13.10.2026
Zwei Jahre Youth Vision Action im Rückblick
Beim Transferworkshop kamen Projektpartner und Jugendliche zusammen, um die bisherigen Erfahrungen gemeinsam auszuwerten.
Nach zwei Projektjahren stand beim Transferworkshop am 28. September 2026 in Zittau eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Was ist im Projekt „Youth Vision Action – Jugend bewegt Region, Region bewegt Jugend“ entstanden – und welche Erfahrungen sollen die Arbeit im letzten Projektjahr prägen?
Emilia Socha und Sînziana Schönfelder stellten für das IHI Zittau der TU Dresden die Perspektive der wissenschaftlichen Begleitung vor. Ihr Rückblick folgte den drei Projektphasen – den Future Camps, den Productions und dem Future Congress – und fragte danach, wie die dort entstehenden Themen besser aufgenommen, weiterentwickelt und miteinander verbunden werden können.
Jugendliche und Projektpartner brachten ihre Erfahrungen aus den bisherigen Projektphasen in die Diskussion ein.
Im Zentrum stand der Weg von den Erfahrungen der Jugendlichen zu öffentlicher und politischer Resonanz. Welche Themen bringen sie aus den Future Camps mit? Wie werden daraus gemeinsame Leitbilder und konkrete Anliegen? Und was braucht es, damit diese in regionalen Debatten tatsächlich aufgegriffen werden?
Auch die Hillersche Villa und die Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) brachten ihre Erfahrungen aus zwei Jahren Projektarbeit ein. Gemeinsam mit Jugendlichen, die bereits an den Future Camps teilgenommen hatten, diskutierten die Beteiligten die bisherigen Ansätze.
Auf den Arbeitskarten wurden bewährte Ansätze, Anpassungsbedarf und nächste Schritte festgehalten.
Die gemeinsame Bilanz zeigt: In den vergangenen zwei Jahren entstanden vor allem Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames kreatives Arbeiten junger Menschen aus Deutschland, Polen und Tschechien, über Grenzen hinweg. Zugleich wurde deutlich, dass Themen an den Übergängen zwischen Future Camps, Productions und Future Congress nicht verloren gehen dürfen.
Für das letzte Projektjahr bedeutet das, die gewonnenen Erfahrungen zu bündeln, bewährte Ansätze weiterzuentwickeln und die Verbindungen zwischen den Projektphasen zu stärken. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Ergebnisse über einzelne Veranstaltungen hinaus sichtbar bleiben und was von Youth Vision Action auch nach Ende der Projektlaufzeit Bestand haben kann.
Jugendliche stellten ihre Einschätzungen und Vorschläge im Plenum vor.
Das Projekt wird gefördert durch das Förderprogramm STARK – Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE).