29.10.2026
Ukrainische Delegation aus der Zivilgesellschaft informiert sich zum Projekt TriLand
Am 26. Oktober besuchte eine Delegation zivilgesellschaftlicher Akteure aus der Ukraine Görlitz. Schwerpunkt einer einwöchigen Studienreise durch die Lausitz ist das Thema "Just Transition" im Zuge des Kohleausstiegs. Prof. Robert Knippschild vom IZS hat Herausforderungen, Erfolge und Schwächen des Strukturwandels in der Lausitz sowie den Ansatz des deutsch-polnischen Kooperationsprojektes TriLand und die bisherigen Erfahrungen dargestellt. In der Diskussion wurde deutlich, wie wichtig neben strukturpolitischen Fördermitteln die Gestaltung von Governanceprozessen zur gerechten Transformation, insbesondere bei der Einbeziehung der Zivilgesellschaft und der Kommunen, ist. Die positiven Erfahrungen wie auch weiterhin bestehende Herausforderungen in Deutschland sowie die aktuelle Bildung einer regionalen Interessengemeinschaft aus Kommunen und Unternehmen in Polen (Kommittee Subregion Turów) interessierten die Vertreter*innen sehr. Gleichzeitig war die Vielfalt, die Professionalität und das Engagement der zivilgesellschaftlichen Initiativen in der Ukraine unter den aktuell extremen Rahmenbedingungen in der Ukraine beeindruckend. Koordiniert und finanziert wird die Studienreise von der International Renaissance Foundation sowie der GIZ.