Bioverfahrenstech­nik

Links Biereaktor, rechts Petrischalen und Schüttelkolben mit Mikroorganismen © Schneider Links Biereaktor, rechts Petrischalen und Schüttelkolben mit Mikroorganismen © Schneider
Links Biereaktor, rechts Petrischalen und Schüttelkolben mit Mikroorganismen

© Schneider

Die Bioverfahrenstechnik versteht sich als Brücke zwischen molekularbiologischer und mikrobiologischer Grundlagenforschung und der Realisierung biotechnischer Stoffumwandlungen im industriellen Maßstab. Die Nutzung von Naturstoffen (Weiße Biotechnologie) steht im Zentrum des Interesses. Mit Methoden zum schnellen Biomonitoring (Flow Cytometry, Magnetseparation in Kombination mit bildgebenden Verfahren, Biosensoren) werden zeitnah Informationen aus Zellfabriken gewonnen, auf deren Grundlage Stoffwechsel- und Prozessmodelle zur Beschreibung und Vorhersage biotechnischer Prozesse und damit zur Maßstabsübertragung genutzt werden können.

Kultivierung von Pflanzenzellen und Cyanobakterien (heterotroph/phototroph/photomixotroph) in verschiedenen Bioreaktorsystemen und Solid State Fermentationen mit Pilzen sind weitere aktuelle Forschungsschwerpunkte.

Absolventen­verein Netzwerk Bioverfah­renstechnik Dresden e.V.
Der Absolventenverein Netzwerk Bioverfahrenstechnik Dresden e.V. arbeitet eng mit dem Institut für Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik zusammen und bildet einen Baustein zur Entwicklung der Bioverfahrenstechnik in Deutschland, insbesondere in Dresden. Durch die Vielzahl unserer Mitglieder, ihrer Arbeitsgebiete und Institutionen / Firmen wird ein dichtes Netzwerk geschaffen, welches die Zusammenarbeit von Bioverfahrenstechnikern in Instituten und der Industrie fördert und somit die Forschung eng an die Praxis bindet. Neben dem fachgebundenen Informationsaustausch unterstützt das Netzwerk Bioverfahrenstechnik Dresden e.V. die Vermittlung von Kontakten, den Austausch von Gerätschaften und Know-How, die Ausschreibung von Praktika / Diplomarbeiten und Jobangeboten, Verabredungen zur Abendgestaltung auf Messen und Kongressen und vieles mehr.

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Carolin Schott
Letzte Änderung: 27.07.2016