Kommentierte Lehrveranstaltungen
Gesamtansicht – Sommersemester 2025
SLK-SEGY-LA-SÜ1
(Lateinische Sprachübung I)
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Übung – [KPH-Kaiser] Deutsch-Latein 1
- Lehrperson
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- Dr. Bernhard Kaiser
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 3. Doppelstunde ABS/0017/U In Präsenz - Beschreibung
- Die Übung baut auf der Einführung in die lateinische Sprache auf und führt zunächst die Lehre von den Satzgliedern weiter, indem die Satzergänzungen durch Kasus (Genitiv und Ablativ) sowie vermittels Präpositionen (RHH §§ 130-161) behandelt werden. Sodann werden im Rahmen der Lehre vom einfachen Satz die konjunktivischen Aussage- und die Aufforderungssätze in den Blick genommen (RHH §§ 214-217). Schließlich werden mit den indirekten Fragesätzen und den Relativsätzen erste Phänomene des Satzgefüges behandelt (RHH §§ 232-233, 240-245). Die Festigung der Formenlehre (RHH §§ 20-104) sowie regelmäßiges Vokabeltraining sollte nebenher weitestgehend selbstständig erfolgen. Für die Wiederholung der Formenlehre wird unterstützend ein Tutorium angeboten, dessen Besuch dringend empfohlen wird.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEGY-LA-SÜ1 – Lateinische Sprachübung I
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Tutorium – [KPH-TUT2] TUT Klassphil
- Lehrperson
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- Dr. Bernhard Kaiser
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung – In Präsenz - Beschreibung
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Franz Ziegenbalg
Tag und Zeit werden noch bekannt gegeben - Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEGY-LA-SÜ1 – Lateinische Sprachübung I
SLK-SEGY-LA-B-P
(Basismodul: Lateinische Prosa)
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Vorlesung – [KPH - Baumann] Pantheon. Die olympischen Götter in der antiken Literatur
- Lehrperson
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- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 45
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E011 In Präsenz - Beschreibung
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Die klassischen Götter des Olymp, meist zu einer Zahl von zwölf Gottheiten zusammengefasst, spielen in der antiken Literatur eine herausragende Rolle: Nach alter Vorstellung sind Gottheiten wie Apollon und die Musen die Quelle von Literatur, indem sie die Dichter zu ihren Stoffen und Gesängen inspirieren. Die Götter sind außerdem vielfach die unmittelbaren Adressaten von Texten verschiedene Genres, zumal natürlich von Gebeten und Hymnen. Vor allem aber treten Götter in Erzählungen und Dramen immer wieder als Akteure auf, die in starken, oft erstaunlich menschenähnlich gezeichneten Rollen Handlungen vorantreiben oder stoppen, mit den Menschen kommunizieren und interagieren und dabei immer machtvoll, oft eigenwillig und mit zum Teil ganz überraschenden Effekten vorgehen. Zu ihrem Handlungs- und Wirkungsspektrum gehört dabei Unheimliches und Grausiges ebenso wie Rührendes und Komisches, was die antiken Texte gleichermaßen gekonnt in Szene setzen.
In der Vorlesung werden wir dieser Vielfalt von literarische Götterbildern und -rollen anhand von besonders anschaulichen und spannenden Beispielen nachgehen, wobei zwei Perspektiven zusammenkommen: Zum einen wird Kurs einen breiten zeitlichen Bogen von den frühen Anfängen der europäischen Literatur im alten Griechenland bis hin zur hoch entwickelten Buchkultur der römischen Kaiserzeit schlagen. Zum anderen zielt die Vorlesung aber auch ganz einfach darauf ab, die antiken Götter vorzustellen: Dazu wird in jeder Sitzung eine Gottheit im Zentrum stehen, die in ihren Funktionen und Eigenschaften plastisch hervortreten soll. Neben berühmten und dem Namen nach allen bekannten Olympiern wie Zeus/Jupiter, Athene/Minerva oder Aphrodite/Venus werden auch einige besondere Fälle eine Rolle spielen – in einer Sitzung werden wir uns mit der Göttin Isis sogar in einen ursprünglich ägyptischen Kontext bewegen, der nichtsdestoweniger große Bedeutung im römischen Reich entfaltete.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen. - Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEGY-LA-B-P – Basismodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-B-D – Basismodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
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Übung – [KPH-Dorniok] Pompeius Trogus, Philippische Geschichten (Lektüreübung Prosa) Anfänger
- Lehrperson
-
- Roman Dorniok
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde W48/103 In Präsenz - Beschreibung
- Ursprünglich aus 44 Büchern bestehend liegt das Universalgeschichtswerk augusteischer Zeit von P. Trogus nur noch in Auszügen (epitome) des M. Iunianus Iustinus vor. Die so entstandene Kurzfassung war im Mittelalter eine der wichtigsten Quellen und meistgelesensten Texte zur Geschichte Griechenlands, aber auch der orientalischen Großreiche und der Frühgeschichte Roms und legt einen Schwerpunkt auf Anekdoten und Exempla, um die Lesenden zu bilden und zu unterhalten.
- Literatur
- O. Seel (Hg.): M. Iuniani Iustini epitoma Historiarum Philippicarum Pompei Trogi. Teubner: Stuttgart. 21971.
- Zuordnungen
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- Modular
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- SLK-SEGY-LA-B-P – Basismodul: Lateinische Prosa
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Tutorium – [KPH-TUT1] Tutorium P zur Lektüreübung f. Anfänger
- Lehrperson
-
- Roman Dorniok
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
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Datum Uhrzeit Ort Durchführung – In Präsenz - Beschreibung
- nn
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-B-P – Basismodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
SLK-SEGY-LA-SÜ2
(Lateinische Sprachübung II)
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Übung – [KPH-Patten] Deutsch-Latein 2
- Lehrperson
-
- Glenn Patten
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 4. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz - Beschreibung
- Behandelt werden weitere Kapitel der Satzlehre auf der Grundlage des fünften Buches von Caesars Bellum Gallicum. Interessenten werden gebeten, sich für den Kurs bis zum 4. Oktober auf OPAL einzuschreiben.
- Literatur
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- Grammatik:
- Rubenbauer, Hans and Johann Baptist Hofmann. 1995. Lateinische Grammatik. 12.,
- korr. Aufl. Bamberg.
