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Wärme © fancycrave.com Wärme © fancycrave.com
Wärme

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Der Energieverbrauch auf dem Campus lässt sich vor allem durch die gebäudeseitige Minimierung der Energiebedarfe für Heizung, Kühlung und Beleuchtung reduzieren. Weiterhin kann der Energieverbrauch durch eine bedarfsgerechte und intelligente Anlagensteuerung, durch den Einsatz energieeffizienter Technologien und Energiespeicher, die Integration erneuerbarer Energiequellen sowie die konsequente Nutzung von Abwärme durch die Schaffung von Wärme- und Kälteverbundsystemen reduziert werden.

CAMPUS:DATA
CAMPUS:ANALYSE
CAMPUS:STRATEGIE
CAMPUS:PILOT
CAMPUS:KOMMUNIKATION

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CAMPUS:DATA
Das Vorhandensein von Nutzungs-, Gebäude-, Anlagen und Betriebsdaten ist Voraussetzung für Analyse-, Optimierungs- und Kontrollprozesse. Die ursprüngliche Situation ist dadurch gekennzeichnet, dass die Daten fragmentiert und in verschiedenen Formaten vorliegen. Durch Zusammenfassung und weitere Anreicherung der Informationen aus den verschiedenen Datenquellen wird ein zentraler Datenpool aufgebaut. Dieser kann durch datenbankähnliche Zugriffs- und Auswertemöglichkeiten ergänzt werden.

Datenpool – Anforderungen
    - Zentrale Datenhaltung
    - Zugriff über Weboberfläche
    - Datenbankfunktionalitäten
    - Einfache Handhabung und optimaler Support
    - Freie Konfigurationsmöglichkeiten
    - Numerische und grafische Auswertungen
    - Import- und Exportfunktionalitäten
    - Geringe Kosten

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CAMPUS:ANALYSE
Im Rahmen verschiedener Förderprogramme wurden bereits mehrere Planungsinstrumente für verschiedene Quartierslösungen entwickelt. Dabei erfolgte die Entwicklung eher bedarfsmotiviert aus den einzelnen Projekten heraus. Das Resultat ist eine fragmentierte Landschaft von Werkzeugen mit eingeschränkter Interoperabilität. Durch die Nutzung verschiedener Werkzeuge auf einem Campus soll die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Software getestet und Verbesserungsmöglichkeiten festgestellt werden.

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CAMPUS:STRATEGIE
Innerhalb des Arbeitspaketes werden Entwicklungsszenarien betrachtet, aus denen kurz-, mittel- und langfristige Prognosen zur Entwicklung des Energieverbrauches abgeleitet werden können. Besondere Berücksichtigung erfordert dabei die hohe Denkmaldichte unter den Campus-Gebäuden. Diesbezüglich werden spezielle Handlungsempfehlungen zur energetischen Ertüchtigung von Fassadenflächen unter Berücksichtigung von  verschiedenen denkmalpflegerischen Ansätzen entwickelt. Dabei werden insbesondere  Möglichkeiten zum Einsatz innovativer Materialien betrachtet. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen auch als Vorlage für andere Planungsvorhaben im Denkmalbereich dienen. Darauf aufbauend kann man zukünftig durchzuführende Maßnahmen priorisieren. Weiterhin erfolgt eine Clusterung nach baulichen (z.B. Veränderung Gebäudehülle), technischen (z.B. Veränderung Anlagentechnik) und administrativen (z.B. Sensibilisierung der Nutzer zur Energieeinsparung) Gesichtspunkten. Zusätzlich werden umfassende ökonomische und ökologische Betrachtungen zu den vorgeschlagenen Maßnahmen durchgeführt sowie Handlungsempfehlungen für ein späteres Controlling erarbeitet. Zur Erfolgskontrolle werden Bechmarks entwickelt, mit deren Hilfe unvorhergesehene Entwicklungen erkannt werden können.

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CAMPUS:PILOT
Zur Umsetzung des Energieentwicklungsplanes werden im Rahmen von Pilotmaßnahmen der Einsatz innovativer Materialien, Anlagenkomponenten,  Technologien und Planungsinstrumente zur energetischen Bewertung und Ertüchtigung von Gebäuden erprobt. Dies erfordert zunächst die Identifikation geeigneter Maßnahmen. Eine Umsetzung von Pilotmaßnahmen kann nur unter Einbeziehung der örtlich agierenden Verantwortlichen erfolgen. Die wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung von Pilotmaßnahmen im Rahmen des Forschungsvorhabens gewährleistet deren objektive Bewertung unter Berücksichtigung einer ganzheitlichen Quartiersbetrachtung.

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CAMPUS:KOMMUNIKATION
Der Schwerpunkt des Arbeitspaketes liegt auf der Untersuchung von Maßnahmen zur Energieverbrauchssenkung durch gezielte Beeinflussung des Nutzerverhaltens. In mehreren Felduntersuchungen wurde bestätigt, dass der Einfluss des Nutzerverhaltens auf den Energieverbrauch erheblich ist und in einer ähnlichen Größenordnung wie anlagentechnische Optimierungen liegt. Da anlagentechnische Optimierungsmaßnahmen meist unmittelbar mit entsprechenden gebäudetechnischen Maßnahmen konkurrieren, kann die Motivation zu einem verbrauchsenkenden Nutzerverhalten solche Maßnahmen sowohl substituieren, aber auch dazu führen, dass diese Maßnahmen ihre Zielstellungen verfehlen. Mittels der Visualisierung aktueller Verbrauchsdaten und der Kommunikation mit dem Nutzer soll bei diesem ein Bewusstsein bezüglich dessen Einfluss auf den Energieverbrauch eines Gebäudes geschaffen werden.

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Andre Kremonke
Letzte Änderung: 25.01.2017