International Research Training Group (IRTG) 2773
Affektive Störungen sind komplexe Erkrankungen, die eine große Herausforderung für die globale Gesundheit darstellen. Durch eine präzisere Diagnostik und frühzeitige Interventionen könnten sie besser bewältigt werden. Das Internationale Graduiertenkolleg (IRTG) 2773 „Risiken und Pathomechanismen affektiver Störungen“ bietet talentierten Nachwuchswissenschaftler:innen ein interdisziplinäres Programm zur translationalen Forschung bei affektiven Störungen. Es wird von der TU Dresden und dem King’s College London geleitet.
© Juliane Fröhner
IRTG 2773 “Risiken und Pathomechanismen affektiver Störungen”
Affektive Störungen sind weit verbreitete, komplexe Erkrankungen, die eine der größten Herausforderungen für die globale Gesundheit im 21. Jahrhundert darstellen. Fortschritte bei der diagnostischen Präzision und gezielte Frühinterventionen könnten eine Möglichkeit bieten, die enorme Belastung für das öffentliche Gesundheitswesen und das individuelle Leid, das mit diesen Störungen verbunden ist, zu bewältigen.
Die Internationale Graduiertenkolleg (IRTG) 2773 „Risiken und Pathomechanismen affektiver Störungen“, gemeinsam initiiert von der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und dem Institut für Psychiatrie, Psychologie & Neurowissenschaften am King’s College London (IoPPN), ist als interdisziplinäre Zusammenarbeit konzipiert, die ein strukturiertes internationales Graduiertenprogramm „Translationale Forschung bei affektiven Störungen“ für eine neue Generation talentierter Nachwuchswissenschaftler bietet.
Der IRTG wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und startete am 1. Juli 2022. Die Doktoranden der ersten Kohorte stehen kurz vor dem Abschluss oder haben ihre Promotion bereits abgeschlossen. Die zweite Kohorte startete im Jahr 2025.