16.04.2026
Zirkuläre Papierverpackung im Fokus: CPTS-Kompetenzcluster trifft sich zum vierten Mal
Am 16. April trafen sich Wissenschaftler:innen der PTS – Institut für Fasern & Papier gGmbH, des Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV sowie der Professuren für Verarbeitungsmaschinen/Verarbeitungstechnik und für Holztechnologie und holzbasierte Bioökonomie der Technische Universität Dresden zum vierten Treffen des CPTS-Kompetenzclusters.
Im Zentrum des Austauschs standen zirkuläre Verpackungslösungen auf Papierbasis sowie aktuelle Forschungsfragen entlang der gesamten Wertschöpfungsketten.
Die Veranstaltung ist Teil der Aktivitäten des Circular Packaging Technologies & Systems (CPTS), das Kompetenzen aus Forschung und Entwicklung bündelt, um nachhaltige Verpackungssysteme voranzubringen und perspektivisch in einem Impuls-Lab an der TU Dresden zusammenzuführen.
Weitere Informationen zum CPTS
Impulse zu aktuellen Entwicklungen
Nach einer Einführung in aktuelle Entwicklungen im CPTS folgten zwei Impulsvorträge, die zentrale Zukunftsthemen der Papier- und Verpackungsbranche adressierten.
- Frau Dr. Antje Harling (PTS) beleuchtete die Bedeutung und Chancen der europäischen Verpackungsverordnung PPWR für die papierbasierte Wertschöpfungskette.
- Im Anschluss präsentierte Lena Maria Bracken (VAT) zentrale Erkenntnisse aus der Studie "Paper as one part of the solution to flexible packaging pollution" der Ellen MacArthur Foundation.
Lebendiger Austausch zu zirkulären Verpackungslösungen
In drei Arbeitskreisen wurden zentrale Fragestellungen vertieft:
- Herausforderungen für zirkuläre Verpackungssysteme
- Potenziale papierbasierter Materialien
- Perspektiven für gemeinsame Forschungsansätze
Der intensive Austausch wurde beim gemeinsamen Businesslunch fortgesetzt.
Gemeinsam Richtung Impuls-Lab an der TU Dresden
In einer abschließenden Diskussionsrunde wurden konkrete nächste Schritte zur Etablierung eines geplanten Impuls-Labs an der TU Dresden abgestimmt. Das Vorhaben ist eng in die Aktivitäten des CPTS eingebettet und soll die Zusammenarbeit zwischen den Forschungseinrichtungen weiter stärken.
Einblicke in die Forschung vor Ort
Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Führung durch das Technikum der Professur für Holztechnologie und holzbasierte Bioökonomie in Pirna. Dabei erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten, Versuchsanlagen und technologische Entwicklungen im Bereich holzbasierter Materialien und Prozesse.
Netzwerken als Schlüssel zum Erfolg
Neben den fachlichen Themen spielte auch der persönliche Austausch eine zentrale Rolle: Bereits am Vorabend bot ein gemeinsames Treffen Gelegenheit zum Netzwerken und zur Vertiefung bestehender Kooperationen.
Die Veranstaltung unterstreicht die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit für die Transformation der Papier- und Verpackungsindustrie hin zu einer nachhaltigen und zirkulären Bioökonomie.