15.09.2026
Gemeinsam die digitale Rekrutierungsunterstützung weiterentwickeln
Teilnehmende des Rekrutierungsworkshops
Wie können potenziell geeignete Studienteilnehmende mithilfe klinischer Routinedaten effizienter identifiziert und Studienteams bei der Rekrutierung unterstützt werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich am 11. September 2026 in Berlin ein gemeinsamer Workshop zur digitalen Rekrutierungsunterstützung, an dessen Konzeption und Organisation das Prescreening-Team des NUM Studiennetzwerks (NUM SN) am ZMI maßgeblich beteiligt war.
Der Workshop brachte Vertreter:innen der Datenintegrationszentren (DIZ) und des NUM Studiennetzwerks zusammen, um bestehende Erfahrungen zu bündeln und gemeinsame Anforderungen an eine standortübergreifende Rekrutierungsunterstützung zu diskutieren. Dabei konnte auf Vorarbeiten und Erfahrungen aus MIRACUM aufgebaut werden.
Im Mittelpunkt standen die Anforderungen der DIZ-Standorte an die Rekrutierungsunterstützung sowie bereits bestehende lokale Prescreening-Lösungen. Mehrere Standorte stellten ihre Ansätze vor und gaben Einblicke in deren Architektur, Datenbasis, Schnittstellen, Funktionalitäten und Erfahrungen aus dem praktischen Einsatz.
In einer anschließenden interaktiven Arbeitsgruppenphase wurden drei Themen vertieft: die Entwicklung einer gemeinsamen Referenzarchitektur, die Anforderungen an eine Referenzimplementierung unter Berücksichtigung bestehender lokaler Lösungen sowie die Voraussetzungen, die Studien für ein automatisiertes Prescreening erfüllen müssen. Ein wesentliches Ziel war dabei, vorhandene Erfahrungen und Lösungen zusammenzuführen, Synergien zwischen den Standorten zu nutzen und interoperable Ansätze anstelle paralleler Insellösungen weiterzuentwickeln.
Für das Prescreening-Team des NUM SN am ZMI bildet der Workshop einen wichtigen Baustein für die weitere Arbeit an einer nachhaltigen digitalen Rekrutierungsunterstützung. Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse und Bedarfe der Standorte werden nun aufgegriffen und gemeinsam mit den beteiligten Partnern weiter konkretisiert.
Wir danken MIRACUM für die Finanzierung des Workshops.