16.06.2026
Forschung der Professur für Fügetechnik und Montage ist Teil einer Maus-Sachgeschichte
Mobiltelefone bestehen aus vielen einzelnen Bauteilen. Doch wie gut lassen sie sich recyceln, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen?
Um dieser spannenden Frage in einer Sachgeschichte der „Sendung mit der Maus“ nachzugehen, war das Produktionsteam von FLASH Filmproduktion am 10. und 11. Juni 2026 zu Gast an der Professur für Fügetechnik und Montage der Fakultät Maschinenwesen.
Ludwig Drath (1. Person von links) zusammen mit dem Team der flash Filmproduktion um Jan Marschner (2. Person von links).
Am Beispiel eines Mobiltelefons wird in der Sachgeschichte veranschaulicht, wie sich die Produktion und Recyclingfähigkeit elektronischer Geräte im Laufe der Zeit verändert haben. Während ältere Geräte oftmals nur schwer oder gar nicht repariert und recycelt werden konnten, stehen heute die Demontage und Wiederverwertung einzelner Komponenten immer stärker im Fokus. Eine wichtige Rolle bei diesem Prozess spielen die Art und Weise, wie die einzelnen Bauteile miteinander verbunden werden. Ein wichtiges Fügeverfahren, das die spätere Zerlegung elektronischer Geräte ermöglicht, ist das Schrauben.
An der Professur für Fügetechnik und Montage forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Mikroschrauben und deren Schraubenverbindungen. Für die moderne Fertigung von Mobiltelefonen spielen diese winzigen Maschinenelemente mit einem Außendurchmesser von maximal 2,5 Millimetern eine entscheidende Rolle. Sie können selbst die kleinsten Bauteile im Smartphone zuverlässig multifunktional verbinden und gleichzeitig eine spätere Demontage, Reparatur und somit auch ein Recycling erleichtern.
„Die Möglichkeit, elektronische Geräte am Ende ihrer Lebensdauer wieder einfacher zu zerlegen und wertvolle Bauteile in den Kreislauf zurückzuführen bzw. ihre Reparaturfähigkeit im Lebenszyklus signifikant zu verbessern, ist ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung“, erklärt Prof. Hans Christian Schmale, Leiter der Professur. „Ich freue mich sehr, dass wir durch die Sachgeschichte der ‚Sendung mit der Maus‘ unsere Forschung einem breiten Publikum – und besonders auch jungen Menschen – näherbringen können.“
Im Schraublabor der Professur wurden für die Sachgeschichte die Besonderheiten von Mikroschraubenverbindungen dargestellt. Dabei konnten unter anderem die spezielle Zuführung von Mikroschrauben, die eingesetzten Schraubantriebe sowie die dafür entwickelten Werkzeuge gezeigt werden.
Spätestens 2027 dürfen wir uns über eine spannende Sachgeschichte in der „Sendung mit der Maus“ freuen, in der auch die Forschung der TU Dresden zu sehen sein werden.
Kontakt:
© R.Brodel, Braunschweig
Inhaber
NameProfessor Dr.-Ing. Hans Christian Schmale
Professur für Fügetechnik und Montage
Eine verschlüsselte E-Mail über das SecureMail-Portal versenden (nur für TUD-externe Personen).
Professur für Fügetechnik und Montage:
George-Bähr-Str. 3c, Raum 326
01062 Dresden
Deutschland
© FTM
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
NameHerr Dipl. -Ing. Ludwig Drath
Mechanisches Fügen, Schrauben, Hybridfügen
Eine verschlüsselte E-Mail über das SecureMail-Portal versenden (nur für TUD-externe Personen).