30.01.2026
Hochschulmedizin Dresden interdisziplinär auf der NUM CONVENTION 2026
NUM Dresden-Team.
Mit einem 25-köpfigen Team war die Hochschulmedizin Dresden (HSMD) auf der NUM CONVENTION 2026 in Berlin stark vertreten. Unter dem Motto „Das NUM 3.0: Auf dem Weg zu einer offenen und nachhaltigen Forschungsplattform“ kamen 700 Gäste, darunter Forschende, Kliniker:innen und politische Entscheidungsträger:innen zusammen, um über die Zukunft der klinischen Forschung in Deutschland zu sprechen und gemeinsam die nächste Entwicklungsstufe des NUM in den Blick zu nehmen.
Beteiligt waren die Bereichsdezernentin der Medizinischen Fakultät, Dr. Jessica Barlinn, sowie Dresdner Vertreter:innen aus dem ZMI, dem ZEGV, der Anästhesiologie und Intensivtherapie, der Neurologie, der Klinischen Infektiologie, der Pathologie, der Kinderklinik, der KKS sowie der Biobank Dresden, die gemeinsam die Breite und Stärke des Dresdner Engagements sichtbar machten.
Feste Verankerung der HSMD im NUM
Die aktive Präsenz der HSMD vor Ort spiegelt ihre feste Verankerung im Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) wider: Die HSMD nimmt innerhalb der aktuellen Förderphase NUM 3.0 (01.07.2025 bis 30.06.2030) eine tragende Rolle in der Forschungs-, Infrastruktur- und Managementlinie des Netzwerks ein:
So ist der Standort an allen 12 Infrastrukturen (AKTIN, Fachnetzwerk Infektionen, Fachnetzwerk Intensivmedizin, Fachnetzwerk Schlaganfall, German Biobank Network (GBN), NATON, NUKLEUS, NUM-DIZ, NUM-SAR, NUM-Studien-Netzwerk (NUM SN), NUM-MB, RACOON) sowie an aktuell 11 Projekten und zugehörigen Studien der Forschungslinie (canTEN, eLEVATE, ENRICH, NUM4Rare, RAPID, RACOON AI Brain Tumor, RACOON COMPARE, RACOON INCLUDED, RACOON MARDER, RACOON PAIN, SNAP) beteiligt, stellt 6 Lenkungsausschuss-Mitglieder bzw. (Co-)Sprecher:innen und leitet den Aufbau eines Registers für Seltene Erkrankungen (NUM4Rare). Darüber hinaus verfügt die HSMD im Rahmen der Managementlinie über eine lokale NUM-Stabsstelle (LokS), die – angebunden am Zentrum für Medizinische Informatik (ZMI) – als zentrale Schnittstelle fungiert, das Wissenschaftsmanagement übernimmt und die NUM-Akteure nach außen hin vertritt.
NUM-Community Dresden: 20 medizinische und wissenschaftliche Einrichtungen
Die Dresdner NUM-Community umfasst aktuell 20 medizinische und wissenschaftliche Einrichtungen:
- BioBank Dresden (BBD)
- Datenintegrationszentrum Dresden (DIZ)
- Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (IKL)
- Institut für Klinische Genetik
- Institut für Medizinische Informatik und Biometrie (IMB)
- Institut für Medizinische Mikrobiologie und Virologie
- Institut für Pathologie
- Institut und Poliklinik für Diagnostik und Interventionelle Radiologie
- Institut und Poliklinik für Neuroradiologie
- Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
- Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin (KIK)
- Klinik und Poliklinik für Neurologie
- Klinische Infektiologie
- Koordinierungszentrum für Klinische Studien Dresden (KKS)
- Labor-Diagnostisches Zentrum (MiBi, VIR, Klin. Chemie)
- Pneumologie an der MK 1
- Treuhandstelle Dresden (THS)
- Universitätszentrum für Seltene Erkrankungen (USE)
- Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV)
- Zentrum für Medizinische Informatik (ZMI)
Mit diesem Engagement leisten die Dresdner NUM-Akteure einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Hochschulmedizin und zur Stärkung des Forschungsstandorts Dresden.
Hintergrund:
Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) wurde im April 2020 gegründet, um die klinische COVID-19-Forschung der gesamten Universitätsmedizin zu koordinieren. Seither arbeiten Forschende aller 37 deutschen Uniklinika unter dem Dach des NUM auf gemeinsamen Plattformen in interdisziplinären Forschungsprojekten zusammen. Hierfür hat das Netzwerk spezialisierte Forschungsinfrastrukturen aufgebaut. Diese methodischen, technischen und organisatorischen Plattformen werden im NUM vorgehalten und können für verschiedenste klinische Forschungsprojekte genutzt werden, etwa um die Datenerfassung sowie das Daten- und Bioproben-Management für große, multizentrische klinische Studien zu unterstützen. Ziel ist es, das NUM als zentrale Anlaufstelle („One Stop Shop“) für die medizinische Forschung zu etablieren und die klinische Forschung in Deutschland sowie den Wissenschafts- und Universitätsstandort Deutschland zurück an die internationale Spitze zu führen.