Symposium 2026 – The Experimental Museum
9.–10. November 2026
Puppentheatersammlung Dresden, Kraftwerk Mitte Dresden
Im Rahmen einer laufenden Zusammenarbeit zwischen der TU Dresden und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), ausgerichtet in der Puppentheatersammlung Dresden.
Das Symposium widmet sich dem Museum als Ort des Experimentierens und bringt dafür eine vielfältige Gruppe von Referierenden zusammen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Museen zwar traditionell Orte der Bewahrung sind, gleichzeitig aber oft auch Schauplätze reichhaltiger technologischer, sozialer und künstlerischer Experimente darstellen. Um diese Dualität besser zu verstehen, laden die Vortragenden aus verschiedenen Disziplinen dazu ein, Formen technologischer, politischer, künstlerischer, kuratorischer, computergestützter, erfahrungsorientierter, pädagogischer, theatralischer und soziologischer Experimente im musealen Kontext zu erörtern.
Wir begrüßen ein breites Spektrum an „Experimenten“. Diese können in Form künstlerischer Erkundungen oder technologischer Innovationen auftreten, oder auch als Projekte und Methoden, die Zufall, Risiko, Versuch und Irrtum einbeziehen, oder als Anwendung empirischer Methoden auf die Museologie und das Museumserlebnis. Dazu können auch neuartige und „experimentelle“ Konzeptionen von Museen und den damit verbundenen Praktiken gehören: riskante Neuausrichtungen, die sich als fruchtbar erweisen können – oder auch nicht.
Das Symposium bringt Forschende und Expert:innen aus den Bereichen Museologie, Wissenschafts- und Technikforschung, Informatik, Experience Design, Theater und Kunst sowie Kulturwissenschaften und -theorie zusammen, um in den zwei Tagen Ideen, Projektfallstudien, Theorien und Erkenntnisse zu interdisziplinären Themen auszutauschen. Eine der Keynotes wird von Sarah Kenderdine (École polytechnique fédérale de Lausanne, Schweiz) gehalten.
Weitere Vorträge übernehmen unter anderem:
- Orit Halpern – Technische Universität Dresden, Deutschland
- Christopher Salter – Zürcher Hochschule der Künste, Schweiz
- Gabriel Menotti – Queen’s University Kingston, Kanada
- Priscila Arantes – Universidade de São Paulo, Brasilien
- Erik Champion – University of Adelaide, Australien
- Pablo Dornhege – Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Deutschland
Das Symposium bildet den Abschluss des Projekts ANIMA, einer Zusammenarbeit zwischen dem IXLAB der TU Dresden und der Puppentheatersammlung der SKD, in dessen Rahmen der Einsatz von KI und Mixed Reality zur Erweiterung einer Theaterpuppensammlung untersucht wurde. Im Rahmen des Symposiums werden Führungen durch die Sammlung angeboten.
(Vorläufiges) Programm
Das Symposium inklusive Beiträge, Diskussionen und Workshops finden auf Englisch statt.
Teilnahme & Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenfrei und erfordert eine vorherige Anmeldung per Online-Formular.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 50 Personen begrenzt.