- Textausgabe:
- Sie benötigen eine einsprachige Ausgabe von Caesars Bellum Gallicum. Empfohlen
- sei: Hering, Wolfgang, Hrsg. 1987. C. Iulius Caesar. Vol. I. Bellum Gallicum. Bibliotheca Teubneriana 1127. Berlin: De Gruyter.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEGY-LA-SÜ2 – Lateinische Sprachübung II
SLK-SEGY-LA-B-D
(Basismodul: Lateinische Dichtung )
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Vorlesung – [KPH - Baumann] Pantheon. Die olympischen Götter in der antiken Literatur
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 45
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
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Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E011 In Präsenz - Beschreibung
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Die klassischen Götter des Olymp, meist zu einer Zahl von zwölf Gottheiten zusammengefasst, spielen in der antiken Literatur eine herausragende Rolle: Nach alter Vorstellung sind Gottheiten wie Apollon und die Musen die Quelle von Literatur, indem sie die Dichter zu ihren Stoffen und Gesängen inspirieren. Die Götter sind außerdem vielfach die unmittelbaren Adressaten von Texten verschiedene Genres, zumal natürlich von Gebeten und Hymnen. Vor allem aber treten Götter in Erzählungen und Dramen immer wieder als Akteure auf, die in starken, oft erstaunlich menschenähnlich gezeichneten Rollen Handlungen vorantreiben oder stoppen, mit den Menschen kommunizieren und interagieren und dabei immer machtvoll, oft eigenwillig und mit zum Teil ganz überraschenden Effekten vorgehen. Zu ihrem Handlungs- und Wirkungsspektrum gehört dabei Unheimliches und Grausiges ebenso wie Rührendes und Komisches, was die antiken Texte gleichermaßen gekonnt in Szene setzen.
In der Vorlesung werden wir dieser Vielfalt von literarische Götterbildern und -rollen anhand von besonders anschaulichen und spannenden Beispielen nachgehen, wobei zwei Perspektiven zusammenkommen: Zum einen wird Kurs einen breiten zeitlichen Bogen von den frühen Anfängen der europäischen Literatur im alten Griechenland bis hin zur hoch entwickelten Buchkultur der römischen Kaiserzeit schlagen. Zum anderen zielt die Vorlesung aber auch ganz einfach darauf ab, die antiken Götter vorzustellen: Dazu wird in jeder Sitzung eine Gottheit im Zentrum stehen, die in ihren Funktionen und Eigenschaften plastisch hervortreten soll. Neben berühmten und dem Namen nach allen bekannten Olympiern wie Zeus/Jupiter, Athene/Minerva oder Aphrodite/Venus werden auch einige besondere Fälle eine Rolle spielen – in einer Sitzung werden wir uns mit der Göttin Isis sogar in einen ursprünglich ägyptischen Kontext bewegen, der nichtsdestoweniger große Bedeutung im römischen Reich entfaltete.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen. - Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEGY-LA-B-P – Basismodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-B-D – Basismodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
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Übung – [KPH-Kürzinger] Plautus, Truculentus (Lektüreübung Dichtung)
- Lehrperson
-
- Anton Kürzinger
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 2. Doppelstunde ABS/2-13 In Präsenz - Beschreibung
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Titus Maccius Plautus (ca. 254–184 v. Chr.) gilt als der bedeutendste römische Komödiendichter und prägte die Palliata, die römische Adaption der griechischen Komödie. Sein Stück Truculentus nimmt unter seinen 21 erhaltenen Lustspielen eine besondere Stellung ein: Statt einer straff geführten Handlung entfaltet sich eine mosaikartige Szenenfolge rund um das Bordellmilieu, das Plautus mit überschäumender Komik und zugleich kritischem Unterton schildert. Hinter der derben Unterhaltung verbirgt sich eine Reflexion über den gesellschaftlichen Wandel im Rom des späten 3. und frühen 2. Jahrhunderts v. Chr., als der Zustrom an Reichtum und fremden Einflüssen traditionelle Werte ins Wanken brachte.
Im Kurs werden wir uns intensiv mit Plautus’ Sprachwitz, den Techniken des Stegreiftheaters und den kulturellen Bezügen des Stücks beschäftigen. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der Lektüre des lateinischen Textes als auch auf seiner Einordnung in den literarischen und historischen Kontext. Um Anmeldung wird möglichst bis zum 6. April über OPAL gebeten. Für die erste Sitzung ist der Prolog (Verse 1–21) vorzubereiten. - Literatur
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- Textausgabe:
- W. M. Lindsay (Hrsg.): T. Macci Plauti. Comoediae, Bd. 2, Oxford Classical Texts, Oxford 1905. (Online-Zugang nur mit VPN: Link)
- Übersetzungen und Kommentare:
- W. Hofmann (Hrsg.): Plautus. Truculentus, Darmstadt 2001.
- K. H. Kruse: Kommentar zu Plautus Truculentus, Diss. Heidelberg 1974.
- P. Rau (Hrsg.): Plautus. Komödien, Bd. 6, Darmstadt 2009.
- Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEGY-LA-B-D – Basismodul: Lateinische Dichtung
SLK-SEGY-LA-SÜ3
(Lateinische Sprachübung III)
-
Übung – [KPH-Patten] Deutsch-Latein 3
- Lehrperson
-
- Glenn Patten
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Freitag 5. Doppelstunde W48/0103 In Präsenz - Beschreibung
- Im Mittelpunkt der Übung stehen einige schwierigere Kapitel der lateinischen Syntax sowie das Übersetzen zusammenhängender Texte unter zunehmender Berücksichtigung stilistischer Aspekte und Idiomatik. Grundlage wird Ciceros dritte oratio in Catilinam. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 4. April auf OPAL für den Kurs anzumelden.
- Literatur
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- Grammatik:
- Rubenbauer, Hans and Johann Baptist Hofmann. 1995. Lateinische Grammatik. 12.,
- korr. Aufl. Bamberg.
- Burkard, Thorsten, und Markus Schauer. 2020. Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik. 6., durchges. u. aktualisierte Auflage. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft (empfohlen).
