18.12.2025
Gemeinsam gegen Tuberkulose: Bundesweiter Austausch des TAT-Netzwerks an der TU Dresden
Die Teilnehmenden des TAT-Netzwerkstreffen aus Dresden, Gießen und Heidelberg.
Am 28. und 29. November 2025 fand in Dresden das Netzwerktreffen des Projekts „Together-Against-Tuberculosis“ (TAT) statt. Im Herzen dieser Initiative steht die ehrenamtliche Unterstützung: Studierende der TU Dresden begleiten Tuberkulose-Patient:innen bei ihrer komplexen Behandlung, sei es zu Terminen bei Ärzt:innen, dem Gesundheits- oder Sozialamt. Dieses Projekt wird aktuell von MeDDrive der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus unterstützt und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Patient:innenversorgung. Bundesweit wird das Projekt als Teil des Projekts TB-no1lost durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.
Der besondere am Treffen lag im bundesweiten Austausch: Neben dem Dresdner Team waren Kolleg:innen der Partnerstandorte Gießen und Heidelberg angereist. Das Programm bot eine gelungene Mischung aus Wissenschaft und Praxis. Die Teilnehmenden hörten spannende Beiträge direkt aus dem Fachgebiet, unter anderem von Prof. Anna Kühne (Professur für Öffentliche Gesundheit an der TU Dresden), von Prof. Michael Knipper (Global Health, Justus-Liebig-Universität Gießen) und Dr. Cornelia Breuer (Tuberkulosevorsorge, Gesundheitsamt Dresden). Diese Inputs gaben den Studierenden neue Perspektiven und stärkten die fachliche Grundlage der ehrenamtlichen Arbeit.
Der offene Austausch zwischen den Projektstandorten war besonders produktiv. Um die standortübergreifende Koordination künftig zu verbessern und den Wissenstransfer zu sichern, wird eine gemeinsame Datenbank eingerichtet.
Die Projektleiterin Dr. Henna Riemenschneider betont die zentrale Rolle der Studierenden: „Dieses Projekt lebt vom Engagement der Studierenden. Sie sind nicht nur Brückenbauer zwischen Patient und Gesundheitssystem, sondern auch Multiplikatoren für ein stärkeres Bewusstsein sozialer Determinanten in der Patientenversorgung.“
Das TAT-Projektteam blickt gespannt auf das neue Jahr und freut sich darauf, die gesammelten Ideen umzusetzen. Außerdem sind neue Studierende und Interessierte jederzeit im Projekt willkommen: .