Dr. Michael Nöthe
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IT-Beschäftigter
NameDr. Michael Nöthe
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Besuchsadresse:
Professur Organische Chemie I
Neubau Chemische Institute, Raum 130
Bergstraße 66
01069 Dresden
Michael wurde in München geboren und wuchs 10 Jahre lang in Ebersberg bei München auf, bevor er nach Jülich zog. Er studierte Physik in Bonn. Während seiner Diplomarbeit arbeitete er bei Prof. Stimming am Forschungszentrum Jülich. Er verwendete eine elektrochemische Quarzkristallmikrowaage und XPS zur Untersuchung von Modellkatalysatoren für PEM-Brennstoffzellen. Während seiner Doktorarbeit (ausgestellt von der RWTH Aachen) arbeitete er bei Prof. Bolt an der plasmagestützten Abscheidung und Charakterisierung dünner Mehrphasenschichten (PVD von Metallzwischenschichten und CVD von a-C:H aus Acetylen oder a-Si(C,O,N):H aus Tetraethoxysilan oder Tetramethylsilan).
Später wechselte Michael nach Dresden und begann bei Prof. Kieback an grundlegenden Untersuchungen von Sinterprozessen von Metallpulvern zu arbeiten. Er nutzte hochauflösende Computertomographie in Kombination mit Bildanalyse, um die Bewegungen der Teilchen im Inneren von Sinterproben zu verfolgen, sowie molekularstatische Simulationen von Korngrenzen in reinem Kupfer und entwickelte ein analytisches Modell für das Sintern von Drähten in Gegenwart von Drehmoment. Die Projektpartner - Dr. Krafts Gruppe am Fraunhofer IWM Freiburg - nutzten die Daten in DEM-Computermodellen der Sinterung. Später arbeitete Michael weiter für Prof. Kieback und untersuchte die Grundlagen der feldunterstützten Sintertechnologie - allgemein bekannt als Spark-Plasma-Sintern (SPS). Michaels experimentelle Daten wurden in Verbindung mit FEM-Simulationen verwendet, die von der Gruppe von Prof. Wallmersperger als Projektpartner durchgeführt wurden.
Jetzt baut Michael ein Laborinformations- und -managementsystem (LIMS) als Admin unserer Gruppe auf (offen für alle interessierten Arbeitsgruppen der Fakultät). Außerdem beginnt er mit der Arbeit an Spektro-Elektrochemie und Röntgenanalytik.