- Textausgabe:
- Sie benötigen eine einsprachige Ausgabe von Ciceros Reden in Catilinam. Empfohlen sei: Maslowski, Tadeusz, Hrsg. 2003. M. Tullius Cicero: Orationes in L. Catilinam quattuor. Bibliotheca Teubneriana 1187. Berlin: De Gruyter.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-SÜ3 – Lateinische Sprachübung III
SLK-SEGY-LA-V-P
(Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa )
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Vorlesung – [KPH - Baumann] Pantheon. Die olympischen Götter in der antiken Literatur
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 45
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E011 In Präsenz - Beschreibung
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Die klassischen Götter des Olymp, meist zu einer Zahl von zwölf Gottheiten zusammengefasst, spielen in der antiken Literatur eine herausragende Rolle: Nach alter Vorstellung sind Gottheiten wie Apollon und die Musen die Quelle von Literatur, indem sie die Dichter zu ihren Stoffen und Gesängen inspirieren. Die Götter sind außerdem vielfach die unmittelbaren Adressaten von Texten verschiedene Genres, zumal natürlich von Gebeten und Hymnen. Vor allem aber treten Götter in Erzählungen und Dramen immer wieder als Akteure auf, die in starken, oft erstaunlich menschenähnlich gezeichneten Rollen Handlungen vorantreiben oder stoppen, mit den Menschen kommunizieren und interagieren und dabei immer machtvoll, oft eigenwillig und mit zum Teil ganz überraschenden Effekten vorgehen. Zu ihrem Handlungs- und Wirkungsspektrum gehört dabei Unheimliches und Grausiges ebenso wie Rührendes und Komisches, was die antiken Texte gleichermaßen gekonnt in Szene setzen.
In der Vorlesung werden wir dieser Vielfalt von literarische Götterbildern und -rollen anhand von besonders anschaulichen und spannenden Beispielen nachgehen, wobei zwei Perspektiven zusammenkommen: Zum einen wird Kurs einen breiten zeitlichen Bogen von den frühen Anfängen der europäischen Literatur im alten Griechenland bis hin zur hoch entwickelten Buchkultur der römischen Kaiserzeit schlagen. Zum anderen zielt die Vorlesung aber auch ganz einfach darauf ab, die antiken Götter vorzustellen: Dazu wird in jeder Sitzung eine Gottheit im Zentrum stehen, die in ihren Funktionen und Eigenschaften plastisch hervortreten soll. Neben berühmten und dem Namen nach allen bekannten Olympiern wie Zeus/Jupiter, Athene/Minerva oder Aphrodite/Venus werden auch einige besondere Fälle eine Rolle spielen – in einer Sitzung werden wir uns mit der Göttin Isis sogar in einen ursprünglich ägyptischen Kontext bewegen, der nichtsdestoweniger große Bedeutung im römischen Reich entfaltete.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen. - Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEGY-LA-B-P – Basismodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-B-D – Basismodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
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Seminar – [KPH-Baumann] Mythos in der Antike
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/101 In Präsenz - Beschreibung
- Ein Mythos ist, einfach gesagt, eine Erzählung – allerdings eine von besonderer Art: Während wir sonst bei Erzählungen in der Regel die Person benennen können, von der sie stammt, ist dies bei einem Mythos gerade nicht der Fall: Er lässt sich nicht auf einen Autor/eine Autorin zurückführen und ist insofern scheinbar einfach „da“, lässt sich zugleich aber gerade deswegen erstaunlich flexibel in immer neue Kontexte überführen und lädt somit zu immer wieder neuen Erzählungen und Aneignungen ein. Für die Antike ist dieses Phänomen von enormer Bedeutung, und eben hier hakt das Seminar ein: Es bietet Raum, nicht nur die Vielzahl mythischer „stories“ aus dem griechisch-römischen Kulturbereich zu entdecken und zu diskutieren, sondern auch der Frage nachzugehen, wer eigentlich in der Antike in welchem Kontext und mit welchen Interessen Mythen erzählt und in welcher Form dies geschieht. Dabei gibt das Seminar bewusst viel Gelegenheit, Ihre eigenen Interessen einzubringen und nicht zuletzt gemeinsam zu überlegen, was diese Art des mythischen Erzählens für uns heute bedeutet. Auch fachfremde Studierende sind, Begeisterung für die Antike und für Literatur vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
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Seminar – [KPH - Peglau] Seneca, De providentia und De constantia sapientis (PS Prosa)
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 3. Doppelstunde W48/002 In Präsenz - Beschreibung
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Zwei kurze Schriften liefern uns lohnende Themen.
Als Stoiker glaubt Seneca an die Vorsehung. Dabei dienen die vermeintlichen Übel für die Guten zur Erziehung und Tapferkeit und erzielen somit eine positive Wirkung. Klug sei es, das Fatum zu akzeptieren und ihm zu folgen.
Ähnlich ist der Tenor bei dem Werk, das die Standhaftigkeit des Weisen behandelt:
Er wird weder durch iniuria noch durch contumelia beeinträchtigt, weil er innerlich nicht verletzbar ist und von den wahren Gütern nichts verlieren kann. Im Grunde sei ein nichtphilosophisches Leben wahnsinnig. - Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
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Tutorium – [KPH-TUT1] Tutorium P zur Lektüreübung f. Anfänger
- Lehrperson
-
- Roman Dorniok
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung – In Präsenz - Beschreibung
- nn
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-B-P – Basismodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
SLK-SEGY-LA-V-D
(Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung)
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Vorlesung – [KPH - Baumann] Pantheon. Die olympischen Götter in der antiken Literatur
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 45
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E011 In Präsenz - Beschreibung
-
Die klassischen Götter des Olymp, meist zu einer Zahl von zwölf Gottheiten zusammengefasst, spielen in der antiken Literatur eine herausragende Rolle: Nach alter Vorstellung sind Gottheiten wie Apollon und die Musen die Quelle von Literatur, indem sie die Dichter zu ihren Stoffen und Gesängen inspirieren. Die Götter sind außerdem vielfach die unmittelbaren Adressaten von Texten verschiedene Genres, zumal natürlich von Gebeten und Hymnen. Vor allem aber treten Götter in Erzählungen und Dramen immer wieder als Akteure auf, die in starken, oft erstaunlich menschenähnlich gezeichneten Rollen Handlungen vorantreiben oder stoppen, mit den Menschen kommunizieren und interagieren und dabei immer machtvoll, oft eigenwillig und mit zum Teil ganz überraschenden Effekten vorgehen. Zu ihrem Handlungs- und Wirkungsspektrum gehört dabei Unheimliches und Grausiges ebenso wie Rührendes und Komisches, was die antiken Texte gleichermaßen gekonnt in Szene setzen.
