03.09.2026
Papierforschung verbindet - Summer School in den französischen Alpen
Forschung diskutieren, neue Perspektiven kennenlernen, Kontakte in ganz Europa knüpfen ... und das mitten in den französischen Alpen! Drei Doktorand:innen unserer Professur waren bei der diesjährigen Summer School für Nachwuchswissenschaftler:innen der Papiertechnik. Gastgeber war in diesem Jahr die Grenoble INP – Pagora.
Die Summer School wird jährlich von einer anderen europäischen Universität ausgerichtet und führte nach Ebernburg im vergangenen Jahr diesmal nach Frankreich. Im Mittelpunkt stand die Forschung des wissenschaftlichen Nachwuchses: In täglichen Vortragssessions stellten die Teilnehmenden ihre aktuellen Arbeiten vor und diskutierten unterschiedliche Ansätze und Fragestellungen der Papiertechnik.
Unsere Doktorand:innen präsentierten ihre Forschung zu:
- Entwicklung faserbasierter Strukturen für Schutzverpackungen – mechanische Charakterisierung, Strukturentwicklung und ressourceneffizientes Design (Nora Horn)
- Porenaufgelöster Modellierung der Fluiddynamik in Pressfilzen mittels 3D-Rekonstruktion aus μCT-Aufnahmen (Luis Miguel Estrada)
- Bindungspotenzial trockener Fasern in der halbtrockenen Papierherstellung (Max Loist)
Die Bandbreite der Vorträge ermöglichte Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten verschiedener europäischer Universitäten – und zahlreiche Anknüpfungspunkte für fachliche Diskussionen über die eigenen Themen hinaus.
Wie sieht die Zukunft der europäischen Papierforschung aus?
Dieser Frage widmeten sich die Teilnehmenden auch in gemeinsamen Workshops. Im Mittelpunkt standen die zukünftige Zusammenarbeit und Vernetzung der europäischen Forschung im Bereich Papiertechnik. Gerade der direkte Austausch zwischen Nachwuchswissenschaftler:innen verschiedener Universitäten machte deutlich, wie wertvoll solche internationalen Formate für neue Ideen und gemeinsame Perspektiven sind.
Dass gute wissenschaftliche Kontakte nicht nur im Seminarraum entstehen, zeigte das Rahmenprogramm: Bei Cheese & Wine Tasting, Stargazing und einer gemeinsamen Wanderung bot sich reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Französisches Alpenpanorama inklusive.
So verband die Woche wissenschaftliche Diskussionen mit internationaler Zusammenarbeit und gemeinsamen Erlebnissen. Für unsere drei Doktorand*innen bot sie die Gelegenheit, die eigene Forschung im europäischen Kontext zu diskutieren, neue Perspektiven kennenzulernen und Kontakte über die eigene Universität hinaus zu knüpfen.
Vielen Dank an Grenoble INP – Pagora für die Organisation und an alle Teilnehmenden für die spannenden Diskussionen, neuen Impulse und eine rundum gelungene Summer School!