Evolution & Vielfalt
Woher stammt die Vielfalt des Lebens? Warum verändern sich Arten über viele Generationen hinweg? Und wie lassen sich diese Veränderungen fachlich korrekt und verständlich vermitteln? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Moduls. Evolution ist das grundlegende Erklärungsprinzip der Biologie. Sie hilft dabei zu verstehen, warum Lebewesen so gebaut sind, wie sie funktionieren und wie heutige Formen des Lebens historisch entstanden sind.
Kurze Beschreibung der Inhalte in den Lehrveranstaltungen:
Im Zuge der Vorlesung erwerben Studierende ein fundiertes Verständnis der Evolutionstheorie sowie ihrer zentralen Begriffe und Mechanismen. Ausgehend von der historischen Entwicklung, von Darwins ersten Ideen bis zur synthetischen Evolutionstheorie, wird Evolution als ein fortlaufender, nicht zielgerichteter Prozess vermittelt, der auf Variation, Vererbung und Selektion beruht. Fossilien, Homologien, molekulare Daten und phylogenetische Methoden dienen dabei als wichtige Belege für die gemeinsame Abstammung aller Lebewesen.
Im Seminar werden wissenschaftliche Kontroversen, historische Positionen sowie gesellschaftliche und ethische Fragestellungen zur Evolution gemeinsam diskutiert. Praktische Übungen und anwendungsorientierte Aufgaben unterstützen dabei, abstrakte Konzepte greifbar zu machen und evolutive Prozesse besser nachzuvollziehen.
Im begleitenden Didaktik-Seminar werden die fachlichen Inhalte auf den schulischen Kontext übertragen. Die Studierenden erwerben Kompetenzen zum professionellen Umgang und der Einbindung typischer Alltagsvorstellungen zur Evolution sowie einer adressatengerechten Aufarbeitung und Vermittlung evolutionärer Themen im Unterricht.
Modulangebot in jedem Sommersemester | Empfohlen ab 6. Fachsemester
Modulverantwortung und Dozierende
Fragen zu einzelnen Lehrveranstaltungen richten Sie bitte per Mail an die jeweilige dozierende Person oder der/dem Modulverantwortlichen.
| SE: Dr. Jannette Wober (), Dr. Beatrice Weber () |
| SE: Anne Göhre (), Prof. Dr. Monique Meier () |