01.01.2026
Rasierholz
Rasierhobel mit Griff aus verschiedenen Holzarten
Entwicklung einer Alternative zu Tropenholz und Kunststoffen zur Herstellung von ergonomisch geformten Griffen von Rasierhobeln
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Laufzeit |
01/2026 - 12/2027 |
| Finanzierung | BMWE | ZIM |
| Förderkennzeichen | KK5017843SU4 |
| Kontakt |
PD Dr.-Ing. Mario Zauer |
| Schlagworte | Ersatzmaterial, Rasierhobel, Delignifizierung, Umformung, Wärmebehandlung |
Ziel
Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung einer mehrstufigen Verfahrenstechnologie zur Herstellung von ergonomisch, nicht-rotationssymmetrisch, geformten Vollholzkörpern am Beispiel der Grifffertigung für Rasierhobel und –pinsel. In diesem Bereich werden aufgrund der etablierten Verarbeitungsprozesse überwiegend erdölbasierte Kunststoffe eingesetzt. Bauteile aus Vollholz, welche nicht-rotationssymmetrisch sind, können nur mit aufwendigen spanenden Fräsprozessen gefertigt werden.
Im ersten Schritt der geplanten Technologie soll dem Holz teilweise Lignin entzogen werden. Dadurch wird eine entsprechende Flexibilisierung (Verformbarkeit) und Porosität (Tränkbarkeit) in der Holzstruktur erzeugt. Im zweiten Schritt soll eine Imprägnierung mit bio-basierten Wachsen (erhöhte Dauerhaftigkeit der letztendlichen Bauteile) und Farbstoffen (aufgewertete Optik) erfolgen, bevor die verbleibende Struktur wunschkonform komprimiert sowie verformt wird. Im letzten Schritt wird infolge einer definierten Trocknung und Wärmebehandlung das Material konsolidiert.
Im Ergebnis sollen durch die entstehenden Erzeugnisse Tropenhölzer, Bambus und Kunststoffe mit regionalen Hölzern ersetzt werden.
Partner
Förderhinweis
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