Schüler*innen müssen Rechercheergebnisse für Präsentationen schriftlich aufbereiten oder Inhaltszusammenfassungen zu literarischen Texten und Sachtexten verfassen.
Ausgehend von Modellvorstellungen von Lese- und Schreibkompetenz werden wir den didaktischen Potenzialen und Herausforderungen einer Engführung von Lesen und Schreiben im Deutschunterricht nachgehen. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-FD – Vertiefungsmodul: Vertiefung Fachdidaktik Deutsch
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Seminar – [DDid - Meier] -Qualitätsvoller Literaturunterricht
- Lehrperson
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- Dr. Christel Meier
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 6. Doppelstunde W48/0103/U In Präsenz - Beschreibung
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Von einem „qualitätvollen Unterricht“ spricht man Berliner 2005 sowie Kunter & Ewald 2016 zufolge dann, wenn ein „guter Unterricht“, der als angemessen aufgefasste normative Prinzipien umsetzt, zugleich auch „effektiv“ ist, also das Erreichen seiner postulierten Lernziele gewährleistet.
In diesem Seminar werden wir anhand aktueller Studien aus Professions- und Unterrichtsforschung die Qualität verschiedener Formen von Literaturunterricht diskutieren.
Dabei werden wir ausgehend von der Frage, welche Kompetenzen eine kompetente Lehrkraft für einen qualitätvollen Unterricht braucht, den Fokus u. a. auf das Einschätzen von Textschwierigkeit, das Führen von Unterrichtsgesprächen, das Erklären, das Lehren und Modellieren geeigneter Textverstehensstrategien sowie auf das Erstellen von Lernaufgaben richten.
Neben der Textlektüre und –diskussion werden im Kurs die Umsetzung entsprechender Ansätze an literarischen Texten sowie die Beurteilung von Unterrichtsvorschlägen in Schulbüchern eine wichtige Rolle spielen. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-FD – Vertiefungsmodul: Vertiefung Fachdidaktik Deutsch
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Seminar – [DDid - Hornig] - Lesen im Deutschunterricht der Migrationsgesellschaft
- Lehrperson
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- Denise Hornig
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BSS/0117 In Präsenz - Beschreibung
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In der Lehrveranstaltung werden wir Ihr Grundlagenwissen aus dem Einführungskurs 'Einführung in die Literaturdidaktik' und z.T. auch aus der 'Einführung in die Sprachdidaktik' in Bezug zu einer von Migration geprägten Schullandschaft setzen. Flucht- und Migrationsbewegungen führen zu sprachlicher Vielfalt, die in den Klassenzimmern Deutschlands schon deutlich sichtbar ist. Wie sollte nun Deutschunterricht in einer von Mehrsprachigkeit geprägten Migrationsgesellschaft gestaltet werden? Wir legen den Schwerpunkt im Seminar auf das Lesen.
Ausgehend von der "Sächsischen Konzeption zur Integration von Migranten" (LaSuB), aber vor allem aufbauend sowohl auf den Erkenntnissen der Mehrsprachigkeits- und Spracherwerbsforschung, der Migrationspädagogik als auch auf den Stolpersteinen sogenannter DaZ-Schüler:innen werden anschließend die Handlungsfelder von Literaturunterricht (Lesekompetenz, Textverstehen, Leseförderung, Lesesozialisation und -motivation usw.) genau in den Blick genommen.
Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer:innen Kinder- und Jugendliteratur sprach- und rassismussensibel auswählen, lesen und auch fachdidaktisch aufbereiten können und zu literaturdidaktischen Themen (u.U. auch sprachdidaktischen) Unterrichtssequenzen oder -einheiten für (mehrsprachige) Schüler:innen erstellen und reflektieren können.
Für diese Lehrveranstaltung sind die beiden Einführungskurse 'Einführung in die Literaturdidaktik' und 'Einführung in die Sprachdidaktik‘ Voraussetzung, die bereits absolvierten bzw. zeitgleich stattfindenden schulpraktischen Übungen sehr empfohlen. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-FD – Vertiefungsmodul: Vertiefung Fachdidaktik Deutsch
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Seminar – [DDid - Günther] - Sprechen und Zuhören als Bildungsaufgabe
- Lehrperson
-
- Dr. Ulrike Günther
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BSS 133 In Präsenz - Beschreibung
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Mündliche Kompetenzen sind basal für Verständigung und Verstehen. Sie sind sowohl auf Seiten der Lehrenden als auch der Lernenden relevant für das Gelingen vieler Lehr-Lern-Prozesse nicht nur im Deutschunterricht.
Im Seminar wird Sprache als Mittel und als Gegenstand des Unterrichts thematisiert. Ausgehend von Transkripten, Mitschnitten und Unterrichts-materialien sollen die Teilfähigkeiten mündlichen Sprachhandelns fach-didaktisch fundiert begründet werden, um Möglichkeiten ihrer Entfaltung lernbereichs- und fächerübergreifend zu erörtern. Im Fokus stehen dabei sowohl die Herausforderungen der Lehrenden - beispielsweise im kognitiven Aktivieren, Moderieren, sprachsensiblen Unterrichten -, als auch die Herausforderungen der Lernenden – etwa beim Vorlesen, Vortragen, Erklären oder Inszenieren und eben auch beim Zuhören.
Im Ergebnis des Seminars sollten die Studierenden exemplarisch über reflektiertes und anwendungsbereites Sprachförderwissen in den Kompetenzbereichen ‚Sprechen und Zuhören‘ verfügen. - Literatur
- Zur Orientierung: Leßmann, A. C.: Sprechen und Zuhören“ im Blick: Zwei Einführungen aus unterschiedlichen Perspektiven - Behrens, U. (2022): Mündliche Kompetenzen im Deutschunterricht. Sprechen und Zuhören als Bildungsaufgabe und Honnef-Becker, I./Kühn, P. (2019): Sprechen und Zuhören im Deutschunterricht. Bildungsstandards – Didaktik – Unterrichtsbeispiele; in: Didaktik Deutsch Halbjahresschrift für die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur 28. Jahrgang 2023. Heft 54. S. 131–134. DOI: 10.21248/dideu.669
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-FD – Vertiefungsmodul: Vertiefung Fachdidaktik Deutsch
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Seminar – [DDid - Blei-Hoch] -Jugendliteratur und Klassiker
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Blei-Hoch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde ABS/2-07/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Frage, welche literarischen Texte im schulischen Kontext gelesen werden, ist eine zentrale Frage für den Deutschunterricht. Der Fokus des Seminars richtet sich insbesondere auf jugendliterarische Texte, da sie, ähnlich den Klassikern, zentrale Fragen des gesellschaftlichen Lebens, der individuellen Glückssuche, des ethisch-moralischen Handels etc. aufgreifen, jedoch eine zeitbezogene literar- und sprachästhetische Gestaltung aufweisen. Um jedoch einen Bezugspunkt zu klassichen Werken der Weltliteratur herzustellen, werden exemplarisch und unter Nutzung der epischen Fassung von Wolfram von Eschenbachs Epos "Parzival" Themen und Motive herausgearbeitet und auf aktuelle jugendliterarische Texte bezogen.
- Literatur
- Sämtliche seminarrelevante Texte werden auf der Opal-Plattform zu finden sein.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-FD – Vertiefungsmodul: Vertiefung Fachdidaktik Deutsch
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Seminar – [DDid - Hörnlein] Theater in der Schule vermitteln
- Lehrperson
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- Tabea Hörnlein
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 25
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde BSS, ABS In Präsenz - Beschreibung
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Auch wenn Darstellendes Spiel in Sachsen kein eigenständiges Fach ist, gibt es kaum eine Schule, die keine Theater AG hat oder wo Methoden des Szenisches Spiels nicht im Deutschunterricht Anwendung finden. Auch Theaterbesuche stehen – zumindest im Deutschunterricht – fest auf dem Programm. Dennoch ist der überwiegende Teil der Lehrer:innen nicht spezifisch hierfür ausgebildet.
Was braucht es also an Wissen, Handwerk und Rahmenbedingungen, um „gutes“ Theater in der Schule zu machen oder erlebtes Theater in den schulischen Kontext sinnvoll ein- und rückzubinden?
Diese Fragen sollen nicht nur anhand theater- und bildungspolitischer Texte erörtert, sondern auch mit Praxispartnern diskutiert werden.
Außerdem werden die Studierenden Teil des „WATCH OUT! Festival für Jung und Alt“, das vom 13.–21.06.2025 im Festspielhaus Hellerau stattfindet. Die Studierenden werden während des Festivals Nachgespräche für verschiedene Publikumsgruppen durchführen, die sie im Vorfeld mit der GEHEIMEN DRAMATURGISCHEN GESELLSCHAFT (https://geheimedramaturgischegesellschaft.de/), konzipiert haben.
Blocktage: 30.04./28.05.2025 (2. - 6. Doppelstunde)
Exkursion: 13.–21.06.2025 - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-FD – Vertiefungsmodul: Vertiefung Fachdidaktik Deutsch
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Seminar – [DDid - Blei-Hoch] -Das Fach Deutsch an außerschulichen Lernorten
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Blei-Hoch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Ab
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde bis 3. Doppelstunde ABS/0017/U In Präsenz - Beschreibung
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Schüler, die heute unsere Schulen besuchen, benötigen nicht allein fachspezifisches Wissen, sondern sollten in der Lage sein, fachspezifisch entwickelte Fähigkeiten und Fertigkeiten vernetzt und integrativ einzusetzen. Dieser Forderung trägt ein integrativer Deutschunterricht Rechnung. Doch welche didaktischen und methodischen Überlegungen gehen mit der Planung, Durchführung und Reflexion eines integrativ konzipierten Deutschunterrichts an außerschulischen Lernorten einher ?
Das geplante Seminar verfolgt zwei Schwerpunkte: Zum einen gilt es zu eruieren, welche praktischen Voraussetzungen für die Planung und Durchführung eines integrativ konzipierten Deutschunterrichts an außerschulischen Lernorten erforderlich sind. Als außerschulische Lernorte sind sowohl Museen (z.B. Albertinum) als auch Naturräume (z.B. Großer Garten) angedacht.
