22.05.2026
Johanna Bruckner und Carolyn Kirschner: S+T+ARTS Echo Projekte beim theGATE Festival in Stuttgart
Erstmalig wurden die künstlerischen Arbeiten von Carolyn Kirschner und Johanna Bruckner, welche im Rahmen der S+T+ARTS Ec(h)o Residency an der Kustodie entstanden sind, beim theGATE Festival des Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) präsentiert.
Der Kurzfilm „There Is No Such Thing as a Fish“ von Carolyn Kirschner folgt dem Zebrafisch durch Labore, Datenlandschaften und evolutionsbiologische Erzählungen und spürt den Strukturen des Lebens nach. Kirschners Arbeit verschränkt die Grenzen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Körpern und eröffnet Perspektiven auf Wissenschaft, Wahrnehmung und Existenz.
Die Videoarbeit „The Perfect Perfect Dirty“ von Johanna Bruckner entwirft spekulative Körper- und Zukunftsbilder, in denen KI nicht als neutrales System, sondern als affektive, „kontaminierte“ Technologie erscheint. Im Zentrum steht die Sichtbarmachung algorithmischer Entscheidungen unter Bedingungen von Unsicherheit, unvollständigen Daten und instabilen Kausalitäten sowie deren Einschreibung in gesellschaftliche, politische und körperliche Realitäten.