13.04.2026
OptiJack - Neues Forschungsprojekt aus dem maritimen Forschungsprogramm des BMWE
Konsortium
Offshore-Windturbinen werden immer leistungsstärker – die Tragstrukturen darunter müssen mithalten. 🌊
Nach über einem Jahr Vorbereitung, intensivem Austausch und sehr produktiver Zusammenarbeit mit starken Partnern ist es soweit:
👉 OptiJack ist zum 01.04.2026 offiziell gestartet.
Ein Verbundforschungsprojekt mit einem breit aufgestellten Konsortium – und einem klaren Ziel:
Jacket-Fundamente für Offshore-Windanlagen der nächsten Generation (bis 22 MW) neu denken.
- Leichter
- Wirtschaftlicher
- Bei gleichzeitig hoher Tragsicherheit und Robustheit
Die Basis bildet das HexaBase-System von thyssenkrupp.
Ein patentiertes, hexagonales Jacket-Konzept, das bereits heute überzeugt durch:
- Modulare Bauweise mit weitgehend standardisierten Rohrabmessungen
- Hohe Adaptierbarkeit an unterschiedliche Wassertiefen und Turbinenklassen
- Reduzierten Schweißaufwand ohne konische Komponenten
OptiJack setzt genau hier an und geht einen entscheidenden Schritt weiter:
- Multiaxiale Bemessungsmethoden für Schweißnähte ersetzen konservative Einzelnachweise
- WAAM (Wire Arc Additive Manufacturing) ermöglicht hochkomplexe Rohrknoten
- Ein digitaler Zwilling verknüpft Konstruktion, Simulation, Fertigung und Prüfung
Das Ziel ist messbar:
Signifikante Materialeinsparungen nicht nur für HexaBase, sondern überall dort, wo Ermüdung durch dynamische Lasten eine zentrale Rolle spielt.
Von Offshore-Fundamenten über Kran- und Brückenbau bis hin zu Hafenstrukturen.
Bei rund 1,75 t CO₂ pro Tonne Stahl bedeutet das è ein konkreter und messbarer Beitrag zur Dekarbonisierung!
Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern:
Fraunhofer IGP, Hochschule Aalen - Technik, Wirtschaft und Gesundheit, METROM, ModuleWorks, ESOS Wind GmbH, thyssenkrupp Steel, Steinbeis Transferzentrum INTERZERT
Trianel, DNV, Liebherr Rostock, Stahl- Und Kranbau Schilling GmbH, SAM Stahl- & Anlagenbau Magdeburg GmbH, MAN Energy Solutions, EnBW, TÜV SÜD