Zum anderen sollen die, für den Deutschunterricht relevanten Kompetenzfelder Sprechen - Zuhören- Schreiben - Lesen und Verstehen an konkreten Lernorten erprobt und reflektiert werden, so dass selbst erarbeitete Materialien für verschiedene Handlungsfelder entstehen werden.
Aufgrund des hohen Zeitaufwandes, den das Seminar erfordert, können für dieses Seminar Prüfungsleistungen für ein fachdidaktisches Seminar (Sprach-, Literaturdidaktik) sowie für den Ergänzungsbereich 3 erbracht werden.
Eine regelmäßige Teilnahme am Seminar, Interesse an der praktischen Arbeit an den Lernorten sowie Bereitschaft zur Teamarbeit mit Kommilitonen sowie Zuverlässigkeit im Hinblick auf getroffene Absprachen werden vorausgesetzt. - Literatur
- Sämtliche seminarrelevante Texte werden auf der Opal-Plattform zu finden sein.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-FD – Vertiefungsmodul: Vertiefung Fachdidaktik Deutsch
SLK-SEOS-DEU-A-SSG
(Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch)
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Vorlesung – [DAF - Binanzer] - Linguistische Grundlagen für DaZ/DaF
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Anja Binanzer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde GER/0039 In Präsenz - Beschreibung
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Die Vorlesung Linguistische Grundlagen für DaZ/DaF führt anwendungsorientiert in sprachwissenschaftliche Grundlagen mit Blick auf die DaZ/DaF-Vermittlung. Primäre Zielsetzung dieser Einführung ist es, den Aufbau bzw. die Wiederholung genau derjenigen fachspezifischen linguistischen Kompetenzen zu unterstützen, die es ermöglichen, lernersprachliche Äußerungen auf Grundlage fundierter linguistischer Kenntnisse zu analysieren, um daraus diagnostische und didaktische Schlussfolgerungen ziehen zu können, da dies eine wichtige Kernkompetenz des Berufsbildes von DaF-/DaZ-Absolvent:innen darstellt.
Lehrformat
Vorlesung in Präsenz - Zuordnungen
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- Modular
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Seminar – [DAF - Binanzer] - Experimentelle Mehrsprachigkeitsforschung
- Lehrperson
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- Prof. Dr. Anja Binanzer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde W48/004 In Präsenz - Beschreibung
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Inhalt
Wie funktioniert ein sprachwissenschaftliches Experiment? Was haben Eyetracking, Priming oder Reaktionszeitmessung mit Mehrsprachigkeit zu tun? Welche sprachlichen Verstehens- und Produktionsprozesse mehrsprachiger Lerner:innen können dadurch erfasst und untersucht werden?
Das forschungsorientierte Seminar, das die gleichnamige, vom Language & Multilingualism Lab veranstaltete Gastvortragsreihe „Experimentelle Mehrsprachigkeitsforschung“ flankiert, geht diesen Fragestellungen und damit Experimentaltechniken und -paradigmen der Mehrsprachigkeitsforschung nach. Auf eine allgemeine Einführung in das sprachwissenschaftliche Experimentieren folgen Gastvorträge von Forscher:innen der experimentellen Mehrsprachigkeitsforschung, die ausgewählte Forschungsfragen und -methoden am Beispiel selbst durchgeführter Studien mit Lerner:innen des Deutschen als Zweit- oder Fremdsprache vertiefen. Die Studierenden gewinnen dadurch besonders forschungsnahe Einblicke, welche Verfahren zur Erhebung, Aufbereitung, Beschreibung und Analyse in der experimentellen Mehrsprachigkeitsforschung verwendet werden.
Die hochschulöffentliche Gastvortragsreihe besteht aus insgesamt fünf Gastvorträgen. Diese werden im Seminar in den Seminarsitzungen, die den Gastvorträgen vorangehen, inhaltlich vorentlastet. Dazu finden sich die Studierenden in Expertengruppen zusammen, wobei sich die unterschiedlichen Expertengruppen auf die Fragestellungen und Experimentaltechnik eines Gastvortrags spezialisieren und sich (mit Unterstützung der Seminarleitung) gegenseitig auf die Gastvorträge vorbereiten.
Der Rahmen der hochschulöffentlichen Gastvortragsreihe eröffnet den Studierenden zudem die Möglichkeit, mit den Referent:innen selbst in Kontakt zu treten und wissenschaftstypische social/professional skills einzuüben, indem sie die Vorstellung der Referent:innen und die Moderation der sich den Gastvorträgen anschließenden wissenschaftlichen Diskussion übernehmen.
Lehrformat
Seminar in Präsenz
Voraussetzungen
Die Basismodule Sprachwissenschaft/Sprachgeschichte (GES) und DaZ/DaF sollten bereits absolviert worden sein. - Zuordnungen
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- Modular
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Seminar – [DAF - Köck] - Sprache und Rassismus? Linguizismussensible Lehre im DaF/DaZ- Unterricht
- Lehrperson
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- Johannes Benjamin Köck
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde BSS/0133 In Präsenz - Beschreibung
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Inhalt
Das Seminar beschäftigt sich zunächst mit übergeordneten und grundlegenden rassismuskritischen Fragestellungen und Verständnissen, etwa mit dem Konzept „Neorassismus“ in Anlehnung an Ètienne Balibar, also den Funktionsweisen eines Rassismus ohne (das biologische Konstrukt von) „Rasse(n)“. Die im Seminar maßgebliche Perspektive „Linguizismus“ bringt die Zusammenhänge von „Sprache“ und „Rasse“ in einen konzeptionellen und theoretischen Rahmen und versteht „Linguizismus“ in Anlehnung an Dirim (2010) als „eine spezielle Form des Rassismus, die in Vorurteilen und Sanktionen gegenüber Menschen, die eine bestimmte Sprache bzw. eine Sprache in einer durch ihre Herkunft beeinflussten, spezifischen Art und Weise verwenden, zum Ausdruck kommt“ (2010, S. 91 f.).
Diese Ebene der Verstrickung von Sprache und Rassenkonstruktion soll im Seminar thematisiert und im Hinblick auf die (Un-)Möglichkeiten eines linguizismussensiblen Unterrichts in DaF/DaZ befragt und produktiv gemacht werden.
Literatur:
Dirim, I˙. (2010): »Wenn man mit Akzent spricht, denken die Leute,dass man auch mit Akzent denkt oder so.« Zur Frage des (Neo-)Linguizismusin den Diskursen über die Sprache(n) der Migrationsgesellschaft. In: Mecheril, P./Dirim, I˙./Gomolla, M. et al. (Hrsg.):Spannungsverhältnisse: Assimilationsdiskurse und interkulturellpädagogische
Forschung. Münster et al.: Waxmann, S. 91 – 114.
Lehrformat
Seminar
Voraussetzungen
Interesse an herrschaftskritischen Fragestellungen und die Bereitschaft, Sprache(n) nicht bloß als Kommunikationsmittel, sondern als Praxis gesellschaftlicher Ein- und Ausschlüsse zu verstehen.
Zudem die Vorbereitung durch Lektüre und Lust, die Abläufe und Inhalte des Seminars auch kooperativ auszuhandeln.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit/den Austausch. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Hempel] - Mehrsprachigkeit erforschen: Praktische Einführung in das psycholinguistische Experimentieren
- Lehrperson
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- Marie Hempel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde ABS/2-06 In Präsenz - Beschreibung
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Inhalt
Wie wird gesprochene und geschriebene Sprache im Gehirn verarbeitet? Wie werden dabei Wörter aus dem mentalen Lexikon abgerufen und Satzbedeutungen interpretiert? Wie erwerben Kinder ihre Muttersprache und wie sehr ähneln oder unterscheiden sich der Erwerb der ersten und einer weiteren Sprache? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Disziplin der Psycholinguistik, deren wichtigste Methode zur Beantwortung solcher Fragen das Experiment ist.
Das Seminar richtet sich an Studierende mit einem besonderen Interesse an empirischen Methoden, die zudem Freude daran haben, sich in ein neues Themenfeld einzuarbeiten und dabei praktische forschungsmethodische Fähigkeiten zu erwerben. Hierfür erhalten Sie natürlich Unterstützung. Das Seminar vermittelt zum einen theoretisches Grundlagenwissen für die Planung psycholinguistischer Experimente und leitet zum anderen die Teilnehmenden dazu an, in Gruppen eigene sprachwissenschaftliche Experimente zu planen, technisch umzusetzen, Testungen mit Proband:innen durchzuführen und anschließend die Ergebnisse statistisch auszuwerten. In diesem Hands-on-Seminar lernen Sie neben den Grundlagen der experimentellen Versuchsplanung auch nützliche und einsteigerfreundliche Open-source-Programme kennen, mit denen Sie Ihre Experimente erstellen und die erhobenen Daten statistisch analysieren können. Zudem werden wir auch Zeit im neuen Eyetracking-Labor (LMLab) verbringen, in dem Sie die Funktionsweise der Eyetracking-Technologie kennenlernen und deren Nutzung für Mehrsprachigkeitsexperimente selbst ausprobieren können.
Interessant für Studierende höheren Semesters: Die von Ihnen entwickelten Experimente können im Anschluss an das Seminar auch für Datenerhebungen im Rahmen einer empirisch-experimentellen Abschlussarbeit genutzt werden.
Lehrformat:
Seminar in Präsenz - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Friedland] - Kontextsensible Materialentwicklung (Fokus: Nicht deutschsprachige Regionen)
- Lehrperson
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- Alice Friedland
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
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Inhalt
Unterrichtsmaterialien sollen für Lernende spannend und relevant sein. Gleichzeitig sollen sie sich an diversen Curricula und Vorgaben orientieren und im besten Fall noch alle Lernenden individuell unterstützen. Dies ist leichter gesagt, als getan - insbesondere, wenn der eigene unterrichtliche Kontext und die Zielgruppe(n) teils unklar erscheinen.
