Лип 24, 2026
Gastwissenschaftlerin aus Białystok am IHI Zittau
IHI-Direktor Prof. Thorsten Claus (links) empfängt Prof. Elżbieta Skąpska (m.) und Prof. Oksana Makovoz (l.) zum Kooperationsgespräch
Vom 1. bis 31. Juli 2026 empfing das IHI Zittau Professorin Elżbieta Skąpska, DSc, PhD, von der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der Technischen Universität Białystok (Polen) zu einem einmonatigen Forschungsaufenthalt unter der wissenschaftlichen Betreuung von Professorin Oksana Makovoz.
Professorin Skąpska ist habilitierte Doktorin der Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Finanzen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Dienstleistungsökonomie, Unternehmertum und Innovation, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Entwicklung des intellektuellen Unternehmertums in modernen Organisationen liegt.
Dr. Skąpska bei ihrem Gastvortrag zwischen Wissenschaftlern und Studierenden des IHI Zittau
Ein Höhepunkt des Forschungsaufenthalts war der Gastvortrag „The Concept of Intellectual Entrepreneurship“, der am 9. Juli 2026 am IHI Zittau gehalten wurde. Im Rahmen des Vortrags stellte Professorin Skąpska die theoretischen Grundlagen des intellektuellen Unternehmertums vor und präsentierte die vorläufigen Ergebnisse einer Pilotstudie, die unter polnischen Befragten durchgeführt wurde. Der Vortrag löste eine lebhafte Diskussion über die Rolle unternehmerisch denkender Intellektueller bei der Förderung von Innovation, Wissenstransfer und nachhaltiger Organisationsentwicklung aus.
Zu den Teilnehmern zählten Professor Thorsten Claus, Direktor des IHI Zittau, Dr. Simon Eichentopf sowie Forscher, Doktoranden und Studierende. Das Publikum wurde eingeladen, an einem internationalen vergleichenden Forschungsprojekt teilzunehmen, das die Bedingungen untersucht, die intellektuelles Unternehmertum in verschiedenen organisatorischen und kulturellen Kontexten fördern.
Oliver Tettenborn, Referent des Direktors des IHI Zittau, führte Prof. Skąpska durch das IHI Zittau und erklärte ihr die Besonderheiten des Instituts.
Das gemeinsam von Professorin Elżbieta Skąpska und Professorin Oksana Makovoz durchgeführte Forschungsvorhaben untersucht, wie organisatorische Merkmale – darunter Unternehmensgröße, Dienstleistungsbranche und der Grad der Internationalisierung – das Umfeld beeinflussen, in dem unternehmerisch denkende Intellektuelle sich entfalten und Wert schaffen. Im Rahmen des Projekts beteiligen sich Wissenschaftler, Unternehmer, Führungskräfte und andere Fachleute an einer internationalen Umfrage, die empirische Belege für eine vergleichende Analyse liefern wird. Die beiden Forscherinnen laden Kolleginnen und Kollegen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie - und natürlich auch alle Mitglieder des IHI Zittau - herzlich ein, durch die Teilnahme an einer Umfrage einen Beitrag zu leisten. Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse werden uns helfen, die Faktoren besser zu verstehen, die intellektuelles Unternehmertum und Innovation in der heutigen wissensbasierten Wirtschaft fördern.
Während ihres gesamten Aufenthalts am IHI Zittau nahm Professorin Elżbieta Skąpska an wissenschaftlichen Beratungen teil, führte eine umfassende Literaturrecherche durch und machte sich mit der Forschungsinfrastruktur, der Organisationsstruktur, den Studiengängen sowie den Möglichkeiten für eine zukünftige akademische Zusammenarbeit der Universität vertraut. Das Praktikum bot zudem eine hervorragende Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Erörterung neuer Perspektiven für die gemeinsame Forschung und Lehre zwischen der Technischen Universität Dresden und der Technischen Universität Białystok.
Das Forschungspraktikum trägt zur Internationalisierungsstrategie des Internationalen Hochschulinstituts Zittau bei. Die während des Aufenthalts gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen werden die Weiterentwicklung der Forschungsaktivitäten von Professorin Elżbieta Skąpska unterstützen und durch die Einbindung internationaler Forschungsergebnisse, innovativer Lehransätze und bewährter akademischer Praktiken zur Verbesserung der Studiengänge an der Technischen Universität Białystok beitragen.