14.09.2026
Markus Scholz im ZDF zur politischen Verantwortung von Unternehmen
Markus Scholz im ZDF-Interview
Welche Verantwortung tragen Unternehmen für den Schutz der liberalen Demokratie? Zu dieser Frage wurde Prof. Dr. Markus Scholz am 1. September 2026 in einem Beitrag des ZDF-Magazins „heute – in Deutschland“ interviewt. Anlass war die Gründung des neuen Wirtschaftsverbands „Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“, in dem sich rund 2.500 Unternehmen für Weltoffenheit, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren.
In einem begleitenden Kommentar ordnet Markus Scholz die Initiative in den größeren Zusammenhang unternehmerischer Verantwortung ein. Die liberale Demokratie sei für Unternehmen kein „nice-to-have“, sondern eine zentrale Voraussetzung für unternehmerische Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, offene Märkte und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Pointiert formuliert: „Was nützt ökonomischer Erfolg ohne Freiheit?“
Im ZDF-Beitrag betont Markus Scholz die Bedeutung von Unternehmen als Orte gesellschaftlicher Begegnung. Der Arbeitsplatz könne Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen und auch auf der Ebene politischer Meinungsverschiedenheiten Räume für sachliche, weniger polarisierte Gespräche eröffnen: „Der Arbeitsplatz ist eine Möglichkeit, Menschen mit verschiedener Herkunft zusammenzubringen und vielleicht auch hier etwas unaufgeregtere Diskussionen zu führen.“
Der Beitrag verweist damit auf ein zentrales Forschungsthema der Professur für Responsible Management: die Rolle von Unternehmen als Corporate Citizens in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und populistischer Tendenzen. Corporate Democratic Action wird so zu einer wichtigen Management- und Verantwortungsfrage.
Zum ZDF-Beitrag:
„Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland“ – ZDF heute, 1. September 2026