Im praxisorientierten Seminar „Kontextsensible Materialentwicklung“ wird sich zunächst den Akteuren und Institutionen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik der Bundesrepublik Deutschland (bspw. das Goethe Institut, die ZfA) gewidmet. Anschließend werden deren Einfluss auf die Zielgruppe(n), die Lehrpersonen und die Unterrichtsgestaltung in nicht deutschsprachigen Regionen der Welt reflektiert. Ausgehend von dieser bildungs- und sprachenpolitischen Perspektive werden die Akteure der Praxis (also die Lehrpersonen und die Lernenden) genauer betrachtet. Auf der Ebene des Unterrichts runden erste Erarbeitungen und Reflexionen zu kontextsensiblen Materialien sowie die Sichtung bestehender Materialien das Seminar final ab.
Hinweis
Dieses Seminar fokussiert Bildungsangebote für Deutsch in nicht deutschsprachigen Regionen. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Möhring] - Was bedeutet eigentlich B1? Testen und einschätzen von Kompetenzen in Deutsch (und anderen Fremdsprachen)
- Lehrperson
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- Jupp Möhring
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 6. Doppelstunde BSS/0133 In Präsenz - Beschreibung
- Das Seminar führt in die Forschung zu und Entwicklung von zuverlässigen Sprachtests ein. Neben einem Überblick zur Sprachtestforschung bilden die Beschäftigung mit Gütekriterien zuverlässiger Sprachtests, wichtige internationale Referenzrahmensystem wie der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) und die ACTFL Proficiency Guidelines und deren Umsetzung in konkreten Tests sowie Maßnahmen zur testmethodischen Qualitätssicherung Schwerpunkte des Kurses. Tests werden weiterhin als zuverlässige Diagnoseinstrumente in der Spracherwerbs- und Bildungsforschung thematisiert. Es werden Grundlagen für die Erstellung eigener Sprachtests und eine informierte Einschätzung und Analyse verfügbarer Instrumente vermittelt.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
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Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Dramapädagogische Verfahren im DaF- und DaZ-Unterricht
- Lehrperson
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- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 5. Doppelstunde ABS/2-07 In Präsenz - Beschreibung
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Mit dem Wissen, dass Drama (altgriechisch: δρᾶμα) ursprünglich Tat bzw. Handlung bedeutet, klärt sich dessen Bezug zum Fremdsprachenunterricht auf: Zu lernförderlichen Zwecken wird zu fiktivem sprachlichem Handeln angeregt, indem dialogische und auch monologische Texte ‚in Szene gesetzt‘ werden. Hierbei werden nicht nur theaterpädagogische Methoden, sondern auch Verfahren aus anderen künstlerischen Ausrichtungen sowie der Psychologie und psychologischen Therapie adaptiert. Da beim Inszenieren von Texten sprachliche Fähigkeiten in Verbindung mit kreativen, emotionalen, motorischen, sozialen und weiteren Fähigkeiten aktiviert und gefördert werden, zählen dramapädagogische Verfahren zu den ‚ganzheitlichen‘ Lern- und Lehrmethoden.
Im Seminar werden folgende Fragen diskutiert: Was wollen und was können dramapädagogische Verfahren im Hinblick auf den Erwerb des Deutschen als Fremd- bzw. Zweitsprache leisten? Wie werden sie theoretisch begründet? Welche einzelnen Verfahren (Aufwärm- und Inszenierungstechniken) gibt es und wie können diese in den DaF- bzw. DaZ-Unterricht integriert werden? Lässt sich Grammatik dramapädagogisch vermitteln? Abschließend werden bereits vorliegende dramapädagogische Unterrichtsentwürfe für unterschiedliche Zielgruppen kritisch reflektiert. - Zuordnungen
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- Modular
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Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Phonetik im DaF- und DaZ-Unterricht
- Lehrperson
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- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 150
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde BAR/0205 In Präsenz - Beschreibung
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Der Erwerb mündlicher Kompetenzen (Hörverstehen, Sprechen) setzt den Erwerb entsprechender phonetischer Fertigkeiten (phonetisches Hören, Aussprache) voraus. Und umgekehrt: Mangelt es an phonetischen Fertigkeiten, werden das Verstehen und Verstandenwerden in der mündlichen Kommunikation beeinträchtigt – mit zum Teil weitreichenden Folgen hinsichtlich der Akzeptanz, Integration und Identitätsbildung. Jedoch ist der Erwerb einer neuen Aussprache gerade für jugendliche und erwachsene Lernende mit besonderen Herausforderungen verbunden. Von diesen Prämissen ausgehend, setzt das Seminar folgende Schwerpunkte:
• Phonologisch-phonetische Grundlagen für den DaF- und DaZ-Unterricht
• Phonetische Interferenzen und Lernschwierigkeiten
• Lernzielbestimmungen im Feld unterschiedlicher Standardaussprache(n), Varietäten und Varianten
• Imitation und Intervention als grundlegende Vermittlungsprinzipien
• Phonem-Graphem-Beziehungen im Deutschen entsprechend der internationalen Lautschrift (IPA)
• Integration der Phonetik in den Unterricht
• Klassifizierung von Phonetikübungen
• Lehr- und Lernmaterialien sowie Literatur zur Phonetik
• Übungsschwerpunkte im DaF- und DaZ-Unterricht - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Fertigkeiten im Deutschen als Fremd- und Zweitsprache
- Lehrperson
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- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
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Ziel des Seminars ist eine Vertiefung innerhalb des Studienfaches Deutsch als Fremd- und Zweitsprache durch Erarbeitung theoretischer Grundlagen zur Entwicklung kommunikativer Kompetenzen im Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben. Daraus ergeben sich folgende inhaltliche Schwerpunkte:
• Sprachliche Fertigkeiten im Rahmen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER)
• Entwicklung der rezeptiven Fertigkeiten Hören und Lesen: Anforderungen an Lernende und didaktisch-methodische Modelle
• Hör-Sehverstehen als eigenständige Fertigkeit
• Entwicklung der produktiven Fertigkeiten Sprechen und Schreiben: Anforderungen an Lernende und didaktisch-methodische Modelle
• Vermittlung der Fertigkeiten einzeln und/oder im Zusammenspiel?
Um Möglichkeiten der praktischen Umsetzung der theoretischen Erkenntnisse aufzuzeigen, werden vorliegende Unterrichtskonzepte zur Entwicklung ausgewählter Fertigkeiten analysiert und diskutiert. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Grammatik im DaF- und DaZ-Unterricht
- Lehrperson
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- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde BSS/0E49 In Präsenz - Beschreibung
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Übergeordnete Ziele des Seminars sind eine Sensibilisierung für Fremdperspektiven auf die deutsche Grammatik und für Besonderheiten der Grammatikvermittlung im zweitsprachlichen Deutschunterricht sowie ein Überblick über aktuelle Vermittlungskonzepte.
Die Studierenden befassen sich zunächst mit grundlegenden erwerbstheoretischen Erklärungsansätzen und relevanten Ergebnissen der Erwerbssequenzforschung. Letztere werden mit den grammatikbezogenen Lernzielvorschlägen in „Profile deutsch“ (2005), den Niveaubeschreibungen für das Deutsche nach den Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER), abgeglichen.
Im zweiten Teil des Seminars liegt der Fokus auf fremd- bzw. zweitsprachendidaktischen Gesichtspunkten. Nach der Klärung prinzipieller Unterschiede zwischen linguistischen und didaktischen Grammatiken werden verschiedene Verfahren der Grammatikvermittlung differenziert, ausgewählte Lehrwerke im Hinblick auf die grammatische Progression und die Präsentation grammatischer Themen analysiert sowie Konzepte zur Übung grammatischer Formen und Strukturen vorgestellt und diskutiert. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Individuelle Faktoren und Differenzen beim Erwerb von Fremd- und Zweitsprachen
- Lehrperson
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- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 2. Doppelstunde BSS/0149 In Präsenz - Beschreibung
- Der Erfolg beim Erwerb einer Fremd- bzw. Zweitsprache wird von lernerexternen Faktoren wie den unterrichtlichen Bedingungen oder dem Kontakt zur Zielsprache beeinflusst, aber auch von lernerinternen Variablen. Nach einem Überblick über die wirkungsmächtigsten individuellen Faktoren und der Vorstellung und Diskussion der Einzelgänger-Hypothese werden folgende Faktoren näher beleuchtet: Alter, Motivation, Sprachlerneignung, Lernstile, Lernstrategien und Geschlecht. Abschließend wird der Fokus auf einen ‚anwendungsorientierten‘ Zweig der Forschung zu individuellen Differenzen beim Erwerb von Fremd- und Zweitsprachen gelegt: das Good Language Learner (GLL)-Projekt.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAZ - Harfmann] - Sprachbewusstheit und Sprachreflexion
- Lehrperson
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- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
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Inhalt
In diesem Seminar steht die vertiefende Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Aspekten der Sprachbewusstheit und der Sprachreflexion im Fokus. Ihre jeweiligen Rollen für den Erst- und Zweitspracherwerb werden beleuchtet. Hierbei wird u.a der Grammatikerwerb berücksichtigt. Methoden zur Förderung von Sprachbewusstheit wie z.B. Übersetzungs- und Sprachmittlungsübungen werden diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit kommt der Lehrerausbildung im Bereich Sprachbewusstheit und Sprachreflektion und dem Kompetenzbereich Sprache und Sprachgebrauch untersuchen zu. So wird auf die Rolle der Sprachbewusstheit von Lehrern und Lehrerinnen bei der Strukturierung des Inputs für Lernende eingegangen.
Lehrformat
Präsenzveranstaltung
Basismodul 3: Spracherwerb und Mehrsprachigkeit – Komponenten
Das Basismodul 3 besteht aus zwei Seminaren.
Voraussetzungen
Keine - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAZ - Harfmann] - Sprache und Kultur
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde W48/0101 In Präsenz - Beschreibung
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Inhalt
Im diesem Seminar wird der Zusammenhang von Sprache und Kultur im Hinblick auf Deutsch als Fremd- und Zweitsprache diskutiert. Das Verhältnis zwischen Sprache und Kultur wird aus Perspektive der Angewandten Linguistik, der Übersetzungswissenschaft und der Kulturwissenschaft betrachtet. Im Rahmen der Angewandten Linguistik wird auf kontrastiv-pragmatische Studien zu einzelnen Textsorten in verschiedenen Sprachenpaaren eingegangen. Die Relevanz des kulturellen Wissens für den Übersetzungsprozess wird fokussiert. Schließlich wird diskutiert, wie Literatur zur Förderung des kulturreflexiven Lernens eingesetzt werden kann.
Lehrformat
Präsenzveranstaltung
Modul Kulturreflexives Lernen – Komponenten nach Modulbeschreibung ab Wintersemester 2024/2025
Das Modul besteht aus einem Seminar.
Modul Interkulturelles Lernen – Komponenten nach Modulbeschreibung ab Sommersemester 2020
Das Modul besteht aus zwei Seminaren.
Voraussetzungen
Keine - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAZ - Harfmann] - Sprachliche Anforderungen im Kontext Schule I
- Lehrperson
-
- Martin Harfmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde BSS/0109 In Präsenz - Beschreibung
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Inhalt
In diesem Seminar erhalten Studierende einen Überblick über die Merkmale schulischer Fachsprachen und fachsprachlicher Kommunikation und machen sich mit Konzepten und Modellen zur Planung von sprachenintegrierten Fachunterricht vertraut.
Wir beschäftigen uns mit den Besonderheiten von Fachsprachen und gehen bei der Beschreibung dieser Besonderheiten von den kommunikativen Funktionen aus, die diese erfüllen sollen, um die formalen Eigenschaften in Wortschatz, Grammatik und Text zu analysieren, wobei auch nicht-sprachliche Zeichen berücksichtigt werden. Außerdem diskutieren wir die Gliederung von Fachsprachen nach Fächern (horizontale Gliederung) sowie nach kommunikativen Bereichen (vertikale Gliederung).
Schließlich werden unterschiedliche Modelle des integrierten Sprach- und Fachlernens vorgestellt: Bilingualer (Sachfach-)Unterricht, Content and Language Integrated Learning (CLIL), Deutschsprachiger Fachunterricht (DFU), Sheltered Instruction Operation Protocol (SIOP) und das Scaffolding-Konzept nach Gibbons.
Lehrformat
Präsenzveranstaltung
Modul Fachsprachen und fachsprachliche Kommunikation in der Schule – Komponenten nach Modulbeschreibung ab Wintersemester 2024/2025
Das Modul besteht aus einem Seminar.
Modul Sprache im Fach – Komponenten nach Modulbeschreibung ab Sommersemester 2020
Das Modul besteht aus zwei Seminaren.
Voraussetzungen
Keine - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Oechel-Metzner] - Alphabetisierung von Erwachsenen in der Zweitsprache Deutsch
- Lehrperson
-
- Dr. Claudia Oechel-Metzner
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde N.N. In Präsenz - Beschreibung
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In den Blick genommen werden nicht bzw. kaum literalisierte Erwachsene, die das Deutsche als Zweitsprache im Migrationskontext, d.h. innerhalb des deutschsprachigen Raums und damit einhergehend in einem ihnen unbekannten soziokulturellen Umfeld erwerben.
Anhand von theoretischen Impulsen, Praxisbeispielen und interaktiven Methoden soll das Seminar für die Arbeit mit Erwachsenen mit Deutsch als Zweitsprache und Alphabetisierungsbedarf sensibilisieren und Möglichkeiten zielgruppenadäquater sprachlicher Förderung aufzeigen. Aus diesen Grundintentionen ergeben sich folgende inhaltliche Schwerpunkte:
• Was bedeutet es für Erwachsene, alphabetisiert zu werden?
• Theoretische Grundlagen der Alphabetisierungsarbeit
• Alphabetisierung im Rahmen des Integrationskurssystems in Deutschland
• Didaktisch-methodische Leitlinien für den Alphabetisierungsunterricht
• Umgang mit sprachlicher Heterogenität
• Methoden zur Vermittlung schriftlicher/schriftsprachlicher Kompetenzen
• Kriterien für die Beurteilung von Lehrwerken zur Alphabetisierung
• Entwicklung zielgruppengerechter Lehr-/Lernmaterialien - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Bergmann] - Sprachpraxis und Kochkunst
- Lehrperson
-
- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde BSS/0133/U In Präsenz - Beschreibung
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Hallo, liebe Liebhaber und Liebhaberinnen der reflektierten Nahrungsaufnahme! Auf der Speisekarte des Seminars steht die Welt der Nahrungsaufnahme. So elementar dies für uns ist, so sehr ist dies an unsere Kultur, an uns als soziale Wesen und an unsere Sprache gebunden. Man könnte fast von einem Eintopfgericht sprechen, aber da ist auch schon die erste politische Belastung zu bearbeiten…
Tatsächlich, es lohnt sich, genauer auf die einzelnen Zutaten und das, was sie zusammenbringt, zu schauen: Welches kulturelle Wissen steckt dahinter? Welche Transfere in welche Richtungen finden statt? Auf welcher textlichen, auf welcher lexikalischen Basis wird das realisiert? Welche Interaktionsformen kann man entdecken? Gibt es dafür Vorgaben, sagen wir: Rezepte? Sie können sich außerdem mit textlichen Artefakten neuerer wie älterer Zeit beschäftigen, seien es Etiketten, Rezepte, Menükarten, Speisekarten u.v.m.
Es gibt mehrere (Koch-)Pläne: Ein Plan ist, die eigenen Lieblingsrezepte oder eigene Kochideen in einfacher Sprache zu präsentieren. VERSO, das für seine Zielgruppen eine Rezeptsammlung zusammenstellen möchte, arbeitet schon länger daran und wartet auf neuen Input. Sie können nun weiter zum Wachstum beitragen.
Das Thema Essen spielt sowohl im Hygienemuseum Dresden als auch in der SLUB, dort zum Beispiel im Food-Studio, eine große Rolle. Auch darauf wird sich unsere Aufmerksamkeit richten.
Eines steht schon mal fest: Sobald wir für all das etwas mehr Bewusstsein entwickelt haben, stehen Sie ganz anders am Herd! - Literatur
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- Adamzik, Kirsten (2018): Fachsprachen : die Konstruktion von Welten. Tübingen : A. Francke Verlag.
- Niederhauser, Jürg (1999): Wissenschaftssprache und populärwissenschaftliche Vermittlung. Tübingen : Narr (Forum für Fachsprachenforschung ; 53).
- Rolf, Eckard (1993): Die Funktionen der Gebrauchstextsorten. Berlin : de Gruyter
- Terglane-Fuhrer Anne (1995): Die Sprache der Speisezubereitung / empirische Untersuchungen zur vertikalen Variation. Frankfurt am Main ; Berlin ; Bern ; New York ; Paris ; Wien : Lang (=Germanistische Arbeiten zu Sprache und Kulturgeschichte ; 30) (Münster (Westfalen), Univ., Diss., 1994).
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Bergmann] - Organisationelle Textpraktiken
- Lehrperson
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- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde W48/0003/U In Präsenz - Beschreibung
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Das hier angebotene Seminar verbindet Grunderkenntnisse einer noch recht jungen linguistischen Teildisziplin, der Textlinguistik, mit einem Ausflug in Existenz- und Wirkungsräume von Texten in unterschiedlichen institutionellen Räumen und Handlungszusammenhängen. Die Entdeckungsreisen gehen in zwei institutionelle Räume hinein: in die der Museen und in den Kommunikationsraum der Universität. Beides sind Organisationen, d.h. soziale Gebilde, in denen Menschen in ihren jeweils spezifischen Rollen agieren und, kommunizieren und deren Praktiken wir beobachten und analysieren werden.
Die „Reiseführer“ in theoretischer Hinsicht sind linguistische Arbeitsgebiete wie die Landscape Linguistic und die interaktionale Linguistik. Im Kern geht es um das Funktionieren von Texten im institutionellen Zusammenhang und damit um die Fragen der Platzierungen der Texte in verschieden konstituierten institutionellen Räumen, um die Kombination unterschiedlicher Zeichensysteme (Multimodalität), um unterschiedliche mediale Präsentationsformen und die jeweiligen Textpraktiken. - Literatur
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- Hausendorf, Heiko/Mondada, Lorenza/Schmitt, Reinhold (Hg.) (2012): Raum als interaktive Ressource. Narr Francke Attempto Verlag.
- Kesselheim, Wolfgang (2021): Ausstellungskommunikation: eine linguistische Untersuchung multimodaler Wissenskommunikation im Raum. Berlin; Boston: de Gruyter (Reihe Germanistischer Linguistik; 312).
- Stöckl, Hartmut (Hrsg.) (2020): Mediale Transcodierungen. Metamorphosen zwischen Sprache, Bild und Ton. Heidelberg: Winter.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Bergmann] - Sprache kontrollieren
- Lehrperson
-
- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 4. Doppelstunde BSS/0117/U In Präsenz - Beschreibung
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Sie sind beim Ausfüllen eines Formulars komplett gescheitert? Kann es sein, dass Sie gar nicht verstanden haben, worum es geht? Oder fragen wir anders: Wie schafft man es, einen Text zum Stressfaktor werden zu lassen? Und wie kann man diesen Stress vermeiden?
