21.08.2026
Gesundheitsversorgung sichern – Lösungen für Sachsens Kliniken
Campus der Hochschulmedizin Dresden.
Wie kann die Gesundheitsversorgung in Sachsen langfristig stabil und erreichbar für alle Menschen gestaltet werden? Dieser Frage gehen das Universitätsklinikum Dresden, die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden sowie das Herzzentrum Dresden beim ersten gemeinsamen Sommerempfang nach. Am 21. August kommen auf Einladung der drei Akteure der Hochschulmedizin Dresden Politik, Wirtschaft, HealthCare, Forschung und Medizin zusammen – unter ihnen Sachsens Landtagspräsident Alexander Dierks und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. „Gesundheit vernetzen. Innovation leben. Zukunft gestalten.“ – unter diesem Motto diskutieren die Teilnehmenden gemeinsam aktuelle Herausforderungen und Chancen für Medizin, Pflege, Wissenschaft und Forschung. Denn mehr denn je wird von den großen Kliniken und medizinischen Ausbildungsstätten erwartet, die medizinische Versorgung zu sichern.
Eine alternde Gesellschaft, der Fachkräftemangel und der steigende Kostendruck im Gesundheitssektor beschäftigen derzeit Krankenhäuser in ganz Deutschland. Die Frage, wie eine moderne Gesundheitsversorgung langfristig, tragfähig gesichert werden kann, beschäftigt Akteure in Kliniken, bei Kassen und in Verbänden. Das Universitätsklinikum Dresden, die Medizinische Fakultät der TU Dresden sowie das Herzzentrum Dresden nehmen sich dem Thema an.
Beim ersten gemeinsamen Sommerempfang der drei Einrichtungen am 21. August 2026 in Dresden kommen sie dazu mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ins Gespräch. Dabei spielen starke Netzwerke und vielfältige Kooperationen eine große Rolle. Medizinische Angebote werden künftig intensiver davon geprägt sein, dass Ressourcen sinnvoll und miteinander genutzt werden. Das übergreifende Bemühen um Diagnostik, Therapie, Nachsorge und auch Vorsorge ist künftig gemeinsame Aufgabe unterschiedlicher Akteure.
Beispiele dafür gibt es bereits: Nicht zuletzt die enge Zusammenarbeit von Herzzentrum Dresden und dem Universitätsklinikum Dresden zur Versorgung von kardiologischen Erkrankungen. Weitere Kooperationen des Universitätsklinikums Dresden mit Häusern der Region gibt es zudem bei der Versorgung von geriatrischen Patientinnen und Patienten, im Bereich der Viszeralchirurgie sowie Orthopädie. Ähnlich erfolgreich verhält es sich mit dem Wissenstransfer aus Forschung und Lehre in die medizinische Praxis und damit direkt zu Gunsten einer optimalen Patientenversorgung. So fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) seit diesem Jahr unter anderem eine Forschungsgruppe an der Medizinischen Fakultät, die im Rahmen des Projekts ETNA gezielte Strategien zur Steuerung von Immunreaktionen nach einem Herzinfarkt entwickelt. Gemeinsam mit dem Herzzentrum Dresden geht die Fakultät dabei neue Wege, um der weltweit steigenden Zahl von Patientinnen und Patienten wirksamere Behandlungen zu ermöglichen.
Die Medizinische Fakultät nutzt Internationalisierung gezielt, um Kooperationen auszubauen, Talente zu gewinnen und wissenschaftliche Brücken zwischen Dresden und führenden Partnerinstitutionen weltweit zu schlagen. Durch strategische Partnerschaften, internationale Austauschprogramme und gezielte Förderformate, u.a. mit London und Zürich, stärkt sie die Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandorts Dresden und trägt maßgeblich zur nationalen wie internationalen Profilbildung der TU Dresden bei.