In der Vorlesung werden wir dieser Vielfalt von literarische Götterbildern und -rollen anhand von besonders anschaulichen und spannenden Beispielen nachgehen, wobei zwei Perspektiven zusammenkommen: Zum einen wird Kurs einen breiten zeitlichen Bogen von den frühen Anfängen der europäischen Literatur im alten Griechenland bis hin zur hoch entwickelten Buchkultur der römischen Kaiserzeit schlagen. Zum anderen zielt die Vorlesung aber auch ganz einfach darauf ab, die antiken Götter vorzustellen: Dazu wird in jeder Sitzung eine Gottheit im Zentrum stehen, die in ihren Funktionen und Eigenschaften plastisch hervortreten soll. Neben berühmten und dem Namen nach allen bekannten Olympiern wie Zeus/Jupiter, Athene/Minerva oder Aphrodite/Venus werden auch einige besondere Fälle eine Rolle spielen – in einer Sitzung werden wir uns mit der Göttin Isis sogar in einen ursprünglich ägyptischen Kontext bewegen, der nichtsdestoweniger große Bedeutung im römischen Reich entfaltete.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-B-P – Basismodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-B-D – Basismodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
-
Seminar – [KPH-Baumann] Mythos in der Antike
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/101 In Präsenz - Beschreibung
- Ein Mythos ist, einfach gesagt, eine Erzählung – allerdings eine von besonderer Art: Während wir sonst bei Erzählungen in der Regel die Person benennen können, von der sie stammt, ist dies bei einem Mythos gerade nicht der Fall: Er lässt sich nicht auf einen Autor/eine Autorin zurückführen und ist insofern scheinbar einfach „da“, lässt sich zugleich aber gerade deswegen erstaunlich flexibel in immer neue Kontexte überführen und lädt somit zu immer wieder neuen Erzählungen und Aneignungen ein. Für die Antike ist dieses Phänomen von enormer Bedeutung, und eben hier hakt das Seminar ein: Es bietet Raum, nicht nur die Vielzahl mythischer „stories“ aus dem griechisch-römischen Kulturbereich zu entdecken und zu diskutieren, sondern auch der Frage nachzugehen, wer eigentlich in der Antike in welchem Kontext und mit welchen Interessen Mythen erzählt und in welcher Form dies geschieht. Dabei gibt das Seminar bewusst viel Gelegenheit, Ihre eigenen Interessen einzubringen und nicht zuletzt gemeinsam zu überlegen, was diese Art des mythischen Erzählens für uns heute bedeutet. Auch fachfremde Studierende sind, Begeisterung für die Antike und für Literatur vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
-
Seminar – [KPH-Patten] Horaz, carmina (PS Dichtung)
- Lehrperson
-
- Glenn Patten
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 4. Doppelstunde SE2/0201/H In Präsenz - Beschreibung
- Der augusteischer Dichter Quintus Horatius Flaccus (65–8 v.Chr.) veröffentlichte 23. Chr seine ersten drei Bücher carmina mit insgesamt 88 lyrischen Gedichten. Formal schließt sich Horaz griechischen Vorbildern, insbesondere den Aeoliern Sappho und Alkaios, an und verwendet Versmaße, die in die griechische Archaik zurückreichen. Inhaltlich behandeln die Oden Themen wie Liebe, Freundschaft, Dichtung, Natur und Tod, aber auch die Politik und die zerstörerische Kraft der Bürgerkriege seiner Zeit. Das Proseminar soll in die Vielfalt und raffinierte dichterische Technik dieser ersten Odensammlung einführen. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 4. April auf OPAL für den Kurs anzumelden. Für die erste Sitzung am 8. April bitte das erste Gedicht der Sammlung (carm. I 1) übersetzen.
- Literatur
-
- Textausgabe (benötigt):
- Shackleton Bailey, David. R., Hrsg. 2001. Q. Horatius Flaccus: Opera. 4., aktualisierte Auflage. Bibliotheca Teubneriana 1234. Berlin: De Gruyter.
- Kommentare:
- Harrison, Stephen, Hrsg. 2017. Horace: Odes Book II. Cambridge Greek and Latin Classics. Cambridge: Cambridge University Press.
- Mayer, Roland, Hrsg. 2012. Horace: Odes Book I. Cambridge Greek and Latin Classics. Cambridge: Cambridge University Press.
- Syndikus, Hans Peter. 2001. Die Lyrik des Horaz: eine Interpretation der Oden. 3., völlig neu bearb. Auflage. 2 Bde. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.
- Zur Einführung:
- Tarrant, R. J. 2020. Horace’s Odes. Oxford Approaches to Classical Literature. New York: Oxford University Press.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
SLK-SEGY-LA-I
(Interpretation)
-
Übung – [KPH - Patten] Interpretation
- Lehrperson
-
- Glenn Patten
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 5. Doppelstunde SE2/0103/U In Präsenz - Beschreibung
-
Die Übung dient dazu, sich Methoden der Interpretation antiker Texte, insbesondere auch komplexere interpretatorische Zugänge, anzueignen, sie zu erproben und zu reflektieren. Im Mittelpunkt steht dabei die eigene Arbeit an einem Corpus antiker Texte, die durch die regelmäßigen Kurssitzungen mit Diskussionen und Feedbacks in der Lerngruppe angeregt und
begleitet wird. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 4. April auf OPAL für den Kurs anzumelden. - Literatur
- Wird im Kurs besprochen.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-I – Interpretation
SLK-SEGY-LA-SÜ4
(Lateinische Sprachübung IV)
-
Übung – [KPH-Peglau] Deutsch-Latein 4
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 4. Doppelstunde BSS/0149 In Präsenz - Beschreibung
- Ciceros Philippische Reden I-VII. Zur ersten Sitzung sind die ersten 50 Kapitel (redenübergreifend) als Grundlage für die erste Klausur vorzubereiten.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-SÜ4 – Lateinische Sprachübung IV
SLK-SEGY-LA-A-P
(Ausbaumodul: Lateinische Prosa)
-
Vorlesung – [KPH - Baumann] Pantheon. Die olympischen Götter in der antiken Literatur
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 45
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E011 In Präsenz - Beschreibung
-
Die klassischen Götter des Olymp, meist zu einer Zahl von zwölf Gottheiten zusammengefasst, spielen in der antiken Literatur eine herausragende Rolle: Nach alter Vorstellung sind Gottheiten wie Apollon und die Musen die Quelle von Literatur, indem sie die Dichter zu ihren Stoffen und Gesängen inspirieren. Die Götter sind außerdem vielfach die unmittelbaren Adressaten von Texten verschiedene Genres, zumal natürlich von Gebeten und Hymnen. Vor allem aber treten Götter in Erzählungen und Dramen immer wieder als Akteure auf, die in starken, oft erstaunlich menschenähnlich gezeichneten Rollen Handlungen vorantreiben oder stoppen, mit den Menschen kommunizieren und interagieren und dabei immer machtvoll, oft eigenwillig und mit zum Teil ganz überraschenden Effekten vorgehen. Zu ihrem Handlungs- und Wirkungsspektrum gehört dabei Unheimliches und Grausiges ebenso wie Rührendes und Komisches, was die antiken Texte gleichermaßen gekonnt in Szene setzen.