Manche Texte sind ganz genau auf bestimmte Zielgruppen bzw. Personen abgestimmt. Bei wieder anderen soll es so geheim zugehen, dass sie sich einen Code ausdenken, damit Uneingeweihte gar nichts verstehen und außen vor bleiben. Wieder andere wollen die Sprache so genau normieren, dass alle Zweifel ausgeschlossen sind und niemand mehr Unsicherheiten im Sprachgebrauch hat. Alles unter Kontrolle? Wie oft ist die Sprachverwendung reglementiert? Worin könnten Reglementierungen bestehen? Wer reglementiert warum und wie? Wo beginnt die Kontrolle, wo hört sie auf? Was passiert, wenn die Kontrolle verloren geht? Vielleicht haben Sie da Ihre eigenen Vorstellungen und Erfahrungen? Vielleicht haben Sie auch noch gar nicht darüber nachgedacht. Dann wäre jetzt Gelegenheit, es zu tun! - Literatur
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- Ammon, U./Dittmar, N./Mattheier (Hrsg.) (2004): Handbuch der Sprach- und
- Kommunikationswissenschaft, Bd. 3.1, 2. Auflage. Berlin; New York: de Gruyter; dort: Basics II, Kap. 17, „Sprachnorm“ sowie III, Kap. 48 „Norm“.
- Christmann, U./Norbert Groeben (2019): Verständlichkeit: die psychologische Perspektive. In:
- Goffman, Erving (2009): Interaktion im öffentlichen Raum. Frankfurt/M.: Campus (original: Behavior in Public Places. Free Press 1985).
- Heinemann, Margot/Wolfgang Heinemann (2002): Grundlagen der Textlinguistik. Interaktion – Text – Diskurs. Tübingen: Niemeyer (Reihe Germanistische Linguistik : Band 230. Kollegbuch).
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [ALI - Bergmann] - Soziolinguistik
- Lehrperson
-
- Dr. Regina Bergmann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde BSS/0117/U In Präsenz - Beschreibung
- Die facettenreiche Geschichte der Soziolinguistik zeigt, dass sich kaum eine andere linguistische Disziplin mit dieser Breite und Vielfalt so nah an allgemeinen gesellschaftsrelevanten Fragestellungen bewegt, denn diskutiert und erforscht wird eine Menge: die Frage des Sprachverfalls, des Sprachwandels, des Todes oder des Anpassungsdrucks von Sprachen, Fragen der regionalen Vielfalt, der Anbindung an die Nation, der Rollengebundenheit, der Migration, des Alters und der Jugend, der Sprache der Frauen und der Sprache der Männer... Das Seminar hat zwar das Ziel, einen Einblick in die große Themenvielfalt soziolinguistischen Arbeitens und soziolinguistischer Arbeitsfelder zu geben, es wird dieses breite linguistische Betätigungsfeld aber kaum in seiner Vollständigkeit abzubilden vermögen. Vielleicht macht gerade das auch die Faszination aus?
- Literatur
-
- Felder, Ekkehard (2016): Einführung in die Varietätenlinguistik. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
- Löffler, Heinrich (2016): Germanistische Soziolinguistik. Berlin ; Bielefeld ; München : Erich Schmidt.
- Neuland, Eva (2023): Soziolinguistik der deutschen Sprache. Tübingen: Narr Francke Attempto.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [ALI - Rath] - Genderlinguistik
- Lehrperson
-
- Torben Rath
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BAR/I86C/U In Präsenz - Beschreibung
- Die sprachwissenschaftliche Teildisziplin Genderlinguistik befasst sich primär mit der Rolle der sozialen Variable Geschlecht im Sprachsystem und -gebrauch. Diese umfasst dabei zahlreiche Themenbereiche und eröffnet den Studierenden somit verschiedene Analyse- und Anwendungsmöglichkeiten. Im ersten Teil des Seminars werden zunächst die zentralen Grundbegriffe und Theorieansätze eingeführt und problematisiert. Darauf aufbauend widmen wir uns im zweiten Teil der Diskussion um gendersensible Sprache und thematisieren in diesem Zusammenhang verschiedene Positionen und Praktiken. Darüber hinaus wollen wir Genderkonstruktionen in und durch Interaktion beleuchten. Hierzu werden wir uns auch kritisch mit der Frage auseinandersetzen, ob wir von genderspezifischen Schreib- und Sprechweisen ausgehen können. Zusätzlich diskutieren wir Fragen von Genderkonstruktionen und -stereotype in unterschiedlichen medialen und popkulturellen Bereichen – angefangen bei Schulbüchern über Werbespots bis hin zum Deutschrap und der Fußballfankultur.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [ALI - Fischer, F.] - Polarisieren – mobilisieren – solidarisieren. Soziale Bewegungen aus medienlinguistischer Perspektive.
- Lehrperson
-
- Friederike Fischer
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde BSS/0117 In Präsenz - Beschreibung
-
#MeToo, r/wallstreetbets, #CoronaElternRechnenAb und #IchbinHanna. Das sind nur wenige Beispiele für Bewegungen, die in den vergangenen Jahren aus dem Boden der Social Media-Landschaft gesprossen sind und nicht nur dort für Aufsehen sorg(t)en.
Tatsächlich haben Twitter, Instagram, TikTok & Co. das Potential, einer vermeintlich kleinen Gruppe von Nutzer:innen im Netz Gehör zu verschaffen. Kleine, unscheinbare Beiträge und Nachrichten können dort innerhalb kürzester Zeit eine enorme Reichweite erlangen. So birgt insbesondere Viralität als inhärente Eigenschaft der Social Media-Kommunikation eine katalysatorische Wirkung, die immer wieder dafür sorgt, dass sich aus der dort stattfindenden Interaktion Gemeinschaften und Bewegungen bilden. Nicht selten finden diese Gruppierungen auch außerhalb der sozialen Medien Beachtung und bestimmen so den gesellschaftlichen und politischen Diskurs mit.
Anhand ausgewählter Beispiele werden wir uns im Seminar mit der Genese und den Merkmalen von Bewegungen in den sozialen Netzwerken auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht dabei das Zusammenspiel aus sprachlich-diskursiven Besonderheiten und medialen Affordanzen sozialer Netzwerke und inwiefern diese die Entwicklung von Gemeinschaften und Bewegungen beeinflussen. Das Seminar verfolgt einen experimentellen Ansatz, in dem die Entstehung sozialer Bewegungen aktiv erprobt und untersucht werden soll.
Dafür wird von den Teilnehmenden die Bereitschaft erwartet, sich wenigstens mit anonymen Profilen bei ausgewählten Social Media Plattformen zu registrieren und dort aktiv zu partizipieren. - Literatur
-
- •Digitaler Aktivismus: Hybride Repertoires zwischen Mobilisierung, Organisation und Vermittlung. Forschungsjournal Soziale Bewegungen 33(2), Berlin: De Gruyter 2020.
- •Papacharissi, Zizi A. (2015): Affective publics: sentiment, technology, and politics. Oxford/New York: Oxford University Press.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [ALI - Meier-Vieracker] - Sprachliche Strategien des Rechtsextremismus
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 40
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde W48/0001/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Debatten rund um den verschleiernden Ausdruck „Remigration“, den beispielsweise die AfD aller Kritik zum Trotz ganz offen in ihren programmatischen Schriften verwendet, haben wieder einmal vor Augen geführt, dass sich neuere Formen des Rechtsextremismus gezielt sprachlicher Strategien bedienen, um ihre Ziele zu erreichen. Die Besetzung und Umdeutung von Wörtern, die auch im politischen Diskurs der sogenannten Mitte verankert sind, gehören ebenso zum strategischen Repertoire rechtsextremer Akteure wie gezielte Provokationen und anschließende Re-Skandalisierung öffentlicher Gegenrede. Rechtsextreme bauen eigene „alternative“ Medienangebote auf und nutzen die Verbreitungswege auf digitalen Plattformen wie TikTok und Telegram. Insbesondere die Politolinguistik, die Diskurslinguistik und die Medienlinguistik haben in den vergangenen Jahren viel dazu beigetragen, die sprachliche Seite des Rechtsextremismus zu analysieren. Im Seminar wollen wir uns diese Forschungen anwendungsorientiert erarbeiten und die Möglichkeiten linguistisch begründeter Sprachkritik des politischen Diskurses ausloten. Für die Lehramtsstudierenden wird es außerdem um die Frage gehen, wie Analyse und Kritik rechter Sprachstrategien auch ein Gegenstand des Deutschunterrichts sein kann.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [ALI - Meier-Vieracker] - Neuere Arbeiten der Angewandten Linguistik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde W48/0101/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Oberseminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende, die Interesse an der Diskussion neuester Forschungsergebnisse, Methoden und Gegenstandsbereiche der Angewandten Linguistik haben und/oder ihre Abschlussarbeit (BA, MA, Stex) in der Angewandten Linguistik schreiben möchten. Neben der Lektüre und Diskussion neuer Publikationen können auch Methoden und Tools gemeinsam exploriert werden. Darüber hinaus besteht für die Kandidat:innen der Abschlussarbeiten die Gelegenheit zur Präsentation ihrer Projekte.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [ALI - Meier-Vieracker] - Einführung in die Korpuslinguistik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde BSS/0133/U In Präsenz - Beschreibung
-
Hat die Formulierung „macht Sinn“ wirklich die Formulierung „ergibt Sinn“ verdrängt? Werden in der Presse Autorinnen mit anderen Attributen belegt als Autoren? Heißt es „ich anerkenne“ oder „ich erkenne an“ und ist das womöglich ein regionaler Unterschied? Und wie hat sich die Bedeutung von „Klima“ in den letzten Jahren gewandelt? Das sind alles Fragen, die wir mit korpuslinguistischen Ressourcen und Methoden angehen können.
Die Korpuslinguistik, also die computergestützte Analyse von mehr oder weniger großen Textmengen ist in den letzten Jahren zu einer Grundlagendisziplin der Linguistik avanciert. Korpuslinguistische Grundkenntnisse gehören zweifellos zu den Basic Skills von Sprachwissenschaftler:innen, die auch in anderen (Teil-)Fächern genutzt werden können und die auch für Deutschlehrkräfte interessante didaktische Perspektiven eröffnen.
