Feb 23, 2026; Colloquium
S+T+ARTS Online-Colloquium "Echoes of Tomorrow"S+T+ARTS Online-Colloquium "Carolyn Kirschner: There Is No Such Thing as a Fish"
Moderation: Matt Ward (Goldsmiths, University of London)
Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts S+T+ARTS Ec(h)o, an dem die Kustodie der TU Dresden gemeinsam mit internationalen Partnerinstitutionen beteiligt ist, setzt die Kustodie die Online-Kolloquiumsreihe „Echoes of Tomorrow“ fort. In monatlichen Sitzungen werden zehn künstlerische Forschungsprojekte vorgestellt, die in enger Zusammenarbeit mit Partner:innen aus Wissenschaft, Technologie und Industrie entwickelt werden.
Die zweite Sitzung findet am Montag, 23. Februar 2026, um 17:30 Uhr (CET) online statt und widmet sich dem Projekt „There Is No Such Thing as a Fish“ unserer Residency-Künstlerin Carolyn Kirschner (Goldsmiths, University of London).
Im Gespräch mit Carolyn Kirschner, Ivo Sbalzarini (TU Dresden / MPI-CBG) und Fiona Raby (Dunne & Raby) werden Fragen nach Modellorganismen, der Physik des Lebens sowie nach künstlerisch-wissenschaftlichen Praktiken aus der Perspektive von Design und Architektur diskutiert. Moderiert wird das Gespräch von Matt Ward (Goldsmiths, University of London).
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein. Bitte registrieren Sie sich über den Link; der Zoom-Zugang wird Ihnen im Anschluss zugesandt.
Ausgehend vom Zebrafisch als Modellorganismus in der biomedizinischen Forschung verfolgt Kirschner dessen Wege durch Labore, Dateninfrastrukturen und evolutionsbiologische Narrative. Das Projekt reflektiert die Rolle des Modellorganismus in der Suche nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten und mathematischen Beschreibungen des Lebens. In der Verbindung von Film, spekulativem anatomischem Modell und künstlerischer Forschung verschiebt Carolyn Kirschners künstlerische Arbeit die Grenzziehungen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Körpern.