01.10.2024
Flush2Fiber
Faserstoff aus Siebgut Primärschlamm 16 μm
Flush2Fiber - Rückgewinnung hochwertiger Cellulosefasern aus kommunalen Abwässern als Rohstoff für die Papierindustrie
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Laufzeit |
10/2024 – 09/2025 |
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Finanzierung |
BMFTR | PtJ Ideenwettbewerb: Neue Produkte für die Bioökonomie |
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Förderkennzeichen |
031B1568 |
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Kontakt |
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Schlagworte |
Toilettenpapierfasern, Faserrückgewinnung, Abwasserbehandlung, Kreislaufwirtschaft, Hygienisierung |
Ziel
Flush2Fiber verfolgt das Ziel, hochwertige Cellulosefasern aus kommunalem Abwasser als potenzielle Ressource für die Papierindustrie zu identifizieren. In der aktuellen Sondierungsphase werden grundlegende Voraussetzungen geschaffen, um eine spätere technische Entwicklung und Umsetzung in einer Machbarkeitsphase gezielt vorbereiten zu können.
- Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Toilettenpapier nach der Nutzung einen signifikanten Anteil des Abwasserfeststoffs ausmacht, aber bisher ungenutzt in der Klärschlammentsorgung landet.
- Ziel der Sondierung ist es, Mengenpotenziale, Faserqualitäten und mögliche Abtrennpunkte im Klärprozess systematisch zu untersuchen – durch Laborversuche, Expertenbefragungen, Literaturanalysen und erste Stoffanalysen.
- Parallel wird eine Anforderungsmatrix entwickelt, die die Anforderungen verschiedener Papierprodukte mit den Eigenschaften der zurückgewonnenen Fasern abgleicht – auch unter Berücksichtigung von sozialer Akzeptanz, Hygiene, gesetzlichen Rahmenbedingungen und Recyclingfähigkeit.
- Zusätzlich erfolgt eine Markt- und Konkurrenzanalyse sowie die Identifikation geeigneter Partner aus Industrie und Forschung, um die technische und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit zu bewerten.
Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für eine anschließende Machbarkeitsphase, in der die technischen Verfahren zur Faserabtrennung und -nutzung gezielt weiterentwickelt und im industriellen Maßstab erprobt werden sollen.
Flush2Fiber will einen bisher ungenutzten Faserstrom erschließen – für eine ressourceneffiziente, kreislauffähige Papierproduktion im Sinne der Bioökonomie.