Im Seminar werden wir uns die wichtigsten theoretischen und methodischen Grundlagen der aktuellen Korpuslinguistik praxisnah erarbeiten. Die Formulierung korpuslinguistischer Forschungsfragen werden wir ebenso einüben wie den Umgang mit öffentlich zur Verfügung stehenden Referenz- und Spezialkorpora des Deutschen (dwds.de, DeReKo u.a.m.) mit ihren jeweiligen Abfragesystemen. Einen thematischen Schwerpunkt werden wir auf die Analyse sprachlicher Zweifelsfälle legen, also jenen sprachlichen Erscheinungen, wo keine eindeutige Antwort auf die Frage nach richtig und falsch gegeben werden kann. Je nach Interesse der Studierenden können wir schließlich auch Methoden und Tools kennenlernen, um mit einfachen Mitteln selbst passgenaue Korpora zu erstellen und zu analysieren.
Das Seminar ist als Blended Learning Format konzipiert: E-Learning-Formate für das selbstständige Einüben wechseln sich mit synchronen Diskussionsformaten ab. Der Kurs kann zudem gut mit den Lehrangebot „Programmieren für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen“ (Yannick Frommherz, Blockseminar) sowie „Sprachdaten analysieren“ (Jan Langenhorst, Blockseminar) ergänzt werden. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Vorlesung – [ALI - Meier-Vieracker] - Einführung in die Angewandte Linguistik
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Simon Meier-Vieracker
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 60
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde W48/0004/U In Präsenz - Beschreibung
-
In der Vorlesung behandeln wir einige jener Teilbereiche der Linguistik, die früher gerne als Bindestrichlinguistiken marginalisiert werden, inzwischen aber längst den Anspruch haben, Sprache und Kommunikation gegenstandsadäquater zu modellieren als die vermeintlichen Kerngebiete: Gesprächslinguistik, Textlinguistik und Soziolinguistik. Hinzu treten einige Bereiche der Angewandten Linguistik, die an der gleichnamigen Professur eine besondere Rolle spielen und in Ihnen im Laufe des Studiums an der TU Dresden immer wieder begegnen werden, wie etwa die Korpuslinguistik, die Diskurslinguistik und die Medienlinguistik.
Die Vorlesung steht vollständig als YouTube-Playlist zur Verfügung. Die Videos werden ergänzt durch Selbstlernangebote auf OPAL. Im Zweiwochenrhythmus finden zudem (freiwillige) Präsenzsitzungen statt, in deren Rahmen Fragen besprochen und die Inhalte anhand von aktuellen Fallbeispielen vertiefend diskutiert werden. - Literatur
-
- Knapp, Karlfried (Hg.) (2011): Angewandte Linguistik. Ein Lehrbuch. 3., vollst. überarb. und erw. Aufl. Tübingen: Francke. (= UTB Sprachwissenschaften 8275).
- Meer, Dorothee/Pick, Ina (2019): Einführung in die Angewandte Linguistik: Gespräche, Texte, Medienformate analysieren. Stuttgart: Metzler
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [ALI - Langenhorst] - Sprachdaten analysieren. Eine Einführung in quantitative Methoden der Sprachwissenschaft.
- Lehrperson
-
- Jan Langenhorst
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde BSS/0149 In Präsenz - Beschreibung
-
Immer mehr digitaler und digitalisierter Text steht uns zur Verfügung. Doch was macht man nun mit ihm? Welche Fragen können uns unsere Daten beantworten und welche nicht? Quantitative Ansätze erlauben es, Sprachdaten systematisch und mit einem – zumindest im Idealfall – möglichst geringen Anteil interpretativer Willkür von Seiten der Forschenden zu analysieren. Das Seminar soll Studierenden darum ein grundlegendes Verständnis quantitativer Methoden zur Auswertung von Sprachdaten vermitteln. Einerseits sollen möglicherweise bereits vorhandene Kenntnisse über die Werkzeuge der Korpuslinguistik weiter ausgebaut werden, andererseits soll diskutiert werden, wie quantitative Textanalysen auch in anderen Disziplinen (etwa der Literaturwissenschaft, aber auch den Sozialwissenschaften) nutzbar gemacht werden. Das vermittelte Wissen soll zur Durchführung eigener Studien befähigen und zur kritischen Beurteilung fremder sowie eigener Ergebnisse ermächtigen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch wenn Erfahrungen in z.B. korpuslinguistischer Arbeit von Vorteil sein können. Über das Semester sind regelmäßig kleinere Aufgaben zu bearbeiten, in denen in erster Linie der Umgang mit der Statistik-Programmiersprache R und der zugehörigen Entwicklungsumgebung RStudio eingeübt wird. Das Tempo kann dem Kenntnisstand Lernenden angepasst werden. - Literatur
- Winter, Bodo (2020): Statistics for Linguists: An Introduction Using R. New York: Routledge, Taylor & Francis Group.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [GLS - Tsapaeva] - Sprachtypologie trifft kontrastive Linguistik. Deutsch im europäischen Vergleich
- Lehrperson
-
- Dr. Sabina Tsapaeva
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 3. Doppelstunde ABS/0E04/U In Präsenz - Beschreibung
-
Deutsch und Niederländisch, Deutsch und Friesisch, Deutsch und Englisch – so ähnlich und doch so anders? Immer wieder werden die Ähnlichkeiten zwischen den germanischen, v. a. westgermanischen Sprachen betont. Die Übereinstimmungen im Wortschatz und in der Grammatik sind bei manchen Sprachenpaaren (z. B. Deutsch und Niederländisch) so groß, dass Sprecher:innen der einen Sprache die der anderen mit vergleichsweise geringem Aufwand verstehen lernen können. Trotzdem ist es mehr als verständlich, dass das aktive Benutzen einer anderen germanischen Sprache nicht durch muttersprachliche Kenntnisse des Deutschen gewährleistet ist.
In dieser Lehrveranstaltung sollen die typologischen Besonderheiten der europäischen Sprachen – mit einem besonderen Fokus auf den germanistischen Sprachen – im Vergleich besprochen werden. Dies soll hauptsächlich aus der Perspektive der kontrastiven Linguistik erfolgen. Am Anfang der Veranstaltung wird deswegen ein Überblick über die grundlegenden Begriffe und Methoden des Sprachvergleichs gegeben. Es sollen dann die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Deutschen und der anderen modernen europäischen (v. a. germanischen) Sprachen in Orthographie, Phonetik, Morphologie, Syntax und Lexik ermittelt werden. Spezifische Probleme werden an ausgewählten Beispielen vertiefend behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf den Kategorien liegen, die in einer der Vergleichssprachen keinen grammatischen Ausdruck finden und deren Bedeutung in einer Übersetzungssituation durch Ausdrucksmittel verschiedener Sprachebenen wiedergegeben werden muss.
Am Ende der Veranstaltung werden erfolgreiche Teilnehmer:innen in der Lage sein, aktuelle wissenschaftliche Texte auf dem Gebiet der kontrastiven Linguistik zu verstehen, zu analysieren, kritisch zu beurteilen und für ihre Analysen zu verwenden. Sie werden fähig sein, spezifische Fragestellungen auf dem Fachgebiet dieses Seminars wissenschaftlich zu bearbeiten, empirische Untersuchungen durchzuführen und die Ergebnisse ihrer Untersuchung schriftlich zu formulieren.
Zu den Leistungsanforderungen gehören Übernahme eines Referats, begleitende Lektüre und aktive Mitarbeit bei der Analyse sprachlicher Belege. Als Leistungsnachweis dient je nach Studiengang bzw. Modul eine schriftliche Hausarbeit (10-15 Seiten) oder eine alternative Prüfungsform.
Hinweis zur Teilnahme: Studierende, die die erste Seminarsitzung unentschuldigt versäumen, werden am Ende der ersten Woche der Vorlesungszeit von der Veranstaltung abgemeldet. Auf diese Weise stehen die frei werdenden Seminarplätze interessierten Studierenden auf der Warteliste zur Verfügung. - Literatur
- Literatur und Materialien werden im Laufe des Semesters bekanntgegeben bzw. auf OPAL zur Verfügung gestellt.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [GLS - Sahlbach] - Verben
- Lehrperson
-
- Veronika Sahlbach
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde W48/0101/U In Präsenz - Beschreibung
-
Verben übernehmen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Handlungen, Zustände oder Prozesse sprachlich zu strukturieren und Bedeutung zu transportieren. Ihre Form und Funktion variieren je nach Sprachsystem, grammatischem Kontext und kommunikativer Absicht, wodurch sie ein breites Spektrum an linguistischen Fragestellungen eröffnen. Ob als Träger von Tempus, Aspekt oder Modus, ob in idiomatischen Wendungen oder als Teil komplexer Prädikatsstrukturen – Verben sind ein Schlüssel zur Analyse sprachlicher Dynamik und Variation.
Im Seminar untersuchen wir Verben aus verschiedenen linguistischen Perspektiven. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse von Valenz, Aspekt und Tempus, wobei sowohl synchrone als auch diachrone Ansätze berücksichtigt werden. Darüber hinaus werden die Verwendungen von Verben in unterschiedlichen Sprachsystemen und ihre Bedeutung in der Grammatikschreibung und -vermittlung thematisiert. Im Rahmen von Diskussionsrunden und praxisorientierten Aufgaben widmen wir uns außerdem der Frage, wie komplexe sprachliche Phänomene, insbesondere solche im Zusammenhang mit Verben, didaktisch aufbereitet und im Schulkontext vermittelt werden können.
Das Seminar richtet sich sowohl an Fachstudierende als auch an Lehramtsstudierende und bietet Raum, die theoretischen Grundlagen auf eigene, praxisorientierte Fragestellungen anzuwenden. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der Vielschichtigkeit von Verben zu erlangen und deren zentrale Rolle für Sprache und Kommunikation in verschiedenen Kontexten zu erschließen. - Literatur
-
- •Bredel, Ursula/Lohnstein, Horst (2001): Zur Ableitung von Tempus und Modus in der deutschen Verbflexion. In: Zeitschrift für Sprachwissenschaft 20 (2), S. 218–250. https://doi.org/10.1515/zfsw.2001.20.2.218.
