Kavitationsbasierte antimikrobielle Prozesswasserbehandlung als Beitrag zur umwelt- und ressourcenschonenden Papierproduktion
Produkte aus Papier und Karton sind aus der heutigen Zeit nicht wegzudenken. Für deren Herstellung im Nassverfahren werden sehr große Mengen an Wasser benötigt. Zur Reduktion des Wasserverbrauchs wird das Prozesswasser in weitgehend geschlossenen Kreisläufen geführt. Durch die Verwendung von Altpapier als Rohrstoff und den damit verbundenen Eintrag von Nährstoffen in das Prozesswasser wird das Wachstum von Mikroorganismen begünstigt. Zur Eindämmung dieses Wachstum werden oft Biozide eingesetzt. Das Forschungsprojekt KaPPa beschäftigt sich mit der Behandlung des Prozesswassers durch hydrodynamische Kavitation als Alternative dazu.
Ziel des Projektes ist es, durch Kombination experimenteller und numerischer Untersuchungen im Labormaßstab sowie verfahrenstechnischer Untersuchungen mit einer Test- sowie einer Technikumsanlage direkt in Papierfabriken ein für den praktischen Einsatz geeignetes und energetisch effizientes kavitationsbasiertes Verfahren zur mikrobiellen Behandlung von Prozesswässern mit hoher Feststoffbeladung zu entwickeln. Die Professur für Strömungsmechanik (PSM) verantwortet dabei die Laborversuche und die Strömungssimulationen und begleitet die verfahrenstechnischen Untersuchungen der Projektpartner wissenschaftlich.
| Kooperation |
PTS – Institut für Fasern & Papier gGmbH |
| Finanzierung |
„Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) – Teil Kooperation KF (Förderkennzeichen KK5482604CM4 ) |
| Kontakt |