Prof. Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand Universitätsklinikum Dresden:
„Medizinische Versorgung, Diagnostik und Therapien werden immer spezialisierter und individueller. Dafür braucht es den gemeinsamen Willen, im Sinne der Patientinnen und Patienten über den Tellerrand zu blicken. Und es braucht bereichsübergreifende Zusammenarbeit mit den Akteuren der medizinischen Versorgung in der Region. Wie das funktionieren kann, zeigen wir als Team der drei Akteure dieses Sommerempfangs. Gemeinsam wollen wir helfen, tragfähige Strukturen der Zusammenarbeit für ganz Sachsen zu entwickeln.“
Prof. Esther Troost, Dekanin der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus an der TU Dresden:
„Vernetzung endet nicht an den Grenzen einer einzelnen Einrichtung – das gilt auch für die Wissenschaft. Denn gerade große medizinische Fragen lassen sich heute nur noch gemeinsam zwischen Praxis und Forschung beantworten. Wichtige Impulse für neuartige Therapien und Versorgungsmodelle gehen von der medizinischen Forschung aus. Gleichzeitig wird sich die moderne Lehre der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses widmen und dabei den ländlichen Raum, z.B. über den Modellstudiengang MEDiC mit dem Kinikum Chemnitz, mit im Blick haben.“
Oliver Wehner, Geschäftsführer Herzzentrum Dresden:
„Am Ende zählt der Mensch. Gerade in der Medizin gilt: Gemeinsam sind wir stärker. Wenn Spitzenmedizin, Forschung und klinische Erfahrung an einem Strang ziehen, können wir neue Türen für die Patientinnen und Patienten öffnen. Mit dem neuen Herzzentrum entsteht bis 2029 eines der modernsten Herzzentren Europas. Das ist Hightech und Herz zugleich. Damit schaffen wir die Voraussetzungen für Medizin auf höchstem Niveau. Dieses Potenzial müssen wir jetzt gemeinsam mit dem Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät nutzen. Wir wollen die Kräfte bündeln und Sachsen zum starken Standort für moderne Herzmedizin machen.“
Michael Kretschmer, Ministerpräsident Sachsen:
„Sachsen ist ein starker Wissenschafts- und Gesundheitsstandort. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Investitionen in Forschung, Innovation und Spitzenmedizin. Die Hochschulmedizin Dresden zeigt, was möglich ist, wenn diese Bereiche zusammenkommen. Wir bauen diese Stärke weiter aus: Mit rund 20 Millionen Euro für die Außenstelle des Deutschen Krebsforschungszentrums und mit dem neuen Herzzentrum Dresden, in das insgesamt rund 300 Millionen Euro investiert werden. Damit schaffen wir nicht nur hervorragende Bedingungen für Forschung und medizinischen Fortschritt. Wir sorgen vor allem dafür, dass Spitzenmedizin bei den Menschen in Sachsen ankommt und ihnen ganz konkret hilft.“
Alexander Dierks, Präsident des Sächsischen Landtags:
„Von der starken Vernetzung in der Spitzenmedizin profitieren am Ende alle Patientinnen und Patienten in Sachsen. Diese Netzwerke und Kooperationen zwischen den Krankenhäusern sorgen dafür, dass Wissen, Erfahrung und Innovation aus unseren großen medizinischen Zentren auch dort ankommen, wo die Menschen leben. Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft müssen wir beides sichern: eine verlässliche medizinische Versorgung in der Fläche und eine leistungsfähige Spitzenmedizin an unseren Universitätskliniken.“
Weitergehende Informationen
https://www.sana.de/herzzentrum-dresden
Kontakt für Medienschaffende
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Annechristin Bonß, Pressesprecherin
Tel. 0351 / 458 4162
E-Mail:
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden
Anne-Stephanie Vetter, Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0351 458 17903
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Herzzentrum Dresden GmbH Universitätsklinik an der TU Dresden
Romy Zieke, Pressesprecherin
Tel. 0351 / 450 1555
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