- •Bredel, Ursula/Töpler, Cäcilia (2007): Verb. In: Handbuch der deutschen Wortarten (= De Gruyter Lexikon). Berlin/Boston: De Gruyter. S. 823–904. https://doi.org/10.1515/9783110217087.
- •Dürscheid, Christa (2012): Syntax: Grundlagen und Theorien (= UTB Sprachwissenschaften 3319). 6., aktualisierte Auflage. Göttingen Bristol: Vandenhoeck & Ruprecht.
- •Vogel, Petra M. ; Thieroff (2009): Flexion (= Kurze Einführungen in die germanistische Linguistik ; 7). Heidelberg: Winter.
- •Welke, Klaus (2011): Valenzgrammatik des Deutschen: Eine Einführung. De Gruyter.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [GLS - Sahlbach/Lasch] - Lektürekurs
- Lehrperson
-
- Veronika Sahlbach
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch, jede ungerade Woche 3. Doppelstunde ABS TextLab In Präsenz - Beschreibung
-
In dieser Lehrveranstaltungsform stellen fortgeschrittene Studierende ihre Forschungsprojekte (Abschlussarbeit) vor.
Studierende eignen sich Fertigkeiten im Umgang mit wissenschaftlichen Arbeits- und Publikationsformen an. Das Ziel der Lehrveranstaltung besteht darin, die Fähigkeit zu fördern, Diskussionen in geeigneter Form zu gestalten sowie die wissenschaftliche Recherche zielorientiert zu organisieren und in angemessener Form vor Fachpublikum zu präsentieren und zu diskutieren.
Der MATRIX-Raum zum Seminar ist unsere zentrale Kommunikationsplattform, Sie finden diesen unter folgendem Link: https://matrix.to/#/#gls-oberseminar:tu-dresden.de - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [GLS - Zhang] - Framesemantik
- Lehrperson
-
- Dr. Bin Zhang
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/1-01/U In Präsenz - Beschreibung
- Semantik beschäftigt sich mit der Bedeutung linguistischer Zeichen. Framesemantik ist eine semantische Theorie, die von Charles J. Fillmore als Weiterentwicklung der Kasusgrammatik konzipiert wurde. Die Grundidee der Framesemantik besteht darin, die Bedeutung linguistischer Ausdrücke mit dem enzyklopädischen Weltwissen gemeinsam zu analysieren. Neben dem grundlegenden theoretischen Rahmen werden im Seminar auch das deutsche Projekt „FrameNet-Konstruktikon des Deutschen“ und das deutsch-englische Projekt „German Frame-Semantic Online Lexicon (G-FOL)“ vorgestellt. Außerdem wird gemeinsam mit den Studierenden versucht, das didaktische Potenzial der Framesemantik zu erkunden. Weitere Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
- Literatur
-
- Grundliteratur
- Dietrich Busse (2012): Frame-Semantik: Ein Kompendium. Berlin/Boston: De Gruyter.
- Elisabeth Zima (2021): Einführung in die gebrauchsbasierte kognitive Linguistik. Berlin/Boston: De Gruyter.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [GLS - Zhang] - Soziolinguistik und Mehrsprachigkeit
- Lehrperson
-
- Dr. Bin Zhang
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/2-09/U In Präsenz - Beschreibung
- Das Wort „Soziolinguistik“ wurde Anfang der 1960er Jahre noch mit einem Bindestrich geschrieben. Dies zeigt, dass der soziale Aspekt der sprachlichen Ausdrücke damals noch als eine nicht-langlebige Ad-hoc-Wortbildung betrachtet wurde. Durch die Aufhebung des Bindestrichs erklärt sich die sprachwissenschaftliche Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Phänomenen mittlerweile als etabliert. Das Seminar verfolgt den Versuch, das soziolinguistische Phänomen in einer mehrsprachigen gesellschaftlichen Konstellation zu betrachten und die aktuelle mehrsprachige Debatte aus soziolinguistischer Perspektive zu thematisieren. Weitere Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
- Literatur
-
- Grundliteratur
- Jürgen, Spitzmüller (2022): Soziolinguistik. Eine Einführung. Stuttgart: J.B. Metzler.
- Joachim Schlabach, Constanze Bradlaw & Britta Hufeisen (Hrsg.) (2024): Mehrsprachenlernen in gesellschaftlichen und institutionellen Kontexten. Tübingen: Narr.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [GLS - Lasch] - Barrierefreie Kommunikation
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde SLUB TextLab/T3 In Präsenz - Beschreibung
-
Im Service-Learning-Seminar “Barrierefreie Kommunikation” widmen wir uns zusammen mit der VERSO gGmbH der Frage, wie neue Möglichkeiten der Text- und Video- wie Sprachgenese die Anliegen barrierefreier Kommunikation unterstützen. Dafür ist zum einen in die Grundsätze der einfachen Sprache einzuführen (u.a. auf der Basis der DIN ISO 24495 "Einfache Sprache") und zum zweiten in die Möglichkeiten, die sich durch Textgeneratoren im Hinblick auf barrierefreie Kommunikation eröffnen. Zum dritten wird eine Umsetzung an verschiedenen Praxisprojekten angestrebt.
Zentrale Kommunikationsplattform für das Seminar ist eine MATRIX-Gruppe (Link folgt). Die Präsentation (*.PDF) zum Kurs wird online zur Verfügung gestellt. Die Inputphase des Seminars wird auf Youtube live gestreamt und steht danach als Aufzeichnung zur Verfügung. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [GLS - Lasch] - Alles Text? Sprache und Spiel
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 3. Doppelstunde SLUB TextLab/T3 In Präsenz - Beschreibung
-
Der "Text" ist eine grundlegende Kategorie für Literatur- wie Sprachwissenschaft. Im Seminar gehen wir auf der Basis von Forschungsarbeiten zur "Textgrammatik" und "Textpragmatik" der Frage nach, wie spezifische Textmerkale pragmatisch funktionalisiert werden, und wie wir unterschiedliche (und häufig multimodale) Textformen analysieren können. Im Mittelpunkt wird der Zusammenhang von „Sprache und Spiel“ stehen; ein Thema, das in der gleichnamigen Vorlesung im WiSe 2024 (erstmals) Gegenstand einer Einführung im Bereich der germanistischen Linguistik war.
Fragen in „Alles Text? Sprache und Spiel“ können sein: Wie stehen Sprache und (Bewegt-)Bild in in Relation? Sind inszenierte Dialoge in Point-and-Click-Adventures als Texte aufzufassen? Welche Rolle spielt das Textlayout für unsere Wahrnehmung von Texten? Können wir die Vernetzung von Online-Kommentaren ‚in einem Text‘ abbilden? Wie viele (und welche) Texte bilden einen Diskurs (über ein Spiel)? Wann ist ein Text ungrammatisch, aber pragmatisch funktional? Im ersten Teil des Seminars wird in die grundlegenden systematischen Beschreibungskategorien eingeführt: Textgrammatik, Textpragmatik und die Grundlagen des digitalen Spiels. In einem zweiten Teil werden aus exemplarischen Spielen Texte und Textverbünde nach ihrer kommunikativen Funktion ausgewählt und hinsichtlich ihrer Spezifik untersucht. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Vorlesung – [GLS - Lasch] - Sprache und Religion
- Lehrperson
-
- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 100
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde ABS/0E08/H In Präsenz - Beschreibung
-
Den Zusammenhang von Sprache und Religion als Ideenlehre nimmt die „Religionslinguistik“ in den Blick. Sie versteht religiöse Kommunikation als einen Prozess, der die Beziehung einer Gemeinschaft zur Transzendenz gestaltet, stabilisiert und erfahrbar macht. Um diese Beziehung analysieren zu können, wird eine Kommunikationstypologie (für monotheistische Glaubenspraktiken) genutzt, die drei zentrale Handlungsformen umfasst: Verkündigung, Verehrung und Vergegenwärtigung. Verkündigung bezieht sich auf die Verbreitung der Glaubenslehre und die Vermittlung von Glaubensinhalten -- Verehrung ist die Antwort darauf. Sie dient der Stabilisierung der durch die Verkündigung ausgelösten Wahrnehmung von Paradoxien, die im Glauben auftreten können. Die Vergegenwärtigung zielt darauf ab, die in der Glaubenslehre verkündete Transzendenz im Hier und Jetzt erfahrbar zu machen. Religiöse Sprache ist vor diesem Hintergrund eine funktionale Varietät, die sich durch spezifische Gegenstände, Methoden und Kommunikationsformen auszeichnet. In der Vorlesung werden Möglichkeiten und Begrenzungen des Mediums Sprache in diesem spezifischen Sinne im Vordergrund stehen.
Zentrale Kommunikationsplattform für die Vorlesung ist eine MATRIX-Gruppe (Link folgt). Die Präsentation (*.PDF) zur Vorlesung wird auf Zenodo zur Verfügung gestellt. Die Vorlesung wird auf Youtube live gestreamt und steht danach als Aufzeichnung zur Verfügung. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
-
Seminar – [DAF - Hempel] - Sprachliche Anforderungen des schulischen Fachunterrichts
- Lehrperson
-
- Marie Hempel
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 2. Doppelstunde GER/0054 In Präsenz - Beschreibung
-
Inhalt
Der schulische Fachunterricht stellt für Schüler:innen, die nicht im ausreichendem Maße über die für die Wissensaneignung notwendigen rezeptiven bildungssprachlichen Kompetenzen verfügen, eine enorme sprachliche Herausforderung dar. Um den sprachlichen Schwierigkeiten dieser Schüler:innen gezielt didaktisch begegnen zu können, müssen Lehrkräfte über ein linguistisches Grundlagenwissen verfügen, das ihnen erlaubt, die sprachlichen Anforderungen ihres Fachunterrichts angemessen einzuschätzen und entsprechende didaktische Entlastungsmaßnahmen zu planen.
