19.03.2026
Ausstellung „Frauen.Studium.Medizin Historische Perspektiven auf Bildungs- und Berufswege von Ärztinnen in Sachsen und Deutschland“
Bezirkskrankenhaus Cottbus, 1980. (Bundesstiftung Aufarbeitung, Fotograf: Peter Leske, Signatur: 1770-2A-TH26-LEA)
Ort: Foyer des Medizinisch-Theoretischen Zentrums (MTZ) der Dresdner Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums
Zeit: April 2026 bis Frühjahr 2027
Am 23.4.2026 um 11 Uhr wird im MTZ die Ausstellung „Frauen.Studium.Medizin“ des Instituts für Geschichte der Medizin eröffnet. Zur Veranstaltung begrüßen wird die Dekanin der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Esther Troost. Die Medizinhistorikerin Prof. Dr. Sabine Schleiermacher (Charité – Universitätsmedizin Berlin) hält anschließend einen Vortrag über Ärztinnen in der Medizingeschichte.
Seit 120 Jahren sind Frauen zum Studium an sächsischen Universitäten zugelassen. Das Institut für Geschichte der Medizin nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, um mit der Ausstellung „Frauen.Studium.Medizin“ Schlaglichter auf die Geschichte von Ärztinnen in Sachsen und darüber hinaus zu werfen.
Die Ausstellung stellt dabei erste Medizinerinnen in der Region und ihre Bildungswege vor, beschreibt historische Aspekte der Spezialisierung und Selbstorganisation von Ärztinnen und umreißt ihre Rolle im Nationalsozialismus. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt wird auf Berufstätigkeit und Karrieremöglichkeiten von Medizinerinnen in der DDR und der Medizinischen Akademie Dresden gelegt.