In der Vorlesung werden wir dieser Vielfalt von literarische Götterbildern und -rollen anhand von besonders anschaulichen und spannenden Beispielen nachgehen, wobei zwei Perspektiven zusammenkommen: Zum einen wird Kurs einen breiten zeitlichen Bogen von den frühen Anfängen der europäischen Literatur im alten Griechenland bis hin zur hoch entwickelten Buchkultur der römischen Kaiserzeit schlagen. Zum anderen zielt die Vorlesung aber auch ganz einfach darauf ab, die antiken Götter vorzustellen: Dazu wird in jeder Sitzung eine Gottheit im Zentrum stehen, die in ihren Funktionen und Eigenschaften plastisch hervortreten soll. Neben berühmten und dem Namen nach allen bekannten Olympiern wie Zeus/Jupiter, Athene/Minerva oder Aphrodite/Venus werden auch einige besondere Fälle eine Rolle spielen – in einer Sitzung werden wir uns mit der Göttin Isis sogar in einen ursprünglich ägyptischen Kontext bewegen, der nichtsdestoweniger große Bedeutung im römischen Reich entfaltete.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen. - Zuordnungen
-
- Modular
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- SLK-SEGY-LA-B-P – Basismodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-B-D – Basismodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
-
Seminar – [KPH-Baumann] Mythos in der Antike
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/101 In Präsenz - Beschreibung
- Ein Mythos ist, einfach gesagt, eine Erzählung – allerdings eine von besonderer Art: Während wir sonst bei Erzählungen in der Regel die Person benennen können, von der sie stammt, ist dies bei einem Mythos gerade nicht der Fall: Er lässt sich nicht auf einen Autor/eine Autorin zurückführen und ist insofern scheinbar einfach „da“, lässt sich zugleich aber gerade deswegen erstaunlich flexibel in immer neue Kontexte überführen und lädt somit zu immer wieder neuen Erzählungen und Aneignungen ein. Für die Antike ist dieses Phänomen von enormer Bedeutung, und eben hier hakt das Seminar ein: Es bietet Raum, nicht nur die Vielzahl mythischer „stories“ aus dem griechisch-römischen Kulturbereich zu entdecken und zu diskutieren, sondern auch der Frage nachzugehen, wer eigentlich in der Antike in welchem Kontext und mit welchen Interessen Mythen erzählt und in welcher Form dies geschieht. Dabei gibt das Seminar bewusst viel Gelegenheit, Ihre eigenen Interessen einzubringen und nicht zuletzt gemeinsam zu überlegen, was diese Art des mythischen Erzählens für uns heute bedeutet. Auch fachfremde Studierende sind, Begeisterung für die Antike und für Literatur vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
-
Übung – [KPH-Patten] Cicero, De finibus bonorum et malorum (Prosa Lekt. Fortg.)
- Lehrperson
-
- Glenn Patten
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 10
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Donnerstag 5. Doppelstunde W48/0002/U In Präsenz - Beschreibung
- Cicero schrieb die Schrift De finibus bonorum et malorum im Juni 45 v.Chr. während seines Rückzugs aus der römischen Politik in der Zeit nach Caesars Aufstieg zur Macht. Sie behandelt grundsätzliche Fragen der Moralphilosophie in drei Dialogen über fünf Bücher. Das Werk will moralphilosophische Ansätze der griechischen Philosophie zu Ciceros Zeit für eine römische Leserschaft verständlich machen, aber zugleich – im Einklang mit Ciceros eigener Vorliebe für die philosophische Skepsis – eine Entscheidung für die eine oder andere der dreien problematisieren. Die ersten beiden Bücher enthalten eine Diskussion der Philosophie des hellenistischen Philosophen Epikur von Samos, dargelegt in Buch I durch den römischen Politiker L. Manlius Torquatus. Epikurs These, das höchste Gut sei die Lust (voluptas), wird von Cicero in Buch II einer eingehenden Kritik unterzogen. Die Veranstaltung wird Buch I ganz lesen und Teile von Buch II. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 4. April auf OPAL für den Kurs anzumelden. Zur ersten Sitzung am 10. April bitte die Abschnitte 1–5 aus dem ersten Buch übersetzen.
- Literatur
-
- Textausgabe (benötigt):
- Reynolds, L. D., Hrsg. 1998. M. Tulli Ciceronis de finibus bonorum et malorum libri quinque. Scriptorum classicorum bibliotheca Oxoniensis. Oxford; New York: Oxford University Press.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
SLK-SEGY-LA-A-D
(Ausbaumodul: Lateinische Dichtung)
-
Vorlesung – [KPH - Baumann] Pantheon. Die olympischen Götter in der antiken Literatur
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 45
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E011 In Präsenz - Beschreibung
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Die klassischen Götter des Olymp, meist zu einer Zahl von zwölf Gottheiten zusammengefasst, spielen in der antiken Literatur eine herausragende Rolle: Nach alter Vorstellung sind Gottheiten wie Apollon und die Musen die Quelle von Literatur, indem sie die Dichter zu ihren Stoffen und Gesängen inspirieren. Die Götter sind außerdem vielfach die unmittelbaren Adressaten von Texten verschiedene Genres, zumal natürlich von Gebeten und Hymnen. Vor allem aber treten Götter in Erzählungen und Dramen immer wieder als Akteure auf, die in starken, oft erstaunlich menschenähnlich gezeichneten Rollen Handlungen vorantreiben oder stoppen, mit den Menschen kommunizieren und interagieren und dabei immer machtvoll, oft eigenwillig und mit zum Teil ganz überraschenden Effekten vorgehen. Zu ihrem Handlungs- und Wirkungsspektrum gehört dabei Unheimliches und Grausiges ebenso wie Rührendes und Komisches, was die antiken Texte gleichermaßen gekonnt in Szene setzen.
