19.01.2026
BMG fördert Forschung zu Frauengesundheit
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) fördert Forschung zum Thema Frauengesundheit.
Es werden Einzel- oder Verbundforschungsvorhaben zum Thema "Patientinnenzentrierte Versorgung von Frauen" sowie "Nachwuchsgruppen Versorgungsforschung Frauengesundheit“ gefördert. Die Förderrichtlinien finden Sie auf der Website des BMG.
Thematische Schwerpunkte:
- Versorgung von frauenspezifischen Erkrankungen;
- Versorgung von Erkrankungen mit frauenspezifischen Ausprägungen, beispielsweise hinsichtlich Prävalenz, Inzidenz, Symptomatik, Krankheitslast, Verläufen,
- Therapieansätzen oder Therapieansprechen;
- Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf die Gesundheitsversorgung von Frauen in Deutschland; Ungleichheiten im Zugang zum Gesundheitssystem, der Versorgungsqualität oder der Inanspruchnahme von Leistungen;
- Auswirkungen des Gender Data Gaps auf die Gesundheitsversorgung von Frauen in Deutschland; Verhinderung von Genderbias in Algorithmen und KI-Systemen im Gesundheitswesen;
- Bereitstellung, Kuratierung und Analyse von frauenbezogenen Routine- und Registerdaten zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Deutschland;
- Versorgung von Frauen mit Endometriose mit dem Fokus auf versorgungspraktische und psychosoziale Aspekte, Gesundheitskompetenz, Kommunikation zwischen behandelnder und behandelter Person und Information/Aufklärung;
- Versorgung von Frauen in den Wechseljahren, einschließlich Prä-, Peri- und Postmenopause;
- Versorgung rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett;
- Versorgung von Frauen, die von Gewalt betroffen sind.
Das Antragsverfahren ist zweistufig. Einreichungsfrist der Projektskizze ist für beide Förderrichtlinien am 13.02.2026 um 12:00 Uhr.