In diesem Seminar sollen die Teilnehmer:innen dazu befähigt werden, Unterrichtsmaterialien im Hinblick auf die darin vorkommenden bildungs- und fachsprachlichen Strukturen zu analysieren und auf dieser Grundlage gezielte didaktische Entscheidungen zur sprachlichen Unterstützung von Schüler:innen zu treffen. Hierfür werden die typischen sprachlichen Mittel des Registers Bildungssprache sowie didaktische Verfahren zur sprachsensiblen Planung des Unterrichts vermittelt und in einer mehrwöchigen Gruppenarbeit von den Teilnehmenden selbst an einem praktischen Beispiel umgesetzt.
Lehrformat:
Seminar in Präsenz - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [DAF - Ruszo] - Seminar: Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens von Deutsch als Fremdsprache
- Lehrperson
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- Monika Ruszo
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde W48 0001 In Präsenz - Beschreibung
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A (Unterricht in Sprachlernseminaren) und
B (Begleitseminar)
Dieses Angebot ist gedacht für DaF- und DaZ-Studierende, die sich für die Praxis des Unterrichts interessieren. Es ist unabdinglich für zukünftige BewerberInnen beim DAAD, Goethe-Institut/ Internationes, etc.
Bitte beachten Sie: Diese LV ist nicht offen für internationale Studierende, die keinen Abschluss an der TU machen (Erasmus und andere Austauschprogramme) Die Lehrveranstaltung besteht aus zwei Teilen:
Teil A: 4 SWS DaF-Sprachunterricht für internationale Vollzeit- und Teilzeitstudierende an der TU, den Sie selbst in 2-er Gruppen am Lehrzentrum für Sprachen und Kulturen halten. Dafür bekommen Sie 4 AQUA-Punkte (BA-Studierende) und eine ausführliche Praktikumsbestätigung für diese besondere Studienleistung.
Teil B: 2 SWS Das Seminar dient der inhaltlichen Vorbereitung und Begleitung Ihres Unterrichts in Theorie und Praxis. Ausgehend von der vorbereitenden Lektüre wenden wir uns in den Sitzungen jeweils Schwerpunkten wie Rollen und Verhalten im Praktikum, der Unterrichtsbeobachtung, Grundlagen der synchronen und asynchronen Unterrichtsplanung und der Vermittlung von Fertigkeiten zu. Ergänzend bietet das Seminar eine Einführung in Fragen der gezielten Entwicklung unterrichtspraktischer Lehrkompetenzen, indem didaktische Planungen und konkrete Unterrichtsvorbereitungen vorgestellt und diskutiert werden. Dafür bekommen Sie je nach Studiengang Kreditpunkte bzw. einen Seminarschein.
Bitte beachten Sie: Die Teilnahme am 1. Begleitseminar am Montag, dem 08.04.2024 ist unbedingt erforderlich, weil hier die Gruppen vergeben werden. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [GLS - Zeman] Variation und Sprachwandel im Deutschen
- Lehrpersonen
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- Prof. Dr. Alexander Lasch
- Dr. Dalibor Zeman
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung bis – Virtuell bis – Virtuell - Beschreibung
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Deutsch ist eine Sprache, die eine weitgehende regionale Inhomogenität und und insofern eine sehr hohe Variation aufweist. Ziel dieser Lehrveranstaltung ist es, die diatopische Variationsbreite der deutschen Sprache aus der Perspektive der Variationslinguistik anschaulich zu thematisieren und sie in ihrer synchron wie auch diachron überaus dynamischen Ausprägungsstruktur zu beschreiben.
Gegenstand des Seminars sind vor allem die hochsprachlichen Varianten des Deutschen in den deutschsprachigen Ländern des geschlossenen Sprachgebiets, also vornehmlich in Österreich, in der Bundesrepublik Deutschland und in der Schweiz, die anhand der wissenschaftlichen Literatur und anhand von Primärtexten erarbeitet werden sollen. Ausgehend von den Ergebnissen aktueller Forschungsprojekte wird die Variation und der Wandel von Sprachgebrauchsphänomenen mit einem Schwerpunkt auf der deutschen Sprache behandelt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die phonetisch-phonologische Ebene, die morphologische Ebene, die syntaktische Ebene, die lexikalische Ebene und die phraseologische bzw. die pragmatische Ebene gerichtet.
In einem nächsten Schritt werden die nationalen, sozialen und ethnolektalen Varietäten des Deutschen dargestellt, wobei versucht wird, die gesellschaftlich-situativen Implikationen, insbesondere die wesentlichen gesellschaftlichen Einflussfaktoren, auf Gebrauch sprachlicher Varietäten kurz zu umreißen.
Darüber hinaus finden historische Aspekte Berücksichtigung. Der Blick richtet sich dabei vor allem auf das österreichische Deutsch. Die Herkunft seiner Eigenart wird in die Geschichte zurückverfolgt und da besonders die Entwicklung der Schriftsprache in Österreich seit dem 16. Jahrhundert beleuchtet. - Literatur
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- AMMON, U. et al. (2016): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. Berlin, New York: de Gruyter.
- ELSPAß, S. – DÜRSCHEID, Ch. (2015): Variantengrammatik des Standarddeutschen. In: Kehrein, R. et. al (eds.): Regionale Variation des Deutschen. Projekte und Perspektiven. Berlin/Boston: de Gruyter, S. 563-584.
- HUNDT M. – KLEENE, A. – PLEWNIA, A. – SAUER, V. (2020): Regiolekte. Objektive Sprachdaten und subjektive Sprachwahrnehmung. Tübingen: Narr Francke Attempto Verlag.
- KEHREIN, R. – LAMELI, A. – RABANUS, S. (2015): Regionale Variation des Deutschen. Projekte und Perspektiven. Berlin: Walter de Gruyter.
- NIEHAUS, K. (2015): Areale Variation in der Syntax des Standarddeutschen. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik. Band LXXXII, Heft 2. Stuttgart: Franz Steiner Verlag, S. 133-168.
- PATOCKA, F. (1997): Satzgliedstellung in den bairischen Dialekten Österreichs (Schriften zur deutschen Sprache in Österreich 20). Frankfurt am Main/Berlin/New York/Paris/Wien: Peter Lang.
- POLENZ, P. von (1987): Nationale Varianten der deutschen Sprache. Podiumsdiskussion auf der 8. Internationalen Deutschlehrertagung in Bern. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 15/1987, S. 101-103, 1987.
- POLENZ, P. von (1988): ‚Binnendeutsch‘ oder plurizentrische Sprachkultur? Ein Plädoyer für Normalisierung in der Frage der ‚nationalen‘ Varianten. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 16, S. 198-218, 1988.
- SCHMIDT, J. E. – HERRGEN, J. (2011): Sprachdynamik. Eine Einführung in die moderne Regionalsprachenforschung. Berlin: Erich Schmidt Verlag.
- SCHUPPENER, Georg (2020): Basiswissen Varietäten des Deutschen. Leipzig: Edition Hamouda.
- WIESINGER, P. (2014): Das österreichische Deutsch in Gegenwart und Geschichte. Wien: LIT Verlag. (Austria: Forschung und Wissenschaft – Literatur, Band 2). Berlin – Wien: Lit Verlag.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
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Seminar – [ALI - Frommherz] - Programmieren für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen – Rekapitulation + Aufbau
- Lehrperson
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- Yannick Frommherz
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 30
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung – OSL 3 In Präsenz - Beschreibung
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Dieses Blockseminar richtet sich an Anfänger:innen und fortgeschrittene Programmierer:innen in Python aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Digital Humanities. Das Seminar schließt an die Einführungsveranstaltung im Wintersemester an. Da jedoch sämtliche Inhalte zu Beginn des Semesters wiederholt werden, können auch Anfänger:innen teilnehmen. Wir lernen teils flexibel von zuhause aus anhand eigens dafür konzipierter, abwechslungsreicher Inhalte, teils in Präsenzblöcken, in denen das Erlernte rekapituliert und offene Fragen geklärt werden. Nach dem (Wieder-)Erlernen der Basics vertiefen wir für Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen relevante Aufbautechniken wie Web Scraping, Tagging, quantitative Datenanalyse und Datenvisualisierung. Python ist eine einfach zu erlernende Programmiersprache, die Sie vielseitig für Ihre Forschung oder zukünftige Arbeit als digitale:r Geistes- und Sozialwissenschaftler:in einsetzen können. Ein gemeinsamer Hackathon, in dem wir uns kollaborativ einem Programmierproblem widmen, rundet das Seminar ab. Ein eigener Laptop muss mitgebracht werden.
Das Seminar findet an folgenden fünf Terminen statt:
Block I: Freitag, 11.4. 10-17h
Block II: Freitag, 25.4. 10-17h
Block III: Montag, 12.5. 10-17h
Block IV: Freitag, 27.6. 10-17
Block V: Freitag, 11.7. 10-17h - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-V-TAAL – Vertiefungsmodul: Themen und Aspekte der Angewandten Linguistik
- SLK-SEOS-DEU-A-SSG – Ausbaumodul: Sprachsystem und Sprachgebrauch
SLK-SEOS-DEU-BPB
(Blockpraktikum B im Fach Deutsch)
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Seminar – [DDid - Günther, Pollack, Hornig] - Begleitveranstaltung BP B
- Lehrpersonen
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- Denise Hornig
- Anett Pollack
- Dr. Ulrike Günther
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
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- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Einschreibefrist
- Von bis
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 2. Doppelstunde bis 5. Doppelstunde W48 In Präsenz - Beschreibung
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Für die Begleitung des Blockpraktikums B im Fach Deutsch und die Prüfungsleistung ist die rechtzeitige Anmeldung in der OPAL-Gruppe und die Dokumentation der nötigen Nachweise zum BPB (Näheres auf der Homepage der Professur) im dort eingerichteten Ordner bis spätestens 04.04.2025 erforderlich.
Die Anmeldung im Praktikumsportal Sachsen erfolgt erst im Anschluss. - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEOS-DEU-BPB – Blockpraktikum B im Fach Deutsch