In der Vorlesung werden wir dieser Vielfalt von literarische Götterbildern und -rollen anhand von besonders anschaulichen und spannenden Beispielen nachgehen, wobei zwei Perspektiven zusammenkommen: Zum einen wird Kurs einen breiten zeitlichen Bogen von den frühen Anfängen der europäischen Literatur im alten Griechenland bis hin zur hoch entwickelten Buchkultur der römischen Kaiserzeit schlagen. Zum anderen zielt die Vorlesung aber auch ganz einfach darauf ab, die antiken Götter vorzustellen: Dazu wird in jeder Sitzung eine Gottheit im Zentrum stehen, die in ihren Funktionen und Eigenschaften plastisch hervortreten soll. Neben berühmten und dem Namen nach allen bekannten Olympiern wie Zeus/Jupiter, Athene/Minerva oder Aphrodite/Venus werden auch einige besondere Fälle eine Rolle spielen – in einer Sitzung werden wir uns mit der Göttin Isis sogar in einen ursprünglich ägyptischen Kontext bewegen, der nichtsdestoweniger große Bedeutung im römischen Reich entfaltete.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-B-P – Basismodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-B-D – Basismodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
-
Seminar – [KPH-Baumann] Mythos in der Antike
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/101 In Präsenz - Beschreibung
- Ein Mythos ist, einfach gesagt, eine Erzählung – allerdings eine von besonderer Art: Während wir sonst bei Erzählungen in der Regel die Person benennen können, von der sie stammt, ist dies bei einem Mythos gerade nicht der Fall: Er lässt sich nicht auf einen Autor/eine Autorin zurückführen und ist insofern scheinbar einfach „da“, lässt sich zugleich aber gerade deswegen erstaunlich flexibel in immer neue Kontexte überführen und lädt somit zu immer wieder neuen Erzählungen und Aneignungen ein. Für die Antike ist dieses Phänomen von enormer Bedeutung, und eben hier hakt das Seminar ein: Es bietet Raum, nicht nur die Vielzahl mythischer „stories“ aus dem griechisch-römischen Kulturbereich zu entdecken und zu diskutieren, sondern auch der Frage nachzugehen, wer eigentlich in der Antike in welchem Kontext und mit welchen Interessen Mythen erzählt und in welcher Form dies geschieht. Dabei gibt das Seminar bewusst viel Gelegenheit, Ihre eigenen Interessen einzubringen und nicht zuletzt gemeinsam zu überlegen, was diese Art des mythischen Erzählens für uns heute bedeutet. Auch fachfremde Studierende sind, Begeisterung für die Antike und für Literatur vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
SLK-SEGY-LA-E-P
(Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa )
-
Vorlesung – [KPH - Baumann] Pantheon. Die olympischen Götter in der antiken Literatur
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 45
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E011 In Präsenz - Beschreibung
-
Die klassischen Götter des Olymp, meist zu einer Zahl von zwölf Gottheiten zusammengefasst, spielen in der antiken Literatur eine herausragende Rolle: Nach alter Vorstellung sind Gottheiten wie Apollon und die Musen die Quelle von Literatur, indem sie die Dichter zu ihren Stoffen und Gesängen inspirieren. Die Götter sind außerdem vielfach die unmittelbaren Adressaten von Texten verschiedene Genres, zumal natürlich von Gebeten und Hymnen. Vor allem aber treten Götter in Erzählungen und Dramen immer wieder als Akteure auf, die in starken, oft erstaunlich menschenähnlich gezeichneten Rollen Handlungen vorantreiben oder stoppen, mit den Menschen kommunizieren und interagieren und dabei immer machtvoll, oft eigenwillig und mit zum Teil ganz überraschenden Effekten vorgehen. Zu ihrem Handlungs- und Wirkungsspektrum gehört dabei Unheimliches und Grausiges ebenso wie Rührendes und Komisches, was die antiken Texte gleichermaßen gekonnt in Szene setzen.
In der Vorlesung werden wir dieser Vielfalt von literarische Götterbildern und -rollen anhand von besonders anschaulichen und spannenden Beispielen nachgehen, wobei zwei Perspektiven zusammenkommen: Zum einen wird Kurs einen breiten zeitlichen Bogen von den frühen Anfängen der europäischen Literatur im alten Griechenland bis hin zur hoch entwickelten Buchkultur der römischen Kaiserzeit schlagen. Zum anderen zielt die Vorlesung aber auch ganz einfach darauf ab, die antiken Götter vorzustellen: Dazu wird in jeder Sitzung eine Gottheit im Zentrum stehen, die in ihren Funktionen und Eigenschaften plastisch hervortreten soll. Neben berühmten und dem Namen nach allen bekannten Olympiern wie Zeus/Jupiter, Athene/Minerva oder Aphrodite/Venus werden auch einige besondere Fälle eine Rolle spielen – in einer Sitzung werden wir uns mit der Göttin Isis sogar in einen ursprünglich ägyptischen Kontext bewegen, der nichtsdestoweniger große Bedeutung im römischen Reich entfaltete.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-B-P – Basismodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-B-D – Basismodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
-
Seminar – [KPH-Baumann] Mythos in der Antike
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/101 In Präsenz - Beschreibung
- Ein Mythos ist, einfach gesagt, eine Erzählung – allerdings eine von besonderer Art: Während wir sonst bei Erzählungen in der Regel die Person benennen können, von der sie stammt, ist dies bei einem Mythos gerade nicht der Fall: Er lässt sich nicht auf einen Autor/eine Autorin zurückführen und ist insofern scheinbar einfach „da“, lässt sich zugleich aber gerade deswegen erstaunlich flexibel in immer neue Kontexte überführen und lädt somit zu immer wieder neuen Erzählungen und Aneignungen ein. Für die Antike ist dieses Phänomen von enormer Bedeutung, und eben hier hakt das Seminar ein: Es bietet Raum, nicht nur die Vielzahl mythischer „stories“ aus dem griechisch-römischen Kulturbereich zu entdecken und zu diskutieren, sondern auch der Frage nachzugehen, wer eigentlich in der Antike in welchem Kontext und mit welchen Interessen Mythen erzählt und in welcher Form dies geschieht. Dabei gibt das Seminar bewusst viel Gelegenheit, Ihre eigenen Interessen einzubringen und nicht zuletzt gemeinsam zu überlegen, was diese Art des mythischen Erzählens für uns heute bedeutet. Auch fachfremde Studierende sind, Begeisterung für die Antike und für Literatur vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
SLK-SEGY-LA-E-D
(Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung)
-
Vorlesung – [KPH - Baumann] Pantheon. Die olympischen Götter in der antiken Literatur
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 45
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 4. Doppelstunde ABS/0E011 In Präsenz - Beschreibung
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Die klassischen Götter des Olymp, meist zu einer Zahl von zwölf Gottheiten zusammengefasst, spielen in der antiken Literatur eine herausragende Rolle: Nach alter Vorstellung sind Gottheiten wie Apollon und die Musen die Quelle von Literatur, indem sie die Dichter zu ihren Stoffen und Gesängen inspirieren. Die Götter sind außerdem vielfach die unmittelbaren Adressaten von Texten verschiedene Genres, zumal natürlich von Gebeten und Hymnen. Vor allem aber treten Götter in Erzählungen und Dramen immer wieder als Akteure auf, die in starken, oft erstaunlich menschenähnlich gezeichneten Rollen Handlungen vorantreiben oder stoppen, mit den Menschen kommunizieren und interagieren und dabei immer machtvoll, oft eigenwillig und mit zum Teil ganz überraschenden Effekten vorgehen. Zu ihrem Handlungs- und Wirkungsspektrum gehört dabei Unheimliches und Grausiges ebenso wie Rührendes und Komisches, was die antiken Texte gleichermaßen gekonnt in Szene setzen.
