20.07.2018

4 Tage, 270 Studierende, 18 Stationen – eine Prüfung. ­Das Uhrwerk OSCE hat wieder perfekt funktioniert

Hinweis zur Anmeldung © Marie Brombach, TUD Hinweis zur Anmeldung © Marie Brombach, TUD

Hinweis zur Anmeldung für die diesjährige OSCE-Prüfung

Hinweis zur Anmeldung

Hinweis zur Anmeldung für die diesjährige OSCE-Prüfung © Marie Brombach, TUD

Knapp 270 Studierende des 10. Semesters absolvierten in diesem Sommer das „OSCE-Prüfungsverfahren“ (objective structured clinical examination) an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden (MFD). Als mündlich-praktisches Prüfungsverfahren zu den Blockpraktika wird es seit mehreren Jahren in Dresden durchgeführt und ist die letzte Prüfung vor Eintritt ins Praktische Jahr.

Prüfling liest die Aufgabenstellung © Marie Brombach, TUD Prüfling liest die Aufgabenstellung © Marie Brombach, TUD

Prüfling liest die Aufgabenstellung

Prüfling liest die Aufgabenstellung

Prüfling liest die Aufgabenstellung © Marie Brombach, TUD

Den Auftakt machten die Prüfungen zu praktischen Fertigkeiten sowie symptomorientierter Anamnese und Befunderhebung an den ersten beiden Tagen. Jeder Studierende durchlief im Medizinisch-Interprofessionellen Trainingszentrum (MITZ) zehn Prüfungsstationen und wurde an jeder Station fünf Minuten lang geprüft. Da musste das Wissen schnell und zielgerichtet abrufbar sein und jeder Handgriff sitzen – und mit den Schauspielpatientinnen und -patienten interagiert werden. Die Prüfungen waren als zusammenhängender Fall gestaltet. Die Inhalte umfassten ein breites medizinisches Wissen und Können aus der Allgemeinmedizin, der Chirurgie, der Inneren Medizin sowie der Gynäkologie und Geburtshilfe.

Prüfling bei der Auswertung von Befunden © Marie Brombach, TUD Prüfling bei der Auswertung von Befunden © Marie Brombach, TUD

Prüfling bei der Auswertung von Befunden

Prüfling bei der Auswertung von Befunden

Prüfling bei der Auswertung von Befunden © Marie Brombach, TUD

Im zweiten Teil des OSCE wurde an weiteren acht Stationen die Handlungskompetenz bei Anamneseerhebung, klinischer Untersuchung, Aufklärung, Kommunikation, Befundinterpretation und Management überprüft. Neu war in diesem Jahr die Integration gynäkologischer und geburtshilflicher Stationen, die Kolleginnen und Kollegen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe betreuten.

Prüfling im Gespräch mit einer Schauspielpatientin © Marie Brombach, TUD Prüfling im Gespräch mit einer Schauspielpatientin © Marie Brombach, TUD

Prüfling im Gespräch mit einer Schauspielpatientin

Prüfling im Gespräch mit einer Schauspielpatientin

Prüfling im Gespräch mit einer Schauspielpatientin © Marie Brombach, TUD

Das waren aber nicht die einzigen Neuerungen. Der OSCE wurde weiterentwickelt: Die Anzahl der Stationen stieg von 11 auf 18 - die Prüfungszeiten mussten angepasst werden. Die Zahl der Studierenden hatte sich erhöht, was insgesamt einen enormen Planungsaufwand ergab. Die Stationen wurden in diesem Jahr erstmalig ausschließlich im MITZ aufgebaut. Die Prüfungssituation war nun ruhiger als im Mikroskopiersaal -  Studierende, Prüfende sowie Schauspielpatientinnen und -patienten hatten ein ungestörtes Prüfungsklima. Ein akustisches Signal und freundliche Durchsagen erleichterten die Einhaltung der engen Taktzeiten. Dieser „Timer“ wurde speziell vom Team des Referats IT programmiert und erlaubte damit eine zentrale Zeitsteuerung und eine präzise Taktung der 4800 Prüfungssituationen. Ein Meilenstein, der bedeutsam für den erfolgreichen Durchlauf in diesem Jahr war.

Diese Form der Prüfung ist anspruchsvoll – herausfordernd für die über 110 an der Organisation und Durchführung Beteiligten und für Studierende durchaus „Hochleistungssport“. Für einen runden Ablauf sorgten das Team aus dem MITZ, den beteiligten Fächern Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Chirurgie und Gynäkologie und dem Referat IT sowie die zahlreichen Ärztinnen und Ärzte aus Lehrpraxen und Kliniken, die die Prüfungen abnahmen. Herzlicher Dank geht an dieser Stelle an alle beteiligten Einrichtungen, die 2018 mehr Prüfer als in den Vorjahren entsandt hatten. Mit der Umsetzung des Masterplanes Medizinstudium 2020 soll das OSCE-Format viel breiter als bisher eingesetzt werden, u.a. auch für Staatsexamen (M1 und M3). Die MFD ist dafür schon gut vorbereitet.

In Anbetracht dieser vielen Neuerungen konnte so für einen reibungslosen Prüfungsablauf gesorgt werden. Eben wie ein Uhrwerk, bei dem alle Zahnrädchen ineinandergreifen.

Das Koordinierungsteam:
Dr. Cornelie Haag – Innere Medizin
Dr. Ursula Wehrmann – Chirurgie
Prof. Dr. Antje Bergmann – Allgemeinmedizin
Dr. Maren Goeckenjan – Gynäkologie
Dr. Henryk Pich/Kristin Seele – MITZ
Thomas Kugel – Referat IT
Prof. Angela Hübner – Studiendekanin Medizin

Kontakt

Dr. Henryk Pich © S. Wiegand
Name

Medizinisch-Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Leitung: Herr Dr. Henryk Pich

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Marie Brombach
Letzte Änderung: 20.07.2018