29.12.2016

Verbundprojekt zu Nachhaltigkeit an Hochschulen bewilligt

PM „Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCHN)
entwickeln – vernetzen – berichten“

2,5 Millionen für Verbundprojekt zur Nachhaltigkeit an Hochschulen

„Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln – vernetzen – berichten“ – das ist das Ziel des BMBF-geförderten Verbundvorhabens HOCHN, das am 01. November 2016 mit einer Laufzeit von zwei Jahren startete. Elf deutsche Hochschulen arbeiten zu den Handlungsfeldern Nachhaltigkeitsberichterstattung, Governance, Lehre, Forschung und Betrieb, um nachhaltige Entwicklung an Hochschulen zu fördern und ein bundesweites Netzwerk zu etablieren. Das Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität (KNU) der Universität Hamburg koordiniert den Verbund.

Das Vorhaben verbindet praktische und wissenschaftliche Ansprüche und verfolgt als übergeordnetes Ziel, Expertenwissen und Prozesskompetenzen zum Thema zu bündeln, aufzubereiten sowie weiter auszubauen, um dadurch nachhaltige Entwicklung an Hochschulen zu fördern. Konkrete Teilziele sind:

  • Etablierung eines Netzwerks zum Erfahrungsaustausch,
  • Entwicklung eines gemeinsamen Nachhaltigkeitsverständnisses,
  • Förderung einer nachhaltigen Hochschulentwicklung in den Bereichen Nachhaltigkeitsberichterstattung, Governance, Forschung, Lehre und Betrieb,
  • Leitfadenerstellung zur nachhaltigen Hochschulentwicklung innerhalb dieser Handlungsfelder.

„Jenseits der Endergebnisse im HOCHN-Verbund kommt auch dem Prozess eine erhebliche Bedeutung zu“, beschreibt KNU-Geschäftsführerin Dr. Claudia Schmitt, „insbesondere im Projekt angelegte Aktivitäten zur Vernetzung, zu kollegialer Beratung sowie zum Erfahrungs- und Wissensaustausch tragen zu Weiterentwicklungen, Perspektivenerweiterungen und Innovationspotenzialen an den Hochschulen bei“.

Im HOCHN-Verbund arbeiten elf deutsche Hochschulen zusammen. Neben der Universität Hamburg sind dieses die die Freie Universität Berlin, Universität Bremen, die Universität Duisburg-Essen, die Eberhard Karls Universität Tübingen, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die Leuphana Universität Lüneburg, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Technische Universität Dresden, die Universität Vechta sowie die Hochschule Zittau-Görlitz. „Für den Erfolg des Verbundvorhabens und die Förderung von nachhaltiger Entwicklung an Hochschulen ist es essentiell, viele deutsche Hochschulen und auch internationale Partner und Netzwerke in die das HOCHN-Projekt einzubinden. Wir sind froh, dass wir verschiedene Kompetenzen und Erfahrungen – wie etwa den Nachhaltigkeitskodex für Hochschulen des Rats für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung - in dem Projekt bündeln können. In den nächsten zwei Jahren werden wir ein starkes Netzwerk für Nachhaltigkeit an Hochschulen aufbauen“, erklärt KNU Direktor Prof. Dr. Alexander Bassen.

Der Lehrstuhl für Betriebliche Umweltökonomie der TU Dresden und das Institut für Ökologie und Umweltschutz der Hochschule Zittau Görlitz arbeiten gemeinsam am Arbeitspaket Betrieb von Hochschulen. 

In diesem Zusammenhang sucht der Lehrstuhl für Betriebliche Umweltökonomie einen wissenschaftliche(n) Mitarbeiter(in) für 75% Stelle über zwei Jahre.

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Anne-Karen Hüske
Letzte Änderung: 18.01.2017