In der Vorlesung werden wir dieser Vielfalt von literarische Götterbildern und -rollen anhand von besonders anschaulichen und spannenden Beispielen nachgehen, wobei zwei Perspektiven zusammenkommen: Zum einen wird Kurs einen breiten zeitlichen Bogen von den frühen Anfängen der europäischen Literatur im alten Griechenland bis hin zur hoch entwickelten Buchkultur der römischen Kaiserzeit schlagen. Zum anderen zielt die Vorlesung aber auch ganz einfach darauf ab, die antiken Götter vorzustellen: Dazu wird in jeder Sitzung eine Gottheit im Zentrum stehen, die in ihren Funktionen und Eigenschaften plastisch hervortreten soll. Neben berühmten und dem Namen nach allen bekannten Olympiern wie Zeus/Jupiter, Athene/Minerva oder Aphrodite/Venus werden auch einige besondere Fälle eine Rolle spielen – in einer Sitzung werden wir uns mit der Göttin Isis sogar in einen ursprünglich ägyptischen Kontext bewegen, der nichtsdestoweniger große Bedeutung im römischen Reich entfaltete.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Alle Texte werden übersetzt; Kenntnisse der altgriechischen oder lateinischen Sprache sind nicht erforderlich, um an der Vorlesung teilzunehmen. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-B-P – Basismodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-B-D – Basismodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
-
Seminar – [KPH-Baumann] Mythos in der Antike
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 20
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Mittwoch 3. Doppelstunde W48/101 In Präsenz - Beschreibung
- Ein Mythos ist, einfach gesagt, eine Erzählung – allerdings eine von besonderer Art: Während wir sonst bei Erzählungen in der Regel die Person benennen können, von der sie stammt, ist dies bei einem Mythos gerade nicht der Fall: Er lässt sich nicht auf einen Autor/eine Autorin zurückführen und ist insofern scheinbar einfach „da“, lässt sich zugleich aber gerade deswegen erstaunlich flexibel in immer neue Kontexte überführen und lädt somit zu immer wieder neuen Erzählungen und Aneignungen ein. Für die Antike ist dieses Phänomen von enormer Bedeutung, und eben hier hakt das Seminar ein: Es bietet Raum, nicht nur die Vielzahl mythischer „stories“ aus dem griechisch-römischen Kulturbereich zu entdecken und zu diskutieren, sondern auch der Frage nachzugehen, wer eigentlich in der Antike in welchem Kontext und mit welchen Interessen Mythen erzählt und in welcher Form dies geschieht. Dabei gibt das Seminar bewusst viel Gelegenheit, Ihre eigenen Interessen einzubringen und nicht zuletzt gemeinsam zu überlegen, was diese Art des mythischen Erzählens für uns heute bedeutet. Auch fachfremde Studierende sind, Begeisterung für die Antike und für Literatur vorausgesetzt, im Kurs willkommen.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-V-P – Vertiefungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-V-D – Vertiefungsmodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-A-P – Ausbaumodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-A-D – Ausbaumodul: Lateinische Dichtung
- SLK-SEGY-LA-E-P – Erweiterungsmodul: Lateinische Prosa
- SLK-SEGY-LA-E-D – Erweiterungsmodul: Lateinische Dichtung
SLK-SEGY-LA-VFD
(Vertiefung Fachdidaktik)
-
Seminar – [KPH - Peglau Seminar Fachdidaktik
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 2. Doppelstunde W48/002 In Präsenz - Beschreibung
- Im Sommersemester mit seinen guten Außenbedingungen wollen wir unsere Kriminaltrilogie mit der Waldschule zu Ende bringen. Das große Finale steigt auf dem sagenumwobenen und für Normalsterbliche unzugänglichen Berg Athos ... Tauschen Sie sich im Vorfeld bitte schon aus, wer welche Rolle bzw. Aufgabe übernehmen möchte.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-VFD – Vertiefung Fachdidaktik
SLK-SEGY-LA-SPÜ
(Schulpraktische Übungen im Fach Latein)
-
Schulpraktische Übungen – [KPH - Peglau] SPÜ
- Lehrperson
-
- Dr. Markus Peglau
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Datum Uhrzeit Ort Durchführung – In Präsenz - Beschreibung
-
Der Schwerpunkt dieser Übung liegt, wie der Name besagt, auf der Praxis in der Schule. In der ersten Sitzung vereinbaren wir Schule und Klassen/ Jahrgangsstufen, die wir besuchen wollen. Nach einer Phase der Einführung und gemeinsamen Hospitation sowie deren Besprechungen soll jeder Student in Absprache mit der Lehrkraft eigenen Unterricht halten, der dann ebenfalls gemeinsam ausgewertet wird. Dabei dient ein von der unterrichtenden Person erstelltes Arbeitsblatt, das einen Zeitplan, die Unterrichtsziele und die Methoden bzw. Unterrichtsschritte aufweist, als Grundlage für die Diskussion.
Den Einführungstermin (1. Sitzung, ursprünglich auf Di, 2. DS, gelegt) verlegen wir auf Do, den 3.4., im Anschluß an die Hospitation am Romain-Rolland-Gymnasium, Weintraubenstr. 3, in Dresden. - Literatur
-
- Grundlagenliteratur:
- H. J. Glücklich: Lateinunterricht - Didaktik und Methodik, Göttingen32008.
- P. Kuhlmann: Fachdidaktik Latein kompakt, 2009.
- R. Nickel: Einführung in die Didaktik der alten Sprachen, 1982.
- Meyer, Hilbert: Unterrichtsmethoden; I: Theorieband, Frankfurt am Main 122005; II: Praxisband, Frankfurt am Main 112000.
- ders.: Leitfaden zur Unterrichtsvorbereitung, Frankfurt am Main 122001
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- SLK-SEGY-LA-SPÜ – Schulpraktische Übungen im Fach Latein
Erweiterungsangebot
-
Oberseminar – [KPH - Baumann] Oberseminar
- Lehrperson
-
- JProf. Dr. Mario Baumann
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Über URL einschreiben
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Dienstag 6. Doppelstunde W48/102 In Präsenz - Beschreibung
-
Das Oberseminar dient als offener Diskursraum, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fachliche Fragen, die sie aktuell bewegen, ohne Anforderungen an Form oder Ausarbeitungsstand zur Diskussion stellen können. Zur Teilnahme sind alle – insbesondere auch alle Studierenden – herzlich eingeladen!
Termine: 8.4.25; 22.4.25; 6.5.25; 20.5.25; 3.6.25; 17.6.25 und 1.7.25. - Zuordnungen
-
- Modular
-
- Erweiterungsangebot – Erweiterungsangebot
-
Arbeitskreis – [KPH-Korn-Freydank]: Grundlegende Tätigkeitsfelder der Fachmethodik der alten Sprachen in Theorie, Praxis und Reflexion (Arbeitskreis)
- Lehrpersonen
-
- Dr. Jörg Freydank
- Dr. Matthias Korn
- Maximale Teilnehmeranzahl
- 15
- Einschreibung
-
- Einschreibung über
- Keine Angabe
- Termine
-
Wochentag Uhrzeit Ort Durchführung Montag 7. Doppelstunde – Virtuell - Beschreibung
-
Diese Veranstaltung steht allen Studierenden offen, die sich für Fachdidaktik und Fachmethodik des altsprachlichen Unterrichts interessieren. Nach der Verlagerung des ‚Arbeitskreises‘ in den Ergänzungsbereich, können im ‚Arbeitskreis‘ keine Prüfungsleistungen mehr erbracht werden.
Im Laufe des Semesters werden die drei grundlegenden Tätigkeitsfelder der Fachmethodik des Latein- und Griechischunterrichts in Theorie, Praxis und Reflexion behandelt: 1) Der unterrichtliche Umgang mit den fachbezogenen Strategien (Texterschließung, Interpretation, Übersetzung, insbesondere mit den Dokumentationsformen von Textverständnis ohne Übersetzung, bzw. orientierendes Lesen/Verstehen, selektierendes Lesen/Verstehen, intensives Lesen/Verstehen);
2) Grundsätze der Leistungsnormierung, Leistungserhebung und Leistungsbewertung sowie der verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur von Klassenarbeiten und Klausuren;
3) Grundsätze des Lehrens und Lernens an außerschulischen Lernorten in den alten Sprachen und bei Exkursionen.
Jedes Tätigkeitsfeld wird in drei Schritten bearbeitet:
1) Vorlesung der Dozenten zum aktuellen fachmethodischen (und –didaktischen) Arbeitsstand;
2)Phase der Kleingruppenarbeit: Studierende erarbeiten Entwürfe zu Aufgabenstellungen, Dozenten stehen unterstützend zur Seite;
3)gemeinsame Reflexion zu Theorie und Praxis; Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
Hinzu kommt eine zweistündige Vorlesung ohne Kleingruppenarbeit zum Thema ‚Kompetenzorientiert Latein unterrichten – Die wesentlichen Weichenstellungen
für den Lateinunterricht der Zukunft’.
Die Anmeldung zur Lehrveranstaltung ‚Arbeitskreis‘ erfolgt ausschließlich durch eine persönliche E-Mail an die E-Mail-Adresse von Herrn Dr. Korn: dr.matthias.korn@gmx.de Die erste Sitzung ist am 7. April 2025,18:30-20:00 Uhr (digital). Den Link erhalten die angemeldeten Teilnehmer*innen von Herrn Dr. Korn. Die Lehrveranstaltung findet vollständig digital statt. - Literatur
-
- Für alle Tätigskeitsfelder: Korn, Matthias / Richter, Leandro (2022): Grundlagen und -begriffe der Fachdidaktik und -methodik des altsprachlichen Unterrichts. Verlag Wissenschaftliche Scripten Auerbach. – Zur Anschaffung, Verwendung in der Lehrveranstaltung und zur Vorbereitung auf Fachdidaktikprüfungen empfohlen.
- Erstes Tätigkeitsfeld: Burmester, Anna Philina (2018): Textverstehen ohne Rekodierung? In: Korn, Matthias (Hrsg.) (2018): Latein Methodik. Handbuch für die Sekundarstufe I und II. Cornelsen: Berlin, S. 146-157.
- Zweites Tätigkeitsfeld: Scholz, Ingvelde / Weber, Karl-Christian (2010): Denn sie wissen, was sie können. Kompetenzorientierte und differenzierte Leistungs-beurteilung im Lateinunterricht. V&R: Göttingen;
- Drittes Tätigkeitsfeld: Friedrich, Anne (2018): Lernen an außerschulischen Lernorten. In: Korn, Matthias (Hrsg.) (2018): Latein Methodik. Handbuch für die Sekundarstufe I und II. Cornelsen: Berlin, S. 175-184; Schneider, Philipp (2024): Max Klinger und die Antike. Ein Unterrichtskonzept für die gymnasiale Oberstufe im Museum der bildenden Künste (MdbK) Leipzig. Ars docendi 19/2024.
- Zuordnungen
-
- Modular
-
- Erweiterungsangebot – Erweiterungsangebot